Dienstag, 7. Mai 2024

Der große Rausch – Lesung im Humboldt Forum

Bild: Su/Archiv

Der große Rausch – Lesung im Humboldt Forum mit Dr. Helena Barop. Das Humboldt Forum hält zwei Lesungen über den historischen Drogenkonsum und die Geschichte der Prohibition. Das Hanfjournal lädt herzlich dazu ein.

Der große Rausch beschäftigt sich mit dem Bild der Drogen in Medizin, Ritualen und der Religion. “Seit Jahrtausenden machen Menschen in allen Kulturen vielfältige Erfahrungen mit Rausch. Sie suchen ihn, sie fürchten ihn und in den unterschiedlichsten Winkeln hinterlässt er seine Spuren, Abbildungen und Erzählungen. Bei einer Tandemführung durch die ethnologische Sammlung geht Drogenhistorikerin Helena Barop gemeinsam mit der Altamerikanistin Carolina Pretell auf die Suche nach solchen Spuren und nach den Geschichten zwischen Ritual, Medizin, Religion und Kontrollverlust, die sich dahinter verbergen.” beteiligt sind hier Dr. Helena Barop und Carolina Pretell. 

Die zweite Lesung beschäftigt sich mit der Drogenprohibition. Lesung mit Helena Barop: Der Große Rausch Warum Drogen kriminalisiert werden. Eine globale Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heute. “Immer wieder haben verschiedene Kulturen in der Vergangenheit versucht, den Rausch durch Regeln und Rituale einzuhegen. Doch die Drogen als eigene Kategorie von verbotenen Substanzen sind eine Erfindung der letzten 200 Jahre. In ihrem Buch „Der große Rausch“ erzählt die Historikerin Helena Barop die Geschichte ihrer Kriminalisierung und zeigt, dass die Argumente dahinter weniger mit Gesundheitsschutz zu tun haben als man hoffen würde. In ihrem Vortrag erzählt sie von ihrem Forschungsprozess, erklärt, wie und warum sich ihre Haltung zum Thema geändert hat, und liest Stellen aus ihrem Buch, das auf viele Leser*innen durchaus bewusstseinsverändernd wirkt.”

Die Termine

Der Große Rausch – Geschichten zwischen Ritual, Medizin, Religion und Kontrollverlust findet am Samstag, 18. Mai 2024 von 16:00 – 17:30 Uhr statt. Tickets gibt es hier.


Lesung mit Helena Barop: Der Große Rausch Warum Drogen kriminalisiert werden findet am Sonntag, 19. Mai 2024 von 16:00 – 17:30 Uhr statt. Tickets gibt es hier.

Wenn ihr etwas über die Geschichte und Forschung von LSD lernen möchtet, lest gerne unseren Artikel dazu.

Ein Beitrag von Simon Hanf

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6 Kommentare
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Ramon Dark
13 Tage zuvor

Danke für den Hinweis. Kann leider mein bedauernswert schwarzbraun gefärbtes provinzielles Frankenland derzeit aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen nicht so ohne weiteres verlassen. Würde mich aber sehr darüber freuen, wenn das Hanfjournal hinterher detailliert über diese Lesungen berichten könnte.

Prohibition = Mord und unterlassen von Hilfen.
12 Tage zuvor

Die Gründe die im Buch beschrieben werden sind historisch korrekt, allerdings fragmentarisch. Die Gründe für die Einführung der Drogenprohibition sind andere als jene, für die Aufrechterhaltung der Prohibition. Deswegen ist das Buch für Aktivisten zwar historisch interessant aber nicht, wenn es darum geht Argumente für die Beendigung der momentanen Prohibition zu finden. Die Parteien haben zu viel Macht in Deutschland und die Bevölkerung ist oft nicht in der Lage in den Genuss des Rechtsstaates zu kommen, weil sie nicht die finanziellen Mittel hat um ihre Rechte einzuklagen. Minderheiten haben in einer Demokratie schlechte Karten, deshalb muss der Rechtsstaat angerufen werden. In drogenpolitischen Bereich ist das vor allen der europäische Gerichtshof für Menschenrechte, weil die nationalen Gerichte nur überprüfen ob die… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 12 Tage zuvor von Prohibition = Mord und unterlassen von Hilfen.
trec.
12 Tage zuvor

“Leben” ist der Rausch toter Materie. …konservativ betrachtet 🙂

Wallester
11 Tage zuvor

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Haschberg
11 Tage zuvor

Es müsste viel mehr objektiv über die unterschiedlichen Substanzen berichtet werden, die unser Leben täglich bereichern. LSD, Psylozipin und Meskalin sind interessant. Man sollte sich für solche Unternehmungen allerdings genügend Zeit lassen, um die langanhaltende Wirkung ohne Stress genießen und danach ausreichend relaxen zu können. Ein Jammer, dass man das gemeine Volk noch immer mit dem öden Alkohol bombadiert, dessen Wirkung doch nur eine gewünschte, kritiklose Matschbirne hinterläßt. Für mich persönlich ist ein Leben ohne Drogen in dieser megabeschissenen Welt längst nicht mehr erstrebenswert. Der Natur sei es gedankt, dass es das gute, geradezu göttliche Cannabis in seinen schier unendlichen Varianten gibt, das einem hilft, an den massiven Ungerechtigkeiten dieses armseligen Daseins nicht völlig zu verzweifeln und wenigstens die geistige… Weiterlesen »

Ramon Dark
10 Tage zuvor

@ Wallester: Schrottwerbung, Thema verfehlt, schlechteste Note. Empfehle Dir Cannabis als Medizin, vielleicht kapierst Du es dann. Schon gewusst, dass im Baltikum die letzten Veteranen der lokalen Waffen-SS und ihr Nachwuchs in Originaluniformen -und -flaggen unter Polizeischutz ihre Gedenktage feiern können?