Freitag, 4. Januar 2019

Gutes Geldverdienen mit legalem Gras in Kanada

 

43 Millionen Dollar Umsatz mit Cannabis in nur zwei Wochen nach der Legalisierung.

 

 

Als man in Kanada am 17. Oktober Cannabis für Genusszwecke legalisierte, wusste man, dass dem zuvor damit viel Guthaben verdienenden Schwarzmarkt eine sprudelnde Geldquelle entziehen würde. In welcher Höhe das monatliche Kapital der vielen Graskonsumenten tatsächlich lag, ließ sich bis dahin nur grob schätzen. Nachdem man nun einen legalen und regulierten Handel mit Marihuana erlaubte, lässt sich mithilfe offizieller Datenerhebungen herausfinden, wie viel Geldverdienen mit legalem Gras in Kanada möglich ist. So wurden laut dem nationalen Statistikbüro Statistic Canada alleine zwei Wochen nach der Freigabe von Rauschhanf zu Genusszwecken bereits 43 Millionen Dollar in Kanada damit umgesetzt.

 

Dass der Verkauf von legalem Marihuana in Fachgeschäften oder über den Onlinehandel ein erfolgreiches Geschäft darstellt, bekamen selbst Personen vor Augen geführt, die Cannabisgebrauch bislang nur einer kleineren Ansammlung von Kiffern unterstellten. Zwei Tage nach der Legalisierung von Cannabis in Kanada waren die ersten Meldungen über leere Regale und Lieferengpässe auch in Deutschland zu entdecken. Nur eineinhalb Monate nach dem Gesetzesumschwung hörte man selbst hier über den bestehenden Fachkräftemangel im liberalen Land, den die keimende Branche mit übermäßig vielen neuen Anstellungen in ihrem Segment dort verursachte. Jetzt hat das nationale Statistikbüro Statistic Canada vor wenigen Wochen die Umsatzergebnisse des kanadischen Einzelhandels der vergangenen Monate bekannt gegeben, unter denen sich erstmals auch die Umsätze der legalen Cannabisbranche befinden. Insgesamt konnte in Kanada im Oktober 2018 ein Gesamtumsatz von 51 Milliarden Dollar festgestellt werden – mit Cannabis wurden zwischen dem 17. – 31. Oktober sogleich knapp 43 Millionen Dollar umgesetzt. Spitzenreiter im Geld verschieben bleiben die Automobile und Maschinenteile absetzenden Handelsplätze, doch für eine lange Zeit verschmähte und erst kürzlich zurückgeholte Pflanze schlägt sich Cannabis im Einzelhandel schlichtweg hervorragend. Ebenfalls beeindruckend sind die Ergebnisse im Bezug zu geschaffenen Arbeitsplätzen, wo sich laut Statistic Canada zwischen 2017 und 2018 eine 266 Prozent hohe Steigerung verzeichnen lassen hat. Von einst 1829 Angestellten im Juli 2017 erhöhte sich die Anzahl im Marihuanabusiness beschäftigter Menschen bis November 2018 auf 10400 Personen, welche jetzt allesamt legal und fleißig im kanadischen Grasgeschäft tätig sind und für noch mehr Umsatz sorgen werden, während der Schwarzmarkt ausgetrocknet wird.

 

Es ist ein gutes Geldverdienen mit legalem Gras in Kanada.

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greenness
greenness
2 Jahre zuvor

Vermutlich wird nun hier in D in einschlägigen Kreisen wieder behauptet, daß solche Zahlen zeigen, wie nach einer „Legalisierung“ der Konsum sprunghaft ansteigt.

(Noch viel zu viele) Deutsche glauben dies.

In Kanada wissen 85% der Bevölkerung, daß dies nicht stimmt. Die Kanadier wissen zu schätzen, daß diese Unsummen nun versteuert werden und nicht mehr in zwielichtigen Kanälen versickern. Eine klassische win-win-Situation. (Nur nicht für Kriminelle, die schauen mehr und mehr in die Röhre.)

Rainer Sikora
Rainer Sikora
2 Jahre zuvor

Einige sagen Cannabis stinkt entsetzlich(geruchsverirrung) und das Geld dann natürlich auch,so wie Konsumenten und Händler sind abscheulich.Aber der Alkohol duftet und Weinhändler sind echt nett.

greenness
greenness
2 Jahre zuvor

Der amerikanische Ex-Justizminister Jeff Sessions hat es ja auch schon treffend umschrieben. „Gute Menschen rauchen kein Marijuana!“ Gute Menschen beginnen Kriege und verkaufen Waffen an Despoten. Gute Menschen kämpfen gegen die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung. Gute Menschen kämpfen gegen die Einführung eines Mindestlohns. Gute Menschen bauen und kaufen große und schwere Autos, die schön viel Sprit verbrauchen und die Umwelt noch effektiver verpesten. Gute Menschen freuen sich über das Abholzen des Regenwaldes, sonst kann man keine Mahagoni-Möbel mehr kaufen. Man könnte die Liste der Dinge, die gute Menschen tun, noch erweitern. Ich bin gerührt, wenn ich sehe, wie gut diese guten Menschen sind. Schaut mal alle nach Kanada und bildet Euch euer eigenes Urteil über diesen bösen Menschen Justin Trudeau.… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@greenesss So,so, dann bin ich also ,wenn ich etwas (meinen mich um etwas anbettelnden Freunden) verkaufe ein Krimineller für dich, also ein böser, der in die Röhre sehen sollte. Dass Leute wie du ohne diese Kriminellen ihre Fingernägel rauchen müßten, und daß diejenigen die mit Waffengewalt in Menschenrecht brecherischer Art und Weise gegen uns vor gehen die wahren Kriminellen sind, geht solchen Einfaltspinseln wie dir natürlich nicht in die Birne. Immer mal schön alle über einen Kamm scheren, und auch noch neidisch auf die paar Kröten sein die damit, unter höchstem Risiko für Leib und Leben, verdient werden, damit die Arbeit der Prohibitionsverbrecher unterstützen und denjenigen Persilscheine verschaffen die die wahren Schuldigen sind, das kennt man ja zur Genüge von… Weiterlesen »

Der Realist ohne Kraut
Der Realist ohne Kraut
2 Jahre zuvor

Und wieder zeigt ein anderes Land, was Deutschlands Volksverblödung angerichtet hat und auch weiterhin macht. Hier wird’s wohl niemals in die richtigen Köpfe gelangen, dass Schutz, Aufklärung und Recht hohe Güter der DEUTSCHEN sind und gleichzeitig viel (Steuer-)Geld zu verdienen ist. Die Pharma ist da aber sicher noch erheblich gewinnbringender als das gute Kraut…

Übrogens: habt ihr es schon mitbekommen? Beim RTL Nachtjournal berichteten sie seit drei Nächten übers Gras. Am interessantesten war aber der Bericht dieser Nacht. Findige sollten mal nachschauen…

@Ralf
Ich glaube, da hast du bei greenness nicht richtig gelesen. Das klingt mehr nach Spott gegenüber der anderen, die alles gegen Menschlichkeit tun und deshalb als gute Menschen(die wahren Verbrecher) gelten.

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

Übrigens hat auch Trudau keinerlei Skrupel, Waffen an Despoten zu verkaufen, aber der ist ja jetzt im Gegensatz zu mir trotzdem ein Guter und seine Schergen die das unterstützen auch!
Diesen Schwachsinn von den „kriminellen Drogendealern“ hat der DHV in die Welt geschissen und man braucht sich jetzt nicht zu wundern, wenn das immer und immer wieder nachgeplappert wird, damit die Opfer an den Pranger gestellt werden, und man damit den permanent das Menschenrecht brechenden Schergen einen Persilschein verschafft.

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@Der Realist ohne Kraut „………….. und nicht mehr in zwielichtigen Kanälen versickern. Eine klassische win-win-Situation. (Nur nicht für Kriminelle, die schauen mehr und mehr in die Röhre.)“ Dann soll er sich diese dämlichen Seitenhiebe auf Leute schenken, die die Opfer(Ich, der zwielichtige Kanal) und nicht die Täter sind als die er sie hier hinstellt, das kotzt mich einfach immer wieder an. Der Staat hat uns 70 Jahre lang diskriminiert und kriminalisiert, eigentlich steht ihm 70 Jahre lang als Wiedergutmachung kein Cent Steuern zu, weil er sie so lange mißbraucht hat um uns das Leben kaputt zu machen, und jetzt sollen wir den Drogenkriegsverbrechern ihre üppigen Pensionen damit bezahlen, Pfui Teufel, ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen… Weiterlesen »

Der Realist ohne Kraut
Der Realist ohne Kraut
2 Jahre zuvor

@Ralf Kann deiner Aufregung nur zu gut verstehen. Ich bin auch immer der Idiot, weil die ‚Guten‘ mich auch weiterhin auf dem Kieker haben. Seit Nov. 2017 bin ich UNTER ZWANG grasfrei. ((Deswegen auch mein Nickname)) Ich weiß es hautnah, wie es sich anfühlt, verfolgt zu werden. Und alles nur, weil der dumme, schwerkriminelle Kiffer (also ich) ein Kind habe und mir zu der Zeit etwa 1g pro Woche gönnte. Alles nur, weil meiner verblödete Schwägerin auch weiterhin mit Polizei droht und davon auch gerne Gebrauch macht… Dumme Aussagen, auch von Leute die es wirklich viel besser wissen müssten, kennen wir alle zu genüge. Leider tummelt sich nicht nur die Verblödung im TV und in der Politikwelt herum, sondern auch… Weiterlesen »

greenness
greenness
2 Jahre zuvor

@Ralf Du redest von „wir“. Spar dir das bitte. Du und ich sind kein wir. Ich bin ich und Du, äh wir, sind das Volk, gell!? – Das Einzige, was uns verbindet, ist die Erkenntnis, daß die Drogen“politik“ in D ineffektiv und unmenschlich ist. Es gibt viele Menschen (und es werden immer mehr), die die Gesetze bezüglich Cannabis ändern wollen und sich Gedanken um eine Umsetzung machen. Da passen solche Schreihälse („ich will aber weiter schwarz Drogen verkaufen“) wie Du echt gut ins Konzept (Achtung Ironie). Im Endeffekt bist Du keinen Millimeter besser als diejenigen, gegen die Du da hetzt. Das Wichtigste scheint, die eigenen Vorstellungen (Vorteile) herauszuposaunen. Und alle, die von deiner Meinung abweichen, sind Verbrecher gegen die Menschlichkeit… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@greenness Leuten wie dir, die mit den Menschenrechtsverbrechern gemeinsame Sache machen, ist wirklich nicht zu helfen. Wenn du nur einmal die anderen Kommentare von mir gelesen hättest wüßtest du daß ich als Pflanzer die legale Konkurenz nicht fürchten würde, nur die Monopole der Geldsäcke und ich verkaufe zur Zeit auch nichts, würde das aber legal gerne tun!! Eistweilen miß weiterhin auch mit zweierlei Maß, und mach dich weiterhin gemein mit dem Gesindel das mir die Knarre an den Kopf gehalten hat und gesagt:“Wenn du dich noch einmal bewegst knall ich dich ab“! Ich denke, bei diesen Menschenrechtsverbrechern sind solche Nachplapperer wie du dann auch gut aufgehoben! Er hat nur gemeint, „nix, das ist mein Recht und die Leute haben das… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@Der Realist ohne Kraut Es gibt genügend Deppen, die gerne alles nachplappern. Siehe @greeness Leute wie der haben den ganzen Nazimördern nach ihrem Massenmord die ganzen Persilscheine verschafft, deswegen geht es auch immer wieder so weiter ! [… „Wir wussten, dass wir es nicht illegal machen konnten, gegen den Krieg oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und die Schwarzen mit Heroin zu assoziieren, und beides streng kriminalisierten, konnten wir diese Bevölkerungsgruppen schwächen. Wir konnten ihre Anführer festnehmen, Razzien in ihren Häusern durchführen, ihre Treffen auflösen, und sie Abend für Abend in den Nachrichten diffamieren. Wussten wir, dass wir logen, was die Drogen anging? Natürlich wussten wir das.“ …] Zitat: John Ehrlichmann,… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

…… daß es Leute gibt, die den Geruch nicht in der Nase haben wollen…….
Dann sollen die sich einfach von da wo geraucht wird verpissen,denn es IST sein gutes Recht!
Tabak im Freien rauchen ist auch nicht verboten, stinkt wirklich übel, und ist dazu noch schädlich für die Gesundheit, und wie ein Biergarten oder ein Bierzelt stinkt weiß ich seit meiner Kindheit.
Der Gipfel der Intoleranz, Menschen wegen einem Geruch, den sie unter freiem Himmel machen, einsperren zu wollen, demnächst ist das Furzen im Freien auch noch verboten.
Ich dreh wirklich bald durch bei dieser vielen Scheiße in den Köpfen.

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@Der Realist ohne Kraut „Ich weiß es hautnah, wie es sich anfühlt, verfolgt zu werden. Und alles nur, weil der dumme, schwerkriminelle Kiffer (also ich) ein Kind habe und mir zu der Zeit etwa 1g pro Woche gönnte.“ Oh je, das hört sich für mich so an als ob man bei dir die Margot Honecker-Methode des Kinderraubes anwenden will. Sei ja vorsichtig bei so einer Schwägerin, denn das Kind nicht mehr sehen zu können ist ganz schlimm. Ich wäre ausgerastet und habe mich von vorne herein davor geschützt indem ich meinem Sohn nicht meinen Faminiennamen gegeben habe(Vater unbekannt), damit man ihn nicht eines Tages über mich kriminalisieren kann, das hat sich super bewährt, allerdings braucht man da auch die richtige… Weiterlesen »