Samstag, 22. Juli 2017

Cannabis Normal! im November in Berlin

 

Der Deutsche Hanf Verband veranstaltet eine eigene Konferenz.

 

 

Häufige Besucher der Webseite des Deutschen Hanf Verbandes wissen es schon seit letzter Woche: Ende diesen Jahres lädt die erfolgreiche Lobbyorganisation aller Marihuanakonsumenten zu einem eigenen Treffen in die deutsche Hauptstadt ein. Der Deutsche Hanf Verband veranstaltet eine eigene Konferenz mit der Cannabis Normal! im November in Berlin.

 

Aufgrund der stattfindenden Bewegung in der politischen, medizinischen und gesellschaftlichen Betrachtungsweise von Marihuana möchte der DHV die derzeitige Stimmung nutzen, um die Legalisierung von Cannabis weiter voranzutreiben. Daher richtet man eine Fachkonferenz zum Thema aus, die im ansprechenden Ambiente des Viersternehotels Wyndham Garden vom 03. – 04. November 2017 stattfinden wird. Unter dem Motto „Cannabis Normal! Kurz vor fair – sei dabei!“ sollen 300 Gäste zwei Tage lang über die Chancen und Möglichkeiten diskutieren, wie man den aktuellen Stand der Legalisierungsdebatte unter Fachleuten sowie auch gesamtgesellschaftlich bestmöglich vorantreiben könne. 20 Panels zum Thema Legalisierung von Cannabis sind angedacht und mittlerweile wurden auch die ersten Fachbesucher bekannt gegeben, die der ersten großen DHV-Konferenz mit Sitzungsbeiträgen unterstützend beiseite stehen werden. Zugesagt haben aktuell unter anderem Prof. Dr. Lorenz Böllinger vom Schildower Kreis, der bekannte Jugendrichter Andreas Müller, André Schulz, der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter sowie auch Hubert Wimber, Polizeipräsident a.D. und Vorsitzender von LEAP Deutschland. Ebenso sind politische Kräfte in Form von dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion DIE LINKE Frank Tempel, dem drogenpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag Burkhard Blienert sowie Stefanie Dehne, die SPD-Sprecherin für Gesundheitspolitik und Verbraucherschutz der Bürgerschaftsfraktion Bremen auf der  Cannabis Normal! vertreten. Die Konferenz wird dabei ein umfangreiches Themenspektrum anbieten, welches sich von Politik, Aktivismus, internationale Entwicklung, Führerschein und Verwaltungsrecht über Cannabis als Medizin, neue Konsumformen, Onlinehandel via Darknet oder ökonomische Aspekte von Legalisierung und Prohibition erstrecken wird.
Anzumerken ist dabei, dass der Deutsche Hanf Verband mit der Veranstaltung keine Gewinne generieren möchte, sondern eine mittelfristige Kostendeckung anstrebt. Die Konferenz wird einzig als hilfreicher Baustein für den Weg zur Legalisierung betrachtet, weshalb auch alle Ortsgruppen des Verbandes mit einem Freiticket bedacht werden. Alle DHV-Mitglieder und Sponsoren der politischen Umschwung hervorbringenden Verbandsarbeit erhalten dagegen zusätzlich zu einem aktuell gültigen Frühbucherrabatt noch weitere Kostenersparnisse beim Bestellen der begrenzten Karten via https://cannabisnormal.de/tickets.

 

Bei Cannabis Normal!

5 Antworten auf „Cannabis Normal! im November in Berlin

  1. Ralf

    Bund deutscher Kriminalbeamten? Was hat dieser Haupttäter dort zu suchen .Als ich bei den Schergen aus Gewissensgründen gekündigt habe, ist dieser gewissenlose Penner dabei geblieben und hat auf meine Kosten Karriere gemacht. Das A…loch hat uns garnichts zu sagen, dafür ist dieser Staatverbrecher nicht qualifiziert. Macht nur schön weiter gemeinsame Sache mit den kriminellen Prohibitionisten, ihre Opfer können ja dann scheißen gehen. Das erinnert mich alles so an den G20 Gipfel, wo auch von den kriminellen Staatsverbrechern und Despoten über, und nicht mit den Opfern geredet wurde. Es ist doch immer wieder das selbe. „Vertretung ALLER Marihuanakonsumenten“? Mich vertritt der DHV definitiv nicht, denn ich erwarte von meinen Vertretern keine Diskussionsrunde mit den Peinigern, weil es bei Menschenrechten und Menschenwürde nichts zu diskutieren gibt. Auch dieser Richter Müller geht lieber auf die Konsumenten los, die angeblich nicht genug tun, weigert sich aber die Wahrheit zu sagen, nämlich daß alle Peiniger von Cannabiskonsumenten, also seine verbrecherischen Kollegen von ihrem Juristensessel entfernt gehören und die meisten Konsumenten deswegen nichts tun weil ihr Leben von diesen Gangstern, mit denen der DHV diskutieren will, bedroht ist. Statt eine Gedenkverannstaltung und einer Feststellung und Archivierung der Staatsverbrechen zusammen mit den Opfern, veranstaltet man eine Selbstbeweihräucherungsstunde mit den Tätern. Weil die Untaten der Schergen dadurch verharmlost, und die Täter reingewaschen werden, machen auch nicht viele mit. Die meisten haben das nämlich schon lange kapiert, meine Freunde alle. Danke für den Verrat und die Verhöhnung meiner Persönlichkeit und die vieler anderer geschundener Personen, die diesem unqualifizierten, für ihren Job absolut genauso wie die Nazischergen ungeeigneten Dreckspack, niemals auch noch die Stiefel lecken würden .

  2. Fred

    Genau solche Veranstaltungen braucht es. Ab in die öffentliche Diskussion mit dem Thema, aufklären und überzeugen. Solche Veranstaltungen sind die passende Antwort auf staatlich verzapften Unsinn, der ja bekanntlich immer noch unters Volk gebracht wird.

  3. Klaus Klausmann

    @Ralf

    Es gibt auf diesem Planeten sehr viele Menschen. Bei den Menschen, die sich dort treffen, handelt es sich um Personen, die sich aktiv um eine Legalisierung von Cannabis bemühen und handeln. Diese Menschen sind zu einem erheblichen Teil in gesellschaftlich verantwortlichen Positionen.

    Aus diesen Positionen heraus und mit der damit verbunden gesellschaftlichen Anerkennung, auch von Gegnern einer Legalisierung, können sie ganz anders agieren und die Debatte immer weiter voran treiben, bis auch hier Cannabis in einer nicht allzuweit entfernten Zukunft legal sein wird.

    Du mußt bedenken, dass nicht die ganze Welt am Kiffen ist. Hier gilt es insbesondere bei vollkommen unbedarften Bedenkenträgern, Ängste abzubauen, die zum Teil sehr tief sitzen. Außerdem interessieren sich viele Menschen überhaupt nicht für dieses Thema. Die leben in einer anderen Welt und freuen sich mehr über Steuerfreibeträge und Kilometerpauschalen.

    Darüber hinaus mußt Du bedenken, dass die von Dir gescholtenen Personen (Richter, Polizisten) sich an Recht und Gesetz halten müssen. Wenn sich hier also Personen bzgl. der aktuellen gesetzlichen Lage äußern, dann aus einer Berufspraxis heraus und mit den in dem Zusammenhang gewonnenen Erfahrungen.

    Du darfst also gerne konstruktive Vorschläge machen, wie Du Dir den Weg zur Legalisierung verstellst. Ich sehe den bisher eingeschlagenen Weg, auch in Bezug auf die mediale Präsenz des Themas als vielversprechend und zielführend.

    Viele Grüße

  4. rainer sikora

    Die Anarchos haben ihre Thesen dazu gegeben.Aber auf die zu hören ist beinahe Illegal.Scheißegal.

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