Donnerstag, 15. September 2016

Saarländische Ärztekammer-Präsident warnt vor legalem Cannabis-Markt

 

Ärzte ohne Schamgrenze

 

CBD-Therapie-Blueten-Hanf-Medizin

Kommentar von Sadhu van Hemp

 

Der saarländische Ärztekammer-Präsident Dr. Josef Mischo warnt vor Plänen für einen legalen Cannabis-Markt. Die Legalisierung sei der falsche Weg: „Leider werden immer noch die gesundheitlichen Risiken der Droge Cannabis massiv unterschätzt, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, sagte Mischo.

 

Bereits in diesem Satz steckt eine freche Lüge, da „die gesundheitlichen Risiken der Droge Cannabis“ alles andere als „massiv unterschätzt“ werden, denn sonst wäre der Hanf nicht illegal und die Konsumenten – ob jung oder alt –  würden nicht seitens der Strafverfolgungsbehörden davon abgehalten werden, sich selbst zu schädigen. Jährlich ein paar Hunderttausend fürsorgliche Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Hanfverbot dürften wohl Beweis genug sein, dass die restriktive Drogenpolitik alles tut, um den Bürgern dieses Landes das Verbrennen von Hanf zu vergellen. Und was heißt „immer noch massiv unterschätzt“? Wo will Dr. Josef Mischo hin? Will er noch schärfere Gesetze und den Hanf noch mehr verbieten lassen?

 

Das Doktorchen scheint ernsthafte Wahrnehmungsstörungen zu haben. Denn auch die genannten Beispiele, die seinem Standpunkt auf Lügenbeine stellen sollen, entbehren jeden Klarblicks. Vielmehr lässt der Weißkittel durchblicken, dass er unter demselben ärztlichen Tunnelblick leidet wie das Experten-Mietmaul der Anti-Hanf-Krieger Prof. Dr. Rainer Thomasius, der ebenso mit dem haltlosen Argument hausieren geht, dass Hanfkonsumenten ein erhöhtes Risiko haben, sich mit Psychosen und Schizophrenie zu infizieren.

 

Und so warnt das Doktorchen von der Saar vor einem Kurswechsel in der Drogenpolitik. Er will eine Fortsetzung des Krieges gegen Hanf. Wenn es nach ihm geht, sollen ein paar Millionen deutsche Hanfkonsumenten weiter in der Prohibitionsfalle sitzen und an den Folgen eines Lebens in der Illegalität gesundheitlichen Schaden nehmen. Der Ärztekammer-Präsident des Saarlands will, dass die Strafgerichte der Gesundheitsindustrie weitere Opfer zur medikamentösen Zwangstherapie zuführen und ganz normale Menschen kriminalisiert werden.

 

Und mit dieser obszönen Interpretation des „Eid des Hippokrates“ steht Saar-Kammerchef Mischo nicht allein da. Bereits im Juli hat sich sein Kollege Erik Bodendieck, der Präsident der sächsischen Landesärztekammer, gegen eine Cannabis-Freigabe ausgesprochen. Dieser Fachspezialexperte aus Neufünfland ging allerdings noch weiter: „Eine Umbenennung des giftigen Cannabiskrauts, das Abhängige konsumieren, in „Medizinalhanf“ oder „Cannabisarzneimittel“ verschleiert die Gefahren“.

 

Das und noch mehr geistigen Dünnschiss sonderte Bodendieck im Juni beim 26. Sächsischen Ärztetag in Dresden ab und erntete Applaus bei denen, die dafür sorgen, dass rund 2,5 Millionen schwerstabhängige Medikamentensüchtige ganz legal an ihr Rattengift kommen und „noch immer“ an den „gravierenden Folgen“ des ärztlich verordneten Drogenmissbrauchs über kurz oder lang zugrunde gehen.

8 Antworten auf „Saarländische Ärztekammer-Präsident warnt vor legalem Cannabis-Markt

  1. Lars Rogg

    Superärgerlich!!
    Diese gierigen Schwätzer werden schon wissen, was sie tun.
    Mietmäuler triffts da sehr gut.
    Aber tröste Dich, in 10 oder in 15, vielleicht auch erst in 20 Jahren, werden wir auf deren Gräber tanzen…und zwar höllisch bekifft 🙂
    Doch tanzen werden wir !!!

  2. Salah Eddine

    Das Doktorchen scheint ernsthafte Wahrnehmungsstörungen zu haben.

    Nein hat er nicht!

    Ich habe einmal in einem Parma Werbemittel Lager gearbeitet, dadurch mitbekommen was da so an Gelder alleine an Werbemittel für Ärzte locker gemacht wird. Da kommen die Aktionen die wirklich teurer sind wie Schulungen Reisen usw. dazu.
    Die Wahrnehmungsstörung wird sich in Form von Zuwendungen für den Doktore oder gar der Ärztekammer niederschlagen. Da kann man nicht positiv argumentieren, was die Pharmaindustrie nicht fördert. Mal abgesehen der Nebenwirkung das die Aktionäre der Pharmaindustrie schaden nehmen könnten.
    Schlussendlich hat die Pharmaindustrie auch lange dafür gearbeitet das Cannabis, erst verboten wird und es auch bleibt. Das kostete schließlich auch jede menge Geld.

    Salah Eddine

  3. bernd

    Die Kommentar in der verlinkten Ärztezeitung sind auch erschreckend. Solange irgendwelche „Ärzte“ Hanf mit Opiaten gleichsetzen, wird sich nichts ändern. Hauptsache mit hochtrabenden Fachbegriffen an der Problematik der jetzt schon unkontrollierten Verfügbarkeit vorbei warnen.

    Die obligatorischen Mietmaulargumente müssten per einstweiliger Verfügung aufgrund bestehender, ganzheitlicher Faktenlage richterlich untersagt werden.

    Positiv sind die Berichte von rosenheim24.de, wirklich erwähnenswert.

  4. Ralf

    Wenn man weiß was für arrogante menschliche Nullen von Quacksalbern die nichts mehr können als Pillen verschreiben sich heutzutage Ärtzte nennen dürfen, sollte man sich nicht wundern. Am schlimmsten ist der Sesselfurzer-Quacksalber von der Bundesärtzekammer, der heißt glaube ich, Montgomery, ein Kifferhasser wie er im Buch steht. Mein letzter Arztbesuch liegt mittlerweile schon 3 Jahre zurück. Hat nix gebracht denn alle körperlichen Probleme die ich habe gehen ausschließlich auf die Verfolgung durch diese mörderischen Prohibitionistenbullen zurück. Hauptsächlich psychische Probleme wie Depressionen bekomme ich regelmäßig wenn der staatsterroristische Verfolgungsdruck mal wieder unerträglich geworden ist.
    PROHIBITIONISTEN SIND MÖRDER ! (so wie alle Kriegstreiber)

  5. Ralf

    @Lars
    Leider ist das mit den Gräbern zwar wahr, nutzt aber nix. Ich erinnere mich noch genau, ich war in Spanien zu der Zeit als der Prohibitionsverbrecher Strauß an seinem Alkokrebs krepiert ist. Ich bin jetzt schon 2 Jahre älter geworden als dieser versoffene Penner. Mann was haben wir gefeiert. Die Resultate seiner Verbrechen leben aber, genau wie beim Urheber des Krieges gegen Drogenkonsumenten Nixon über seine nachfolgenden Lakaien weiter, und haben sich manifestiert. Wenn die krepieren, krepiert noch lange nicht das von ihnen geschaffene Unrecht, leider !

  6. underground-grower

    Wie alle Kommentatoren die ich schätze, vorallem mit HaJo das ich seit ca.2008 verfolge und lese, Ralf der unermüdliche und viele andere andere Menschen die in Videos und in Sende-„ANSTALTEN“ auftreten haben meinen Respekt.
    Die, die solches von sich geben, sind durch diese finanzielle Macht unterworfen. Punkt!
    Was Patienten brauchen ist hier die Frage, die schon kurz vor dem Exodus stehen um Schmerzen und anderes Leid mindert, ohne auf Chemie zu setzen.
    Nirgendwo habe ich etwas gefunden, das den Krebs mit Chemo-Waffen-Giftküche heilt.
    Profit mit Gift auf alle Sektoren auf diesen Planeten Erde in allen Bereichen.
    Exodus.
    Schönen Gruss nach Leverkusen und nehmt Ärtze und eure Giftpillenküche mit zu euren Familien ihr Pisser.
    Ichbinkeinroboter

  7. Ulfus Maximus

    Die Ärzte in den USA unterstützen zu 60-70% medizinisches Cannabis! Aber unsere verkackten deutschen Ärzte meinen uns vor Hanf schützen zu müssen??!! WTF? Diese Personen, die sich Ärzte schimpfen und solch einen Dünnschiss öffentlich kund tun sind für mich keine Ärzte!!! Nein, das sind alles Geldgeile Faschisten, die so tief im Arsch der Pharmaindustrie stecken, dass noch nicht einmal Ihre Füße das Tageslicht sehen!!!

  8. Egal

    Als ich den Artikel gelesen hatte, ließ ich diesen einige Zeit auf mich wirken.
    Meine frage ist: Hat Herr Dr. Mischo schon mal Cannabis konsumiert?
    Also die „folgen“ am eigenen Leib erfahren!?
    Cannabis ist eine „Droge“ genau wie auch Alkohol, Zigarette und Medikamente.
    Bei einem Mischkonsum können sicher Psychosen usw. entstehen. Wie gesagt bei Mischkonsum, was aber nicht heißen soll dass Medikamente und Alkohol keine Psychosen usw. hervor rufen können.
    Bei einer Legalisierung von Cannabis lägen natürlich Vorteile auf der Hand.
    Man würde viele Konsumenten entkriminalisierern, Gerichte würden entlastet werden. Millionen die in die strafverfolgung fliesen könnten anderweitig genutzt werden, man könnte den Markt überwachen (Kein Dreck, also kein gestrecktes Cannabis mehr)! Auch Geld bzw. Steuern in normaler Höhe, z.B. Pro gr. 1 oder 2 an Steuern. Denke Persönlich da würde einiges an Geld in Staatssäckel fliesen. Eine neue Industrie würde entstehen, neue Arbeitsstellen geschaffen werden.
    Vielleicht sollten Mitbürger (Politiker, Ärzte usw.) die an gewissen Stellen sitzen und sich beraten werden müssen. Da sie schon Realitätsfremd geworden sind sich darüber mal Gedanken machen!!

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