Mittwoch, 1. September 2021

Blüten im zweiten Frühling

62-jähriger verkauft im Altersheim Cannabis, LSD & co.

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So viel Besuch? Das kann gar nicht sein – dachten sich wohl die Bewohner eines Altenheims im australischen Sydney und alarmierten die Behörden. Der 62-jährige Tatverdächtige soll Cannabis, LSD, Meth und anderen Drogen aus dem Heim verkauft haben. Bei Fahrzeug- und Wohnungsdurchsuchungen wurden die Drogen sichergestellt. Auch ein Schlagstock – ohne Zulassung – wurde bei ihm vorgefunden. Daher muss er sich am 8. September vor Gericht verantworten.

Ob auch andere Bewohner bei dem Mann als Kundschaft galt, ist nicht klar. Vielleicht wirft der Fall aber neues Licht auf ein steigendes Verlangen nach medizinischem Cannabis auch bei den Ältesten. Denn während der medizinische Nutzen kaum mehr angezeweifelt wird, hapert es oft an Verfügbarkeit oder rechtlichen Hürden. Pilotprojekte wie in Israel, bei denen Cannabis gratis an Bewohner eines Altersheims verteilt wird, gibt es in Australien nicht. Auch Pflegeheime für alternde Drogenabhängige, so wie in Holland, sucht man vergeblich. In Deutschland sieht die Lage leider nicht anders aus.

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6 Kommentare
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Fuzi
Fuzi
21 Tage zuvor

In Deutschland kann sich nur jemand mit Vermögen eine Cannabis Therapie bei einen Privatarzt leisten…kosten im Monat etwa 300€-400€ für Cannabis , Arztkosten nach goä 100-120€
Das muss sich erst einer leisten können!

Kassenärztliche Ärzte nicht zu finden, wegen Regress Ängste..

Dann vom Führerschein gar nicht zu reden…jedes Mal russisches Roulette beim fahren , ob ich den Führerschein verliere..
Trotz Einhaltung der Medikation!

Politiker spielen mit unserer Gesundheit!

Kein Wunder das Opi’s aus dem Heim verkaufen!

Rainer
Rainer
21 Tage zuvor

Mich stört der bedenkenlose Verkauf von LSD,Meth und anderen Substanzen.Nur was man selber gebraucht,und empfehlen würde.Cannabis wird so auch herntergezogen.

MicMuc
MicMuc
21 Tage zuvor

@Tainer, bitte betreibe nicht das Gewalt-Spiel der Bürgerlichen: „DIVIDE et IMPERA“, nach welcher die Gesellschaft gespalten und zersplittert wird. Arm Reich, Alt – Jung, Mieter – Vermieter etc, Genußmittel bzw. gute Drogen (Alk, Tabak, Kaffee, Zucker…) – böse Drogen, also Rauschgift. Weiche – Drogen etc. Die Begrifflichkeit schafft künstliche Grenzen, Grenzmarken, die brandmarken. Überlaß doch bitte solche insinuierenden Pauschalisierungen der BILD oder den reißerischen „Aufklärungs“Sendungen des ZDF-info. Erst wenn wir uns selbst von diesen uns aufoktroierten Schrecken vor dem Anderen als das abgrundtief Verwefliche lösen, können wir für uns selbst einen unverstellten Blick einfordern, frei von Indoktrination, Propaganda und Angst als bürgerliches Herrschaftsinstrument.

Rainer
Rainer
20 Tage zuvor

,ist ein wahrer Aspekt.Für mich ist Cannabis die einzige akzeptable Droge.Muß auch nicht die richtige Sichtweise sein.

Urfreak'68
20 Tage zuvor

Jedem das Seine ist meine Meinung wenn Verantwortungsbewusst damit umgegangen wird,soll heißen ich belästige niemanden mit meinem Konsum und mache auch keine Werbung dafür.Ich war ja auch mal Jung und habe fast alles was es damals gab ausprobiert. Intravenös Nie! Da hatte ich immer die Bilder aus Wir Kinder vom Bahnhof Zoo im Kopf. Hat mir wohl das Leben gerettet,weil in einer einzigen Nacht starben 5 gute Freunde von mir,nicht wg.schlechter Qualität sondern weil es zu Rein war.Hatte mit 2 Kumpels 3 Nächte auf Koks durchgemacht und mir hatte es gereicht,bin nach Hause.2 Kumpels bekamen dann das reine Heroin als Koks verkauft.Sie landeten auf der Intensivstation, überlebten aber glücklicherweise weil sie nur Nasal konsumiert hatten.Heute reicht mir Hanf und das… Weiterlesen »

MicMuc
MicMuc
20 Tage zuvor

@Rainr und Urfreak. Ich habe früher extrem rigide gedacht und entsprechend geurteilt (bürgerliche Erziehung(, bis ich – vor allem während des Studiums – immer kritischer dachte und so ziemlich alles, was ich über Drogen gesehen (TV), gehört (Echo 70jähriger Propaganda) und gelesen (Zeitung) als durch die Bank KOMPLETT GELOGEN erkannte. Ich habe meine Erfahrungen sehr sehr spät gemacht und im Laufe der Jahre viele Konsumenten kennengelernt, von denen ziemlich alle ihren Konsum im Griff hatten. Das Thema wird mir zu reißerisch in den Medien dargestellt (auch in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wo Stereotype hyperdramatisch zur Spitze gebracht werden, daß für einen Unerfahrenen lediglich durch Emotionen Affekte erzeugt werden (wie wir sie gesellschaftlich erkennen und kritisieren (nicht nur beim Thema… Weiterlesen »