Mittwoch, 8. Februar 2017

Cannabisanbau im Legoland Windsor

 

Königliches Gras aus dem Vergnügungspark.

 

Im englischen Windsor steht seit 1996 ein Vergnügungspark der Marke Lego. Hauptsächlich für Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren konzipiert, sorgte jetzt jedoch eine neu entdeckte Attraktion bei den ernsthaften Erwachsenen für erhöhte Aufmerksamkeit. Es fand Cannabisanbau im Legoland Windsor statt – auf königlichem Boden.

 

Wie verschiedene Medien melden, sind ein 40-jähriger Mann aus Windsor und ein 34-jähriger Mann aus Burnham verhaftet worden, da man sie des illegalen Cannabisanbaus im Legoland Windsor verdächtige. In einer abgelegenen Hütte außerhalb des Geländes wurde eine professionalisierte Zuchtanlage mit circa 50 Hanfpflanzen entdeckt, die möglicherweise von den beiden Herren betrieben worden sein soll. Am Montag wurde das unpassende Grünzeug in der passgenauen Plastikwelt bei Routinearbeiten seitens Legoland-Angestellten wahrgenommen, die daraufhin offensichtlich die Polizei alarmieren mussten – leider nicht die Lego-Polizei. Echte Beamte von der Thames Valley Police haben sich jetzt die Verbrechensaufklärung zum Ziel gesetzt, während die beiden Verdächtigen bis zum 28.02.2017 noch vorläufig im Gefängnis festgehalten werden, bis ihnen die Schuld bewiesen werden kann.
Denn auch wenn das genutzte Gebäude laut britischen Nachrichten auf der Grenze der dänischen Klötzchenwelt stehe, sei es nach Aussagen der Legoland-Betreiber eigentlich nicht mehr im eigenen Staatsgebiet der strapazierbaren Stapelware. Zugänglich wäre der Weg zum Tatort tatsächlich nur über das königliche Land, das niemand geringerer als Queen Elizabeth II höchstpersönlich besitze – das sogenannte Crown Estate.

 

Das königliche Gras aus dem Vergnügungspark könnte somit bereits ungewollt einen wohlklingenden Namen durch die Bericht erstattenden Medien erhalten, bevor von der örtlichen Polizei aufgeklärt wird, vom wem die vielversprechende Edelsorte nun eigentlich stammt. Crown Estate klingt aber bereits jetzt schon wesentlich geschmackvoller als Legoland.

Eine Antwort auf „Cannabisanbau im Legoland Windsor

  1. Littleganja

    Quelle IACM! Meldung vom 04.02.2017

    Israel: Die Regierung will kleine Cannabismengen für den Freizeitkonsum entkriminalisieren

    Israel plant, den Cannabiskonsum zu entkriminalisieren. Dies erklärte Gilad Erdan, Minister für Innere Sicherheit, am 26. Januar. Er erklärte, dass im Falle einer Annahme durch die Regierung Personen, die beim Rauchen von Cannabis aufgegriffen werden, mit einer Geldstrafe bestraft und nicht länger verhaftet und verurteilt würden. Eine Strafverfolgung würde nur bei Wiederholungstätern erfolgen.

    „Die Polizei wird in der Lage sein, ihre Ressourcen umzulenken … weg von sich normgerecht verhaltenden Konsumenten und sich stattdessen auf gefährliche Drogen konzentrieren“, erklärte Erdan bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv. Nach Daten, die dem Parlament durch das Ministerium für Innere Sicherheit im Dezember vorgestellt wurden, hat die Strafverfolgung gegen Cannabiskonsumenten seit 2010 um 30 % abgenommen. Daten, die dem Justizministerium präsentiert wurden, zeigten, dass im Jahr 2015 nur 188 Personen wegen des Rauchens von Cannabis verhaftet wurden, eine Abnahme um 56 % seit 2010. Daher scheint Freizeitkonsum von Cannabis abgenommen zu haben, obwohl der akzeptierte medizinische Konsum in Israel zugenommen hat. Mehr als 20.000 Patienten dürfen Cannabis verwenden.

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