Montag, 5. Juli 2021

Richter Müller darf weiter Cannabis-Prozesse leiten

Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder gegen den Bernauer Jugendrichter abgelehnt

Cannabis Andreas Müller
Andreas Müller – „Querulant im Namen der Gerechtigkeit“

 

 

 

Ein Kommentar von Sadhu van Hemp

 

 

Überall in Deutschland treiben sie ihr Unwesen, jene skrupellosen Juristen, die ohne Gewissen vor sich und der Welt falsch Zeugnis ablegen und wider besseres Wissen Menschen wegen des Besitzes oder Konsums von Cannabis anklagen und abstrafen. Obwohl Richter und Staatsanwälte studierte Menschen sind, scheint kaum ein Vertreter dieser Berufsgruppe über ausreichend Herzensbildung zu verfügen, die es per se verbietet, Menschen aufgrund des nicht zurechtfertigenden Hanfverbots ins Unglück zu stürzen. Im Akkord fühlen sich die Ankläger bemüßigt, die ertappten Haschgiftverbrecher die volle Härte des Gesetzes spüren zu lassen, ohne auch nur die Spur des Mitgefühls für die armen Teufel zu zeigen und Zweifel an der auf einer Lüge fußenden Rechtsprechung anzumelden. Die Diener des Gesetzes erfüllen in aller Gehorsamkeit und ohne sich vom eigenen Gewissen beißen zu lassen ihre Pflicht – egal welche Rechtsprechung gerade en vogue ist.

 

Doch es gibt auch Ausnahmen. Eine davon ist der Jugendrichter Andreas Müller aus Bernau bei Berlin, der bereits 2002 aus der Art schlug und das Nest des Justizapparates beschmutzte, indem er sich außerstande sah, einen kleinen Kiffer wegen ein paar Gramm Cannabis abzustrafen. Stattdessen folgte der gebürtige Emsländer seinem Gewissen, das ihn nach Karlsruhe führte, um vom obersten deutschen Gericht prüfen zu lassen, inwieweit das Hanfverbot überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Dass er seinerzeit scheiterte, hielt ihn jedoch nicht davon ab, auch weiterhin die Rechtmäßigkeit des Hanfverbotes öffentlich und lautstark anzuzweifeln.

 

Im Herbst 2019 langte es dem Bernauer Jugendrichter erneut, sich als Handlanger einer Justiz missbrauchen zu lassen, die am Fließband Cannabis-Straftäter produziert und damit unendlich viel Leid über die Betroffenen und deren Familien bringt. Abermals sah er sich von seinem Gewissen gezwungen, das Bundesverfassungsgericht per Richtervorlage nach Artikel 100 Grundgesetz anzurufen. Seitdem ruht in Karlsruhe still der See.

 

Ganz anders in Frankfurt an der Oder, dort schlug Müllers Ungehorsam hohe, sehr hohe Wellen – besonders bei der Staatsanwaltschaft. Der Gang nach Karlsruhe und Müllers öffentlichkeitswirksame Performance für eine Cannabis-Freigabe missfiel der Führungsetage der Staatsanwaltschaft derart, dass sie kurzerhand Müllers Neutralität in Zweifel zog und beim Landgericht Frankfurt/Oder den Antrag stellte, Richter Müller künftig von Cannabis-Prozessen wegen Befangenheit auszuschließen. Mitte Januar wurde der Antrag abgelehnt.

 

Besessen von dem Wahn, dass ein Jugendrichter eine Lüge keine Lüge nennen darf, wenn er Straftäter wegen dieser Lüge abstrafen soll, veranlasste die Staatsanwaltschaft Anfang Februar zu der Kurzschlussreaktion, gegen die Ablehnung des Befangenheitsantrags Beschwerde einzulegen.

„Wir gehen davon aus, dass er sich unverrückbar endgültig festgelegt hat und unabhängig von diesem Normenkontrollantrag nicht mehr zu einer Verurteilung kommen kann“, begründete die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder den Befangenheitsantrag und verwies auf Müllers zahlreiche Publikationen und öffentlichen Einlassungen in der Prohibitionsfrage.

Die rot-schwarz-grüne Landesregierung und die Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU) sahen sich trotz heftiger Proteste der LINKEN nicht veranlasst, dem skandalösen Schauspiel, einen unbequemen Richter kaltstellen zu wollen, Einhalt zu gebieten.

 

Knappe fünf Monate mahlten die Mühlen der Justiz, um dem Nestbeschmutzer vielleicht doch noch einen Strick drehen zu können – aber vergebens. Letzten Mittwoch sind im Landgericht Frankfurt/Oder die Würfel gefallen – zugunsten Müllers. Und das mit einer Begründung, die einer Ohrfeige für die Staatsanwaltschaft gleichkommt.

Die Kammer stellte fest, dass der Befangenheitsantrag verfrüht gestellt worden ist. Jugendrichter Müller habe in der Strafakte deutlich vermerkt, das Verfahren gegen den angeklagten Cannabis-Konsumenten bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aussetzen zu wollen. Überhaupt sei auch völlig offen, ob Müller dann noch als Vorsitzender Richter berufen wird. In der Presseerklärung heißt es: „Eine Ablehnung könne nicht im Voraus für Entscheidungen oder andere richterliche Handlungen, von denen noch nicht feststehe, ob der Richter an ihnen mitwirke, erklärt werden.“

 

Die Begründung, auf die sich der Befangenheitsantrag der Staatsanwaltschaft stützt, wurde rundweg schlecht benotet. Insbesondere die nicht entscheidungserhebliche Argumentation, dass Müllers öffentliche Performance Anlass genug sei, seine Integrität als Richter anzuzweifeln, wurde bemängelt. Die Kammer wies „rein vorsorglich“ darauf hin, „dass Äußerungen von Rechtsansichten in Publikationen oder im Gespräch in der Regel nicht die Ablehnung eines Richters wegen Befangenheit rechtfertigen. Entscheidend sei ein Bezug zwischen der Äußerung und dem konkreten Verfahren.“

 

Die Ablehnung des Befangenheitsantrages schenkt dem sechzigjährigen Andreas Müller wieder ein bisschen mehr Ruhe, aber richtig zufrieden ist er nicht mit der Entscheidung des Landgerichts, da nicht „in der Sache“ entschieden wurde, Er hätte sich eine klare Ansage gewünscht, dass es einem Richter auch in der Öffentlichkeit zugestanden wird, sich für eine Änderung der Rechtslage, zum Beispiel im Betäubungsmittelrecht, aussprechen zu dürfen.

 

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder will die Schlappe nicht auf sich sitzen lassen und erwägt einen dritten Versuch, Müller von Cannabis-Prozessen fernzuhalten. Man will die ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts abwarten und dann mal schauen, was möglich ist, um dem menschlich, allzu menschlichen Jugendrichter aus Bernau für den Rest seiner Dienstzeit Maulkorb und Daumenschrauben anlegen zu können.

 

 

8 Antworten auf „Richter Müller darf weiter Cannabis-Prozesse leiten

  1. Rainer

    Demnächst kann Richter Müller gerade so noch erreichen,daß man ihn in Ruhe leben läßt.Wie ein Insekt im Spinnennetz.So ein Richter muß mit anderen Methoden unterbunden werden als irgend ein kleiner Hans Wurst.

  2. buri_see_käo

    vorläufig!, denn die SA Frankfurt/Oder wird nicht locker lassen und ab Herbst 2021 wird unser neuer Bundesinnenminister Hans-Georg Maaßen denen richtig Schwung geben.
    mfG  fE

  3. DIE HANFINITIATIVE

    Wie beim Richter Müller! – Anscheinend fühlen sich manche „Interessengruppen“ durch @UNS verunsichert.

    Gibt es einen gigantischen Betrug bei der Hanfprohibition?

    Wie ist die Hanfprohibition entstanden und wer hat sie durchgesetzt?

    Warum wird die Historie nicht diskutiert und in die Debatte eingebracht?

    Welche Rolle spielte Konrad Adenauer? [Stichwort Methamphetamin und Benzodiazepin]

    UND WO SIND DIE „MENSCHENRECHTLER“ vom DHV?

    Auch wenn die „Hanffreunde“ und „Hanffreuninnen“ hundertmal von den Prohibitionisten – mit dem BtMG und der Stigmatisierung, etc. – in den „Arsch getreten werden/wurden“, so ist aufrechter Gang und angstfreies Fragen können doch nicht epigenetisch aus den Hirnen rausgebrannt worden? Oder doch? (Bitte die Generalisierung zu entschuldigen – auf einige der hier – mit immer neuen Namen Schreibenden – trifft das vielleicht zu – wer sich den Schuh anziehen möge, der tue es – vielleicht ist es auch Absicht – nicht verstehen zu wollen – obwohl man das Potenzial hat.)

    Die „Interessengruppen aus Mafia, Politik, Geld[wäsche]wirtschaft, …, und vor allem Pharmaindustrie (und andere Nutznießer), bitte ich mal um Zurückhaltung, wenn es um @UNSERE Menschenrechte geht. Über eure gigantischen Profite reden wir später.

    Ich kann nichts dafür, wenn die sogenannte – oder hier kommentierende, – selbsternannte (ich will da wirklich niemandem unrecht tun, vor allen nicht den stillen Mitlesern, oder anderswo aktiven, die wegen des fiesen Tones, der hier oft herrscht, sich nicht äußern – verständlicherweise) „Community“. Das behaupte ich jetzt unbewiesenermaßen – Hier sind einfach zuviel Agitatoren der oben genannten Gruppierungen unterwegs, die keinesfalls eine Wieder-Legalisierung wollen – oder dass der gigantische Betrug aufgedeckt wird – mit den Patenten und den neuen Blockbustern… usw. – oder dies vor der Wahl gar noch Thema wird. Da hängt „man“ sich jetzt rein!

    Ich wette, dass die meisten der hier Schreibenden die Zusammenhänge nicht kapieren [wollen]. Und die Agitatoren, oder die, die bescheid wissen und davon profitieren, wollen dass das auch so bleibt!

    […]
    Details
    Kategorie: Aktionen

    Kommt der Stein in’s rollen? UNGASS 2016 steht vor der Tür. Es steht zu befürchten, dass die Prohibitionisten die Prohibition weiter so, wie bisher, bestehen lassen wollen und nur kosmetische Veränderungen anstreben. Wir müssen uns einbringen und die Veränderungen anstreben, die uns und unseren Kindern und Enkeln die Chance auf eine lebenswerte und gesunde Zunkunft ermöglichen.

    LiebeLiebe – Quelle: Wikipedia – Bild: „Der Frühling“ von Pierre Auguste Cot. – Lizenz: Gemeinfrei

    Teil einer Dokumentation und Anregungen für die kommende juristische Würdigung und das „Hanf-Tribunal“. Einige Leserbriefe – Fragen, auf die wir keine Antworten bekommen -Teil 2 von 5.

    PS Ganz lieben Dank an das Hanfjournal und seine Autoren und Kommentatoren. Danke. 🙂 [Anm.: 07.2021 das gilt zur Zeit nur sehr eingeschränkt!]

    Gedanken

    „http://hanfjournal.de/2016/01/25/kiffen-fuer-den-strassenbau/#comment-10725“

    „www.diehanfinitiative.de“

    WIR NEHMEN DIE DEBATTE AN HERR CREMER-SCHAEFFER

    WIR FORDERN EVIDENZ IHRER AUSSAGEN! BfArM und kein „bla bla blup“ … bitte.

    Diskussion über Cannabislegalisierung

    „Eine recht ungefährliche Substanz“

    Die Debatte über Hanfkonsum ist zu ideologisch, kritisiert der Leiter der Bundesopiumstelle, Peter Cremer-Schaeffer.

    ++++++
    LEUTE ES GEHT UM ETWAS GRUNDLEGENDES!

    Es geht darum, ob WIR uns von der POLITIK das MENSCHSEIN VERBIETEN LASSEN! (OK das ist Wochenendlektüre und überfordert die meisten Communityschreiber hier – sowohl vom Verständnis, als auch von der Fähigkeit mher als drei Zeilen zu erfassen!) [Anm: Vorsicht Generalisierung]
    ++++++

    Gedanken zur menschlichen Natur

    … Wenn man einen Blick auf ein modernes Mitglied der menschlichen Spezies wirft, sieht man eine Kreatur, die exzellent in der Lage ist, mit schmerzhaften Erfahrungen fertig zu werden, aber andererseits sensibler und verletzlicher ist als nahezu alle anderen Geschöpfe. Ich beziehe mich auf das weit offene sensorische Fenster menschlicher Babies, auf die lange Abhängigkeitsphase menschlicher Kinder und nicht zuletzt auf die hochentwickelte sensorische, psychische und emotionale Kapazität eines Menschen, der das Glück hatte, in entscheidenden frühen Phasen des Lebens Liebe erfahren zu haben und mit nur wenig frühem Schmerz belastet worden zu sein. Es sollte außer Frage stehen, dass für ein aufwachsendes menschliches Wesen sehr viel mehr elterliche Fürsorge notwendig ist, um eine schmerzvolle Überlastung zu vermeiden, als für irgendein anderes Säugetier.

    Aber auch ein erwachsener Mensch hat eine größere Wahrscheinlichkeit Schmerz wahrzunehmen als ein Tier. Man betrachte zum Beispiel die Haut. Sie ist ein exklusiv menschliches Sinnesorgan, das in der Lage ist, ekstatische Zustände zu vermitteln, und gleichzeitig bedingt, dass ein Mensch in bestimmten klimatischen Situationen unerträglichen Schmerz fühlt, die kein Problem sind für eine Kreatur, die durch Ihr Fell geschützt ist. (Vorausgesetzt, man nimmt dem Menschen die Kleidung weg. Es ist zu beachten, dass „Kleidung“ nicht die Ausstattung ist, die die Natur oder die Evolution ihm/ihr mitgegeben hat).

    Andererseits wissen viele Fachleute und Leidtragende – vor allem Primärtherapeuten und Primärpatienten -, dass der heranwachsende menschliche Organismus von Beginn an in der Lage ist, unglaubliche Mengen an Schmerz zu verarbeiten. Somit scheint die exzellente Fähigkeit des Systems, sich gegen Schmerz zu verteidigen (ihn aufzunehmen und in einer Weise handzuhaben, die das Überleben sichert) irgendwie mit seiner hochentwickelter Sensibilität und mit erhöhter Verletzlichkeit verknüpft zu sein. Man sieht eine Beziehung zweier gegensätzlicher und antagonistischer Elemente in einem biologischen System. (Das mit Abwehr befasste Element ist bestimmt kein Befürworter von „hochentwickelter Sensibilität“).

    Was könnte die Natur dieser Beziehung sein? Da wir wissen, dass dieses System eine sehr lange Entwicklung hinter sich hat, könnten wir annehmen, dass die beständige Interaktion beider Elemente jedem von ihnen auf eine höhere Qualitätsstufe verholfen hat. Die Verteidigungsfähigkeit könnte wachsende Sensibilität induziert haben, und umgekehrt könnte die ansteigende Sensibilität eine sich verbessernde Abwehrfähigkeit bestimmt haben. Offensichtlich liegt ein Paradox in dieser Überlegung. Wie könnte der Akt der Verteidigung zu einer höheren Sensibilitätsstufe führen? Es scheint keinen Sinn zu machen. Man sollte klar erwarten, dass eine schmerzhafte Erfahrung, die in das sensorische System eines Organismus eindringt, in niedrigerer Sensibilität resultiert, so dass die Wahrscheinlichkeit, die gleiche Erfahrung als schmerzhaft wahrzunehmen, beim nächsten Mal geringer ist. In der Ontogenese ist das eine essentielle Eigenschaft dessen, was in der Neurose geschieht. In der Phylogenese könnte das eine mögliche Anpassung an widrige Umstände in der Umwelt sein. Und vielleicht war dieser erwartete Effekt genau das Ergebnis des Endorphinsystems [Anm.: und des für unsere Schmerzverarbeitung und für das Immunsystem so wichtigen Endocannabinoidsystems] in Würmern und Fischen und anderen niederen Lebewesen gewesen.

    Das Rätsel bleibt. Es ist nicht unbedingt logisch, dass die Notwendigkeit, sich gegen Schmerz zu verteidigen, zu erhöhter Sensibilität führen sollte. Nun könnte man einen weiteren Hinweis Dr. Janovs benutzen, nämlich dass Schmerz bei Ratten nachweislich einen größeren Kortex erzeugt. Man könnte sich einen niederen Organismus vorstellen mit einem primitiven Nervensystem, der gerade eine schmerzhafte Erfahrung macht: eine fremde Kraft (in Form sensorischer Signale) dringt von außen in das primitive sensorische und nervale System dieses Organismus ein. Jetzt fordert man zwei mögliche Konsequenzen: … …

    … … Wenn man die Amöbe mit dem modernen menschlichen Organismus vergleicht, dann muss man zugeben, dass die Amöbe ein relativ leichtes Spiel hatte, die eingedrungenen Fremdkörper wieder loszuwerden. Ein Geburtstrauma jedoch, das in den dichten Gespinsten menschlicher Nervennetzwerke gefangen ist, kann nicht einfach von einem Tag zum anderen freigesetzt werden. Es ist buchstäblich mit unzähligen Millionen von Nervenzellen zugeschüttet. Wie bei einem Lawinenopfer muss die Befreiung systematisch von außen erfolgen. Es geht zuerst einmal darum, mehrere Schichten von Schmerz abzutragen, die das frühe Geburtstrauma überlagern. Eines Tages gibt das System seinen Gefangenen tatsächlich frei, und das offenbart den dualen, paradoxen Charakter der Einprägung. In den Jahrmillionen der Evolution war sie gleichsam zu einem Teil der Physiologie geworden, eine beständige Komponente menschlicher Organismen, aber ihre ursprüngliche und wahre Eigenschaft eines gefährlichen Eindringlings – das Korrelat einer bedrohlichen externen Kraft – hat sie nie verloren.

    Von einem evolutionshistorischen Gesichtspunkt aus gesehen ergibt sowohl die Verdrängung, die die Unversehrtheit von Körper und Psyche zu bewahren versucht, als auch die Auflösung der traumatischen Erinnerung via Primärtherapie, die den eingeprägten Schmerz weitgehend aus dem System verbannt, einen kompletten Sinn.

    Quelle: Primal-Page

    Posttraumatische Belastungsstörung – ein Artikel von Dr. med. Franjo Grotenhermen

    Das Endocannabinoidsystem schützt auch vor posttraumatischer Schmerzüberflutung. Exocannabinoide schaffen bei posttraumatischer Schmerzüberflutung Abhilfe oder zumindest eine erwünschte (sofortige), nebenwirkungsarme Linderung vieler Symptome.
    Fazit

    Wenn man schon Schmerzen lindert, warum sollte man nicht auf das zurückgreifen, was Natur und Evolution seit Jahrmillionen perfektioniert haben?

    Das nebenwirkunsärmste Schmerzmittel! Hanf!

    Diese wunderbaren Moleküle, die in Pflanzen, mittels Photosynthese (Quantenchemie, Quantenbiologie), erzeugt werden …

    Diese Moleküle haben „Zwillinge“ in unserem Körper … Es ist eine Symbiose? Ein Bündnis mit den Pflanzen sozusagen?

    Viele Menschen haben entweder zu viel Schmerz [Stress] oder einen Endocannabinoidmangel [Anm.: oder epigenetische „Defekte“ durch frühkindliche Traumata (prä-, peri- oder postnataler Natur) oder durch Pharmazeutika und diverse Umweltgifte], oder manchmal, gegenseitig bedingt, beides.

    Manche wollen einfach nur frei sein. Unfrei sein ist auch ein großer Schmerz.

    Lasst uns „SCHMERZFREI“ sein, ohne uns zu jagen, ohne uns zu zwingen unser Immunsystem kaputt zu machen, und ohne uns wegzusperren wie Affen im Zoo.

    Hört auf mit der Gehirnwäsche und den Unwahrheiten! Wir lassen uns nicht länger von EUREN Pseudo-Argumenten beeinflussen!

    Wir, als DIE HANFINITIATIVE, wollen, dass wir und unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte und gesunde Gegenwart und Zukunft erleben und erwarten dürfen.

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    siehe auch: „https://hanfjournal.de/2021/06/30/arzneimittelkonzern-stada-bietet-medizinisches-cannabis-an/“

  4. Haschberg

    Dieses doch etwas halbherzige Urteil zu Gunsten von Herrn Müller scheint der offensichtlich recht cannabisfeindlich eingestellten Staataanwaltschaft Frankfurt/Oder noch immer genügend Aufwind zu verleihen, es nun mit eventueller Aussicht auf Erfolg rechtzeitig vor der Bundestagswahl sogar ein 3. Mal zu versuchen.
    Man will sich offenbar so schnell nicht geschlagen geben, im tief verankerten konservativen Probagandakrieg gegen die beste Heilpflanze dieser Welt.
    Oder ahnen sie etwa schon, dass die Richter des BVG auf ähnlich schwammige Weise ihr Urteil fällen werden, mit der Hoffnung, dass auch weiterhin alles so bleibt wie bisher?
    Irgendwie stecken die doch alle unter einer Decke.
    Man darf gespannt sein, wie die Sache nun letztlich ausgehen wird.

  5. DIE HANFINITIATIVE

    Wenn ich der Richter Müller wäre, so würde ich in der öffentlichen Debatte noch ein ganz anderes Faß aufmachen. Beim Markus Lanz 😉 wäre eine gute Möglichkeit, den „Stein ins Rollen“ zu bringen. Siehe auch diesher vom Mainstream größtenteils geghosteten „Fin€EN-File$“ „https://en.wikipedia.org/wiki/FinCEN_Files“

    Aber die Prohibition – auch die Hanf-Prohibition – ist Ursache und Teil des Systems, des globalen „EWIGEN“-Krieges, den wir in anderen Kommentaren beschrieben haben. Wann gelangt dieses Wissen in das Bewusstsein „breiter“ Gesellschaftsschichten? Und wann gibt es „CHANGE“?

    […] FinCEN Files
    From Wikipedia, the free encyclopedia
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    This article needs to be updated. Please update this to reflect recent events or newly available information. (September 2020)

    The FinCEN Files are leaked documents from the U.S. Treasury’s Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), that have been investigated by BuzzFeed News and the International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), and globally publicised on 20 September 2020.[1][2] The reports describe over 200,000 suspicious financial transactions valued at over US$2 trillion that occurred from 1999 to 2017 across multiple global financial institutions.[1] The documents appear to show that while both the banks and the United States Government had this financial intelligence, they did little to stop activities such as money laundering.[1] The information implicates financial institutions in more than 170 countries who played a role in facilitating money laundering and other fraudulent crimes.[1] Journalists around the world have criticized both the banks and the US government, the BBC stating it shows how the „world’s biggest banks have allowed criminals to move dirty money around the world“, and BuzzFeed News claiming the files „offer an unprecedented view of global financial corruption, the banks enabling it, and the government agencies that watch as it flourishes.“[1][3]
    Contents

    1 Background
    2 Investigative journalism
    3 Findings
    3.1 Africa
    3.2 Asia and Oceania
    3.3 Europe
    3.4 North and South America
    4 Responses
    5 Impact
    6 See also
    7 References
    8 External links ... [...]

    […] 6. Juli 2021, 16:01 Uhr
    Finanzkriminalität: „Deutschland gehört auf die schwarze Liste“
    „https://www.sueddeutsche.de/image/sz.1.5250741/1408×792?v=1625579866&format=webp“
    Dunkle Wolken über Frankfurt

    Dunkle Wolken über der Bankenstadt Frankfurt: Deutschland gilt als Geldwäscheparadies. (Foto: Boris Roessler/dpa)

    100 Milliarden Euro Schwarzgeld werde hierzulande jedes Jahr gewaschen. Transparency Deutschland fordert einen härteren Kampf gegen Geldwäsche.

    Von Markus Zydra, Frankfurt

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    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland attestiert Deutschland in einer Studie ein „massives Problem mit Geldwäsche“. Die Politik und Behörden würden dagegen nicht ausreichend vorgehen. „Deutschland gehört auf die schwarze Liste der Geldwäsche-Risikoländer und dürfte die aktuelle Prüfung der FATF nicht bestehen“, sagte Christoph Trautvetter, Autor der Studie und wissenschaftlicher Referent des Netzwerk Steuergerechtigkeit, am Dienstag. … […] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geldwaesche-finanzkriminalitaet-korruption-transparency-deutschland-1.5344002

    Aber leider ist diese „HJ-selbsternannteALLESWisser-Community“ nicht in der Lage die Zusammenhänge zu kapieren 😀 [Sicher gibt es Ausnahmen 😉 daher bitte ich die Generalisierung und Zuspitzung zu verzeihen]. Ich kann auch nichts dafür, dass die meisten der hier Kritisierenden entweder von „Interessensgruppen“ sind? … oder leider nicht das Potenzial haben, die Zusammenhänge zu verstehen und zu reflektieren. Schwamm drüber. 😀 Aber vielleicht liest ja wer von der BILD-Zeitung mit … 😀 😀 😀

    +++
    Facebookseite Hanfinitiative: „https://www.facebook.com/Die-Hanfinitiative-1643480862600021/posts“
    +++
    Wir, als DIE HANFINITIATIVE, wollen, dass wir und unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte und gesunde Gegenwart und Zukunft erleben und erwarten dürfen.
    Wir sind deshalb vielseitig aktiv und recherchieren auch Fakten und stellen diese zur Debatte.
    Wir vertreten auch unsere eigenen Wertvorstellungen, Meinungen, Emotionen und Erkenntnisse.
    Bitte prüfen Sie unsere Fakten und Schlußfolgerungen und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse, wenn Sie sich umfangreich informiert haben.
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    Vielen lieben Dank.
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  6. Haschberg

    Hallo Hanfinitiative! Gute Idee, auch ich warte schon sehnsüchtig darauf, dass unser werter Herr Müller nach Jahren noch einmal bei Markus Lanz auftritt.
    Das gleiche wünsche ich mir auch von Georg Wurth. Beides hätte wohl eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung.
    Aber ob Lanz so kurz vor der wichtigen Bundestagswahl damit einverstanden wäre, da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich könnte mir vorstellen, dass er trotz seines lockeren Auftretens ein überzeugter Unionswähler ist. Hoffentlich irre ich mich.

  7. Otto Normal

    Ich glaube daß der geistige Horizont von Markus Lanz nicht ausreicht eine solche Sendung zu moderieren.
    Marlene Mortler (Cannabis ist verboten weil es illegal ist) wäre das passende Niveau für Herrn Lanz, aber nicht Richter Müller.

    Diese Sendungen dienen aber anders als viele denken nicht der Diskussion oder gar Problemlösung.
    Sie sollen lediglich den Eindruck erwecken daß das Thema bearbeitet wird und das man sehr seriösen Journalismus betreibt.

    Bei näherem Hinsehen stellt man aber fest daß bei den meisten Diskussionsrunden gar keine kontroverse Diskussion entstehen kann da sich alle im Grundsatz einig sind und diversität nur noch in Kleinigkeiten besteht. Also z.B. grundsätzlich sind sich alle einig daß Kiffer Verbrecher sind. Die Uneinigkeit besteht nur darin wie man sie bestraft, Strick, Gaskammer, Kerkerhaft oder Geldstrafe. Deshalb kann man die Medien getrost vergessen.

    @Hi
    Du hattest gefragt wo den die Öffentlichkeitswirkung der hier Schreibenden bleibt. Also 3 aus meinem Bekanntenkreis sind in den letzten 4 Wochen in Untersuchungshaft eingefahren. Keiner von denen hat gegrowt oder gedealt. Alle in Lohn und Brot, jetzt natürlich nimmer. Einer der Arbeitgeber hat sogar ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen und die fristlose Kündigung gleich ins Untersuchungsgefängnis geschickt. Sie hatten einen Infostand auf einem Supermarktparkplatz betrieben. Man sollte also mit öffentlichen Aktionen sehr vorsichtig sein. Deshalb schreibe ich hier nicht mit meinem richtigen Namen. Die Bullen sollen nicht wissen daß ich Hermann Oldörp aus Zwickau bin.

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