Mittwoch, 6. Oktober 2021

Hanf als Fleischersatz


Proteinquelle Hanf – Forscher untersuchen Hanf als Fleischersatz


Da Fleischersatz-Produkte immer beliebter werden, forschte die Uni Hohenheim nach weiteren pflanzlichen Alternativen. Dabei untersuchten die Forscher der Uni Hanf als neue Proteinquelle. Hierbei spielt die Wirkung des THCs keine Rolle, da Nutz- und Industriehanf frei von der psychoaktiven Substanz ist. In der Forschung namens „Tastino“ der Uni Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Signature Products wurden Hanfsamen als neue Proteinquelle für die menschliche Ernährung erschlossen. Derzeit werden um die 20 Sorten getestet. Dabei liegt der Fokus auf den idealen Anbaubedingungen und auf den Inhaltsstoffen der Samen. Vor allem der Zusammensetzung von Proteinen. Eine Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe, Frau Dr. Forough Khajehei erklärt die Untersuchungen wie folgt: „Die Samen weisen bis zu 25 % Protein auf, dessen Zusammensetzung der von Eiklar gleicht. Es enthält alle essentiellen Aminosäuren und weist damit eine hohe biologische Wertigkeit auf. Es ist zudem leicht verdaulich und hat eine wünschenswerte, zähe, fleischähnliche Textur, die im Mund das Gefühl erzeugt, auf Fleisch zu beißen.“

6 Antworten auf „Hanf als Fleischersatz

  1. Otto Normal

    @Rainer
    Wir sind keine Wellensittiche.
    Mein Zahnarzt hat zu mir gesagt als er mir eine von einem Körnchen gesprengte Zahnkrone reparierte:
    „Wenn Gott gewollt hätte das wir nicht gemahlene Körner essen hätte er uns einen Schnabel gegeben.“

    Hanfsamen ist aber dennoch sehr wertvoll, z.B. für Pflanzenöl.
    „…hat eine wünschenswerte, zähe, fleischähnliche Textur, die im Mund das Gefühl erzeugt, auf Fleisch zu beißen.“
    Ich will nicht nur das Gefühl haben Fleisch zu essen, sondern auch das Wissen haben das es echtes Fleisch ist, möglichst ohne Massentierhaltung und Quälereien (Hallo Frau Julia Klöckner!).
    Vegetarisch heißt verarsche hoch 10. Künstliches Fleisch, alleine den Gedanken finde ich schon absolut ekelhaft.

    Anstatt zu überlegen wie wir von der globalen hohen Bevölkerungszahl herunterkommen oder zumindest verhindern das es noch mehr Menschen auf diesem jetzt schon überfüllten Planeten werden, wird geforscht wie man Fleisch durch Pflanzen ersetzen kann.

    Was wenn wir dann bei vielleicht 20 Milliarden Menschen wieder das Problem haben das es nicht mehr für alle reicht?
    Wird dann erforscht ob man evtl. Lehm und Erde zu Brot backen kann oder Sand aus der Sahara als Zuckerersatz?

    Oder aus Plastik, davon gibts ja auch schon zu viel. Wäre sehr praktisch da unverdaulich. Nach dem Ausscheiden kurz unter heißem Wasser abspülen und dann kann man es wieder essen. Spart obendrein noch Klopapier und schont damit dann auch noch die Wälder.

  2. Haschberg

    So allmählich scheinen wir zu verstehen, welch schier unendliches Potential im Hanf steckt.
    Für eine sinnvolle und effektive ökologische Wende ist der Hanf aus vielerlei Hinsicht unverzichtbar.
    Wir entdecken fast täglich neue hoffnungsvolle Aspekte dieser beispiellos potenten Heilpflanze.
    Es ist unsere verdammte Menschenpflicht auch für künftige Generationen, die Forschung dahingehend voranzutreiben und unsere arme geschundene Welt wieder etwas lebenswerter zu gestalten.

  3. Hubert

    Super! 80% der weltweit angebauten Pflanzen sind Futtermittel für Tiere. Die Menschheit hat schon fast den ganzen Planeten in eine riesige Fleischproduktion verwandelt. Regenwälder zu Steaks zu Geld. Von „wie man Lebewesen anständig behandelt“ fang ich erst gar nicht an.

  4. Horst

    Lass es Dir von jemanden erklären der 10 mal mehr Ganja smoked als Du:
    youtube.com/watch?v=yr4_RNiQvnc

  5. Ramon Dark

    Jede Forschung, die ins Detail geht ist wichtig, auch bei Hanf. Und auch, wenn es dabei wieder mal um bereits Altbekanntes geht. Hanfkornprodukte gibts in der Vollwertkost schon lange(z.B.fürs Müsli), mmmmh, lecker! Bei reduzierter Fleischproduktion und dessen verringertem Konsum (keine Massentierhaltung, konsequenter Bioanbau, Förderung regionaler Selbstversorgung auch bei regenerativer Energieversorgung, Fairer Handel, nachhaltiges Wirtschaften usw.)liessen sich nach verschiedenen internationalen Studien so viele Resourcen freisetzen, dass dabei mindestens die dreifache derzeitige Weltbevölkerung ernährt werden könnte. Vollvegetarismus ist dazu sicher ein wichtiger Beitrag, aber nicht unbedingt nötig. Was dabei aber nötig wäre ist ein völlig anderes Wirtschaftssystem wie der derzeitige neoliberale Kapitalismus, der in erster Linie die Profite von Grossbanken, Finanzspekulanten, Grosskonzernen und der damit zusammenhängenden Polit- und sonstigen Mafia unterstützt. Mit egoistischem Konkurrenzdenken, damit zusammenhängenden Kriegen, Ausbeutung von Mensch und Natur sowie wirtschaftliches Turbowachstum auf Teufel komm raus lässt sich der Globus nicht retten.

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