Montag, 22. Juni 2020

Cannabis-Kontrolle löst schwere Krawalle in Stuttgart aus

Stuttgarts Polizeipräsident spricht von einer „ nie dagewesenen Dimension von offener Gewalt gegen Polizeibeamte und massive Sachbeschädigung bis hin zu Plünderungen.“

Cannabis

 

 

Ein Kommentar von Sadhu van Hemp

 

 

Eine altdeutsche Weisheit sagt: Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus. Wie sich so etwas gestaltet, zeigte sich gestern in den frühen Morgenstunden in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs, als sich rund 500 zumeist junge Männer veranlasst sahen, gegen das Cannabis-Verbot und die damit einhergehende Polizeigewalt aufzubegehren. Frei nach dem alttestamentarischen Motto, wer Wind sät, wird Sturm ernten, eskalierte eine Polizeikontrolle wegen des Verstoßes gegen das Cannabis-Verbot vollends und führte in der Nacht zu Straßenschlachten mit der Polizei – begleitet von erheblichen Sachbeschädigungen bis hin zu Geschäftsplünderungen.

 

Ausgelöst wurden die Krawalle am Abend zuvor gegen 23 Uhr 30, als sich ein auf Krawall gebürsteter Polizeitrupp bemüßigt fühlte, im Stuttgarter Schloßgarten das zumeist jugendliche Partyvolk zu stören, das wegen der Corona-Beschränkungen wie die Wochen zuvor das Vergnügen unter freien Himmel suchte. Ziel der Polizeiattacke war ein 17-Jähriger, der wegen des Rauchens eines Joints in die Mangel genommen wurde. Dies bestätigte die Pressestelle der Stuttgarter Polizei auf Nachfrage des Hanf Journal.

 

Während der Kontrolle gesellten sich 200 bis 300 Personen dazu, die lautstark und teilweise alkoholisiert ihren Unmut über die Polizeiaktion kundtaten und die Beamten bedrängten. Nachdem Polizeiverstärkung eingetroffen war, verlagerte sich das Geschehen auf den Schloßplatz, wo die äußerst aggressiv agierenden Polizisten das Fass schließlich zum Überlaufen brachten, anstatt deeskalierend Druck aus dem Kessel zu nehmen und auf Abstand zu bleiben. Die mittlerweile auf etwa 500 Personen angewachsene Menschenmenge stand plötzlich rund 300 martialisch ausgerüsteten Spezialkräften der Polizei gegenüber, die gnadenlos vom Knüppel Gebrauch machten, Pfefferspray versprühten und im Stile US-amerikanischer Cops in den Nahkampf gingen – ganz so wie zu guten alten „Stuttgart21“-Zeiten, als der friedliche Protest gegen den Bahnhofsneubau mit aller Gewalt niedergeknüppelt wurde.

 

Das Ende vom Lied war eine Spur der Verwüstung, die sich gestern Morgen durch die Stuttgarter Innenstadt zog. Schwerpunkte der Ausschreitungen waren der Schlossplatz und die Shoppingmeile der benachbarten König- und Marienstraße, wo unter anderem einige Handyläden geplündert wurden. Nach Polizeiangaben wurden in der Nacht 24 Personen festgenommen sowie 19 Polizisten verletzt. Wie viel Randalierer und unbeteiligte Passanten durch Einsatzmehrzweckstöcke, Pfefferspray und Polizeiwürgegriffe zu Schaden kamen, teilte die Pressestelle nicht mit.

 

Der grüne Landesvater Winfried Kretschmann verurteilte die gewaltsamen Ausschreitungen scharf und verlangt eine konsequente Verfolgung der Straftäter. „Unsere Gedanken sind bei den verletzten Polizeibeamten und den durch die Plünderungen Geschädigten“, sagte Kretschmann, ohne ein Wort des Bedauerns über das brutale Vorgehen der Polizei zu verlieren. Es müsse „mit Hochdruck“ geklärt werden, wer hinter den Gewalttaten stecke.

Stuttgarts grüner Oberbürgermeister Fritz Kuhn wittert hingegen keine „Verschwörung dunkler Mächte“, präsentiert dafür aber eine andere passende Schuldzuweisung: „Ein Grund wird Alkohol sein, ein anderer die Sucht, in soziale Medien mit Filmchen (nach dem Muster „Fuck the police) zu kommen.“

 

Die Statements der beiden grünen Spitzenpolitiker zum Gewaltausbruch in der heilen schwäbischen Welt sind fraglos ein Offenbarungseid, der belegt, dass grüne Politik alles andere als bürgernah und am Puls der Zeit ist. Kretschmanns Mitgefühl beschränkt sich auf die Polizei und die geschädigten Ladenbesitzer, aber nicht auf die, die durch die nicht wegzuleugnende Polizeigewalt zu Schaden gekommen sind. Ja, dieser Mensch ist sogar so einfältig, hinter den Ausschreitungen Drahtzieher zu vermuten. Fritz Kuhns Hypothese, dass Alkohol und Geltungssucht „der Grund“ für die Randale waren, kommt der Sache schon näher, erklärt aber noch lange nicht, warum es zu den „nie dagewesenen“ Gewaltexzessen kam. Fakt ist, dass viele der Feiernden alkoholisiert waren und in Rage gerieten, als die Polizei wegen eines Grastütchens massiven Stress machte.

 

Die Wurzel des Übels liegt jedoch tiefer. Nicht allein Alkohol und schon gar nicht Geltungssucht haben die Menschen getriggert, sondern das rabiate Verhalten des ohnehin schlecht beleumundeten Polizeiapparats, der in Baden-Württemberg längst ein Staat im Staate zu sein scheint. Für freiheitsliebende Menschen ist es ein unerträglicher Zustand, wenn sich eine völlig entfesselte Polizei im Akkord genüsslich an den Cannabis-Konsumenten abarbeitet und unschuldige Menschen gnadenlos in den Dreck tritt. Die grün-schwarze Regierung duldet diese geradezu unmenschliche Polizeipraxis und ignoriert geflissentlich, dass somit der Nährboden für Unmut bis hin zu blinder Wut und Hass geschaffen wird. Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Zorn derer entlädt, die es nicht länger hinnehmen wollen, Opfer des wohl derzeit größten Unrechts auf deutschen Boden zu werden – vollstreckt von einer Polizei, in deren Reihen so einige Beamte stehen, denen es eine Herzensangelegenheit ist, das Cannabis-Verbot ausnahmslos und robust durchzusetzen.

 

Nein, Kretschmann, Kuhn und die CDU-Koalitionäre sehen nicht, dass ihre grenzdebile Anti-Cannabis-Politik mit der rigorosen Strafverfolgung insbesondere den jungen Menschen die Luft zum Atmen nimmt und die Reizschwelle gegenüber einer Polizei absenkt, die sich aufführt, als sei sie Herr und Gebieter im Ländle. Die Nacht der Gewalt geht klar aufs Konto der grün-schwarzen Landesregierung, die es bewusst unterlässt, der baden-württembergischen Cannabis-Community auch nur ansatzweise die Hand zu reichen. Dabei wäre es für den Ministerpräsidenten ein Leichtes, seine Richtlinienkompetenz zu nutzen und die Strafverfolgungsbehörden anzuweisen, bis zur Hanffreigabe, die nicht mehr aufzuhalten ist, ein bisschen entspannter mit den kriminalisierten Cannabis-Konsumenten umzugehen und die Repressionskeule erst dann zu schwingen, wenn dadurch nicht die öffentliche Sicherheit gefährdet wird.

 

In diesem Sinne können sich die geschädigten Geschäftsleute bei der grüngeführten Regierung bedanken. Gleiches gilt für die Untertanen in Uniform, die sich von Kretschmann & Co. dazu missbrauchen lassen, den kiffenden Bürgern mit schwäbischer Gründlichkeit besonders schmerzhaft Gewalt und Unrecht anzutun.

 

 

Schnelles Login:



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
56 Kommentare
Ältester
Neuster
Inline Feedbacks
Alle Kommentare zeigen
Lars Rogg
Lars Rogg
1 Jahr zuvor

Schön geschrieben. Nur schade das so ein Kommentar, sollte er denn gehört werden, vom den Verantwortlichen als linksradikale Hetze abgetan werden würde und die Unruhen als Anlass genommen werden weiterhin, ja forciert, gegen friedliche Kiffer vorzugehen, anstatt mal ihre eigene Position und Rolle in diesem ekelhaften Spiel zu überdenken. Es haben ja immer die anderen Schuld und leidtragende sind ja immer nur die aaaarmen Polizisten. In BW ist das gehorchen Pflicht und bei den allermeisten der biederen Kehrwochenjunkies in Fleisch und Blut übergegangen. Die verdienen ordentlich…sei es bei einer Waffenfirma, einen Autobauer oder Zulieferer, Bosch und co. Die haben ihr Häusle und ihre Schäfchen im Trockenen. Alles weil sie angepasst und brav immer getan haben was ihnen gesagt wurde. In… Weiterlesen »

Salah Eddine
Salah Eddine
1 Jahr zuvor

Hiermit ein Aufruf an den der die Zigarette an dem Abend in Stuttgart rauchte und damit die Polizeigewalt… ahhhh der Grund war das der Abend eskalierte.

Melde dich doch mal beim Hanf Verband in Berlin oder auch beim DHV/CSC Stuttgart um den Vorgang transparent zu machen.

Salah Eddine

Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

Lars hat vollkommen recht, die Politik hat nichts, aber auch gar nichts begriffen. Die Menschen, besonders die jungen Menschen, werden sich diese Stigmatisierung und ungerechte Verfolgung nicht mehr gefallen lassen. Entweder die Politik ändert etwas, oder Stuttgart war erst der Anfang. Es wird und ist eine sehr teure politische Korruption. Die Kosten dieser Korruption und das sind Milliarden, trägt die Gesellschaft. Für mich ist die CDU/CSU unwählbar und wie man an anderer Stelle sieht, korrupt bis aiuf die Knochen. Die CDU/CSU und ihre Korruptlinge und Seilschaften, haben in Deutschland für die großen Desaster und Probleme gesorgt. Maut – Schaden ca. 1 Milliarde (Scheuer-CSU) Glyphosat – Schaden vile Milliarden, aber nicht genau nicht bezifferbar (Klöckner-CDU) Atomfässer Asse – Schaden mehrere Milliarden… Weiterlesen »

Cookie
Cookie
1 Jahr zuvor

Sehr richtig, Heisenberg, aber wir dürfen nicht die eine Gewalt mit der anderen rechtfertigen. Allerdings begründen dürfen wir sie schon.

Aber was die Gewalt angeht: bis jetzt ist ja noch unklar, von wem sie ausging. Es ist aber genau so „klar, dass es die Polizei nicht wahr“ (natürlich nicht) und es „bloß der zugedröhnte Mob war“ (natürlich). Wo kämen wir denn hin, wenn wir mal der Polizei zumindest eine Mitschuld geben. Dabei fällt dann nicht auf, ob es Cannabis, der Alkohol oder gar Mischkonsum (oder was auch immer) war, sondern weil es so gut passt, war es halt Cannabis. Und das Volk glaubt es dann, das ist entscheidend. Zum Brechen, und daher auch keine Hilfe für uns.

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

Mir tun die Geschädigten leid. Würde sich die Polizei nicht auf die Partyszene fokussieren, hätte nicht so viele Unschuldige getroffen, was in der three20-Nacht geschah – durch Plünderungen und Sachbeschädigungen gegenüber Unbeteiligten. Mir tut auch leid, dass teils besonnene und pflichtbewusste Polizeikräfte angegriffen und verletzt wurden, vielleicht weil sie in die unübersichtliche Gemengelage gerieten, als sie ihren Kollegen natürlich helfen wollten. Aber andererseits verstehe ich auch viel Wut und Verzweiflung vieler Menschen, die vorgestern abend und gestern früh vor Zorn außer sich waren und sich teilweise aggressiv wehrten. Wenn Spitzenkräfte der Grünen dieses Geschehen ohne jede Selbstkritik – und längst ohne echte Dialog-Bereitschaft – völlig einseitig verurteilen, habe ich nach so vielen Jahren ihrerseits angeführter Unterdrückung kein Verständnis. Wenn wir… Weiterlesen »

Florian Rister
Florian Rister
1 Jahr zuvor

Danke für die Recherche und den guten Artikel!

buri_see_käo
buri_see_käo
1 Jahr zuvor

Danke, Sadhu van Hemp, präzise analysiert. @Heisenberg, „in einer anderen Stadt und dann vielleicht mit Toten“, nicht vielleicht. Es ist ethisch korrekt, auf einen Zeitraum bis dahin zu wetten. Ich höre seit min. 40 Jahren die Sendung „Streitkräfte und Strategien“, mein Vokabular: „Großabschlachtungen und Massenausrottungen“. Es ist nicht sinnvoll, es mir plötzlich gleichzutun. Ich glaube auch nicht bedingungslos ein jedes Wort dieser Sendung. Es hilft mir, zu verstehen, wie ticken in staatliche Strukturen legal eingebundene Massenmörder, und wie/was sind die Wege zum Ziel, individuelle und kollektive, ideologische und materielle Begierden durchzusetzen. Diese Erkenntnisse lassen sich auf andere Struktur/Hirarchie-Ebenen übertragen. Die Endlösung der Cannabis-Frage ist nun unübersehbar beschlossene Sache. Für den Rest wird die Tabak-Industrie ihr Geschäftsfeld einfordern. Ich hatte nie… Weiterlesen »

Emsen
Emsen
1 Jahr zuvor

Mann sollte die Verantwortlichen (Politiker /polizeichefs) für ihr Verhalten zur Rechenschaft ziehen.. So das auch diese Auswirkungen mal beim Bundesverfassungsgericht gehör finden, was die entscheidung ob das cannabisverbot verfassungswiedrig und sinng ist bestimmt einfacher macht

Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

@ buri_see_käo
Da hast du leider absolut recht und es bleiben keine Fragen mehr offen. Es fehlen die Antworten.

M. A. Haschberg
M. A. Haschberg
1 Jahr zuvor

Diese randalierenden jungen Leute müssen tatenlos zusehen, wie ein seit über 10 Jahren grassierender Neoliberalismus auf massivste Weise die letzten Ressourcen dieser Welt ausbeutet und unter wenigen Superreichen aufteilt. Dazu kommt nun noch die Corona – Krise, die diese Menschen über Monate hinweg zum Nichtstun verdammt hat und sie sich nicht mehr richtig ausleben konnten, was eben für Jugendliche und junge Erwachsene überaus wichtig ist. Außerdem vernichtet dieses Virus viele Arbeitsplätze junger Menschen und verstärkt ihre Perspektivlosigkeit noch mehr. Sie sind es doch, die diese bittere Suppe in naher Zukunft auslöffeln müssen, während unsere jetzigen Wohlstandsbürger und Rentner vielfach wie die Made im Speck leben. Ich befürchte, dass diese Ausschreitungen nur der Auftakt sind, zu weitaus größeren Wellen an Unzufriedenheit.… Weiterlesen »

Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

@ M. A. Haschberg Davon hört man von unseren Politikern kein Wort. Aber die Quittung dafür werden sie noch bekommen. Da bin ich mir sicher! Natürlich werden sie die Quittung bekommen, aber den Preis dafür zahlen die Menschen und die Gesellschaft. Zuerst müßte mal die Immunität von Politikern abgeschafft werden, damit solche Leute wie Scheuer bis hin zu Merkel, nicht vor einem Untersuchungsausschuß landen, der sich in Wohlgefallen auflöst, nach dem Motto „eine Krähe hackt der anderen………..“ Hätte ein normaler Mensch diese Desaster und Milliardengrab verursacht………lange Jahre Gefängnis, wären ihm sicher. Diese Politkaste, die sich „außerhalb des Rechts“ alles erlaubt muß zur Rechenschaft gezogen werden, koste es was es wolle. Sie haben zu viel Schaden angerichtet. Noch sind wir nicht… Weiterlesen »

Loveposter
Loveposter
1 Jahr zuvor

Die Polizei macht nur ihren Job. Aber es ist ja eine bewusste Entscheidung unter den jetzigen Umständen dort mit zu machen. Du kannst in einem korrupten System kein unkorrupter Polizist sein. Das System ist zwar nicht in seiner Gesamtheit korrupt dafür aber um so mehr im Bereich der “Anti-Drogenmaßnahmen“. Ich finde auch die Führung der Polizei hat gezeigt das sie eben wohl rassistisch ist. Solche “Kiffer-Kontrollen“ sind ein unmissverständliches Statement an die zur Zeit sehr nervöse und ängstlichen Rechte szene. Wohl um diese zu beruhigen. Es hat wirklich System! Menschen durch Schikanegesetze solange zusetzen das sie anfangen sich zu wehren und dann kann man sie legitim “entfernen“ also ins Gefängiss z.b oder beim wegrennen erschießen ! Ich kenne sowas. Menschen… Weiterlesen »

Johann
Johann
1 Jahr zuvor

Sehr gut geschrieben. Sowas sollte auch bei SPON zu lesen sein, da erreicht man mehr Leute.

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

M. A. Haschberg, du schreibst mir aus der Seele … Ich finde die einseitigen Reaktionen, wie ich sie von Politikern zu Gehör bekam und las, unterirdisch. Insbesondere unser Bundespräsident spielt meines Erachtens eine schlechte Rolle. Ein Bundespräsident soll nicht polarisieren – das habe ich schon als junger Schüler im SozialkundeUnterricht gelernt, zu (zumindest) vergleichsweise humanen Zeiten des Rechtsstaates und politisch (wie ich aus persönlicher Sicht behaupten mag) integrer Bildung und Aufklärung. Das war lange bevor RotGrün auf Bundesebene einige gesellschaftliche Probleme aus fadenscheinigen Gründen (oder Vorwänden) verschärfte (oder erst hervorbrachte). Zum anderen kritisiere ich Steinmeiers Äußerungen zur Härte der Strafen, denn derart eindeutig judikative Aufgaben wie Strafmaß-Bestimmungen fallen nicht ins Aufgabengebiet eines Bundespräsidenten. Schlimmer als das form- und eticket- übertretende… Weiterlesen »

buri_see_käo
buri_see_käo
1 Jahr zuvor

@Johann, hast Du einen Account dort?, dann pack doch ’nen Link auf hier dort hin.
Hier steht nichts Anrüchiges, wir setzen uns hier mit Tatsachen auseinander.
Fehlen Dir Worte?, ich erhebe keine Urheberansprüche, Du darfst kopieren.
mfG  fE

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

Hoffentlich sind solche Geschichten bald Historie, über die unsere Enkel und Kinder nur noch den Kopf schütteln werden und sich wundern über die „ver-rückten“, nicht dem Allgemeinwohl (und in Konflikt mit den Menschenrechten stehenden) dienenden Systeme. Ich träume davon 😀 Es gibt gute Kräfte, die wir stärken und mit denen wir uns verbünden müssen, um die Systeme so zu verändern, dass wir uns alle zugehörig fühlen dürfen, weil wir mit der Hanfnutzung niemanden schaden (im Gegenteil hat sie Heilwirkung in vieler Hinsicht) und die Hanfpflanze allgemein ein Hoffnungsträger für eine gesunde und lebenswerte Zukunft unserer Kinder und Enkel sein kann… 🙂 In diesem Sinn, danke für die Geschichte und danke für die Aktivitäten von Herrn Lauterbach und Herrn Fiedler. Bitte… Weiterlesen »

Ör
Ör
1 Jahr zuvor

Leider ist grün auch sehr schwarz und nicht wählbar!
Schön das sich endlich mal gewehrt wird gegen diese fassungslose hetze gegen Grasraucher! Eine kleine Quittung für die Jahrzehnte lange Verfolgung von Cannabiskonsumenten!

Krake
Krake
1 Jahr zuvor

@ Sadhu van Hemp, Klasse Bericht und toll geschrieben !!

Lotus
Lotus
1 Jahr zuvor

es wäre doch viel cooler ,
wenn es auch mal Cops gäbe die auch mal ein Auge zu drücken,
man hätte es ja bei einer freundlichen Ermahnung belassen können,
als direkt gnadenlos zu vollstrecken,
gerade in einer Zeit wie dieser wäre ein anderes auftreten der Polizei angbrachter,
wobei ich auch der Meinung bin das es wohl auch irgendwie extrem ausgeartet ist,
soviel Gewalt sollte immer verhindert werden,
sagt mir mein pazifistisches Herz…
aber die Polizei hat auch leider teilweise eine Art aufzutreten,
die nicht immer deeskalierent sonder eher zeizend ist,
ich denke an dem Abend hat sich der Druck der letzten Monate entladen…

Peace und euch allen noch einen schönen Abend…
#legalize it

Rainer Sikora
Rainer Sikora
1 Jahr zuvor

Ich glaube diese Ausschreitungen waren wie ein Gewitter,daß erstmal vorbei sein wird.Stuttgart21 liegt auch schon lange zurück,und Krawall war einige Jahre fern geblieben.Die Polizeigewalt und die vielen braven Obrigkeitshörigen lähmen den Aufstand.Dazu noch falsche Darstellungen von Abläufen und Schuldigen und schon verläuft alles im Sande und niemand weiß mehr so wirklich, warum randaliert wurde.Das war dann der böse Jointmann.