Mittwoch, 30. März 2022

Polizeiexperten sehen die kontrollierte Abgabe als kritisch

Polizeiexperten aus Sachsen-Anhalt sehen die kontrollierte Abgabe von Cannabis als kritisch


Polzeiexperten aus Sachsen-Anhalt betrachten die geplante kontrollierte Abgabe von Cannabis als kritisch. Der Landeschef der Gerwerkschaft der Polizei, Uwe Bachman, hält die Argumentation bezüglich der Austrockung des Schwarzmarktes für „abstrus“. Zudem könnte die geplante Legalisierung zum Missbrauch und zur Verharmlosung von Cannabis führen. Die Polizeistatistiken zeigen, es gibt extrem viele jugendliche Konsumenten“, so Uwe Bachmann. Auch der Landeschef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Peter Meißner drückt seine Bedenken aus: „Meine Sorge ist, dass so eher neue Konsumentenschichten erschlossen werden. Einmal an Cannabis gewöhnt, könnten diese auch auf den Schwarzmarkt zugreifen. Man wird den illegalen Handel nicht bekämpfen, wenn Cannabis teuer in Shops liegt.“ Auch die Innenministerin der CDU, Tamara Zieschang schließt sich der Meinung von Bachmann und Meißner an: Cannabis ist und bleibt eine Droge. Deren Konsum kann gerade für junge Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und auch zum Anstieg der Beschaffungskriminalität führen.“

13 Antworten auf „Polizeiexperten sehen die kontrollierte Abgabe als kritisch

  1. Daniela Blomeyer,

    Immer die selben Argumente. Schutz der Jugend und Droge bleibt Droge.
    Es wird noch nicht einmal gewagt, sich mit neue auseinander zu setzen. Oo

  2. Rainer

    Die Position der Polizei haben wir hinreichend wahrgenommen.Schon vor drei Monaten bezogen Polizeisprecher in den Medien Stellung.Die Austrocknug oder Schwächung des Schwarzmarktes ist zwar wichtig,aber nicht der wichtigste Grund.Die Polizeigefahr ist ein wichtiger Grund für die Legalisierung.

  3. buri_see_käo

    © dpa-infocom, dpa:220329-99-709845/3
    O.G. macht jetzt überall die Runde (Suchmaschine) , die trauen sich was, bow-ey
    Das Berufsbild von Journalisten scheint sich extrem gewandelt zu haben,
    die lassen sich solchen Müll auftischen und bringen es zu Papier/Datei.
    „Die Vorstellung, der Schwarzmarkt würde ausgetrocknet, halte ich für abstrus“ ≠ CA, Legalisierte in USA
    „Die Polizeistatistiken zeigen, es gibt extrem viele jugendliche Konsumenten.“ Eure Maßnahmen (Gewalt & Verdummnug) haben so ihre Schwächen, nicht wahr?
    „Meine Sorge ist, dass so eher neue Konsumentenschichten erschlossen werden“. CA, Legalisierte in USA, warum sollte auch ein vernunftorientiert handelnder Erwachsener nicht zwischen den Vor- bzw. Nachteilen abwiegend zu einer vernunftorientierten Entscheidung kommen sollen.
    „Man wird den illegalen Handel nicht bekämpfen, wenn Cannabis teuer in Shops liegt“. Es wird schon nicht in der Höhe der FDP-Utopien besteuert werden.
    „Cannabis ist und bleibt eine Droge.“ Kaffee und, und, und, bla bla bla. Die Hinterwäldler haben sich neulich im Saarland erfolgreich zurückgezogen, Glückwunsch! Die kleinen Kinder…, „Beschaffungskriminalität“ wird eine Legalisierung auch hervorbringen sh. CA, Legalisierte in USA
    Bei Schwarzbraun da ist man blöder, „ist“ mit einem „s .“
    mfG  fE

  4. kakadu

    Abstrus finde ich, dass von Polizeiseite immer wieder Argumente, die im Grunde genommen für eine Legalisierung sprechen, als Gegenargumente angeführt werden. Abstrus deshalb, weil ich immer wieder den Eindruck habe, dass die Polizei dabei völlig ausblendet, dass die Probleme, die sie mit einer Cannabislegalisierung verknüpfen, bereits durch das Verbot und die Kriminalisierung vorhanden sind. Was soll da noch schlimmer werden durch eine Legalisierung? Ist es nicht schon schlimm genug? Wäre es so furchtbar, wenn der Konsum von Cannabis einer ausreichend starken sozialen sowie staatlichen Kontrolle unterliegt, ähnlich wie oder gar besser als bei Alkohol und Tabak? Seit Jahren ist es doch so, dass Eltern keinerlei Kontrolle und kein Wissen, nicht mal eine Ahnung davon haben, woher ihre noch nicht volljährigen Kinder Cannabis beziehen, welche Qualität es hat, wer es ihnen verkauft, wie oft sie es kaufen und konsumieren… oder sie wissen überhaupt nichts davon, dass ihr Kind illegale Substanzen einnimmt! Wie viele Eltern haben ihren sechzehnjährigen Sohn gefragt: Hey, kann ich mal deinen Dealer kennenlernen? Ich möchte wissen, ob der vertrauenswürdig ist. Und: Wie viele Jugendliche haben daraufhin geantwortet: Ja, morgen passt das meinem Dealer ganz gut. Wir können ja gemeinsam zu ihm hingehen. Das ist so fucking scheinheilig von der Polizei, da immer wieder den Jugendschutz hervorzuzerren..

  5. Haschberg

    Dieses ewig dumme Anti-Cannabis-Blabla ist wirklich nur noch schwer zu ertragen.
    Soviel widerlegten Idiotismus von irgendwelchen Institutionen über eine erstklassige Heilpflanze immer wieder aufs Neue aufzukochen, läßt erahnen, wie weit wir von einer wenigstens halbwegs vernünftigen Drogenpolitik tatsächlich noch entfernt sind.
    Hoffentlich wird unsere Welt durch die ungeheuren Schandtaten ihrer menschlichen Bewohner nicht noch unbewohnbar, bevor Cannabis endlich mal legalisiert wird.

  6. Tom

    „Cannabis ist und bleibt eine Droge. Deren Konsum kann gerade für junge Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und auch zum Anstieg der Beschaffungskriminalität führen.“

    Na, wenigstens kann uns das mit Blacardi, Schittburger, Henkels Socken, Jonny Torkler, und den anderen Leckereien deren Genuß uns die Werbefuzzies als coolen Weg zu einem erfolgreichen Leben beschreiben, nicht passieren. Sicher, Beschaffungskriminalität wird es mit Alk wohl weniger geben. Zu der postalkoholischen Kriminalität muß man ja nichts schreiben, denn danach wurde ja nicht gefragt. Außerdem wären das nur sehr seltene Einzelfälle und somit statistisch irrelevant.

  7. Karl-Heinz

    Was denn jetzt? Es trocknet den Schwarzmarkt nicht aus, weil es zu teuer ist oder es erschliesst neue Konsumentenschichten? Btw Kaffee ist und bleibt eine Droge.

  8. Johann

    Bei der Polizei gibt es immer welche die es nicht so drauf haben, und es als nötig erachtet wird, diesen Versagern die Möglichkeit zu erhalten sich ihre Sporen zu verdienen, indem die Jagd auf harmlose Kiffer gestattet bleibt.

  9. Ramon Dark

    Typisch reaktionäre Bullenignoranz hinsichtlich der inzwischen erwiesenen positiven Legalisierungstatsachen in Kanada und Colorado. Der bisherige prohibitionistische Polizeiknüppel hat doch überhaupt nur die Schäden angerichtet die jetzt von diesen „Polizeiexperten“ der bei uns noch nicht stattgefundenen Legalisierung untergejubelt werden sollen. Darin steckt nur die grassierende projektive Polizeipsychose mit Angst vor Machtverlust. Gäb für die Bullerei ja auch weniger zu schnüffeln und zu schikanieren!

  10. Substi

    …und jetzt nochmal für die Polizei, gaaanz langsam: K E I N E R W I L L, D A ß K I N D E R U N D J U G E N D L I C H E Z U G A N G Z U C A N N A H A B E N !!!

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