Sonntag, 14. August 2022

Karl Lauterbach hat gekifft

Bild: BMG/Thomas Ecke

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat gekifft. Er empfand es als angenehm. 

Der aktuelle Bundesgesundheitsminister hat tatsächlich gekifft. Dies hat der Politiker in einem Interview mit der Heute Show zugegeben. Auch wenn die Heute Show eine Satiresendung ist, tätigen Politiker trotzdem dort nicht nur ironische Aussagen. Konkret sagte er auf die Frage ob er schon geraucht hat: “Ein guter Arzt probiert alles aus, um auch seine Patienten beraten zu können und von daher habe ich auch schon konsumiert. Auf die Nachfrage von Lutz van der Horst “Und wie wars?” antwortete der Minister mit: “Angenehm muss ich sagen.”

Lauterbach ist ein umstrittener Gesundheitsminister gerade hinsichtlich seiner Coronapolitik, aber bei dem Thema Cannabislegalisierung hat er diesmal Witz und Humor bewiesen. 

Aktuell findet in der deutschen Gesellschaft und Politik ein Paradigmenwechsel statt. Das Stigmata des faulen Kiffers wandelt sich. Es ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nicht nur sind aktuell mehr Menschen für eine Legalisierung als dagegen sondern auch immer mehr Menschen stehen offen zu ihrem Cannabiskonsum. Vom Manager, der Hausfrau/Hausmann, über den Arzt, bis hin zum Politiker oder gar dem Gesundheitsminister sind Cannabiskonsumenten in der breiten Bevölkerung vertreten. Ein so wichtiger Minister wie dem Gesundheitsminister die offen zu ihrem Cannabiskonsum stehen sind definitiv ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Lauterbach fordert trotzdem Safety First bei der Legalisierung.

Ein Beitrag von Simon Hanf

3 Antworten auf „Karl Lauterbach hat gekifft

  1. Fred

    Ob Herr Lauterbach konsumiert hat oder nicht halte ich für lange nicht so interessant wie seine Aussagen zum Thema rechtliche Hürden der Legalisierung.
    Da gab er an, das seine Juristen bereits mehrere gangbare Wege zur Legalisierung dargestellt haben. Und er keine Zweifel an der Umsetzung hat.

  2. Heisenberg

    Nur einmal,obwohl es angenehm gewesen sein soll?Kein weiters mal weil es schädlich eingestuft ist?

  3. buri_see_kaeo

    Da kann ich/sonstige nur für ihn hoffen, dass der Konsum mehr als 3 Monate zurückliegt. Sonst könnte er, in Anlehnung an die Sanktionen, die bei normalsterblichen Kiffern angewendet werden, nach dem Nachweis der unwirksamen Abbauprodukte = FE weg, auf Initiative von Schwarzbraun auf sein Bundestagsmandat verzichten müssen – und auch mal zum Haarschneider vieleicht zur Sicherheit.
    Sein Amtsvorgänger brillierte neulich erst mit der Dampfplauderei: DEs 3 AKWs könnten 5 Jahre weiterlaufen.
    Ja!, alles verbautes Material erleidet durch die ständigen Neutronendurchgänge eine Art Zerbröselungsdefekt, in belgischen AKWs sind daher Schweiß-Nähte-Probleme der Bringer. In DE 8 Jahre unkontrolliert weitergammeln lassen…, so ein Ex-Gesundheitsminister heute, man muss nicht gekifft haben.
    mfG  fE

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