Samstag, 9. Dezember 2023

CDU-Innenministerin Tamara Zieschang gegen Cannabislegalisierung

Bild: su/Archiv

CDU-Innenministerin Tamara Zieschang gegen Cannabislegalisierung. Die Innerministerin von Sachsen-Anhalt hält es für den falschen Schritt.

Die Innenministerin von Sachsen-Anhalt, Tamara Zieschang, ist der Ansicht, dass die Cannabislegalisierung der falsche Schritt ist. Dies berichtet die Zeit. “Der illegale Drogenmarkt wird dadurch nicht verschwinden. Das zeigen die Erfahrungen aus anderen Ländern”, erklärte sie bei der Innenministerkonferenz in Berlin. Es ist aber ebenfalls absurd zu behaupten, dass die jahrzehntelange Prohibition binnen weniger Jahre zu einer kompletten Elimination des Schwarzmarktes führt. Der Schwarzmarkt wird allerdings zurückgedrängt werden. 

Die Beschaffungskriminalität wird eher zunehmen. Auch auf die Verkehrssicherheit wird sich die Legalisierung negativ auswirken, meint die Innenministerin. Diese Behauptung lässt sich auch nicht halten. Berauschtes Fahren ist weiterhin illegal und durch ein legales Angebot wird der Schwarzmarkt zurückgedrängt werden.

Es stellt sich hier die Frage, was Dealer wirklich in den Zeiten der Legalisierung machen. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

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6 Kommentare
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Rogg
6 Monate zuvor

Neeeein wirklich…??? Das sind ja gaaaanz neue Töne aus der rechtsaußen Ecke. Das ist ja eine Überraschung…die CDU ist mit falschen, nicht durchdachten und wissenschaftlich nicht haltbaren Argumenten gegen die Vernunft. Na wenn das mal nicht eine Neuigkeit ist.
Übrigens…ich hab auch noch eine gaaaanz neue Info….der Himmel ist blau und die SPD sind Verräter. Ironie aus…

Haschberg
6 Monate zuvor

Diese Provinztusse aus der pseudochristlichen Kinderfickerpartei soll doch einfach nur ihr dummes Maul halten und sich wenigstens mal richtig informieren. Findet sie unsere mörderische und menschenverachtende Drogenpolitik etwa gut ? Dann gehört sie schnellstens in die geschlossene Abteilung einer Nervenklinik. Oder ist sie einfach zu borniert, um von der ehemaligen DDR aus einen Blick über den Atlantik zu wagen, wo die Legalisierung mit wunderbaren Fachgeschäften für jeden Geschmack bestens funktioniert und der Schwarzmarkt zu einem beträchtichen Teil ausgetrocknet wurde ? Im Land der Hexenverfolgungen wehrt man sich weiterhin vehement gegen jegliche Art von Reformen in der Drogenpolitik und führt diesen scheußlichen Prohibitionskrieg, der nur unnötige Menschenopfer schafft, mit großer Wollust weiter. Nur abgewichste, perverse Hirne, die nichts aus unserer Vergangenheit… Weiterlesen »

greenness
6 Monate zuvor

Man muß sich klarmachen:

Die SPD-Politiker, die sich für eine Legalisierung aussprechen, werden von “Konservativen” angegangen und als Kindermörder (remember ‘assassin of youth’) beschimpft.

Daß dies nichts mit der Realität zu tun hat, kann selbstverständlich belegt werden. Es ist aber eine sehr komplexe Sache, die nicht mit ein oder zwei Sätzen erklärt und belegt werden kann. Da sind die Parolen der konseravtiven Hetzer schon wesentlich griffiger.

Es wäre hilfreich, wenn sich der Herr Gesundheitsminister mal wirklich mit der Thematik auseinandersetzen würde.

Die Beendigung der sinnlosen Verfolgung von Millionen von unschuldigen Menschen wäre das doch wert!?

Oder kann man so etwas von der SPD nicht erwarten?

MicMuc
6 Monate zuvor

Das Gute an verlogenen und verbogenen Ideologien: sie sind jederzeit gleichlautend abrufbar. Die Union ist wie ein veralteter Kassettenrekorder aus den 80ern … Er läuft und läuft und läuft …

Rainer
6 Monate zuvor

Blienert hat sich irgendwie zurückgezogen,und von Lauterbach hört man auch noch kaum was.Das wäre die Ebene,von der Gegenwind kommen müßte.Das Fußvolk kann nicht viel bewirken.

Toni
6 Monate zuvor

Pseudo Politiker der AFD CDU CSU Teile der Konservativen SPD und Realitätfremde Menschen wollen weiterhin keine Gleiche Behandlung von Alkohol und Cannabis somit Produzieren Polizei 500 Strafanzeigen Täglich Steuern Verschwendung für Beschäftigung fur den Mülleimer .Ein Minderheit von 4Millionen Bürger will sich nicht vorschreiben lassen welche Drogen sie nehmen. Damit Politiker weiterhin Lobbyisten der Pharma ,Alkohol,Tabak, Industrie bleiben weiter Spenden Kassieren