Freitag, 24. November 2017

Finaler Tag zum Stimmen für Marihuana

 

Erfolgreiche Kampagne des Deutschen Hanf Verbandes noch auf den letzten Drücker nutzen.

 

Bild: DHV

 

Wie schon in den tagesaktuellen Nachrichten vom 22. November erwähnt, hat der Deutsche Hanf Verband – kurz DHV – zusammen mit vielen aktiven Unterstützern ganze Arbeit geleistet und Zehntausende Bürger des Landes dazu animiert, ihre Unterschrift unter die Forderung nach einer Legalisierung von Cannabis in Deutschland zu setzen. 78323 Menschen unterzeichneten die erfolgreichste Petition des Jahres bereits, die den Bundestag nun dazu zwingt, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Doch da Serverausfälle auf den Regierungsseiten immer wieder eine Unerreichbarkeit der Onlineformulare mit sich brachten, endet erst heute die Frist zum Zeichnen der verbindlichen Handlungsaufforderung. Der finale Tag zum Stimmen für Marihuana ist gekommen, weshalb alle Bürger Deutschlands aufgerufen sind, der kommenden Regierung die Ernsthaftigkeit der Aufgabe vor Augen zu halten und die Notwendigkeit des Handelns mit dem eigenen Namen zu verstärken.

 

Schon am 21. November übergab das Team des DHV die knapp 50000 eingesammelten Unterschriften auf Papier der bisherigen Vorsitzenden des Petitionsausschusses Kersten Steinke, die auch über die restlichen Onlineunterzeichner Bescheid wusste, mit der die Petition zur aktivsten Forderung in 2017 auf der Bundestagsinternetpräsenz anwachsen konnte. Ein Video des Verbandes zeigt die feierliche Übergabe und die Gratulation seitens der Vorsitzenden, welche den Aktivismus der Teilnehmer zu würdigen weiß.

 

 


In 2017 viel bewegt – der DHV brauch dafür weiterhin eure Schubkraft!

 

 

Auch wenn bereits die erforderlichen Menschenmengen teilgenommen haben und sich dank persönlicher Unterzeichnung für eine Veränderung der Cannabispolitik in Deutschland eindeutig aussprachen, schaden weitere Namen auf der Liste der Legalisierungsbefürworter in keinster Weise. Mehr Teilnehmer erhöhen einzig den Druck auf die kommende Regierung, die sich nicht mehr vor der Thematik verwehren kann, selbst wenn liberale Gedanken und grüne Träume nun doch zukünftig auf der Oppositionsseite sitzen sollten. Aus diesem Grund müssen alle Freunde, Verwandte, die Familie und deren Bekannte heute noch einmal ausgefragt werden, ob sie sich schon bei der Onlinepetition des Deutschen Bundestages für die Legalisierung für Cannabis mit der Abgabe ihrer Unterschrift tatsächlich selbst beteiligt haben.

 

Morgen ist es dafür dann nämlich einfach wieder zu spät …

12 Antworten auf „Finaler Tag zum Stimmen für Marihuana

  1. kushifix

    Leider fordert die Regierungsseite zu viele sensible Informationen, welche ich Aufgrund mangelndes Vertrauens gegenüber der Regierung, KEINE UNTERSCHRIFT LEISTEN KANN / WERDE.
    Ich bedauere dies sehr, da ich mir kaum etwas mehr wünsche, als das ich tun kann was ich möchte (dazu zählt auch konsumieren).
    Wer weiß was die mit den Daten treiben! Was wenn diese Informationen genutzt werden, um uns „Medizinkonsumenten“ das Leben schwer zu machen. Wer weiß welcher Bulle das in die Hand bekommt.
    So eine Pedition sollte anders gelöst werden, damit sich wirklich JEDER OHNE ÄNGSTE, dazu äußern kann.
    Ich selbst kenne auch eine ganze Menge mehr Menschen die sich nur Aufgrund der Dateneingabe, vollständig zurück halten.

    Und wenn jetzt als Kontra kommt, ja aber die Peditionen müssen ja valide sein und vor Betrug geschützt werden.
    Dazu sage ich: Alles bla bla bla, denn es gibt immer Alternativen!

  2. Hudomi

    Mir geht es wie kushifix. Ich bin schwer für eine Legalisierung und würde auch zu gerne meine Unterschrift geben, aber bei der Kiffer-Schikane, die die Regierung/Polizei betreibt, habe ich keine Lust dass das am Ende gegen mich verwendet wird. Ich respektiere den Mut aller Unterzeichner und hoffe, dass diese menschenunwürdige Drogenpolitik endlich endet.

  3. M. Nice

    @kushifix, Hudomi
    Das folgende paßt auf solche wie Euch!
    https://youtu.be/d57uArtdxXQ?t=18
    Solche Individuen kommen erst aus ihren Löchern,wenn sie mit einem Gramm erwischt werden. Dann ist das Geschrei und Geweine groß. Plötzlich soll das Forum des DHV, etc. helfen.
    KEIN Verständnis für solch asoziales Verhalten ! ! ! Unterschreibt und steht dazu, oder laßt die Finger vom Hanf!

  4. Fred

    Die Teilnahme an dieser Petition reicht nie im Leben für eine „Heimsuchung “ vom Staat. Das ist ein demokratischer Prozess, und wenn dieser Repressalien nach sich ziehen würde, könnten wir den Laden hier in Deutschland zumachen. Ich kann die Bedenken nachvollziehen, akzeptieren kann ich sie allerdings nicht.

    Das wir uns mit demokratischen Mitteln gegen diese sinnfreie und auf’s höchste ungerechte Behandlung wehren, ist das mindeste. Und das wir uns jetzt erst in Ansätzen zur Wehr setzen, ist der Grund warum diese System überhaupt noch existiert.

    Die neue Regierung wird sich mit unserem Anliegen beschäftigen müssen. 80000 Stimmen, höchste Beteiligung aller Petitionen in diesem Jahr…. alles gut und schön, aber zu wenig. Eine Million Unterschriften oder noch mehr, das wäre mehr als ein Zeichen. Und das hätte mit Sicherheit keiner einfach unter den Tisch gekehrt.

  5. COSMO

    Oh man Leute.
    Einzig und alleine wegen Cannabis habe ich mich registriert und jetzt zum zweiten mal gezeichnet.(Ja, habe auch die letzte mit gezeichnet)
    Und bis dato hat mich noch niemand verfolgt.
    Vieleicht mal ein bisschen Pause machen. Klingt nach Kifferpsychose.

  6. Libertin

    @Hudomi, kushifix

    Es hat für mich absolut nichts mit Mut zu tun, in Deutschland eine Petition für Cannabis-Legalisierung zu unterschreiben. Mutig wäre es beispielsweise, in Teheran öffentlich für Homosexualität zu demonstrieren.

    Wählen gehen, Demonstrieren, Petitionen unterschreiben, Politiker anschreiben, selbst in Parteien eintreten, den DHV unterstützen, Unwissende aufklären usw. Das sind die Instrumente, die wir hier haben. Diese sollte man auch nutzen, anstatt resigniert zu lamentieren.

  7. kushifix

    Kurzer Nachtrag:
    Es ist eine Frechheit direkt wieder unter einen Kamm geschert zu werden.
    Ich habe für dieses Land schon einiges riskiert, mehr als mir manchmal lieb war. Mittlerweile habe ich Frau und Kind und darf es mir nicht mehr leisten auffällig zu werden! (Denn die Befürfnisse mein Familie, kommen vor den meinen und würde ich darauf scheißen, wäre es einfach nur egoistisch von mir)
    Gleichzeitig zahle ich an den Staat noch seit Jahren ab, weil ich meine Meinungen kund tat und dafür öffentlich kämpfte.
    (Diese Meinungen beinhalteten weder Beleidigungen oder ähnliches)
    Doch trotz teurer Änwälte, ja Plural, hatte ich keine Chance gegen den Staat und ich wurde sozusagen ruhig gestellt!
    Dazu kommt das ich ein IT Spezalist bin und genau weiß, zu was unsere Technik im Stande ist und was unsers „ach so tolles“ Land für Methoden nutzt, um so viele Daten wie möglich jemanden zuzuorden.
    Nur weil noch nichts passiert ist, heißt das auf keinen Fall das nichts passieren wird. Das hat die Geschichte der Welt in regelmäßigen Intervallen aufgezeigt.
    Fazit: Es ist in der heutigen Zeit niemals verkehrt, darauf zu achten wenn man seine Daten gibt. Und das die Regierung nun mal macht was sie will, ist auch oft genung bewiesen worden.
    Nur weil der Wolf im Schafspelz perfekt getarnt ist, ist es kein Schaf. Sagt das mal den anderen Schafen. Ob die das glauben?

  8. Ralf

    @kushifix
    Du hast ja sowas von recht, und der Wolf hat sich den Schafspelz schon direkt nach dem 2.Weltkrieg übergezogen. Danach hat er sich einen Persilschein besorgt und als Juradozent an der Uni, Bulle oder Richter beworben. Andere sind in den Bundestag gewählt worden und haben dort das faschistische Drogenschande Machwerk BtmG ausgeschieden. Der Rest hat sich gut getarnt, seine braune Brut weiter gezüchtet und ist jetzt in Form der afd wieder Salonfähig geworden, so daß sie jetzt in Massen aus ihren Nazirattenlöchern gekrochen kommen. Laßt euch dabei von dem gefakten Kampf der Nazis die euch einen Rechtsstaat verkaufen wollen und sich beleidigt fühlen wenn man sie nennt was sie sind(z.B. die Bullen die die Nazis auf Demos ja gegen die Antifaschisten schützen) , gegen die Nazis die offen zugeben welche zu sein (z.B. die Reichsbürger) nicht täuschen. Sie werden mit fliegenden Fahnen in`s braune Lager wechseln wenn es für sie günstig ist, alle Kritiker mundtot gemacht worden sind, sie sich in der Mehrheit und wieder sicher fühlen, und sie selbst wieder die Macht haben die Geschichte selbst zu fälschen, so wie sie es schon einmal gemacht haben als sie die grüne Bullenuniform gegen die schwarze SS-Robe getauscht haben.
    Der Seriösdenker und Rechtsstaatsträumer @Fred erzählt hier einen von einer Million Unterschriften die wir bräuchten, die wir aber schon längst in Form eines anonymen Kreuzes (und damit dem Schutz gegen staatliche Übergriffe) auf einem Wahlzettel hätten, wenn diese mit einer Million Euro gestopften Vollpfosten vom DHV eine Partei gründen würden, anstatt die Leute über Jahrzehnte mit teuren Aufklärungsfilmchen zuzumüllen deren Wirkung die Bildzeitung mit einer Randnotiz in der Luft zerreißt. Die blauäugige Kritik von solchen naiven Leuten wie @Libertin oder @Cosmo ist gelinde gesagt dumm, da diese den NSA-Skandal und andere Machenschaften unseres BND wohl vollkommen vergessen haben und hier verlangen, daß man sich diesen Leuten an`s Messer liefert. Ich kann da angesichts so viel naiver Dämlichkeit nur den Kopf schütteln! Noch dazu verunglimpft der DHV und einige Kommentarschreiber hier und regelmäßig Cannabiskonsumenten, die natürlich auch ab und zu etwas verkaufen, als Mafiosi, kriminalisiert diese Menschen selbst, erwartet dann aber von ihnen unterstützt zu werden, wie verlogen ist das denn? Ich kann die Angst eines jeden verstehen der nicht wie ich die Möglichkeit hat ( so wie ich es gerade tue, ich bin zur Zeit weit genug außer Gefahr) aus diesem Nazistaat zu flüchten, wenn die Schergen hinter ihm her sind.
    Wir hatten einmal die Chance und mutige junge Leute die das verhindern wollten, in den 70gern, aber wir haben unsere Helden im Stich glassen und zugesehen wie sie in Stammheim und in Bad Kleinen (Grams per aufgesetztem Kopfschuß) umgebracht worden sind. Jetzt werden wir wieder bekommen was wir alle verdienen!

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