Donnerstag, 14. März 2019

Kandidat für den Premierministerposten in Thailand möchte Cannabis legalisieren

Mit bis zu sechs Hanfpflanzen die Haushaltskasse jedes Thailänders aufpäppeln.

Big Buddha smiles!


Thailand hat beweisen, dass man die Drogenpolitik eines Landes nur innerhalb weniger Monate verändern kann. Nicht einmal drei Monate dauerte es im Land des Lächelns, die Überlegung, Marihuana für Kranke verfügbar zu machen, in die Realität umzusetzen. Da Cannabis für den Freizeitkonsum jedoch weiterhin verboten blieb, nun am 24. März aber die ersten Wahlen seit 2014 anstehen, gehen angesehene Politiker auf tatsächlichen Konfrontationskurs mit dem Hanfverbot. Ein Kandidat für den Premierministerposten in Thailand möchte Cannabis legalisieren.

Illegales Gras in Thailand zu besitzen, kann derzeit noch böse Folgen für diejenige Person mit sich bringen, welche das Naturrauschmittel bei sich trägt. Dennoch erfreut sich natürlich auch in Südostasien das heilige Kraut einer großen Beliebtheit. Da zudem ein Umschwung in der Welt festzustellen ist, und sich Thailänder für gewöhnlich keine finanziellen Luftsprünge erlauben können, möchte nun einer der potenziellen Ministerpräsidenten eine gewaltige Veränderung forcieren, sollte seine Partei eine gewichtige Rolle nach dem Abschluss der diesjährigen Parlamentswahlen besitzen. Der bekannte Industriemagnat Anutin Charnvirakul von der Bhum-Jai-Thai-Partei geht mit dem Versprechen in den Wahlkampf, dass er die Freigabe von bis zu sechs Hanfpflanzen pro Haushalt durchsetzen würde, wenn er genügend Stimmen bei den anstehenden Wahlen einheimse. Da Thailänder in der Regel nur circa 850 Dollar im Monat verdienten, würde die Produktion von Rauschhanf eine willkommene Einnahmequelle darstellen, die bei einem Kilogrammpreis von 2200 Dollar große Verlockungen für die Allgemeinheit birgt. „Wir alle wissen, dass es insgesamt eine Unterversorgung von Cannabisprodukten gibt und dass die Nachfrage stetig wächst. Thailand hat hier die besten Bereiche, die weitestgehend akzeptiert werden“, sagte der 52-jährige Politiker über sein Vorhaben in Interviews. „Wenn wir die Denkweise ändern könnten, dass es wohltuender als schädlich für die Gesundheit der Menschen ist, und dass dies einen Wert hat, warum machen wir Cannabis dann nicht zu einer alternativen Einkommensquelle?“, sprach Anutin Charnvirakul unverblümt in Bangkok gegenüber Medien aus. „Die Bhum Jai Thai stellt eine mittelgroße Partei dar, die anscheinend bereit ist mit jeder anderen Partei zusammenzuarbeiten. Ihr Anführer ist den meisten Thais bekannt“, sagte Paul Chambers, ein Dozent des Colleges für Community Studies der Naresuan University. „Sollte es genügend Plätze für die Partei geben, könnte die Bhum Jai Thai selbst die zentrale Rolle einer Mehrparteienkoalition übernehmen, mit Anutin Charnvirakul als Premierminister.

Der private Grasanbau würde im derzeit militärisch geführten Thailand dann wohl recht schnell legalisiert werden, während man im christlich-sozial gelenkten Deutschland selbst beim Medizinalhanf weiterhin auf einer Stelle tritt, oder selbst bei CBD zwanghaft versucht eine Rolle rückwärts zu machen.

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8 Kommentare
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CannabisretteKinderaufFacebook
CannabisretteKinderaufFacebook
2 Jahre zuvor

Es ist ein Verbrechen! Oder nicht? Dasw was uns die „Prohibitionisten“ antun und immer weiter antun… uns und unseren Kindern und Enkeln? Es ist ein Paradoxon, dass wir das so hinnehmen! Oder nicht? Alter, ich musste weinen… Die Patienten müssen klagen. Es darf nicht mehr so weiter gehen, dass wir den Prohibitionisten diese Sauereien durchgehen lassen! Es reicht einfach! https://www.facebook.com/Moms4MJ/posts/2310587732327384 Wenn DU magst verbreite das überall wo Du (IHR) nur kannst (könnt). Wir dürfen kein Kind mehr sterben lassen, dem doch geholfen werden könnte. Das Kartenhaus der Lügen ( https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/24-endocannabinoide ) muss JETZT zum Einsturz gebracht werden. Wir müssen AUFSTEHEN, vor die Gerichte gehen (!) und unsere Kinder beschützen, vor diesen scheinheiligen(verdammenswerten „das goldene Kalb“ anbetende?) Lügnerinnen und Betrügerinnen! Und… Weiterlesen »

Rainer Sikora
Rainer Sikora
2 Jahre zuvor

Woanders denkt man anders.

R. Maestro
R. Maestro
2 Jahre zuvor

Deutschland wird immer mehr zur Insel.
Wo zur Bereicherung der Einen, Andere zu Verbrechern erklärt werden.
Eine tolle Drogenpolitik hier, von der Gesundheitspolitik ganz zu schweigen.
Kein Wunder, dass man den Staat hier nicht mehr ernst nimmt.

Otto Normal
Otto Normal
2 Jahre zuvor

Tja Frau Mortler… da können Sie und Ihre Komplizen dort wohl auch nicht mehr Urlaub machen, da bald überall in jedem Haus dort böse Haschischpflanzen stehen.

Harald
Harald
2 Jahre zuvor

@Otto Normal
Warum auch Thailand, dort gibt es zu viele Drogen. Der Gulag wäre genau das Richtige. Da gibt es nur gesundes Wasser. Das wäre doch genau richtig. Oder wäre es etwa des Guten schon zu viel. Wenn ich so darüber nachdenke…………ja, ohne Wasser.

Der Vertreter
Der Vertreter
2 Jahre zuvor

Das mit dem CBD in Deutschland ist mir auch aufgefallen. Die wollen unbedingt CBD auch nochmal als „Fragwürdig gefährlich“ einstufen. – Die scheißen echt so sehr auf das Volk, dass sie uns sogar klein halten wollen. Satanisten. #NieMehrCDU #WähltGrüneoderLinken

buri_see_käo
buri_see_käo
2 Jahre zuvor

Es ist ja noch nichts in trockenen Tüchern in TH. Aber dass Cannabis dort für den Freizeitgebrauch Jahrzehnte früher als in Deutschland, der Insel der Geknechteten und der zu verblödedenden, legalisiert wird ist sehr wahrscheinlich. Noch fast 4 Jahre, dann kann ich Rente beantragen, Haus und Grundstück habe ich dort schon. Ich beobachte dann von der Seitenlinie das Rennen zwischen DE und Nord-Korea.
mfG fE

Jemand
Jemand
2 Jahre zuvor

@Vertreter
Die Grünen bitte aus dem Haschtag streichen! Das sind genauso verlogene Arschgeigen wie die von der CDU und Co!
Wahlprogramme sind irrelevant! Was zählt ist das Abstimmverhalten der Abgeordneten im Bundestag! Die Grünen stehen nicht (mehr?) für Frieden und Umweltschutz sondern stehen dem Reet der Parteirnlandschaft in nichts nach!