Sonntag, 22. Oktober 2017

Legaler Medizinalhanf für Peru

 

Auch für das Wohlergehen von Müttern und Kindern.

 

 

Nachdem in Peru Ende September ein Gesetzesentwurf des Präsidenten zur Freigabe von medizinischem Marihuana von dem Kongressausschuss für Nationale Verteidigung bestätigt wurde, hat dort nun der Kongress über die brisante Thematik heiß debattiert und anschließend fachgerecht abgestimmt. Mit überwältigender Mehrheit entschieden sich die Kongressabgeordneten für das Wohlergehen von peruanischen Müttern sowie ihren schwer kranken Kindern und stimmten daher mit 68 zu fünf Gegenstimmen für den zukünftigen Einsatz von Cannabis als Arzneimittel im Land.

 

Legaler Medizinalhanf für Peru soll in zwei Monaten gesetzlich verankert werden, beschränkt sich aber derzeit wohl erst einmal nur auf die regulierte Produktion, den Import und den Verkauf von Cannabisölen, welche einzig über lizenzierte Apotheken erhältlich gemacht werden sollen. Der Pro-Regierungspolitker Alberto de Belaunde, der im Vorfeld der Abstimmung einige Worte sprach, sagte, dass die Wissenschaft und die regionale Strömung auf der Seite der Legalisierung stünden und sich die peruanischen Gesetzesmacher daher nicht aufgrund von Ängsten unbegründet paralysieren lassen sollten.
Anscheinend fruchteten diese Worte im Kongress des südamerikanischen Landes, denn in Kürze darf es sich neben Uruguay, Argentinien, Chile und Mexiko zu den fortschrittlicheren Gebieten zählen, in denen kranke Kinder und deren Mütter nicht länger mit Polizeiaufgebot aufgrund einer ungerechtfertigten Gesetzeslage gejagt werden müssen. Als ein erstes zu vollbringendes Wunder unter der Post-Prohibition von Medizinalhanfprodukten wird sodann auch direkt verlangt, alle Anklagen gegen die im Februar 2017 festgenommenen Eltern, die für ihre unter schwerer Epilepsie leidenden Zöglinge Cannabisöl produzierten, sofort wieder fallen zu lassen.

 

Die Gerechtigkeit steht schließlich auch auf der Seite der Legalisierung.

Eine Antwort auf „Legaler Medizinalhanf für Peru

  1. R. Maestro

    Ich hätte die Frage auch meinen alten Socken stellen können:
    (Frage gestellt auf Abgeordeten-watch.de)

    Sehr geehrte Frau Mortler.

    Wen würden Sie als Ihre(n) Nachfolger/in für den Posten als
    Drogenbeauftragte(r) favorisieren?

    MfG, Robert ….

    Antwort von Marlene Mortler (CSU) 10. Okt. 2017 – 16:37
    Dauer zur eingetroffenen Antwort: 6 Tage 1 Stunde

    Sehr geehrter Herr …,

    gerne leite ich Ihre Frage an die Entscheider weiter.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marlene Mortler

    Eine Klo-Papierrolle ist informativer.
    Da steht ca. 20-mal pro Blatt Hakle drauf., je nachdem…
    Aber das Klopapier kann ich mir aussuchen, im Gegensatz zu ….

    Hoffentlich ist die Nachfolge nicht wieder eine Beleidigung/Verarschung der Bürger, dessen Geld die einkassieren, wie bisher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.