Dienstag, 16. April 2024

Kein Gras auf den Wiesn

Cannabis
Bild: su/Archiv

Kein Gras auf den Wiesn. Die bayerische Regierung hält den sinnlosen Krieg den Cannabis weiter aufrecht. Mehr als einen Pyrrhussieg erreichen sie damit jedoch nicht. 

Cannabis ist legal, jedoch nicht in Bayern. So oder so ähnlich lässt sich die Haltung der bayerischen Regierung gegen Cannabis aufrechterhalten. So möchte die Landesregierung Cannabis auf dem Oktoberfest verbieten. Dies berichtet t-online.de. Ebenfalls plant die Staatsregierung auch ein Konsumverbot im Englischen Garten in München. Grundsätzlich können Biergärten und Außengelände von Gaststätten zu solchen Verbotszonen erklärt werden. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) berichtet über den Plan:  “Ziel ist natürlich, den Konsum unattraktiv zu machen”. Die Ministerien prüfen, inwieweit sie den Krieg gegen Cannabis fortsetzen können. Es gibt in Deutschland bereits Sperrzonen für Alkohol, solche sind auch für Cannabis denkbar. Laut dem Staatskanzleichef könnte eine Lösung sein, “beispielsweise für Volksfeste oder für das Oktoberfest, wie ja auch von der Branche erwartet wird”, meinte Herrmann.

Dass auf den Wiesn bereits in der Vergangenheit gekifft wurde, scheint der bayerischen Landesregierung nicht bekannt zu sein. Die Obsession, mit der gegen Cannabis vorgegangen wird, ist durch keine rationale Methode zu erklären. Söder verfolgt weiter seinen Anti-Kiffer-Plan.

Ein Beitrag von Simon Hanf

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13 Kommentare
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Hansi Wiese
1 Monat zuvor

Also wenn dann “Kein Gras auf der Wiesn” 😉

Söder wird sich mit seinem “Team Verbot” noch anschauen bei den Wahlen. Mittlerweile schüttelt ganz Bayern nur noch den Kopf.

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von Hansi Wiese
Ali
1 Monat zuvor

Da kann ich nur sagen: Egal, was sich die bayrischen Polit-Säufer einfallen lassen. Für Kiffer heißt es wie immer: LEGAL, ILLEGAL, SCHEIßEGAL! Gekifft wurde schon immer und wird es auch weiterhin! Mit viel Leidenschaft und noch mehr Spaß! Und die Säufer werden sich weiterhin auf dem Kotzhügel in Pisse, Kacke und Erbrochenem wälzen! Ekelhaft, das verlogene konservative Säuferpack! Btw: Keinem Kiffer würde es jemals einfallen, sich in Pisse, Kotze etc zu wälzen.

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von alibi2011@gmx.de
Fred
1 Monat zuvor

//.Es gibt in Deutschland bereits Sperrzonen für Alkohol, solche sind auch für Cannabis denkbar. Laut dem Staatskanzleichef könnte das eine Lösung sein, “beispielsweise für Volksfeste oder für das Oktoberfest, wie ja auch von der Branche erwartet wird”, meinte Herrmann./ Endlich mal ein offener Satz aus Bayern. Selbstverständlich erwartet ” die Branche ” Hilfe aus der Politik gegen das Konkurrenzprodukt. Und selbstverständlich liefern die Amigos. Nur sollte die CSU fein aufpassen und die Rechnung nicht ohne den Wirt machen. Die nächste Bundestagswahl wird eine ganz besondere, weil es die erste nach der Wahlrechtsreform ist. Und da gilt für jede Partei, die in den Bundestag will die 5 Prozenthürde. Bei der letzten Wahl waren es gerade mal 5,2 % bundesweit für die… Weiterlesen »

Tobias
1 Monat zuvor

Als Reaktion darauf sollte sich eine Gruppe Aktivisten bilden, die sich “Bairisch” kleiden, und (jetzt schon regelmäßig) im Klappstuhl in der ganzen Stadt verteilt an den Straßen und Kreuzungen mit der Maß in der Hand scheinbar Bier konsumieren, und scheinbar betrunken sind.
Die Passanten auch lallend grüßen (auch in unverständlichem “Bairisch”), und ab und zu “urinieren” und “kotzen”. Natürlich auch nur so tun.
Davon macht man dann Videos, und skandalisiert es in Videos auf YouTube in Englisch.

Klar dass die Bierwirte dagegen sind, nicht dass einer weniger Alkohol trinkt…
Aber die Verkäufer von Hähnchen, Eisbein etc. sollten den Appetit von Kiffern begrüßen.

Rogg
1 Monat zuvor

Kann ich mit leben.
Diesen Alkohol geschwängerten Prügel- und Kotzorgien konnte ich noch nie was abgewinnen. Und jetzt mal im Ernst…wieviele Kiffer wollen sie von den Saufgelagen denn wegprügeln…??? In der Menge ist ein Spliff schnell angezündet und weggeraucht. Haben wir immer so gemacht. Sieht sogar aus wie ne normale Zigarette.
Hanf wird unaufhaltsam in die Gesellschaft Einzug halten. Auch wenn die depperten BW ler und Bayern ganz anders abgehen. Ein letztes Aufbäumen in der Hoffnung noch so viele harmlose Mitmenschen ins Unglück zu stürzen wie möglich. Bevor der gemeine Bürger merkt, dass wir gar keine Verbrecher sind und das Verständnis für solches Vorgehen schwindet.

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von Rogg
Dr. Voss, M. A.
1 Monat zuvor

Wir hätten gern dieses Jahr in Bayern Urlaub gemacht, aber wenn dort eine Hexenjagd-Mentalität vorherrscht, mit schlechter Stimmung, dann werden wir Bayern als Urlaubsziel zukünftig meiden. –
MeCaDt Dr. Voss, M. A.

Ramon Dark
1 Monat zuvor

Wie wärs mit einem grossen Smoke-In auf der Wiesn mit Alkoholverbot durch Veranstaltungsorganisation vor Beginn des Oktoberfestes, quasi ein “Septemberfest”? Da würde die bayerische Gastronomie schmerzhaft entdecken können, was ihr durch Söders Vorhaben längerfristig an Einnahmequellen für Speisen entgehen kann! Bei so einem Wettessen könnten Alkies auch durch ihre grossen Kotzberge niemals mithalten. Ausserdem: Durch dabei fehlende Gewalttaten und sexuelle Übergriffe im Kontrast zum Oktoberfest und ähnlichen Veranstaltungen käme vielleicht sogar auch so manche Person aus der bayerischen Polizei endlich mal zum Nachdenken.

Sarkus Möder
1 Monat zuvor

Da ”Cannabiszubereitungen” (also z.B Kekse) illegal sind, ist es auch wirklich schwer passiven Konsum vorzubeugen. Aber ab 22 Uhr wäre der Konsum eigentlich ok, finde ich. Keine Ahnung wie das in den Zelten mit dem Hausrecht. Viele Leute in Bayern sind eigentlich ziemlich liberal was Cannabis angeht (besonders auf dem Land) aber es gibt halt auch viele Leute die sich wirklich krass aufstacheln lassen. Wenn die Cannabisgeruch riechen, dann ist das nicht nur unangenehm vom Geruch her für die, sondern auch ein politischer Trigger. ”HiEr RiEsChTs NaCh WaS GrÜnEn”. Das Hochhalten eines Bierkruges ist in diesen Kreisen so etwas wie das Hochhalten einer politisch-ideologischen Trophäe die anzeigt, wer hier die Deutungshoheit hat. Unabhängig davon was wissenschaftliche Fakten sagen. Für Politiker… Weiterlesen »

Haschberg
1 Monat zuvor

Dass die Bayern auf ihren Sauffesten keinen für manche eben unangenehmen Cannabisgeruch akzeptieren wollen, kann ich ja noch nachvollziehen. Dann sollte man aber das Rauchen bei solchen Events generell verbieten, denn für Kinder ist der Kippenqualm mindestens genauso schädlich.
Finde es ohnehin schade, dass es beim Hanf immer nur ums Rauchen geht, dabei ist die orale Einnahme weitaus vernünftiger und riecht nicht. Edables wären die beste Lösung. Diese könnte man ohne Probleme unauffällig vernaschen und sich dann auf dem Fest in aller Ruhe über die allmählich einsetzende Wirkung freuen. Vorausgesetzt, man hält es als besinnlicher Kiffer unter solchen lärmenden Volksidioten überhaupt aus. Ich hätte da meine Probleme. War übrigens noch nie auf dieser Münchner Saufwiesn.

Chong
1 Monat zuvor

hm. also bevor wir da alle wie so Pawlowsche Hunde lossabbern/kläffen: was wäre denn, wenn es auf der Wiese legal wäre ? es würde aller Wahrscheinlichkeit dazu kommen, dass es in den Statistiken ein Plus an Fällen geben würde, bei denen es zum Kreislaufkollaps und behandlungsbedürftigen Intoxikationen durch Mischkonsum kommen würde. und das würde , gerade in Bayern, mit Sicherheit NICHT dem Alkoholkonsum in die Schuhe geschoben werden. ich denke die meisten von uns wissen, dass die Kombination Alkohol und THC oftmals über der Kloschüssel endet. Gerade dann, wenn sich nach 2-3 Maß komplett angesoffene Gelegenheits-THC-konsumenten dann an einer Tüte probieren. Sinnvoller: halt einfach mal mit dem Verband der Stand- und Fahrgeschäftebetreibern kurzschließen und fragen, was die davon halten und… Weiterlesen »

Hans Dampf
1 Monat zuvor

Früher durfte man konsumieren aber nicht besitzen. Heute darf man besitzen jedoch nicht konsumieren. Was ist jetzt besser?

Jedenfalls das was die CSU/CDU in Bayern abziehen sind Schläge ins Gesicht der Demokratie und darf von den anderen Ländern nicht übernommen werden.
DER KRIEG GEGEN EINFACHE KONSUMENTEN MUSS AUFHÖREN. SOFORT!
Schluss mit Krimi, Cannabis normal.

Jason
1 Monat zuvor

Ich kann es nicht verstehen, warum die CSU auch AFD sowas von stur ist bei Cannabis. Die CSU/ CDU macht ja sonst größtenteils bei anderen Tätigkeiten super Arbeit. Irgend einen Hintergrund muss es ja haben? Aber die CSU ist ein sehr harter Gegner. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr sehr hoch, dass die CSU/ CDU besonders in Bayern bei der nächsten Wahl die Oberhand gewinnen wird oder knapp verliert, sagt mein Bauchgefühl, weil sich die meisten Personen Cannabis noch immer als ” harte Droge” bezeichnen. Zusammenfassung: Ich glaube trotzdem nicht, dass die CSU/ CDU oder AFD nicht viel Wähler verlieren wird. Die Partei ist sehr sehr stark bei den meisten Bürgern verwurzelt.( kaum kippbar)Sie wird sich wahrscheinlich auch nicht überzeugen lassen, Cannabis… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von Jason
Rogg
1 Monat zuvor

@Jason
” Die CSU/ CDU macht ja sonst größtenteils bei anderen Tätigkeiten super Arbeit.”
Sag mal…Jason…nimmst Du harte Drogen oder bist Du einfach komplett ignorant und geschichtsvergessen…??? Super Arbeit..??? Echt jetzt…Finger weg vom Alkohol…!!!