Samstag, 20. Oktober 2018

Cannabis ist in Kanada fast ausverkauft

 

Zwei Tage nach der Legalisierung von Rauschhanf sind die Regale schon leer.

 

In Kanada legal kaum noch zu bekommen – Weed.

 

Kaum ist Cannabis in Kanada legalisiert worden, schon häufen sich die Meldungen über Lieferengpässe und leere Regale bei lizenzierten Händlern. Nachdem am 17.10.2018 der Gesetzesumschwung im nordamerikanischen Land stattgefunden hat, stürzten sich zuvor noch kriminalisierte Bürger auf das staatlich regulierte Angebot und frönten der neu erlangten Freiheit in einem solchen Maße, dass alle Befürchtungen eintraten, die prognostizierten, dass nicht genügend Ware für den Genusssektor vorhanden sein würde. Cannabis ist in Kanada fast ausverkauft.

 

Nicht nur in ortsansässigen Geschäften, sondern auch im Onlinehandel weisen bereits zwei Tage nach der Freigabe der natürlichen Rauschsubstanz viele leere Regale und Online-Texthinweise darauf hin, dass eine riesige Nachfrage nach Cannabis in Kanada besteht. Allein in Quebec sollen am ersten Tag des regulierten Handels über 42500 Bestellungen eingegangen sein, welche Marihuana zu Genusszwecken forderten. In Neufundland und Labrador berichten Ladenbesitzer dagegen von einem zeitlich begrenzten Ausverkauftstatus der begehrten Ware, der hoffentlich nur von kurzer Dauer ist. Geringe Bestände des zum erwachsenen Genuss erlaubten Pflanzenproduktes sorgen aber zeitgleich für Lieferengpässe und längere Wartezeiten, während schon im Vorfeld die bestellten Mengen oft nicht an die lizenzierten Geschäfte ausgeliefert werden konnten. So gehen manche Geschäftsleute heute schon davon aus, dass die Situation sich in den nächsten Monaten kaum verbessern lassen werde, weshalb die Schwierigkeiten, an legales Gras zu gelangen, noch längerfristig bestehen könnten. Auch in anderen Regionen Kanadas, wie in den Provinzen Alberta und Prince Edward Island, gähnen leere Regale die Kundschaft an, sodass die Besitzer der Geschäfte alle extra dafür anreisenden Personen wieder nach Hause schicken müssen – und damit zurück auf den Schwarzmarkt.

 

So erscheint die neue Idee der deutschen FDP sicherlich nicht als der dümmste Vorschlag, würde man künftig die Überschüsse aus dem geplanten heimischen Cannabisanbau in der Zukunft in alle Welt exportieren – auch wenn es sich bei dem im Bundestag als Antrag eingereichten Gedanken vorerst nur um medizinisches Cannabis handelt. Die Nachfrage in Kanada zeigt den riesigen Bedarf nach dem berauschenden Naturheilmittel schließlich eindrucksvoll auf und lässt die Menge an Geld und Ware fassbar erscheinen, welche anderswo täglich in die falschen Hände auf den Schwarzmarkthandelsplätzen fließt. Da nicht davon auszugehen ist, dass erst am 17.10.2018 viele Kanadier sich spontan zum Cannabiskonsum hingezogen fühlten, dürfte langsam auch hierzulande verstanden werden, wie viel Verlust ein Staat tagtäglich macht, hält er die gefragte Substanz aufgrund fadenscheiniger Begründungen hinter dem Schleier der Kriminalität gefangen.

 

Nicht nur Geld, sondern auch Kontrolle werden in übermäßigem Maße den falschen Personen überlassen, was eine deutsche Drogenbeauftragte aber leider heute noch immer nicht richtig verstanden hat.

7 Antworten auf „Cannabis ist in Kanada fast ausverkauft

  1. Rainer Sikora

    Das Kinderkillerkraut, mit seinem unglaublich hohem Wirkstoffgehalt, ist seltsamerweise sehr begehrt.Wenn die Mortler reden hören würden.

  2. Der Realist ohne Kraut

    Davon war schon im Vorfeld auszugehen. Dennoch waren die Menschenmassen einfach zu groß, die Nachfrage zu gewaltig, die das natürliche Kraut mögen und ihre berauschende Wirkstoffe kennen. Aber auch der Engpass wird nicht von langer Dauern sein. Händler wissen schon, dass man das Genussgut auch von außerhalb importieren kann.

    Eine Mortler würde sich jetzt das wieder für sich werten. Dass Kanada verantwortungslos seine Menschen ins offene Messer laufen lässt und gleichzeitig seine Kids jetzt wieder vom Schwarzmarkt versorgen lässt usw…
    Dass aber gezeigt wird, dass die kanadische Regierung jetzt als Vorreiter für Cannabis und deren Bewusstsein für Menschenrechte, Gesundheits- und Jugendschutz steht, sieht eine Mortler leider nicht. Da für reicht sicher auch ihr ideologisch verseuchter Verstand nicht aus.

    Auch wenn man nun glaubt, dass mit Kanadas Legalisierung alles besser in Deutschland wird, muss ich leider vertrösten. Das wird eher ins Gegenteil umkehren und ein guter Grund für härtere Vorgehensweisen und damit verbunden Strafen zu verfassen. Damit die Staatsmacht noch mehr zu tun hat und noch mehr Geld für den Staatsapparat in die Binsen gehen können und gleichzeitig alle Großvertreiber im Schwarzmarkt mehr verdienen und das Joch vertieft und ausgeweitet wird…

  3. Irgendwer

    Die Mortler ist die Vertretung der Bundesregierung und somit stellt sich jene als schizophren dar.
    Professionelle Klarstellung zu Schizophrenie:

    Seit 1992 leitete Emrich die Psychiatrie an der MHH und machte sich in der Wissenschaftswelt unter anderem einen Namen als Experte für Synästesie (die Fähigkeit, beispielsweise Zahlen als Farben wahrzunehmen) und Schizophrenie. „Bei Schizophrenen ist die räumliche Wahrnehmung gestört“, erklärt er und zeigt eine bemalte Hohlmaske, die Schizophreniepatienten im Gegensatz zu Gesunden nicht als Hohlkörper sehen können. „Sie haben eine andere Wahrnehmungsarchitektur im Gehirn. Dadurch nehmen sie mehr Details wahr und sind im Alltag leicht überfordert, weil sie die Wirklichkeit nicht glätten können.“<
    Quelle: Hannoversche Allgemeine

    Wer also unfähig ist ein Objekt bzw. Sachverhalt aus mehr als nur einer – meist bedrohlich empfundenen – Perspektive zu erfassen, kann als schizophren bezeichnet werden.

    Ende 2016 erschien auf der FB-Seite Bundesregierung eine Grafik mit einem Hanfblatt als Hintergrund.
    Die CDU stellte sich zentral und umringt von anderen Parteien dar mit den Worten „Cannabislegalisierung droht“

  4. Der Realist ohne Kraut

    @ irgendwer
    Wenn ich den Text richtig verstehe, müsste das Verhalten von Frau Mortler schizophren sein. Da sie mehr sieht, als wirklich da ist und gleichzeitig in Wahnvorstellungen versinkt.

    Ein Schwager hat auch Tendenzen einer Schizophrenie, aber er kann wenigstens unterscheiden, was richtig und falsch ist. Das schafft Mortler nicht mal im Geringsten!

    Hier beim Hanfjournal wurde immer wieder behauptet, sie wäre es wirklich. Ich tat das stets als sehr überspitzt ab. Da habe ich mich wohl geirrt!!!

  5. Der Realist ohne Kraut

    @ buri_see_käo
    Alleine folgender Ausschnitt des Berichts sagt alles:

    》》Aber schon vor gut einem Jahr hat Uruguay als weltweit erstes Land die Droge legalisiert. Der Schwarzmarkt sollte ausgetrocknet werden, die mächtige südamerikanische Drogenmafia sollte zurückgedrängt werden. Nach einem Jahr zeigt sich, dass die Legalisierung vor allem die illegalen Geschäfte der Mafia zurückgedrängt hat. 《《

    Aber selbst dies würde einer Mortler nicht genügend Beweise liefern!

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