Donnerstag, 7. Mai 2020

Veränderungen wohin man nur schaut

Krise bedeutet auch Chance


Als wir zum Anfang von 2020 über das chinesische Neujahrsfest und den Beginn des Jahres der Metallratte philosophierten, waren die Gedanken über den damit in Verbindung stehenden Neuanfang gänzlich anders, als es jetzt verstanden werden muss. Weder die Angst vor einem bislang nicht richtig einschätzbaren Virus noch eine Welt im Stillstand standen damals zur Debatte.

Eher dachte man auf unseren Seiten über eine Rekapitulation der regulären Gegebenheit und selbstverständlich damit auch an den bitter benötigten Umschwung in der Cannabispolitik nach. Selbst bei der sich mittlerweile wieder in gewohnten Maße äußernden Drogenbeauftragten Daniela Ludwig bestanden Hoffnungen, dass nun endlich tatsächlich einmal Tacheles über eine Freigabe von Cannabis gesprochen wird. Nun ist alles komplett verändert und auch eine Frau Ludwig zeigt ihr wahres Gesicht. Immerhin hat der DHV mithilfe des bekannten Jugendrichters Andreas Müller den Angriff auf das Bundesverfassungsgericht gestartet und dort einen Normenkontrollantrag zwecks Prüfung der Verfassungskonformität eingereicht, sodass hier vielleicht nun doch greifbare Fortschritte bezüglich der Bürgerrechte gemacht werden können.

Bei uns ist dagegen – nicht nur einzig von der Corona-Pandemie verursacht – auch ein Umdenken eingetreten, was aufmerksamen Lesern in den vergangenen vier Monaten sicherlich schon aufgefallen ist. Logische Entscheidungen in der Chefetage führten dazu, dass die Printausgaben des Hanf Journals in der nächsten Zeit nur noch alle zwei Monate erscheinen werden. Ökonomische wie ökologische Faktoren sind dafür mitverantwortlich. Papier, das aus Bäumen gewonnen wird, schadet unserer aller Umwelt. In der aktuellen Situation sieht man dazu ja auch mehr als deutlich, wie wichtig die digitale Medienlandschaft geworden ist und in welchen Schwierigkeiten man geraten kann, konzentriert man sich auf haptischen Lesestoff, der dazu vollkommen von zahlungswilliger Werbekundschaft finanziert werden muss. Wir versprechen jedoch auf den digitalen Kanälen unsere Präsenz zu verstärken und hoffen, dass wir auf diesem Wege mindestens denselben Rückhalt bei Befürwortern der Legalisierungsfrage erhalten werden, wie wir unschlüssige Bewohner unseres Sprachraums mit sinnvollen Beiträgen erreichen können. Eine Krise ist schließlich immer auch eine Chance und wir gehen mit den besten Hoffnungen an deren schwierige Bewältigung heran.

Unterstützt daher bitte auch unser Schaffen, in dem ihr unsere Beiträge in sozialen Netzwerken und Kurznachrichtendiensten teilt, uns mit einem blauen Daumen weiterempfehlt und den einen oder anderen Menschen auf die unermüdlich stattfindenden Arbeiten unsrerseits hinweist. Wir wollen Cannabis mit einem legalen Status zurück in der „Neuen Welt“ sehen – helft daher bitte unverdrossen mit. Danke!

9 Antworten auf „Veränderungen wohin man nur schaut

  1. DIE HANFINITIATIVE

    Das ist ein guter Artikel und ein guter Aufruf. Danke, dem werden wir als „DIE HANFINITIATIVE“ gerne nachkommen.

    Wir mach(t)en uns GEDANKEN ÜBER DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER UND ENKEL (und natürlich auch über uns Eltern- und Altengeneration). Uns soll es ALLEN gut gehen. Das ist unsere Motivation und deshalb wollen wir zu einem Gemeinwohl beitragen.

    WIR haben viele Informationen gesammelt die EUCH (UNS) vielleicht hilfreich sein können. Unser Anliegen war es immer eine Nummer größer zu denken (zu träumen) und über den Tellerrand hinauszublicken. 🙂

    Oder wie es der liebe Stephen Hawking ausgedrückt hat:

    […] „I’ve recorded a number of messages about the ‪#‎GlobalGoals‬ which have been sent out today. You may have seen some of them being tweeted, but this one is for all of you.

    We want to be the first generation to end extreme poverty – the most determined generation to fight injustice and inequality – and the last generation to be threatened by climate change.

    Please join us by sharing this film and telling everyone.“ -SH […] Quelle: https://diehanfinitiative.de/

    „http://www.regionalentwicklung.de/regionales-wirtschaften/technologien-rohstoffe/hanf-als-nachwachsender-rohstoff/“
    […] Hanf als (nachwachsender) Rohstoff in einer regionalen Kreislaufwirtschaft

    Bei der Umsetzung einer regional ausgerichteten Wirtschaftsweise stehen die Regionen vor der Herausforderung, möglichst vielfältige Ressourcen aus dem eigenen (geografisch nahen) Umfeld zu beziehen: Ressourcen, die als Basis für die Herstellung von Produkten oder Zuliefererzeugnissen dienen.
    Nachwachsende Rohstoffe

    Die nächste Stufe der industriellen Revolution wird insbesondere nachwachsenden Rohstoffen den Vorzug vor fossilen (Erdöl, Kohle, Methan) oder mineralischen Rohstoffen (Eisen, Uran, Coltan) geben, da nachwachsende Rohstoffe

    nicht durch die natürliche Endlichkeit von Lagerstätten begrenzt sind
    nicht nur in wenigen, leicht zu monopolisierenden Vorkommen existieren
    nicht durch grundsätzlich umweltschädigenden Abbau bzw. Förderung zerstörerisch auf Mensch & Natur wirken

    sondern

    in vielen Regionen angebaut und entsprechend auch dort verarbeitet und verbraucht/genutzt werden können
    durch ihren nachwachsenden Charakter prinzipiell beliebig lange und in diesem Sinne unbegrenzt verfügbar sind
    durch Züchtung auch an Regionen mit klimatischen oder bodenspezifischen Besonderheiten angepasst werden können
    bei intelligenter Nutzung abseits von Monokulturen sogar Lebensgrundlage für Pflanzen und Tiere sein können und die Biodiversität fördern statt sie zu zerstören.

    […]

    Steven warnte vor so manchen Gefahren für die Menschheit. Der „Goldene Pfad“ (Dune – Die Kinder des Wüstenplaneten) spricht stets davon das Überleben der Menscheit sicherstellen zu wollen. Das ist ein großes Anliegen, aber NICHTS ANDERES wünschen wir uns. Vielleicht kann der Hanf und die Hanffreunde und Hanffreundinnen einen guten Beitrag dazu leisten. Ich glaube fest an EUCH und die Kraft der Liebe zu unseren Kindern und Enkeln. Sie sollen sich auf uns verlassen können. Wir werden immer für EUCH da sein, solange unser Herz schägt. Liebe Grüße, habt Vertrauen. 🙂 🙂 🙂

    „We have to change“ 😉

  2. R. Maestro

    Einigen wird die Krise auch als Chance das Verbot zu festigen bzw. noch fester zu zementieren, dienen.
    Die Zahl an Toten illegaler Substanzen ist gestiegen. Von 944 vor Mortlers Amtsantritt, bis zur Ludwig und vermutlich weiter. Diese Zahlen haben sich geändert!
    Die schwachsinnigen Argumente hingegen kaum. Die steigende Zahl an Todeszahlen hat zu einer weiteren Amtszeit der Dehnbergerin geführt. Wie lange wird wohl die Ludwig bleiben? In der öffentlichen Wirtschaft ein absolutes No-Go, in der Politik hingegen egal, real und normal.

    Bei den Schäden, welche das Verbot seit seinem Bestehen verursacht hat, stellen sich Gestalten wie Fr. M.M. und D.L. noch als Propheten des Heils und Glückes dar. lol.

    Weltweit geht man komplett noch weitgehend kontraproduktiv vor. Vielleicht schwappt die Welle der derzeitigen Vernunft, respektive Gier, in USA auch nach Europa über. Zuerst müsste sie die Korruption hier wegspülen.
    Die Veränderungen der letzten Jahre: Der Eigenbedarf: ANGEBLICH, gilt die Freimenge von sechs g IMMER.
    ANGEBLICH wird mit Cannabis gleichzeitig Gift verkauft.
    Mutmassliche Händler werden in Bayern erschossen.

    Die Veränderungen sind steigende Hetze gegen jeglichen Konsumenten und Verkäufer, die de-fakto-Unterstellung mutmasslichen Totschlages, sowie ein erweitertes POLG!!!
    Die Veränderungen 2020 besagen mir:
    ziehe den Kopf ein, vor allem als Bayer in Bayern, freue dich nicht zu früh und bleib solange in Deckung. 🙂

  3. R. Maestro

    Nachtrag:
    Es heisst anscheinend PAG. Gemeint war das Polizeiaufgabengesetz.

  4. Rainer Sikora

    Erst müßte Hanfpapier legal werden.Dann könnte schon viel sauberer produziert werden.

  5. Heisenberg

    @ Rainer Sikora
    Erste Entwürfe der amerikanischen Verfassung und die 1776 unterzeichnete amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurden auf Hanfpapier geschrieben. Der nach Amerika ausgewanderte Bayer Levi Strauss produzierte 1870 schließlich die erste Jeans und auch die war aus Hanf.
    Lediglich unsere Berliner Mischpoke ist wieder ideologisch bei der Hexenverbrennung angekommen. Scheiß auf Umweltschutz so lange Korruption in Berlin als Regierungsmodell auserkoren wurde. Wir haben es mit einigen wenigen Verbrechern zu tun, die in schmierigster und menschenverachtender Weise sich gegen Fortschritt und Vernunft stemmen. Merkel und ihre unchristlichen Korruptis und Gauleiter Söder in Bayern gehört auch dazu.

  6. Kluttig

    Liebes Hanfjournal-Team,
    Ihr macht das schon voll in Ordnung. Viele spannende Artikel und Kommentare. PDF-Ausgaben sind auch immer prima. Die Hanfpapier-Nachfrage muss einfach ständig steigen, dann wird es sehr bald auch mehr Angebote geben. Bauern freuen sich auf Zusatzeinkommen. Momentan höre ich immer wieder – es lohnt sich mit dem Hanf finanziell einfach nicht… Würden gerne viel mehr anbauen… Die THC-Höchstgrenze ist voll schwachsinnig… Habe erst letzt gehört: „…wenn die blöden Kiffer sich mal beherrschen könnten…, …dämliche Lobby-Politiker hätten keinen einzigen Grund und würden alsbald abgewählt werden.“
    Der Markt im Kapitalismus kann viel mehr, als immer angenommen wird. Wenn niemand den ganzen Plastemüll, Holz-Schrott und Obsoleszenz-Mist mehr kauft, dann ändert sich das Angebot rasend schnell. Man muss als Verbraucherschaf nur härter werden, als der clevere Werbe-Industrie-Umweltsünde-Wolf.
    Im März kam das letzte Hanf-Journal – dann können wir uns auf Ausgabe Mai freuen?
    An was für zusätzliche Digitalangebote habt Ihr denn gedacht?
    Freue mich!

  7. Rainer Sikora

    @Heisenberg
    In Geschichte kenne ich mich leider nicht so gut aus.Habe mich aber über die Infos gefreut.

  8. Kaleu

    … es waXt! bin fast 69 und darf ich das??? jau, das gönn ich mir… scheiss watt auf Alkohol …

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