Donnerstag, 2. Mai 2019

Haie aus Deutschland wollen ins vielversprechende Grasgeschäft

Sebastian Diemer und Finn Hänsel steigen auf Cannabis um.


In den USA ist schon längere Zeit gang und gäbe, dass sich Menschen aus höheren Positionen ins Geschäft mit Cannabis wagen, um dort für weitere lukrative Einnahmequellen zu sorgen. Auch wenn hierzulande noch immer vor den Gefahren eines legalen Handels mit berauschenden Hanfprodukten gewarnt wird, scheint sich in der Gründerszene nun langsam Ungläubigkeit einzustellen. So stoßen die Hiobsbotschaften der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zumindest bei dem bekannten Gründer Sebastian Diemer sowie dem einstigen Kreisvorsitzenden der Jungen Union Flensburg Finn Hänsel auf taube Ohren, sodass von beiden Unternehmern die ersten Schritte unternommen wurden, sich auf einen blühenden Handel mit Marihuana einzustellen. Zwei Haie aus Deutschland wollen ins vielversprechende Grasgeschäft.

Die guten Finanznachrichten aus Kanada sind ein großer Grund für den zuvor sich auf das Kreditunternehmen Kreditech stürzenden Sebastian Diemer, erneut im Haifischbecken große Wellen zu schlagen. Als größte Chance seines Lebens bezeichnet der 32-Jährige den Sprung ins Cannabisgeschäft, den er mithilfe einer polnischen Hanfproduktion zum Erfolg machen möchte. Sein Unternehmen Farmako bestellte dort 50 Tonnen Cannabis, was als größter bisheriger Deal im Cannabusiness betrachtet werden könnte. Diemers ist schließlich bewusst, dass weder Kanada noch Deutschland die benötigten Mengen Hanf produzieren können, weshalb er sich auf die Zukunft einzustimmen versucht. Dabei behält er besonders den CBD-Markt im Auge, der in den USA ein riesiges Geschäftsfeld geworden ist. Auch schätzt man bei Farmako weitere Entwicklungen für besonders wichtig ein, sodass man bereits die Herstellung von Cannabinoiden durch Bakterien versucht patentieren zu lassen. Nahrungsergänzungsmittel und Fertigarzneimittel seien nach Vorstellungen Diemers der richtige Weg zum großen Geschäft.

Ganz allein steht der Hai aus Deutschland damit nicht auf weiter Flur, da sich der ehemalige Kreisvorsitzende der Jungen Union Flensburg Finn Hänsel nach einer spontanen Absage Diemers nun auch eigenständig in den grünen Teich des Hanfgeschäftsfeldes wagen wird. Der mit der Umzugsplattform Movinga Geld verdienende Hänsel hat zu diesem Zweck das Unternehmen Sanatio Pharma gegründet, das bereits mit einer einstelligen Millionensumme Unterstützung von bekannten Größen aus dem Ausland erhalten hat. So ist Snoop Doggs Hanfinvestment-Fond Casa Verde bereits an Bord und wird Hänsel zu Beginn einige Arbeit erleichtern können.

Inwieweit sich die beiden Jungunternehmer in der Vergangenheit einen Platz an der Sonne bezüglich Cannabis tatsächlich verdient haben, sei einmal dahingestellt, dass derartige Unternehmungen in diesem bedeutenden Maße für den deutschen Hanfsektor jedoch ausschlaggebende Veränderungen hervorrufen können, dürfte fraglos grenzübergreifend verstanden werden.

Haifische schwimmen zum Angriff gegen die Guppys der Politik!

2 Antworten auf „Haie aus Deutschland wollen ins vielversprechende Grasgeschäft

  1. R. Maestro

    Haie? Haben wir auch! Alkoholsaufende.

    Naja.
    Der greise Hai. Die Geschichte eines zahnlosen Mümmlers.
    Zumindest sind die verbreiteten Verbots-Argumente bissig wie bei einem Neugeborenen.
    Ausgesprochen von den „großen Denkern“ unserer Drogenpolitik und deren Zitze, welche sie nährt.
    Wer so brav nein sagt, so willenlos handelt und sich so prima definitiv über Wert verkauft,
    der/die hat auch Muttis Segen erschleimt. äh verdient. 🙂

  2. Rainer Sikora

    Wenn es gute Auswirkungen geben sollte,müßten diese erst mal bei uns ankommen.Langer Prozeß.

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