Mittwoch, 6. Dezember 2017

Kongress in Paraguay billigt medizinisches Cannabis

 

Samen und Öl für Patienten.

 

 

Ein südamerikanisches Land nach dem nächsten findet langsam zu politischer Vernunft, wenn es um die Betrachtung des medizinischen Einsatzes von Marihuana geht. Nachdem Uruguay als erster Staat der Erde seine Bürger komplett in private oder staatliche Versorgung mit Cannabis führte und seit Kurzem in Peru die Eltern schwer kranker Kinder nicht länger Furcht vor Polizeieinsatzkommandos aufgrund der Produktion der natürlichen Arznei fühlen müssen, hat am Dienstag der Kongress in Paraguay einem Gesetzentwurf zugestimmt, der die Produktion medizinischer Hanfprodukten erlauben soll. Der Kongress in Paraguay billigt medizinisches Cannabis.

 

Paraguay gilt als größter Marihuanaproduzent in Südamerika, dennoch war die Versorgung erkrankter Personen dort auch den illegalen Umständen entsprechend problematisch, sodass erst ein dringliches Hilfegesuch zahlreicher heimlicher Patienten für den nun in die Wege geleiteten Umschwung benötigt wurde. Der seitens des Kongresses gebilligte Gesetzesentwurf war zuvor schon im Abgeordnetenhaus abgesegnet worden und wird nun der Exekutive in Paraguay vorgelegt, wo er aufgrund der bekannten Unterstützung seitens des Gesundheitsministeriums vielversprechende Chancen besitzt, auf Zustimmung zu stoßen und somit wohl auch in Bälde in Kraft zu treten. Mit der Änderung verknüpft ist die Erlaubnis zum Importieren von Hanfsamen und Anpflanzen dieser potenten Hanfnüsse zwecks der Herstellung von Cannabisöl. Auch die Entwicklung eines genaueren Gesetzesrahmens und tiefer greifende Forschung sind als politische Projekte inbegriffen.
Bisher mussten die erst seit Mai dieses Jahres erlaubten Arzneimittel für einen hohen Preis aus den USA importiert werden, weshalb die anstehende Veränderung große Erleichterung bei den Betroffenen auslöste.

 

Ein nüchternes Erwachen gab es dafür im geografisch nicht angrenzenden Nachbarland Uruguay, wo ein Großteil der aus hedonistischen Gründen konsumierenden Bevölkerung bestürzt feststellen musste, dass das recht selten in Apotheken erhältliche Marihuana einfach zu wenig Wirkung entfaltet.

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2 Kommentare
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Faktensammler Müller
3 Jahre zuvor

“Die #Cannabis #Agentur und ihre Aufgaben! von Heiko Hartnagel (Telefonat: Magda und Dr. Greve, vom #Bfarm) Magda hat heute nochmal beim #Bundesinstitut für #Arzneimittel und Medizinprodukte, in Bonn angerufen. Dieses Mal hat sie mit Dr. Greve gesprochen! Sie hat gefragt, wie Greve zur Erteilung, einer #Anbaugenehmigung steht, vor dem Hintergrund aktueller Qualitätsmängel, des in deutschen Apotheken verfügbaren #Medizinal-Cannabis. Magda erklärte, dass Schimmel in der neusten Charge #Pedanios 22/1 nachgewiesen wurde und dass sie weiterhin versucht eine offizielle Bestätigung, dass Schimmel, auch in der Charge 17-024(2) war, zu bekommen. Außerdem seien Samen im Pedanios gewesen, so Magda zu Greve weiter und ob es nicht unverantwortlich sei, vor diesem Hintergrund weiterhin Anbauanträge abzulehnen, schließlich sei mit Schimmel kontaminiertes Cannabis aus Apotheken sehr… Weiterlesen »

schmerzpatient
schmerzpatient
3 Jahre zuvor

Hallo, wie erkennt man den Schimmel und welche Chargen sind noch betroffen? Danke für eine kurze Info!
Gruß