Donnerstag, 17. März 2022

Burkhard Blienert fordert mehr Hilfe für Suchtkranke


Blienert fordert bei der Suchtkommission der Vereinten Nationen mehr Hilfe für Suchtkranke


Burkhard Blienert, der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, fordert bei der internationalen Suchtkommission der Vereinten Nationen  mehr Hilfe für Suchtkranke. Mit dieser Forderung möchte Blienert „drogenbedingte Schäden“ reduzieren: Drogenkonsumräume und Spritzentausch, HIV- und Hepatitisbehandlung – das alles dient dazu, die ge­sundheitsschädlichen Kreisläufe der Sucht zu mildern. Substitutionsbehandlung ist der Schritt weg von der Straße.“ Deutschland will in diesem Thema besser werden. Die Behandlung von Drogenabhängigen optimieren: „Und wir wollen den Schutz und die Hilfen für Betroffe­ne ausbauen. Stichwort Harm Reduction. Viele Todesfälle sind vermeidbar“, so Blienert. Auch das Drug-Checking ist ein Teil der Reduzierung der „drogenbedingten Schäden“. Die chemische Analyse von psychotropen Substanzen, womit auf dem Schwarzmarkt gehandelt wird. Diese Analyse soll dazu dienen Konsumenten vor besonders gesundheitsschädlichen Präparaten zu warnen. Burkhard Blienert erklärte in seiner Rede auch: „Durch Drug-Checking kann das Risiko von Über­dosierungen verringert und Betroffene in die Suchtberatung gebracht werden. Beim Thema Cannabis wollen wir ein neues Kapitel aufschlagen – auch hier geht es uns um Harm Re­duction“

5 Antworten auf „Burkhard Blienert fordert mehr Hilfe für Suchtkranke

  1. Ramon Dark

    Schöne Worte bei der UN, allein, es fehlt bei dem Genannten in jeder Hinsicht noch immer an ihrer praktischen Umsetzung in Deutschland. Wenn Vorbild Kanada zügig sogar das erzreaktionäre Deutschland als weiteres gutes Legalisierungsbeispiel folgen würde könnte das auch bei UN-Sitzungen wesentlich eindrucksvoller wirken und immer mehr andere Länder zögen nach und nach mit.

  2. Haschberg

    Wirklich gute Pläne, die Herr Blienert da äußert.
    Unsere gesamte Drogenpolitik wurde in den letzten Jahrzehnten auf sträfliche Weise vernachlässigt. Die Konsumenten dieser oftmals hochgefährlichen illegalen Schwarzmarkt-Stoffe hat man weitgehend ihrem Schicksal überlassen und wie Verbrecher behandelt.
    Das muss jetzt ein schnelles Ende haben. Wir brauchen einen legalen Zugang zu sauberen und nicht gestreckten Stoffen, die von Konsumenten nachgefragt werden.
    Alle sogenannten „Drogenabhängigen“ müssen endlich als gleichwertige Mitbürger behandelt werden und nicht wie bisher als dubiose Straftäter, nur weil sie bestimmte Substanzen einnehmen, die der Staatsführung – aus welchem Grund auch immer – nicht genehm sind.
    Hier gibt es also noch recht viel Arbeit für die neue Regierung, um unsere armselige Drogenpolitik endlich mal fit zu machen fürs 21. Jahrhundert.

  3. Smile Indica

    Den Koksköpfen im Bundestag ist nicht mehr zu helfen. Die sind so verkorkst, da kann der beste Therapeut nicht mehr hilfreich sein. Außerdem sind es nur wieder irgendwelche Patitüden, damit das Volk den Eindruck hat sie würden sich damit beschäftigen. Diese Typen sind verkommen bis ins faule Knochenmark.

  4. Lisa

    Bei solchen Urteilen, kann er sich das schenken. Muss man sich vorstellen, eine komplette Runde Verfahren, jedes Mal Bewährung, auch stationäre Therapie gemacht dafür. Dann Neuaufrollung wegen Fehler seitens der Justiz, im Anschluss praktisch nach Therapie 14 Monate, einzige Begründung Bewährungsversager, was quasi viele akut Suchtkranken als Problem haben dürften bevor sie in Therapie waren https://www.youtube.com/watch?v=hjVNGD8SSm8

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