Samstag, 7. Januar 2017

Ex-MSV-Stürmer geht auf unerwarteten Angriffskurs mit Cannabis

 

Mohamadou Idrissou macht Werbung mit Kiffen.

 

...die Zeichen stehen auf grün
Foto: Archiv

 

Eine Forderung, die bei deutschen Hanfaktivisten schon länger besteht, wurde seit Beginn des neuen Jahres schon zweimalig von dem ehemaligen Bundesliga-Fußballspieler Mohamadou Idrissou erfüllt. Dem bestehenden Wunsch nach Ehrlichkeit nachkommend, zeigte der bekannte Kicker erst öffentlich wirksam seine Neujahrsvorsätze via Facebook, um anschließend mit neu entworfenen Kifferklamotten auf ein eigenes Modelabel und seine soziale Spendenaktion aufmerksam zu machen. Der ehemalige MSV-Stürmer geht auf unerwarteten Angriffskurs mit Cannabis.

 

So soll Mo Idrissou via Facebook-Timeline ein Foto von Dutzenden Joints mit dem Hinweis veröffentlicht haben, sich zukünftig voll auf Cannabis konzentrieren zu wollen. Er habe über Neujahr etwas nachgedacht und sei zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit wenig Sinnvolleres für ihn zu nutzen gäbe – in wesentlich weiser gewählten Worten ausgedrückt. Nur wenige Tage später machte er dann darauf aufmerksam, dass sein eigenes Modelabel ein neues T-Shirt ins Angebot nähme, von dessen Verkaufseinnahmen pro Exemplar fünf Euro an ein Kinder Hospiz gespendet würden. Auf dem Shirt zu sehen ist der ehemalige MSV-Duisburg-Stürmer mit einem dicken Joint im Mundwinkel, während Idrissous Künstlername „I’m undercover“ das Motiv verziert.

 

Das eigentliche Motiv hinter Mos bestehenden Wunsch nach neuer Ehrlichkeit und der daraus resultierenden öffentlichen Zuwendung zur oft falsch verstandenen Hanfpflanze lässt sich zwar recht leicht erahnen, schaden werden solche so oft geforderten und leider noch so selten stattfindenden Outings deutscher Prominenter der Legalisierung im Land jedoch trotz des erhofften Eigennutzens nicht.

 

Cannabis hat mehr als einen guten Zweck.

3 Antworten auf „Ex-MSV-Stürmer geht auf unerwarteten Angriffskurs mit Cannabis

  1. Candy

    Es gibt in der Tat zu wenige Prominente, die sich diesbezüglich outen. Roger Willemsen war so einer. 🙁
    Aber auch ohne prominent zu sein, gehe ich selbst offensiver damit um; das sehe ich als einzige Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zur “Öffnung” der Gesellschaft zu leisten.

  2. Rainer Sikora

    Solange wir nicht wirklich was bewegen können läst man uns in Ruhe.Zumindest solange wir unerwischte Kiffer sind.

  3. U-G

    Hallo, einen geilen Sonntag an Alle die heute mit mir den 2-ten Weihnachtsfeiertag feiern und auch grüße an die die sich heute ausruhen und erbarmungslos für legalen Hanfverkauf kämpfen!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich sagte doch schon vor Wochen, hier ist meine politische Heimat.
    MEINUNGSFREIHEIT=MENSCHENFREIHEIT=MENSCHENRECHT
    Gottseidank sitzen wir alle in einem Boot und unterstützen uns für legales Cannabis, ob Medizinisch oder CSC zum Spaß-kiffen.
    Biblisch würde ich die “Zehn Gebote” von Moses fest “Ankern”.
    Streit Diskussionen bedeuten noch lange nicht FREMDENHASS, es fehlen nun mal Gelder an allen Ecken und “Kanten” und Spaßbremsen, wie Schäuble und Banko-Automato der Müll rausspuckt, wie “Jesus” sagen würde…gekaufte Verräter “Kokser”-Pervitin-Konsumenten?
    Die Spar-Pille vom Staatskassen-Dompteuer kommt ohne Boni nicht aus…
    Fühl dich “Frei”, denn Geiz ist geil…

    Ironie des Schicksals…

    Lasst Qualmen Freunde…

    Grüße von anderen Planeten…

    “Hristos se rodi”

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