Mittwoch, 5. Januar 2022

FDP-Fraktion will die Cannabis-Legalisierung nicht überstürzen


Die Erwartungen an einer baldigen Cannabis-Legalisierung wird von der FDP-Fraktion gebremst



Die FDP-Fraktion hat die Erwartungen einer baldigen Legalisierung von Cannabis gebremst. Stephan Thomae ist der neue Parlamentarische Geschäftsführer der Liberalen im Bundestag, er würde ungerne die Fehler anderer Länder wiederholen: „Wir sollten uns damit Zeit lassen und vergleichen, was andere Länder dabei gut gemacht oder schlecht gemacht haben.“ Zudem betonte Thomae ergänzend: „Wir sollten nicht die Fehler der anderen wiederholen.“ Der FDP-Fraktions-Geschäftsführer möchte die Cannabis-Legalisierung auf keinen Fall überstürzen, stattdessen plädiert er für weitere Diskussionen über das Vorgehen der Legalisierung. Thomae nimmt die Niederlande als Beispiel und betont, dass man zwar in den Coffee-Shops Cannabis legal erwerben kann, aber diese werden von „Drogenbanden“ beliefert, so die Aussage von Thomae: „Wir sollten die Freigabe keinesfalls über‘s Knie brechen.“

14 Antworten auf „FDP-Fraktion will die Cannabis-Legalisierung nicht überstürzen

  1. Andreas

    Ein Besuch in Amerika oder Kanada und sich bei denen alles erzählen lassen wie es gemacht wird. Kann doch nicht so schwer sein!!!!! Aber alles rauszögern ist leichter .Sollen einfach mit anderen Ländern zusammen arbeiten.

  2. Ramon Dark

    Wieder dieser ignorante Vergleich mit der Pseudolegalisierung in den Niederlanden, als obs nicht konsequentere Legalisierungsmodelle zum Vergleich gäbe! Übers Knie gebrochen wird von der Ampel momentan hauptsächlich die unverdaute Brühe des „weiter So“ und des „Alles Schlimmer- Machens“. Hat sich bei der FDP wohl noch nicht herumgesprochen, dass sich sachdienliche Hinweise zum schnellen Ausarbeiten eigener Konzepte heutzutage auch unabhängig von der Polizei ziemlich zügig über Fachleute im Internet beziehen lassen. Aber für Willen zur positiven Veränderung muss wohl erst der Magen mehrfach reziprok entleert und dann der Arsch endlich hochgekriegt werden. Besonders an Letzterem mangelts oft,jedoch: Der Versuch zählt, das Ergebnis ist ein Spiegel. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der/*die Bescheuertste wohl im Land? Ich glaub, es sind mehrere, der Negativ-Preis muss ehrlich geteilt werden.

  3. Harry Anslinger

    Keine Arbeitserlaubnis, also keine Aufenthaltserlaubnis, …
    So sagte man früher, wenn zwei Genehmigungen jeweils als Vorbedingung für die jeweils andere von einander abhängig gemacht wurden.
    So wie die Forderung, nur legaler Verkauf, wenn es keinen illegalen mehr gibt.
    Wenn das ginge, dann hätten die Drogenkrieger ja die Sache schon seit 100 Jahren erledigt haben können. Dem ist ja wohl nicht so.
    Mit einer Fase der Paralellität wird man wohl leben müssen, oder eben nur mit der Illegalität, ging ja auch bisher, ist wohl aber leider verfassungswidrig. Ehrlich gesagt, das wissen wir ja nun seit 1994, hat bisher auch keinen gejuckt. Mal sehen , was das BVerfG dazu sagt.
    Die von der FDP haben jetzt aber wohl gemerkt, das verlorene Märkte nicht allein durch eine Legalisierung über Nacht sich in üppig sprudelde Geldquellen verwandeln, daher auch keine Eile mehr, die Früchte ernten sie eh erst 2-3 Regierungen später.
    Und dann noch steuerfreier Eigenanbau, wo bleibt da der Profit?
    Und mal ehrlich , am Ende könnten wir froh sein, wenn eine Lösung wie in Malta in den nächsten 4 Jahren kommt, mehr ist nicht zu erwarten, da haben sich jetzt wohl zuviele wirtschaftliche Interessengruppen dazwischengehängt , angefangen bei der Pharmalobby, den Banken und Börsen und allen anderen Profiteuren der bisherigen Gesetze , alles gute Bekannte der FDP.
    Eben doch schon ein echter Narcostaat, diese Republik.
    Eher läuft es bei Druck aus Karlsruhe auf Portugal hinaus, da können sie in Bayern weiter schikanieren und in S-H fröhlich -frei kiffen, da juckts niemanden , damit könnten sich sogar die CDU/CSU anfreunden.

  4. gein

    Versprochen wurde ein erhebender Moment von überwältigender Schönheit aber bloß wieder nackter Arsch im Mondenschein

  5. Rainer

    Das hätte sich dieser Thomae sparen können.Die Legalisierung liegt bereits auf Eis b.z.w. am Boden,da braucht er nicht noch nachtreten.Doppelt hält wohl besser.

  6. Ralf

    Ich finds lustig Menschen dabei zuzuschauen wie sie was so erlauben wollen
    das es immer noch so aussieht als wäre es verboten.
    Viel mehr kann ich nicht erkennen.

  7. Joint 1960

    Es ist unabdingbar, das Lobbykontrollgesetz muss her. Ansonsten werden wir weiter korrumpiert und in 3 Jahre heißt es wieder, jetzt eben die Vorlage von der Pharmazie nehmen und wir haben mal wieder Zeit gemacht.

  8. greenness

    Die FDP hat im Wahlkampf dafür geworben, bei Regierungsbeteiligung eine Legalisierung mitzutragen.

    Die Wähler bitten um Lieferung!

    Daß im Augenblick wenig Zeit zur Debatte über dieses Thema aufgewendet werden kann, kann man verstehen (SARS-CoV-2).

    Will die FDP (die Freiheitspartei!?) aber behaupten, daß es nicht möglich ist, diesen dümmlichen und kontraproduktiven Verfolgungsterror endlich zu beenden? Hierfür muß im ersten Schritt nicht gleich das perfekte Regulierungsgesetz aus dem Hut gezaubert werden.

    Ich gebe zu, daß mir die „Ihr-dürft-keine-Steaks-mehr-essen“-Grünen nicht übermässig sympathisch sind.

    Eine Partei, die aus angeblichen Freiheitsgründen dagegenwettert und sich bei der erstbesten Gelegenheit tatsächlich noch schäbiger verhält, widert mich allerdings regelrecht an.

    ES WERDEN GRUNDLOS MENSCHEN VERFOLGT UND MIT GEWALT ÜBERZOGEN!

  9. Haschberg

    Hoffentlich folgen jetzt nach Jahrzehnten bitterer Cannabisprohibition nicht noch weitere vergeudete Jahre mit Diskussionen und Projektvorschlägen aller Art.
    Wir haben sehr aussagekräftige Beispiele von Legalisierungsstaaten, in denen die Welt dadurch auch nicht untergegangen ist, an welchen wir uns im digitalen Zeitalter gut und schnell orientieren können.
    Bitte keine weiteren unnötigen Verzögerungstaktiken, die täglich unzählige, meist junge Konsumenten in die Illegalität abgleiten lassen!

  10. Otto Normal

    „dass man zwar in den Coffee-Shops Cannabis legal erwerben kann, aber diese werden von „Drogenbanden“ beliefert, so die Aussage von Thomae: „Wir sollten die Freigabe keinesfalls über‘s Knie brechen.“

    Typischer Fall von „richtig beobachtet, jedoch leider völlig falsche Schlußfolgerung“
    Der Typ erinnert mich an den Witz mit klein Fritzchen:
    „Mama ich weiß wo die Babys herkommen… der Doktor bringt die in dem kleinen Koffer mit“

    Leider reicht bei den meisten FDP’lern der geistige Horizont maximal nur bis zur nächsten Diätenerhöhung.

    Stephan Thomae weiß nicht daß man ganz und gar nicht in den Niederlanden Cannabis legal erwerben kann. Es ist nach wie vor illegal aber es wird nicht verfolgt. Deshalb können sich die Shops nur über den Schwarzmarkt versorgen – zwangsläufig! Eigentlich die schlimmste Willkür und eines echten Rechtsstaates nicht würdig.

    Herr Thomae kennt anscheinend den nicht den juristischen Unterschied zwischen Verfolgung und Duldung. Er sollte lieber die vorlaute Klappe halten als über Themen ab zu faseln von denen er rein gar nix verstanden hat und auch nicht will. Herr Thomae saufen sie bitte weiter und lassen Sie auf jeden Fall Ihre Finger vom Cannabis denn Sie sind leider geistig noch nicht reif dazu. Reden Sie lieber über Korruption, Mövenpick, neoliberaler Turbokapitalismus usw. denn davon verstehen Sie als FDP’ler was.

    Mich gruselt es immer wieder wieviele kostbare und schwer erarbeitet Steuergroschen solchen geistigen Flachfliegern in den korrupten Arsch geblasen werden. Ist so ein Typ rd. 15.000 / Monat wert?

    Man sollte wirklich ernsthaft über eine Revolution nachdenken, und das gesamte politische Schweinepack absetzen, die Zeit ist reif dafür. Aber mal abwarten viele „radikalisieren“ sich ja gerade wegen der Coronadiktatur. Mal schauen ob Laschet dann noch Witze reißt.

  11. Rainer

    Grüne und FDP waren die Hoffnungmacher.Jetzt wo die an der Regierung sind,haben die keinen Bock sich mit der ganzen Mühsal,die die Verwirklichung der Pläne mit sich bringt auseinanderzusetzen.Anlegen wollen die sich möglichst mit niemandem,gibt schon genug Streitmöglichkeiten in anderen wichtigeren Gebieten.Man darf nicht vergessen,daß für die,die sonst nie was mit Cannabis am Hut haben,keine Priorität bei der Legalisierung besteht.

  12. buri_see_käo

    Die Cannabis-Legalisierung hat nicht nur keine Priorität, sie stünde auch manchen Vorhaben im Wege. Gestern, zum traditionellen „3-Königstreffen der FDP“ war in einem Bericht dazu die Rede davon, dass sich die FDP die Möglichkeit einer Koalition mit der CDU nach den kommenden Landtagswahlen nicht verbauen will. Nun herrscht Klarsicht!, und man sieht, wie sich die FDP schon jetzt am Nasenring von der CDU durch die Manege führen läßt. Strategisch wählen lautet die Devise, Grüne?, Linke?, aber nicht quietscheentchenfarben!, auch wenn das kitschige gelb besonders Jungwähler blendet/anspricht.
    mfG  fE

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