Donnerstag, 24. Mai 2018

Eine Millionen Kilogramm Cannabis in Kanada bis Ende 2018 benötigt

 

Die Nachfrage nach legalem Marihuana steigt auch Übersee an.

 

Cannabis

 

Dass die anstehende Cannabislegalisierung in Kanada dem nordamerikanischen Land neben vielen gesellschaftlichen Vorteilen auch eine verbesserte Situation auf dem Finanzsektor bescheren wird, offenbaren schon im Vorfeld stattfindende Milliarden-Dollar-Deals zwischen verschiedenen Big-Playern im Business. Nun gibt es auf den immer häufiger über das Geschäft mit Gras informierenden Wirtschaftsportalen Meldungen über die geschätzten Mengen von Cannabis, welche bis Ende des Jahres für den inländischen Markt benötigt würden. Und nach den Hochrechnungen von Health Canada sollten eine Millionen Kilogramm Cannabis in Kanada bis Ende 2018 auf dem legalen Markt problemlos abzusetzen sein.

 

Während die bisherigen Prognosen und Wall-Street-Berichte den inländischen kanadischen Cannabismarkt bisher mit einer Bedarfsmenge von circa 800000 Kilogramm legal gezüchtetem Marihuana einschätzten, hat das unter Health Kanada bekannte kanadische Gesundheitsministerium Ende April eine knapp 25 Prozent hohe Steigerung vorausgesagt. Zu diesem Zeitpunkt seien jedoch nur 300000 Kilogramm Cannabis produziert worden, was somit ein Defizit von 700000 Kilo Gras ausmachen würde. Auch wenn alle kanadischen Anbaubetriebe ihre Kapazitäten voll ausnutzten und bereits genehmigte Erweiterungen in Betrieb nähmen, wäre es kaum vorstellbar, dass der sich entwickelnde Bedarf an Marihuana vor Mitte oder Ende 2019 legal gedeckt werden könne. Da auch zusätzlich der europäische Medizinalhanfmarkt versorgt gehört, prognostizieren die neusten Verbündeten der Cannabislegalisierung aus dem Finanzsektor stark steigende Umsätze und Margen für Pot-Aktien, deren Nachfrage daher wohl ähnlich zunehmen wird, wie der von Health Canada geschätzte Bedarf nach legal gezüchtetem Gras im viel zu weit entfernten Kanada.

 

Die Cannabisagentur des deutschen BfArM dürfte daher so langsam etwas ins Schwitzen geraten …

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Rainer Sikora
Rainer Sikora
4 Jahre zuvor

Ich meine wir müssen für die Legalisierung für Exzessiv TV erst mal kämpfen.

Lotus
Lotus
4 Jahre zuvor

@Rainer Sikora in dem Sinne… „Free Exzessiv TV“ wie wärs sowas wie ne Petition zu machen? es geht ja dabei um die allgemeine Journalistische/Presse Freiheit , gerade jetzt in dieser Phase ist Exzessiv TV außerdem einer der wenigen ehrlichen Zugpferde in Sachen Aufklärungs- und Legalisierungsarbeit ,Exzessiv TV aus Youtube zu verbannen zeugt genau von der Schikane die ich unseren Gegnern vorwerfe, bzw. würde ich gerne mal wissen warum es letztendlich zu dieser Sperre kam, es kann doch nicht sein das jeder Müll bei Youtube zu finden ist, von absurden teils echt kranken Dingen bis hin zur Gewalt etc. aber ein Kanal der ehrlich und kritisch über Cannabis und die derzeitige Situation in der Welt berichtet ist ganz böse,ok… o0 das… Weiterlesen »

COSMO
COSMO
4 Jahre zuvor

Die Youtube Verbannung hat mit Sicherheit etwas mit Links in der Videobeschreibung zu tun. Viele Kanäle hatten wegen „Werbung für Samenbanken“ Probleme, weil dies illegal ist.

Lotus
Lotus
4 Jahre zuvor

@Cosmo
Warum ???…Werbung ist doch auf Youtube mittlerweile völlig normal
und soweit ich weiß sind Seeds als Souvenir nicht Illegal,
noch nichtmal in Deutschland 😉

Otto Normal
Otto Normal
4 Jahre zuvor

Oder man macht es wie Hase und Igel.
Jedesmal nach 1 Bann 1 Tag warten und dann mit ähnlichem neuen Namen weitermachen:
Excessiv-TV
Exclusiv-TV
Exitsiv-TV
Accessive-TV
Acidsiv-TV
Inclusive-TV
usw.

Peter
Peter
3 Jahre zuvor

Um nun doch auch mal was zum eigentlichen Artikel zu schreiben: Sollte Canada der deutschen Cannabis Agentur bekanntgeben, dass die Bürger von Canada an erster Stelle mit medizinischem Cannabis und mit Cannabis zu Genusszwecken versorgt werden müssen und deswegen bis auf Weiteres kein Cannabis nach Deutschland geliefert werden kann, dann können die meisten Cannabispatienten in Deutschland nicht mehr ausreichend versorgt werden. Ähnlich, wie die Verwaltungsgerichte entschieden haben, dass ein Cannabis Patient mit Sondergenehmigung, Cannabis anbauen darf, weil es nicht zumutbar ist, dass dieser sein Cannabis in der Apotheke selbst bezahlt, müssten dann eigentlich diese Gerichte entscheiden, dass Cannabispatienten mit Kostenübernahme durch die Krankenkassen ihr eigenes Cannabis anbauen dürfen, weil sonst eben kein Cannabis verfügbar ist. Das Modell der Sozial Clubs,… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
3 Jahre zuvor

Eine ausreichende Versorgung mit Cannabis ist nur mit breit angelegter Selbstversorgung machbar und würde es so billig machen, daß es sich für die großen Haie im Becken nicht mehr lohnt. Künstliche Verknappung und Spekulation, Monopol und Kartellbildung sind die Zauberworte unserer Zeit, also träumt mal schön weiter von „ausreichender Versorgung“, klingt in etwa so wie „Vollbeschäftigung“, beides Märchen aus der Vergangenheit.