Dienstag, 23. Oktober 2018

Offener Brief der Hanfpartei an Marlene Mortler

 

 

„Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten“ laden Drogenbeauftragte der Bundesregierung zum hanfpolitischen Dialog ein

 

 

 

Am 15. September gründete sich im westfälischen Lippstadt die Hanfpartei. „Wir sind aufgestanden und wollen Verantwortung übernehmen. Die Zeit ist reif für Politik mit Herz und Verstand, um eine neue Politik und neue Gerechtigkeit in Deutschland durchzusetzen“, verkündete Hanfpartei-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Kalok mit Blick darauf, über die Forderung der Cannabis-Re-Legalisierung hinaus der wahren Sozialdemokratie Geltung zu verschaffen und unseren Kindern und Enkeln eine intakte Welt zu hinterlassen.

 

Roland Kahl, 1. Vorsitzender der Hanfpartei, hat nun anlässlich der Cannabis-Freigabe in Kanada einen offenen Brief an die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler geschrieben – mit dem Appell an die Bundesregierung, endlich zur Vernunft zu kommen und in der Cannabis-Politik den Kanadiern zu folgen.

 

 

Sehr geehrte Frau Mortler,

 

aktuell haben Sie im Deutschlandfunk ein Interview gegeben – Ihre inhaltlichen Aussagen möchte ich gerne aufgreifen.

Sie sprachen unter anderem sinngemäß an, dass Kanada aus Ihrer Sicht Cannabis verharmlose. Das sehen wir – und Millionen Bürger – ganz anders.

 

Kanada hat Cannabis verstanden

 

Kanada hat Erkenntnisprozesse aus Jahrzehnten der Prohibition zugelassen und ist letztendlich zur Einsicht gekommen, dass die Prohibition einer uralten und seit tausenden von Jahren benutzten Heil-, Medizin-, Genuss-, Nahrungs- und Nutzpflanze den Bürgern und dem Staat weitaus teurer zu stehen kommt als sie zu re-legalisieren.

Wir reden von entlasteten Polizeiapparaten, entlasteter Justiz und von einer sehr großen Anzahl von Bürgern, die – obwohl keine Kriminellen – nach der gegenwärtigen Rechtspraxis aus rein ideologischen Gründen zu Verbrechern erklärt werden.

Wir reden auch von kranken Menschen, die oftmals nicht das Glück haben einen Arzt zu finden, der ihnen Cannabis verordnet. Und falls es doch gelingt, gibt es noch die große Hürde der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Was oft ein langer und nicht selten auch vergeblicher Weg ist.

Was öfters dazu führte, dass Betroffene Selbsthilfe betrieben, selbst anbauten, erwischt wurden und mit hohen Strafen belegt wurden.

 

Tote Alkohol und Cannabis: 74.000 zu Null

 

Immer mehr Menschen wundern sich über die widersprüchliche Drogenpolitik Deutschlands – zum einen ist Alkohol (mit ca. 74.000 Menschen, die an den Folgen des Alkoholmissbrauchs sterben) allseits akzeptiert – und völlig legal. Kulturell eingeübtes Brauchtum nennt man es auch, man kann es jedes Jahr massenhaft auf dem Oktoberfest in München bewundern: www.muenchenkotzt.de

Cannabis hingegen ist (ohne tödliche Nebenwirkungen) verboten – die einzig negative Nebenwirkung ist die harte Strafverfolgung mit weiteren Nebenwirkungen – wie Verlust des Führerscheins, des Arbeitsplatzes und ungünstigenfalls sogar der Freiheit. Und das für das Besitzen und Konsumieren einer Pflanze, die in vieler Weise sogar therapeutisch wirksam ist.

Das einzig illegale an Cannabis ist die Tatsache, dass es noch heute als illegal erklärt wird.

 

Jugendschutz

 

Sie sagten auch sinngemäß, dass die Prohibition dem Jugendschutz dienlich sei. Das ist nicht zutreffend. Es ist keine schöne Vorstellung, dass sich Jugendliche aktuell beim Dealer Cannabis aus dubiosen Quellen kaufen, sehr wahrscheinlich gestreckt mit Chemikalien, Blei, Puder und weiteren äußerst ungesunden bis gefährlichen Zutaten, die man bei legalem Cannabis nicht befürchten müsste. Ganz davon zu schweigen, dass der Dealer nicht nur Cannabis sondern weitaus gefährlichere Drogen mit sich führt. Das ist kein Jugendschutz, das ist abseits der Realität.

 

Wissenschaftliche Studien und Fakten

 

Kommen wir zu den weiteren Fakten:

Im Jahre 2015 wurden die Ergebnisse einer Studie der Professoren Lachenmeier und Rehm von den Universitäten Karlsruhe und Dresden bekannt: Alkohol ist tatsächlich eindeutig wesentlich gefährlicher. Die Forscher untersuchten das Risiko eines durch den Konsum verschiedener Substanzen verursachten Todes, die Ergebnisse zeigten: Alkohol ist nach den Maßstäben der Studie ganze 114 Mal gefährlicher als Cannabis. Lachenmeier und Rehm kamen zu dem Schluss, dass nur Heroin (!) gefährlicher als Alkohol sei. Eigentlich müsste Cannabis erlaubt sein und Alkohol und Tabak verboten, alles andere ist nicht rational.

Konsequenterweise müssen Sie – wenn Sie Cannabis nicht legalisieren und weiterhin als illegale Droge betrachten wollen – Alkohol und Zigaretten als harte Drogen sofort verbieten und mit schweren Strafen bewehren, um weiteren Schaden von den Bürgern abzuwenden.

Weitere Fakten liefert der Roques-Report, den Professor Bernhard Roques 1998 im Auftrag des französischen Gesundheitsministeriums erstellte. Es wurde belegt, dass die potentiellen gesundheitlichen Schäden eines starken Konsums von Alkohol eindeutig gravierender sind als bei Cannabis.

2010 erkannte der britische Professor David Nutt, früherer Berater der britischen Regierung in Drogenfragen in einer Studie zur Gefährlichkeit von Drogen zu dem Ergebnis, dass Alkohol „die schädlichste Droge“ sei – das Gefahrenpotential des Rauschmittels wurde von ihm sogar noch höher eingeschätzt als das von Heroin! In Bezug auf Rauschmittel setzt Professor Nutt auf Aufklärung statt Kriminalisierung. Zwar sind nach seinen Erkenntnissen alle Drogen schädlich, jedoch nicht gleichermaßen, weshalb mündige Bürger die Möglichkeit haben sollten, informierte und rationale Entscheidungen über den Konsum zu treffen.

 

Trauen Sie den Bürgern die Mündigkeit bei Cannabis nicht zu? Bei Bier, Wein und Spirituosen ist der eigenverantwortliche Umgang mit dem Rausch doch auch kein Problem.

Noch mehr Fakten?

 

Fakten zum Thema Abhängigkeit

 

Alleine in Deutschland sterben jedes Jahr mindestens 74.000 Menschen an den Folgen des Missbrauchs von Alkohol.

Ca. 96 Prozent aller 18- bis 64-Jährigen konsumieren zumindest gelegentlich Alkohol. Ganze 9,5 Millionen Menschen in Deutschland trinken in schädlicher Form, missbrauchen die Volksdroge in gesundheitlich riskanter Weise. Bei 3,1 Prozent der erwachsenen Allgemeinbevölkerung besteht eine Alkoholabhängigkeit, 3,4 Prozent weisen einen entsprechenden Missbrauch auf. Der Schätzwert bei missbräuchlichem Konsum von Cannabis liegt bei 0,5 Prozent. Auch hier punktet Cannabis eindeutig.

Alkoholmissbrauch ist laut WHO (Zahlen von 2012) weltweit für 3,3 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich Cannabis hingegen hat noch keinen einzigen Todesfall verursacht.

Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass insbesondere die CSU den Tod zahlloser Menschen durch Alkohol billigend in Kauf nimmt und eine Pflanze weiterhin verbieten will, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschheit bei zahlreichen Anwendungen von Nutzen ist.

 

Es gibt kein Argument, das die gegenwärtige Situation rechtfertigen könnte. Als Drogenbeauftragte sollten Sie sich dieser Tatsache nicht verschließen.

Die Haltung der CSU – vor allem ihre nicht nachvollziehbare Haltung zu legal-tödlichen und illegal-nicht-tödlichen Substanzen führte unter anderem dazu, dass ich als Cannabispatient (aufgrund eines chronischen Schmerzleidens) die Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten – gründete.

Wir sind der Meinung, dass die Prohibition auf falschen Annahmen und Vorurteilen basiert, die noch aus den Zeiten Harry Anslingers stammen.

Deswegen tut es not, dass sich eine Partei dieses Themas annimmt, die die Legalisierung ernst meint. Und diese Partei wächst, weil immer mehr Menschen den Unsinn paternalistischer Bevormundung nicht mehr akzeptieren – und die Prohibition als Vergewaltigung ihrer Weltanschauung erleben.

 

Uruguay und Kanada machten den Anfang echter Legalisierung. Ich bin gespannt, wann es in Deutschland soweit ist.

Wie lange wollen Sie sich noch der Re-Legalisierung gegenüber verschließen?

 

Viele Grüße

 

Roland Kahl

(Bundesvorsitzender Hanfpartei – die wahren Sozialdemokraten)

 

 

28 Antworten auf „Offener Brief der Hanfpartei an Marlene Mortler

  1. Ralf

    Gut so, meine auch! Setzt euch mit den Leuten in Verbindung und gründet Landesverbände. Weitet die Parteistruktur so schnell es geht in die Breite aus.

  2. Ralf

    Das mit der Entlastung der Polizei und Justiz meint er natürlich nicht wirklich ernst (das sagt er auch nur für die Dummen die das glauben wollen), denn er weiß genau daß die Cannabisprohibition von dem Rassisten und PROHIBITIONSBULLENBOSS Anslinger gemacht worden ist um seinen überflüssigen Prohibitionsbullen, nach der von heute auf morgen ohne großes TamTam durchgezogenen Legalisierung des Alk, neue Opfer und Einkünfte zu schaffen. Er hat damit mehreren Generationen von ihnen ermöglicht, von den wahren Verbrechern in diesem Staat, (oder auch nur von der eigenen Alkoholsucht), abzulenken damit man sie nicht verfolgen muß, und über die Verfolgung von harmlosen sich nicht wehrenden Menschen eine ruhige Kugel schieben kann. Diese Organisationen sind DEFINITIV NICHT ÜBERLASTET, man braucht keinen einzigen zusätzlich.

  3. Otto Normal

    Toller Brief!

    Aber in Deutschland gilt:
    a) Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen!
    b) Demokratie ist nur wenn die CDU/CSU diktiert.
    c) Bürgerlich ist nur CDU/CSU
    d) Alles Andere ist nicht Bürger sondern Tschiehsbürger.
    e) Ihr Haschbrüder wollt immer nur kiffen!

    Außerdem gelten dazu noch die 3 D’s:

    D as haben wir immer schon so gemacht!
    D a könnte ja Jeder kommen!
    D as werden wir so weitermachen!

  4. Rainer Sikora

    Das Anschreiben an Frau Mortler liest sich schön und gut,aber wird es die echten Hände Mortlers meiner Einschätzung nach nie erreichen.Wenn doch verwendet sie es als Klopapier.Einen perfiden Falschspieler kann man nicht mit Argumenten umstimmen oder überzeugen.Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß die Mortler hier was liest.

  5. Irgendwer

    Genau ! @Ralf
    Eine widerwärtig schwachsinnige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Form von moderner Hexenjagd und Inquisition !

  6. Der Realist ohne Kraut

    Den Brief las ich gestern bereits schon auf http://www.Hanfpartei.org im Blog. Aber leider wird das Fachwissen, die aufgedeckte Idiotie und der Verstand, der im gesamten Brief aufgeführt ist, keine Veränderung oder zumind. Umdenken bewirken.

    @ Rainer Sikora & Otto Normal
    Genau so sieht’s aus!
    Falls Mortler den überhaupt in die Finger bekommt, wird sie den Brief Max. überfliegen und anschließend kommentarlos in den Mülleimer werfen oder als WC-papier nutzen.

  7. R. Maestro

    Ich finde es ja auch sehr gut, dass sich endlich eine Partei, so direkt damit befasst.

    Leider wird sich aber nichts ändern. Nachdem die Modellprojekte mit Naloxon erfolgreich verlaufen werden, wird ihr fleissig auf die Schulter geklopft und sie erhält eine dritte Amtszeit.
    Es ist zwar nicht ihr Verdienst, das war dieser Posten von Anfang an schon nicht.

    Das bescheidenste ist: Sie und Mutti wissen es selbst, dass das Vorgehen nicht richtig ist.
    Die wahren Gründe, sind sicherlich nahezu diesselben, als damals bei Herrn Anslinger.

    Vielleicht sollte man sich verpflichten, nach einer Legalisierung, die erste Steuermilliarde unter den Prohibitionisten aufzuteilen, oder ihnen damit das Maul stopfen.
    Käuflich ist jeder, eine Frage des Preises halt.
    Der Beweis hierfür zeigt sich unverhohlen in unserer Drogenpolitik.
    Die gehen sprichwörtlich über Leichen.

    Und ja, klar ist es eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
    Für hunderttausende.
    Es ist ja beim Drecks-Anslinger, schon genauso gelaufen.

    Ich denke mir halt, was hält man vom Volk, so jemanden als Drogenbeauftragte zu präsentieren.
    Die Inkompetenz in Person, aber hörig bis zum geht nicht mehr.

    Verdammt, es ist so offensichtlich, dass in erster Linie finanzielle Gründe ausschlaggebend sind.
    Und trotzdem hat sie diesen Posten zum zweiten mal bekommen.
    Da hätte man auch sagen können: Rutscht uns den Buckel runter, das Volk will es vielleicht anders, aber uns scheißegal. Hauptsache wir selbst, haben unsere Schäfchen im Trockenen.
    Wenn ein Cop im Job einen Kratzer abbekommt, ist er im Einsatz verletzt worden. Es wird instrumentalisiert.
    Es macht durchaus den Eindruck, dass die Drogentoten ebenfalls instrumentalisert werden. Dort halt für die Daseinsberechtigung.
    Verdammt, wenn das Auto kaputt ist, gehen die Knaller auch nicht damit zum Metzger.
    Aber wir hatten ja keine Wahl in dieser Angelegenheit.

    Unverantwortlich und beschämend.

    Aber so ist es halt, in einem Land, in dem gut und gerne leben.

  8. Nils Bauer

    Ich bin 16 Jahre alt und konsumiere in gesunden Abständen Cannabis und ich finde es einfach nur zum Kotzen das ich (wahrscheinlich) gestrecktes Cannabis kaufen muss, was zum Teil echt gefährlich wird. Ein Freund hat sich schon mal übergeben und ich hatte auch schon mal Bauchschmerzen. Zum Glück holt mittlerweile nen Kumpel Cannabis aus Holland!

  9. OpenMind

    WoW Klasse offener Brief an Frau Mortler.
    Hier würde mich mal die Antwort interessieren, aber vermutlich kenne ich sie schon xD
    Das gleiche Spiel wie z.B.bei unserer ehem.Famielienministerin, jetzt unsere Verteidigungsministerin kopfschüttel
    Leider alles nur Marionetten und am Ende sind es nur wenige die etwas zu sagen haben und zwar die schon längst zu generalüberholdende CDU/CSU, an der Spitze mit Frau Merkel. Ich habe jetzt schon so viele statements zu Cannabis von Frau Mortler gehört…Diese Frau ,um es mal auf den Punkt zu bringen, lügt und verschleiert die Wahrheiten. Entweder aus Unwissenheit oder weil Sie es soll bzw.muss. Geld regiert die Welt ;))
    Lg

  10. Dotzler

    Frau Marlene Mortler, vielen herzlichen Dank für ihr Engagement, sie sprechen mir aus der Seele, NEIN zu CANNABIS . Wo soll das hinführen!!!!!!!

  11. Sadhu van Hemp Autor

    Liebe Leserinnen und Leser,

    auf der Hajo-Facebook-Seite wird Kritik laut, dass wir „die Forderungen dieser wahren ‚Anti-Demokraten‘ duplizieren“ und somit „antidemokratische Strukturen unterstützen“. Ein User schreibt, dass er sich hüten würde, „diesen Vollidioten von der Hanfpartei auch noch eine Plattform zu geben“.

    Nun, die Kritik kann ich nachvollziehen. Auch ich bin kein Freund eines Parteiprogramms, das neben der völlig legitimen Forderung der Cannabis-Legalisierung eine politische Agenda verfolgt, der ein Ken Jebsen Pate gestanden haben könnte.

    Dennoch – die Hanfpartei nimmt teil am politischen Geschäft, und es besteht für die Redaktion kein Grund, das Engagement der Leute totzuschweigen. Wer mutmaßlichen Anti-Demokraten im politischen Diskurs einen Maulkorb verpassen will, muss sich ebenso den Vorwurf gefallen lassen, antidemokratisch zu agieren.

    Also, liebe Freunde, bleiben wir fair – und vor allem wachsam!

    Euer
    Sadhu van Hemp

  12. Der Realist ohne Kraut

    Die Leute, die am lautesten schreien, haben zu meist die wenigste Ahnung. Die stupide Aussage, eine Hanfpartei wäre antidemokratisch, wählt sicher gleichzeitig Union oder Rot…

    Bei diesen Parteien, wie Union und den Roten lebt das Antidemokratische immer mehr auf. Regiert von Fachidioten mit dummen Ansichten und keine Angst vor Konsequenzen. Hauptsache der Stiefel wird weiter gegangen… Dazu dient wieder die vergangene Wahl in Bayern. Alles bleibt beim Alten, weil die Bürger des Freistaats nur zu etwa ein Drittel die Augen öffneten.

    Derartige Leute, die sich so stumpf äußern, sind das echte Gold für die Hanfpartei. Diese Menschen sorgen für die beste Werbung! Hater (Hasser) werden selbst bei der Hanfpartei als bester Gegner beschrieben und halten die Werbung weiterhin zum Besten…

    Es gibt genügend, die UNSERER Partei den Weg bereiten werden. Hoffentlich schaffen wir gar einen Erdrutsch in Deutschland. Ein wenig Tröumerei darf ja noch erlaubt sein. 😉

    Und zum Schluss: 16-jährige haben nicht zu Kiffen. Lieber auf Schule und Ausbildung setzen!!!!!!!!!

  13. Georg

    Sadhu van Hemp: Bei der Hanfpartei sitzen Antidemokraten? Worauf genau basiert diese Einschätzung? hanfpartei.org/demokratie-buergerparlamente-los-statt-wahlen-regierung-direktwahl/ ist unter allen Parteien die maximale Demokratie, oder nicht?
    Als einzigen Reibungspunkt sehe ich das Thema Zuwanderung. Da unterscheidet sich die Partei nicht von den Positionen von Wagenknecht und Lafontaine. Alles Nazis?
    Was ist so schlimm an Ken Jebsen? Schon die Interviews mit den Professoren Mausfeld und Teusch gesehen? Wichtig und großartig: youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs
    Neugierige Grüße.

  14. Sadhu van Hemp Autor

    Lieber Georg,

    die auf Facebook laut gewordene Kritik kann ich insoweit nachvollziehen, dass mich das Parteiprogramm im Kern („… die wahren Solzialdemokraten“) nicht überzeugt. Warum und wieso das so ist, möchte ich hier nicht detalliert darlegen. Dazu müsste ich mich in die Materie intensiv einlesen, um übers Schwadronieren hinauszukommen. Vielleicht tue ich dem Ken Jebsen Unrecht, aber mir sind von Hause aus Leute suspekt, die glauben, sie könnten das Rad neu erfinden und sodann das ungeliebte „System“ verändern. Ken Jebsen & Co. sind für mich keine Personen, denen ich mich politisch anvertrauen würde.

    Dennoch, ich plädiere für Fairness. Also, lassen wir sie machen! Doch sollte niemand blind folgen, nur weil ein Hanfblatt auf dem Banner der Partei prangt.

    Gruß
    Sadhu van Hemp

  15. Zadok

    In der heutigen Zeit dürften wir einer Person wie diese Frau im Grunde kein Gehör schenken. Ein Industriestaat mit ganz normalen Werten und Regeln legalisiert Hanf.
    Ein bemerkenswerter Schritt in die richtige Richtung.
    Was Frau Mortler in Wahrheit ist, hören wir jedes Mal wenn sie etwas sagt.
    Das alleine ist ja nicht schlimm. Doch wenn solche Worte sich gegen das Volk richten und ein Zellgift, Alkohol ist ein Zellgiftm was den Gehirnstamm schädigt mit jedem Mikrogramm der Einnahme, als gesellschaftsfähig benennt, müsste aus meinem Rechtsverstand heraus mind. wegen fahrlässiger Körperverletzung bis hin zur Anklage wegen Anstifftung zur Tötung auf Zeit angeklagt werden.
    Habe bestimmt noch was vergessen, doch dafür seid ihr ja auch noch da.
    Gruß

  16. Rauchwerkpeter

    Ich habe dazu folgende Idee: Die Legalisierung sollte in einem Abkommen mit Griechenland stattfinden. Die Griechen haben eine uralte Cannabis Anbaukultur. Hier muss wieder der Anbau erlaubt werden. Die Griechen kämen aus ihrem finanzielle Chaos raus und wir müssten keine Milliarden mehr an sie als Unterstützung zahlen. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Besser geht’s nicht

  17. Ralf

    @Sadhu van Hemp
    Ich lehne Facebook grundsätzlich ab, und habe deswegen die Kritik nicht gelesen, bin aber der Meinung, daß es viel antidemokratischer eh nicht mehr geht, denn das Wesen der Demokratie ist nicht die Diktatur der Mehrheit sondern der Schutz der Rechte von Minderheiten und da versagt unser pseudodemokratisches Postnazisystem von Anfang an, sonst hätten wir heute nicht diesen miesen rchten Zeitgeist und eine tiefbraune, neoliberale AfD die bald mit der CDU zusammen in der Regierung sitzen wird, da gibt es für mich keinen Zweifel. Viel schlimmer kann es eh nicht mehr kommen, in einem Land in dem die Gesetze nur noch von Konzernen ihren Lobbyisten und Rechtsverdrehern geschrieben werden.

  18. New Order

    Es fehlt generell eine Einteilung der betroffenen Sektoren. Der Anbau und die umfassende Verarbeitung und Vermarktung von Hanf als Rohstoff und Ernährungsmittel leidet unter der anhaltenden repressions Agenda. Selbst Fachgeschäfte für Kleidung aus Hanffasern, Nahrungsergänzungsmitteln oder Hautcremes bekommen in kürzester Zeit Eingriffe in Ihre Geschäftsfähigkeit unter dem Deckmantel des Verdachts auf Handel mit BtmG. Das führt auch zu weitern Einzrittsbarrieren für Jungunternehmer die mit den Bereichen Medizinalhanf oder Konsumhanf geschäftlich nicht zu tuen hätten.

    Das Thema Medizinalhanf muss mit Sicherheit gesondert diskutiert werden. Es kann nicht der richtige Weg sein wenn benötigte Präparate monatelang nicht vorrätig sind und nur in seltenen Fällen überhaupt von den Kassen übernommen werden. Auch die dem Patienten versprochene pharmazeutische Qualität scheint von Charge zu Charge zu schwanken und alles andere als ein Standardwert zu sein auf den sich Patienten verlassen können müssten.

    Kommen wir nun zur Suchtprävention und Schadensbegrenzung. Eine Auswertung der Fälle von registrierten Cannabis Psychosen der letzten Jahre könnte bei dedizierter Analyse zur Aufklärung beitragen, ob die Betroffenen denn nun Cannabis oder synthetische Cannabiniode konsumiert haben bzw ob es noch weiteren Beikonsum durch Substanzen aus der Phenetylamin Familie gab. Diese Fälle werden derzeit noch gesammelt als Cannabispsychose bezeichnet. Erst wenn hier eine einheitliche Terminologie und Abgrenzung der potentiell erregenden Stoffe zu Grunde liegt kann auch eine verwertbare Statistik zu diesem Thema aufgestellt werden.

  19. Dirk Westerheide

    Lieber Sadhu,
    du schreibst wörtlich: „…die auf Facebook laut gewordene Kritik kann ich insoweit nachvollziehen, dass mich das Parteiprogramm im Kern („… die wahren Solzialdemokraten“) nicht überzeugt. Warum und wieso das so ist, möchte ich hier nicht detalliert darlegen. Dazu müsste ich mich in die Materie intensiv einlesen, um übers Schwadronieren hinauszukommen.“ Du kannst die Kritik nachvollziehen, ohne unser Programm gelesen zu haben? Da bin ich jetzt aber heftigst enttäuscht. Schau doch mal ins Programm, dann wirst du sehr schnell feststellen, dass „diese Vollidioten von der Hanfpartei“ die einzige Partei in Deutschland sind, die eine wirkliche, echte Demokratie wollen. Findest du hier: https://hanfpartei.org/parteienentmachtung/ Du wirst doch sicher zugeben, dass Berufspolitiker wie Merkel, Seehofer, Spahn, von der Leyen (und natürlich unser aller Marlene Mortler) und Konsorten eines der größten Übel im Politikbetrieb sind. Also weg damit! Der zweite Vorwurf, den ich gelesen habe: Wir sind gegen unkontrollierte Zuwanderung. Ja, stimmt. Und wir haben gute Gründe dafür. Siehe hier: https://hanfpartei.org/zuwanderung/ Und bitte nicht wieder mit Schaum vor dem Mund argumentieren: Die lassen die Asylanten im Stich! Nein, tun wir nicht, es geht ausschließlich um die Zuwanderung aus monetären Gründen. Asyl bekommt bei uns, wer Asyl braucht! Und die Gründe für die Zuwanderung wollen und werden wir in den jeweiligen Ländern bekämpfen. Dort ist das nämlich viel wirkungsvoller. Vielleicht hilft dieser kleine Post ein bisschen bei der Meinungsbildung.
    Beste Grüße
    Dirk Westerheide
    Pressesprecher der Hanfpartei

  20. Gerhard Roloff

    Weitere Fragestellungen dazu wären:
    – Wie positioniert sich z. B. das RKI – Robert-Koch-Institut mit epidemiologischen Untersuchungen zur Wirkung von Tabak und Alkohol in Bezug auf die Kostenwirkungen für die Sozialsysteme, welche Reflexionen finden diese in der aktuell handelnden Politik,
    – warum wird zur konkreten Wirkung der hier diskutierten „Heilpflanze“ erst jetzt, gut 10 Jahre im Nachtrab der med.-wiss, Einrichtungen anderer Staaten durch das BfArM eine grundlegende Studie „vorbereitet“, also noch nicht mal durchgeführt, und welchen Einfluß könnte da die bestehende Pharmalobby (und auch deren Aktionäre) ausgeübt haben, mehr dazu dann hier:
    https://www.leafly.de/forschung/
    Könnte mir glatt vorstellen, das diese Fragestellung mal wieder ein Fall für die „großmäuligen Fahndungstruppen unserer Massenmedien um Correctiv & Co“ sein könnten, wäre echt spannend, was da dann „zu Tage gefördert“ würde.
    Da ich einige Jahre in einer zentralen Schnittstelle des vorgenannten Bundesinstituts BfArM tätig war (Dokumentation), kann ich mir dazu durchaus einen „Eindruck“ erlauben.

  21. Zement-Mafia

    Hanf als Bio-Ökologische Rohstoff , kann die Hauptbestandteile von über 50 000 Produkten , erssetzen, die Kosten senken und die Qaulität steigern . Z.b. Hanfbeton , Hanfbeton ist stabiler ,leichter und billiger als herkömmlicher Beton .

  22. OpenMind

    Es wurde geschichtlich festgehalten,dass die Hanfpflanze schon 5000 v. Ch.erwähnt und auch schon benutzt wurde. Da kann mir keine Frau Mortler kommen und sagen Alkohol gehört zur Deutschen Geschichte und Hanf nicht xD Ich glaube sie kommt aus dem FreiStaat Bayern oder?! :)) lassen wir es mal so stehen, ich glaube es spricht für sich. Cannabis wird kurz über lang legalisiert, die Pharma weiß halt aktuell nicht wie sie sich zu positionieren hat, sonst wäre das Thema schon längst durch. Ein Freund von mir hat seit Beginn 2017 legal als Schmerzpatient Blüten als Therapie bekommen. Jetzt möchte der Arzt die Blüten nicht mehr verschreiben, weil es jetzt Tabletten auf syntetischer-Basis gibt. Aus-Ende, der Arzt verschreibt es ihm nicht mehr und er darf sich jetzt einen neuen Arzt suchen und wer sich bei der Arzt Suche bei CannabisBlüten auskennt, weiß wie leicht ein Arzt zu finden ist. Das Verabschiedete Gesetz vom März 2017 muss schläunigst zu gunsten der Patienten überarbeitet werden. LG

  23. Irgendwer

    Aus den Kommentaren bei Ärzteblatt de zum Artikel
    Kinder- und Jugendärzte warnen vor Legalisierung von Cannabis:

    Cannabis-Verbotspolitik; angewiesen auf fehlenden Jugendschutz ?!
    damit immer mal wieder eine arme Sau, die’s übertrieben hat durch die Medien geistert, um als „Opfer der bösen Pflanze“ Mitleid zu erregen, wobei der kognitive Verstand der Öffentlichkeit fast ausgeschaltet wird.
    Eine widerwärtige Art moderner Hexenjagd und Inquisition wird somit von der manipulierten Öffentlichkeit weiter als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Polizei, Justiz usw. geduldet.
    Eine schwachsinnige ABM wie die Alkoholprohibition in den USA vor bald einem Jahrhundert.

    Die Behauptung der Bundesregierung, von M. Mortler ständig abgesondert, daß Cannabis mehr med. Behandlungen erfordert als jede andere illegale Droge, ist eine öffentliche Aufforderung an die Justiz möglichst viele Cannabisnutzer zu suchttherapetischen Maßnahmen zu „überreden“. So soll die Statistik passend zurecht getrickst werden

    Sich auf

    Auswertung der Fälle von registrierten Cannabis Psychosen

    usw. zu stürzen bestärkt nur die aufgebauschte Unkerei, während die Öffentlichkeit einfach weiter strunzdoof bleibt und garnichts von Bewußtseinserweiterung mit sekundären Wahrnehmungen begreift. Sowas betrifft nur eine Minderheit und kommt relativ oft erstmalig im Zusammenhang mit psychischer Überlastung vor. Z.B. nach familiären Todesfällen oder anderen einschneidenden Erlebnissen.

  24. Sadhu van Hemp Autor

    Lieber Dirk Westerheide,

    Du bist „heftigst enttäuscht“ darüber, dass ich Euer Parteiprogramm nicht gelesen habe? Dann muss ich Dich jetzt noch einmal enttäuschen, denn Du täuschst Dich.
    Die Aussage war doch klar: Ich muss mich erst in die „Materie intensiv einlesen, um übers Schwadronieren hinauszukommen“. Und das setzt voraus, sich mit den im Parteiprogramm ausgewiesenen Quellen und Querverweisen zu beschäftigen. Und davon gibt es viele, sehr viele … zu viele. Von A wie Altenpflege bis Z wie Zuwanderung ist alles verlinkt und wieder verlinkt. Wo fängt’s an und wo hört’s auf?

    So gesehen bin ich der falsche Adressat. Ich bin auf meine alten Tage nicht gewillt, mir lang und breit erklären zu lassen, dass der „Euro eine Schnapsidee ist“, dass der „Sozialismus (…) zwangsläufig immer scheitern muss“, oder dass die „Parteien entmachtet“ und die „Wahlen abgeschafft“ werden müssen. Ich will mir keinen Kopp machen, welch Geistes Kind hinter der Forderung steckt, Eltern für jedes gezeugte Kind mit einer Fertilitätsprämie in Form einer halben Wahlstimme zu belohnen.

    Für mich ist es daher nachvollziehbar, dass einige wache Geister, die die Muße haben, sich in das zu vertiefen, was die Hanfpartei offeriert, skeptisch sind. Auch ich stutze, wenn eine Neu-Partei, die sich der Cannabis-Legalisierung verschrieben hat, in aller epischen Breite das Thema „Israel/Palästina“ im Wahlprogramm verankert. Wieso ist der deutschen Hanfpartei der Konflikt im Nahen Osten so überaus wichtig? Wirklich seltsam das! Wozu in die Ferne schweifen, wenn es doch in Deutschland auch einen krisengeschüttelten „nahen Osten“ gibt, der sich wahlprogrammatisch befrieden ließe?

    Vielmehr erwarte ich von einer Partei, die sich angeschickt, auch in meinem linksgrün versifften Namen zu sprechen, dass sie in Sachen Faschismus, Revanchismus, Deutschtümelei und Nationalismus Stellung bezieht – und zwar dagegen und das mit ebensolcher Inbrunst wie beim Un-Thema „Zuwanderung“. (Dieses „große Polarisierungs-Thema“, wie Ihr es nennt, ist augenscheinlich auch Euer Teaser, wenn Ihr Eure Website-Besucher extra darauf hinweist, darauf zu achten, dass „Zuwanderung“ am Ende der alphabetisch sortierten Liste steht.)

    Überdies beschleicht mich das Gefühl, dass das Ei (Wahlprogramm) vor der Henne (Hanfpartei) da war und letztlich nur alter Wein in neuen Schläuchen angeboten wird. Vieles von dem, was das Wahlprogramm beinhaltet, hat schon etlichen Montagsmahnern und besorgten Bürger als Matrize gedient, um den schlichten Gemütern die Fata Morgana einer „Parteiendiktatur“ aufzutischen.
    Euer NRW-Landesvorsitzende Peter Wittfeld macht in seinem Youtube-Video keinen Hehl daraus, wer ihm in dieser „Parteiendiktatur“ die Augen geöffnet hat. Und das ist kein anderer als Internet-Verschwörungsprediger Ken Jebsen, von dem er sich jedes Video anschaut.

    Nun gut, ich gehe nicht so weit wie der Facebook-User, der sich hüten würde, den „Vollidioten von der Hanfpartei“ eine Plattform zu geben. Auch der ans Hanf Journal gerichtete Vorwurf der „Betriebsblindheit“ verfängt nicht. Fairer Journalismus gebietet es, allen Parteien in der Berichterstattung die gleiche Chance zu geben, auch wenn der eine oder andere Redakteur mit den politischen Ansichten nicht konform geht. Und so berichten wir über die Hanfpartei – nicht mehr und nicht weniger.

    Und wenn es mich wegen der vielen Haare, die sich in der Suppe finden lassen, mal richtig juckt, dann will ich um eine Glosse nicht verlegen sein.

    Ich verbleibe mit highteren Grüßen

    Sadhu van Hemp

  25. Ralf

    @R.Maestro
    „Vielleicht sollte man sich verpflichten, nach einer Legalisierung, die erste Steuermilliarde unter den Prohibitionisten aufzuteilen, oder ihnen damit das Maul stopfen.“
    Das soll jetzt kein Tadel gegen dich sein, aber an dieser Stelle mußte ich mal laut lachen. Ich glaube auch nicht das du wirklich der Meinung bist, das man dieses Kriegsgewinnlerpack, das sich seit Jahrzehnten mit hunderten Milliarden von unseren Steuergeldern Gebühren (z.B. MPU-Abzocke)umd Strafzahlungen mästet mit ner lumpigen Milliarde zufrieden stellen kann. Das haben die in ihrer Portokasse. Klar verstehe ich aber den Wunsch dem Prohibitionsgesindel mit Kohle das Maul stopfen zu wollen, wenn man weiß wie korrupt die sind, liegt der Gedanke ja auch nicht so fern.

  26. Ralf

    @Sadhu van Hemp
    “ Auch ich stutze, wenn eine Neu-Partei, die sich der Cannabis-Legalisierung verschrieben hat, in aller epischen Breite das Thema „Israel/Palästina“ im Wahlprogramm verankert. Wieso ist der deutschen Hanfpartei der Konflikt im Nahen Osten so überaus wichtig?“
    Ganz einfach, weil sie von vorneherein vermeiden will, als Einthemenpartei mit engem Horizont und ohne weltpolitische Kompetenz verunglimpft zu werden. Ich gebe dir recht, daß es nicht nötig ist sich so vor sich her treiben zu lassen, wir geben damit den Gegnern nur unnötige Angriffspunkte. Wenn ich aus jahrelangem Krieg mit deutschen Behörden eines gelernt habe, dann dieses: Verfeuere nicht deine komplette Munition in den ersten Tagen der Schlacht. Laß die Zeit für dich arbeiten und diese Leute am langen Arm verhungern so gut du kannst, bis sich die Umstände zu deinen Gunsten bessern, sei aber immer vorbereitet.
    Dazu kommt noch das wir sowieso ständig auf Nebenkriegsschauplätze gelockt werden, um vom wahren Verbrechen (Bruch der Menschenrechte bei mindestens 5 Paragrafen) abgelenkt zu werden. wir sollten das nicht auch noch selbst unterstützen.

    „Vielmehr erwarte ich von einer Partei, die sich angeschickt, auch in meinem linksgrün versifften Namen zu sprechen, dass sie in Sachen Faschismus, Revanchismus, Deutschtümelei und Nationalismus Stellung bezieht – und zwar dagegen und das mit ebensolcher Inbrunst wie beim Un-Thema „Zuwanderung“. “
    100% Zustimmung ohne wenn und aber, das ist einer der Punkte, der auch mir gewaltig gegen den Strich geht und wo noch Bedarf besteht, nachzuarbeiten. Schon ausholen um evtl. nach unten treten zu können, ist für mich nicht akzeptabel und auch Menschen die aus wirtschaftlicher Not flüchten, haben ein Recht nicht nur zu vegetieren, noch zumal wir oft auch daran nicht ganz unschuldig sind, das beste aber nicht einzige Beispiel ist das von Kohl und Konsorten zerschlagene Ex-Jugoslawien.

    „Euer NRW-Landesvorsitzende Peter Wittfeld macht in seinem Youtube-Video keinen Hehl daraus, wer ihm in dieser „Parteiendiktatur“ die Augen geöffnet hat. Und das ist kein anderer als Internet-Verschwörungsprediger Ken Jebsen, von dem er sich jedes Video anschaut.“
    Verschwörungsprediger? Schäm dich dieses Wort überhaupt in den Mund zu nehmen, denn es ist eine Verunglimpfung von allen, die daran glauben das es Verschwörungen tatsächlich gegeben hat und immer noch gibt. Alleine die Tatsache mit welcher Brutalität Meinungen zu 18/22 (du siehst ich verwende hier absichtlich die falsche Zahl um die Spione der NSA und ihre von Snowden enttarnte Suchmaschine X-TRACK, eine nachgewiesene Verschwörung gegen die gesamte Weltbevölkerung übrigens, nicht auf mich zu ziehen) unterdrückt und verfolgt werden, geben mir massiv zu denken.

    Was links und grün angeht (ich war bei beiden Parteien), ich sehe nach rechts (BW und Kretschmann) ich sehe nach links (Thüringen und Ramelow), und sehe nichts was nicht versifft und schlimmer wäre, als in CDU-regierten Bundesländern.

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