Samstag, 2. Dezember 2017

Weihnachtsspendenaktion des Deutschen Hanfverbandes 2017 gestartet

 

Lasst die Taler springen!

 

 

In 2017 war der Deutsche Hanfverband noch fleißiger als schon die Jahre zuvor. Neben dem Veranstalten einer eigenen Fachtagung, dem erfolgreichen Initiieren der bedeutendsten Bundestagspetition des Jahres sowie einer großen Führerscheinumfrage, darf man sich beim DHV auch für das Medizinalhanfgesetz ein bisschen auf die Schulter klopfen. Ohne die professionelle Lobbyarbeit der Berliner Anlaufstelle für deutsche Hanffachfragen wären die öffentlichen Diskussionen über die Legalisierung von Cannabis sowie viele der guten Argumente sicherlich nicht so weit fortgeschritten oder bekannt. Aus diesem Grund sind alle Befürworter eines Umschwunges in der Drogenpolitik seit dem 01.12.2017 direkt angesprochen, dem Deutschen Hanfverband zu den kommenden Feiertagen selbst einmal wieder etwas Gutes zu tun. Die Weihnachtsspendenaktion des Deutschen Hanfverbandes 2017 ist gestartet und hofft auf zahlreiche zahlende Supporter.

 

 

 

 

Eine eigens verfasste Nachricht über die diesjährige Aktion wurde dem Hanf Journal zwecks Verbreitung großzügig vom DHV zur Verfügung gestellt:

 

Der Deutsche Hanfverband startet zum 01. Dezember wieder seine traditionelle Weihnachtsspendenaktion. Jede Spende und jedes neu eingetretene Fördermitglied wird in dem Zeitraum bis zum 15.01.2018 gezählt. Ein Spendenbalken auf der Website des DHV zeigt die Entwicklung an.

Besonderheit dieses Jahr: Fast 100 Sachpreise, die von DHV-Firmensponsoren zur Verfügung gestellt wurden, werden unter allen Spendern verlost, die mehr als 10€ spenden und ihre E-Mail Adresse mit angegeben haben. Legalisieren und Gewinnen – mit diesem Motto hoffen die Hanflobbyisten jetzt auf neue Rekordeinnahmen. Keine leichte Sache, nachdem im vergangenen Jahr bereits über 30.000 Euro von mehr als 700 Personen für die gute Sache gespendet wurden. Damals war der Zweck die Durchführung der Cannabispetition 2017, die auch Dank der soliden Finanzierung und einer dadurch ermöglichten Online-Werbekampagne mittlerweile mit weit über 70.000 Unterschriften erfolgreich abgeschlossen wurde.

Das Ziel der Spendenaktion in diesem Jahr ist die Finanzierung einer seriösen, wissenschaftlichen Studie durch den bekannten Ökonomieprofessor Justus Haucap. Die möglichen Einnahmen und Kostenersparnisse einer Legalisierung sollen damit erfasst werden. Bisher gibt es dazu nämlich nur vage Schätzungen, jedoch keine ausführliche und wissenschaftlich angelegte Analyse. Dadurch soll die Debatte in Deutschland innerhalb der nächsten Jahren professionalisiert und konkretisiert werden. Das ökonomische Argumente eine hohe Überzeugungskraft bei Politik und Medien haben, ist jedem klar, der sich schon länger mit dem Thema Cannabislegalisierung beschäftigt. Eine derartige Studie könnte also wirklich viele Menschen erreichen und auch in konservativen Kreisen wahrgenommen werden. Wir wünschen viel Erfolg und sind jetzt schon gespannt auf das Ergebnis!

SPENDENKONTO:
Empfänger: Deutscher Hanfverband ODER Georg Wurth
Verwendungszweck: Unterstützung
IBAN: DE45 4306 0967 8068 6769 00
SWIFT/BIC: GENODEM1GLS
PayPal: spenden@hanfverband.de

 

Besucht auch die Seite des DHV im Internet und verschenkt Mitgliedschaften zum Fest, falls ihr selbst schon dabei seid. Ein spannendes Interview mit Ökonomieprofessor Dr. Justus Haucamp – das die Cannabislegalisierung zur Thematik hat – ist dagegen seit gestern durch die aufrichtige Arbeit unseres exzessiv.TV-Teams verfügbar.

 

Legalizers assemble!

2 Antworten auf „Weihnachtsspendenaktion des Deutschen Hanfverbandes 2017 gestartet

  1. E.B.

    Ob das politisch wirklich so viel bringt, das Wirtschaftliche über (vermeintlich) Gesundheitliches zu stellen? Und ist der ökonomische Faktor wirklich so hoch? Die Rechnung von Herrn Haucamp wäre nicht belastbar, würde er nicht die Verluste einer Cannabis-Regulierung einbeziehen: Die Geldstrafen Überführter, die von ihnen zu tragenden Kosten für Drogentests, MPUs und die daran hängenden Jobs, womöglich ein Abbau von Arbeitsplätzen bei der Polizei (nicht jeder Wohnraumstürmer ist für subtile Wirtschaftskriminalität o.ä. geeignet) und dadurch erhöhte Sozialkosten, ein Rückgang bei Alkohol- und Pharmaprodukten durch eine Verschiebung zu Cannabis, vielleicht lebt der eine oder andere durch die Umstellung von Bedenklicherem auf Cannabis gesünder und länger, was an Ärzteschaft und Rentenkasse nagt, Geschäftsaufgaben durch den Wegfall von Schwarzgeldwäsche etc. Nur die Schokoladenseite zu betrachten und womöglich noch die neuen Einnahmen bigott zu platzieren, wird bei Entscheidungsträgern nicht sonderlich fruchten.

  2. Lotus

    Respekt und großer Dank gehen an den DHV,
    für die wichitige Arbeit und den Support in all den Jahren,
    ich wünsche allen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch… 🙂

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