Mittwoch, 4. August 2021

Camping und Cannabis: Wie man das meiste aus dem Trip rausholt

Camping und Cannabis: Wie man das meiste aus dem Trip rausholt

Ein Beitrag von Henrick Aulbach

Einfach High-Zeit im Freien zu verbringen, zählt zu den liebsten Aktivitäten von extrem vielen Stonern da draußen. Liebend gerne gehen tausende von Menschen jeden Tag an natürliches Spots, bauen sich da ihre Jibbits und rauchen diese anschließend. Danach geht es daran, den Trip zu genießen, sich mit der Natur zu verbrüdern und einfach eine schöne Zeit zu haben, während man den Naturelementen ausgesetzt ist. Dabei stellt das Camping eine ganz besondere Möglichkeit dar, wie man high qualitativ wertvolle Zeit im Freien verbringen kann.

Die Szenerie: Cannabis am Camp

Für viele ist das Camping bereits eine Form von Therapie. Man zwingt sich in die Natur, schaltet bestenfalls das Handy komplett aus und genießt das Leben, wie es vom Schöpfer an uns gegeben wurde. Einfach in der Gemeinschaft draußen im Freien die Zeit genießen: Das ist die Geheimformel eines jeden Camping Trips. Dabei lässt sich die tiefe Entspannung und Entgrenzung, den solche Camping Trips mit sich bringen, durch Cannabis lediglich verstärken. Nicht zuletzt setzen jetzt schon viele Camper darauf, durch CBD Produkte ihre Entspannung zu fördern und das meiste aus dem Trip herauszuholen.

Am einfachsten ist man bedient, wenn man einfach die eigene Vape mitnimmt oder sich vor Ort Joints dreht. Dann nimmt man einfach den liebsten Strain von zu Hause mit, Papers und Tips sind schon im Gepäck und direkt kann man die Zeit im Freien genießen. Dabei kann man für sich selbst entscheiden, ob man die Zeit aktiv oder entspannt verbringen möchte. Zu den typischen Aktivitäten gehört das Entspannen um das Lagerfeuer herum, die Gespräche mit den anderen Campern, ein leichter Schlaf auf dem Waldboden oder ähnliche außergewöhnliche Aktivitäten.

Achtung bei der Wahl der Konsumform

Da man ohne Wiederkehr den Elementen ausgesetzt ist, sollte man sich zuvor einige Gedanken über die Konsumform machen. Die meisten werden vermutlich Cannabis rauchen und das dann in Form von Bongs, Joints oder Blunts. In diesem Fall sollte man ordentliches Feuer mitnehmen, da der Wind einem schnell einen Strich durch die Rechnung macht. Selbstverständlich kann man auch einfach das eigene Zelt hotboxen, da die wenigsten jedoch in diesem Geruch schlafen wollen, sollte man draußen mit einem Sturmfeuer den Jibbit anbrennen. Ein großer Feind des Spliffers ist auch der Regen, der nicht nur gerne einen gesamten Joint durchnässt, sondern auch ein Feuer unbenutzbar macht.

Schnell und entspannt umgangen hat man solche Probleme, wenn man einfach zur eigenen Vape greift. Dann sollte man auf jeden Fall eine frische Powerbank mitnehmen, damit das Dampfvergnügen nicht ein rapides Ende nehmen muss. Gleichzeitig sollte man sich anschauen, mit wie viel weiteren Cannabisenthusiasten man unterwegs ist, damit man gegebenenfalls mehrere Capes mitnimmt. Je nachdem, wie viel Gras man hier verdampfen möchte, sollte man auch Reinigungswerkzeug für den Vaporizer mitnehmen.

Beim Camping gerne gesehen sind Edibles. Diese hat man sehr schnell eingenommen und anschließend wirken sie über Stunden hinweg massiv auf den Konsumenten ein. Gleichzeitig ist man auch ziemlich gut vor der Polizei und anderen Ordnungshütern geschützt, da diese nur allzu selten Edibles entlarven können. Während man normalerweise mit einer großen Tasche voll mit besten Buds rumlaufen würde, kommt man so mit einigen wenigen Brownies umher. Dabei kann man sich dafür entscheiden, die Cannabutter auch direkt vor Ort über offener Flamme zu machen. Dann empfiehlt es sich, dass man zusätzlich ein Thermometer mitnimmt, damit die Butter nicht zu warm wird und das THC verdampft. Im Anschluss dazu sollte man die Butter in ein Getränk oder auf ein Butterbrot packen, da es zu umständlich wird, noch großartig ein Backwerk herzustellen.

Die meisten werden dabei auf eine Mischung von Edibles und Joints setzen. Die Edibles sorgen ganz einfach dafür, dass man eine gute Basis der psychoaktiven Wirkung gegeben hat, man wird ununterbrochene ziemlich high sein. Wenn man jedoch mit den Freunden am Lagerfeuer sitzt und die Zeit sowie die Gespräche genießen möchte, so werden die meisten zusätzlich Joints in der Runde herum geben wollen.

Was darüber hinaus sehr praktisch sein kann, sind topische Produkte, die für die Verwendung auf der Haut gedacht sind. Diese können so dabei helfen, Verletzungen und Stressreaktionen des Körpers, die durch die Wanderung hervorgerufen wurden, zu mildern. Hat man so beispielsweise Muskelkater, geschundene Hautstellen, Sonnenbrand oder ähnliche Erscheinungen, hat man durch derartige Produkte schnell für Abhilfe gesorgt.

Achtung vor Recht und Gesetz

Wenn man in Deutschland einen solchen Trip vorhat, muss man natürlich im Kopf behalten, dass Cannabis nach wie vor illegal ist. Man sollte sich also bestenfalls nicht erwischen lassen. Hierfür sollte man an einen Ort gehen, der vergleichsweise verlassen ist, insbesondere Familien mit Kindern stellen häufig ein Problem dar, da die Eltern ihre Kinder vor dem Rauch schützen möchten. Wenn man sich also möglichst weit weg von möglichen Störenfrieden aufhält, hat man bereits einige Probleme umgangen. Gleichzeitig gibt es hierzulande jedoch einige Gegenden, wo der Konsum fast schon legalisiert ist, da die Polizisten einfach nicht mehr einschreiten, selbst wenn man direkt neben ihnen konsumiert. Hat man das Glück, in einer solchen Region zu leben, kann man bereits ein wenig lockerer an die Sache rangehen, Pech kann man jedoch immer haben, wenn ein bestimmter Polizist einfach entscheidet, jetzt durchzugreifen.

Hier sollte man also dafür sorgen, dass man während dem Konsum und dem Trip selbst nicht gebusted wird. In der Regel muss man jedoch mit dem Auto irgendwo hinfahren, um von dort aus den Platz des Campings zu erreichen. Bereits auf dieser Reise kann man das Cannabis sehr einfach und gut verstecken. So sollte man es auf eine natürliche Art und Weise in das Equipment für das Camping einbauen. Damit man vor Drogenhunden sicher ist, empfiehlt es sich, das Cannabis in aromatischen Sachen zu verpacken, so ist pulverisierter Kaffee optimal. Dann überdeckt der Geruch des Kaffees ganz einfach den des Cannabis. Chili kann auch dabei helfen, da dieser Geruch den empfindlichen Hundenasen schmerzt, wodurch sie das Gepäck schnell in Ruhe lassen.

Falls man vorhat, Joints zu rauchen, sollte man darüber hinaus dafür sorgen, dass keine Gefahr für einen Brand von einem selbst ausgeht. Das heißt, man sollte an einen Ort gehen, an dem nicht komplett trockenes Gras vorliegt. Dann könnte bereits ein kleiner Glutklumpen ausreichen, um einen großen Brand hervorzurufen. Sinnvoll ist es also, wenn man auf trockenes Gras verzichtet und an einen Ort nahe des Wassers geht.

Man beachte den Ort

Zu guter Letzt sollte man nie vergessen, auch den ausgesuchten Ort zu berücksichtigen. In Deutschland werden höchstwahrscheinlich sehr viele Camper in die Alpen ziehen und dort eine schöne Zeit verbringen. Wenn man sich hier auf zu hohe Höhen begebt, hat das Auswirkungen auf den eigenen Organismus. Weiter oben ist die Luft dünner, in der Regel muss das Herz schneller schlagen und weitere Reaktionen treten ein. Wenn man in diesem Zusammenhang high wird, kann das schnell in einem Bad Trip enden. Darum sollte man derartige Vorkehrungen treffen und darauf achten, dass einen hoch oben nicht die Übelkeit mit weiteren lästigen Erscheinungen überfällt.

Was man mitnehmen sollte

Zu aller Anfang sollte man natürlich darauf achten, dass alles gegeben ist, was man zum Konsum braucht. Möchte man so Jibbits rauchen, sollte man Papers, ein Feuer, Tips, den Grinder, ausreichend Ott und die weiteren Utensilien allesamt mitbringen.

Nicht vergessen sollte man darüber hinaus genug Wasser. Man wird höchstwahrscheinlich über 24 Stunden in der freien Wildbahn verbringen, weshalb man sich auf jeden Fall mit genug Wasser versorgen sollte. Gleichzeitig sollte man ein Zelt einpacken, welches bestenfalls winddicht und wasserdicht sein sollte. Dann kann man sicher von den Elementen schlafen und wird nicht die ganze Nacht über aufgeweckt.

Zu guter Letzt sollte man nicht die Snacks vergessen, da die Munchies auf jeden Fall kicken werden und man auch draußen im Wald beste Snacks zur Hand haben möchte. Hier sollte man einfach auf die eigenen Favoriten setzen und lieber gerne zu viel als zu wenig mitnehmen.

Der Bad Trip tritt ein: Was tun?

Hilflos dem Moment ergeben, kann es dem ein oder anderen Smoker passieren, dass ein Bad Trip aufkommt. Dieser äußert sich in der Regel dadurch, dass man eine leichte Panik aufbaut, Übelkeit zutage tritt, die Gedanken extrem ungeordnet sind und man es als allgemein sehr unbequem empfindet, zu diesem Zeitpunkt die psychoaktive Wirkung des THCs zu verspüren. Dann kann man sich offiziell als in einem Bad Trip betrachten und Maßnahmen dagegen unternehmen.

In erster Linie muss man probieren, sich selbst zu beruhigen und sich einfach in den Kopf rufen, dass man ganz einfach der Wirkung des THCs ausgesetzt ist. Diese ist keineswegs gefährlich, absolut nicht tödlich und darum braucht man keine Angst haben. man muss sich lediglich zurücklehnen und abwarten, bis die Wirkung langsam aber sicher nachlässt. Hier hilft es, wenn die anderen Camper gut und mit ruhiger Stimme auf einen einreden und die Entspannung unterstützen. Ein entspannter Track, das Knistern des Lagerfeuer und angenehme Gespräche sorgen dafür, dass man schnell wieder glücklich und aktiv an der Sache beteiligt wird.

Im schlimmsten Fall sollte man bei einem Bad Trip einfach schlafen gehen und den Rausch ausschlafen. Am nächsten Tag sieht die Welt ganz anders aus und man ist nicht mehr der Wirkung des THCs ausgesetzt.

Wenn ein solcher Bad Trip ausartet und die Person wirklich Probleme hat, kann man natürlich auch einen Krankenwagen rufen. Prinzipiell bringt dass jedoch nicht allzu viel, da man dann lediglich unter medizinischem Fachpersonal den Trip auslebt und gegebenenfalls sogar einfach ausschläft. Es kann jedoch der Fall eintreten, dass synthetische Cannabinoide konsumiert wurden, ohne dass man in irgendeiner Form Bescheid wusste. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall den Notruf kontaktieren, da synthetische Cannabinoide leider auch tödlich sein können. Hier hilft es jedoch einfach, wenn man sein ganzes Gras aus einer cleanen Quelle bezieht, damit man einfach Bescheid weiß, dass diese giftigen synthetischen Cannabinoide nicht von einem selbst konsumiert werden.

Regeln und Anstand bewahren

Auch wenn man einfach eine schöne Nacht im Freien verbringen möchte, sollte man seinen Anstand bewahren. Zum einen sollte man also möglichst weit weg von den nächstgelegenen Häusern campen, da man diese Menschen in ihrer Nachtruhe nicht stören möchte. Selbst in den Tiefen eines Waldes sollte man nicht allzu laut sein, da man hier die Tiere massiv stört. Darüber hinaus ist das Hinterlassen von jeglichem Müll ein absolutes No-Go, man hat einen natürlich und extrem schönen Spot vorgefunden und sollte diesen auch so schön hinterlassen, wie man ihn zum ersten Mal erblickt hat. Auch wenn man ein Lagerfeuer startet, sollte man hierfür ein kleines Loch in die Erde graben, damit das gesamte verbrannte Holz nicht direkt auf dem Waldboden liegt. Zudem ist es immer extrem höflich, wenn man für die eigenen Stuhlgänge ein kleines Loch in den Boden gräbt, welches man nach Gebrauch wieder zugedeckt. Dann muss man weder Menschen noch Tiere mit den eigenen Hinterlassenschaften belästigen, wobei das selbst für das kleine Geschäft gilt.

Wenn man Joints mit Tips aus Papier bzw. Pappe raucht, kann man diese ziemlich unbedenklich im Wald hinterlassen. Besser ist es auch natürlich hier, wenn man diese einfach einpackt und in einen Mülleimer entsorgt. Falls man jedoch Kippen dabei hat, die herkömmliche Plastikstümmel aufweisen, sollte man diese auf keinen Fall im Wald hinterlassen. Ansonsten kommt das nächstbeste Tier daher und frisst diese, woraufhin es höchstwahrscheinlich erstickt oder sich den Magen verdirbt.

Cannabis und Camping im Ausland

Nicht jeder will natürlich einen solchen Camping Trip in Deutschland angehen, die gesamte Welt steht einem offene. Bevor man in ein fremdes Land geht, sollte man sich auf jeden Fall über die Regeln in Bezug zu Cannabis in diesem Land informieren. Selbst wenn das Cannabis prinzipiell entkriminalisiert ist, muss das nicht heißen, dass man an jedem beliebigen Ort Jibbits konsumieren darf. Darum sollte man sich bestens mit den Regeln im jeweiligen Land auseinandersetzen und bestenfalls sogar ein Gespräch mit einer Person führen, die jegliche Fragen in Bezug auf dieses Thema beantworten kann.

Abgeraten werden soll an dieser Stelle von dem Schmuggel von Cannabis über Grenzen, da hiermit ein hohes Risiko mit hohen Strafen verbunden ist. Cleverer ist es in der Regel, wenn man in das jeweilige Land geht und dort probiert, gutes und sauberes Cannabis aufzutreiben. In der Regel macht es sogar eine Menge Spaß, in einem fremden Land entsprechend Dealer finden zu müssen, wobei man gerne auch soziale Kontakte aufbaut.

Abschließende Gedanken

Camping und Cannabis gehen Hand in Hand miteinander, wer wirklich einen schönen Camping Trip erleben möchte, kann das durch das Cannabis nur weiter fördern. Dabei sollte man sichergehen, dass man während dem Trip eine Menge Spaß hat, indem man sich ordentlich darauf vorbereitet. Das betrifft nicht nur das Cannabis und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen, sondern auch alles drum herum. Anschließend sollte man darauf achten, mit Höflichkeit und Anstand an die Sache heranzugehen und den Wald auch ordentlich zu hinterlassen. Am wichtigsten ist jedoch, dass man eine Menge Spaß hat und diese Erinnerungen für ewig abspeichert.

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2 Kommentare
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1 Monat zuvor

Zum Thema bad Trip:
Was da helfen könnte, ist zB Chili und Vitamin C. Genug Chilipulver auf eine Zitrone und genüsslich darauf rumkauen. Das bringt einen relativ schnell wieder auf ein erträgliches Maß herunter. Die Schärfe muss man etwas erdulden. Sollte es zu heftig werden, dann hilft etwas Milch und langes Kauen auf einem Stück Brot.

DIE HANFINITIATIVE
1 Monat zuvor

Wie schön – am liebsten sitze ich im Garten, am kleinen Springbrunnen – oder wenn es geht am See… oder noch schöner – am Meer 🙂 [ich liebe den „weiten“ Blick] und denke über das Universum nach [also über „DICH“ 😀 ] – meist Abends und im Sommer, besonders. 😀 Ein kleines Gedicht für @EUCH – ich liebe es sehr 🙂 […] Gold ist das erste Grün der Fluren, Vergänglichste der frühen Morgenspuren. Die ersten Blätter sind wie zarte Blüten, ihr Glanz lässt sich Sekunden nur behüten. Bald folgen tausend Blätter wie mit einem Schlage. Die Dämmerung vergeht und wird zum Tage. So sank das Paradies aus Lust in Trauer. Nichts Goldenes bleibt. Nichts ist von Dauer. Robert Frost –… Weiterlesen »