Sonntag, 27. Dezember 2020

Kascha – Dezember 2020

Kascha ist wie immer per E-Mail zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht…

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Bastian (27, aus Berlin) fragt:

„Hi Kascha,

ich habe aus den Schnittresten von meinem Balkonanbau selbst mit Backpapier und einem Bügeleisen Öl hergestellt. Jetzt wollte ich damit zu Weihnachten für mich und ein paar Freunde Kekse backen. Ich habe so um die 3 g Öl, das sollte also locker für ein paar Kekse reichen. Muss ich dabei irgendwas beachten? Ich habe bisher immer nur mit Haschisch oder Gras gebacken, das ich vorher in der Butter aufgelöst habe.“

Kascha antwortet:

„Hi Bastian,

was vor allem zu beachten ist, ist die hohe Wirkstoffkonzentration im Haschischöl. Die kann gut und gerne auch mal über 50 % liegen und damit mehr als doppelt so hoch wie bei starken Weed-Sorten. Ich darf dich natürlich aus rechtlichen Gründen hier nicht zum Konsum illegaler Drogen anleiten, sicherheitshalber möchte ich aber anmerken, dass es sinnvoll ist, die Dosierung mindestens im Verhältnis 1:3 oder 1:4 anzupassen. So würden die 3 g Öl in deinem Beispiel locker für mehr als zehn Konsumenten ausreichen. Da das Öl ja nicht mit Angabe des Wirkstoffgehalts in einem lizenzierten Laden gekauft wurde, weiß man natürlich erst, wie stark es ist, wenn man es probiert hat – bevor man gleich alle Kekse auffuttert, kann es daher sinnvoll sein, erst mal einen Keks zu probieren und eine halbe Stunde bis eine Stunde zu warten, was passiert. Ein weiteres Problem, das vielen Keksbäckern begegnet, ist die gleichmäßige Verteilung des Öls. Deshalb ist es auch hier eine beliebte Option, das Öl ebenfalls gründlich mit der verwendeten Butter zu mischen, damit nicht bei drei Keksen gar nichts passiert und bei einem anderen dann zu viel. Manche Konsumenten mischen das Öl auch mit der Kuvertüre, backen die Kekse ganz normal und bestreichen sie dann erst mit dieser THC-haltigen Schokomasse. Auch so lässt sich eine gleichmäßige Verteilung relativ gut sicherstellen. Der Geschmack wird allerdings etwas anders sein als bei normalen Graskeksen – manche Weihnachtsbäcker fügen deshalb noch ein kleines bisschen fein zermahlenes Weed fürs Aroma hinzu.“



Julia (22, aus Heidelberg) fragt:

„Hallo Kascha,

ich rauche noch nicht so lange Gras und auch nicht so oft. Meist kriege ich einen Joint oder so von Freunden, aber ich kaufe auch manchmal „auf der Straße“ ein. Allerdings mit unterschiedlichen Resultaten. Mal kriegt man da auch ganz vernünftige Qualität, manchmal habe ich aber auch den Eindruck, dass das schlecht getrockneter Eigenanbau ist. Gibt es irgend eine Möglichkeit, auf den ersten Blick, zum Beispiel am Geruch, die Qualität zu erkennen?“

Kascha antwortet:

„Hallo Julia,

grundsätzlich kann der Geruch schon sehr gute Hinweise auf die Qualität bieten, das erfordert aber ein klein wenig Übung. Denn es gibt recht unterschiedliche Weed-Sorten, die sehr unterschiedlich riechen und dennoch hochwertig und potent sein können. Typisch für viele Haze-Sorten, vor allem Amnesia Haze, ist oft ein intensiver, fast lösungsmittelartiger Grundgeruch – allerdings kommen bei Sorten wie Lemon Haze oder Chocolate Haze noch ganz andere Geruchsnoten dazu. Eine klassische Skunk-Sorte erkennt man wiederum an ihrem typischen „Stinktier-Geruch“ mit schwefligen Bestandteilen und Kush-Sorten können sowohl ähnlich „benzinartig“ wie Haze oder auch blumig oder fruchtig riechen. Auf der Straße wirst du aber wohl nicht so vielen Haze-Angeboten oder anderen qualitativ hochwertigen Sorten begegnen. Ein markanter „THC-Geruch“ ist trotzdem immer ein gutes Indiz, während ein sehr grüner, pflanzlicher Geruch oft eher ein Hinweis auf einen niedrigeren Wirkstoffgehalt ist. Was genau der „THC-Geruch“ ist, kannst du mit etwas Übung lernen. Auch unzureichend oder falsch getrocknetes „gutes“ Gras riecht oft etwas grün und manchmal nach Ammoniak – also in etwa wie Katzenurin. Das wird dann zwar seinen Zweck erfüllen, aber nicht unbedingt den leckersten Geschmack haben. Manchmal wird der Geruch aber noch besser, wenn man es ein wenig in einem ausreichend großen Behälter nachtrocknen lässt. Schwere oder fruchtige ätherische Düfte, die auf das Vorhandensein von bestimmten Terpenen hinweisen, sind wiederum oft ein Zeichen für bessere Sorten. Sollte das Gras gar nicht riechen, dann ist es möglicherweise schon etwas alt und trocken. Das klingt jetzt etwas verwirrend – mein Tipp ist: Wenn du mal ein Weed hast, das dir gut gefällt, dann rieche mehrmals intensiv daran und versuche, dir den Geruch einzuprägen. Wenn du das mit ein paar Sorten gemacht hast, zum Vergleich auch mit ein paar Sorten, die nicht so gut waren, dann wirst du den Dreh schnell raus haben.“



Niko (20, aus Köln) fragt:

„Hi Kascha,

ich bewahre mein Weed normalerweise in einem Schraubglas auf, so bleibt es meiner Erfahrung nach am längsten frisch. Mein Glas ist aber jetzt nach etwa einem Jahr ziemlich verklebt und hat einen ziemlich starken Weedgeruch auf der Innenseite. Wenn ich neues Gras rein tue, dann rieche ich nur noch eine wilde Mischung aus allem, was vorher drin war. Ich habe mal versucht, das mit Wasser und Spülmittel zu reinigen, aber das ging nicht so gut. Jetzt klebt es und riecht nach Seife. Hast du einen guten Tipp?“

Kascha antwortet

„Hi Niko,

wenn du das Glas mit Wasser und Seife reinigen möchtest, muss das Wasser ausreichend heiß sein. Viel einfacher geht es allerdings mit Alkohol: Damit löst du das Harz schnell und einfach ab, dann brauchst du nur noch nachspülen und evtl. mit etwas Spülmittel nachwaschen. Dafür eignet sich eigentlich jeder hochprozentige Alkohol, den du finden bzw. entbehren kannst, auch der billigste Schnaps ab 40 % aus dem Discounter-Supermarkt. Idealerweise entscheidest du dich aber für Wodka, Korn oder weißen Rum anstatt von z. B. Weinbrand – so ersparst du dir einen starken Eigengeruch. Dann gibst du einfach einen großzügigen Schluck ins Glas, verschließt es und schwenkst oder schüttelst den Schnaps darin umher, bis er das Harz von den Wänden abgelöst hat. Das war es eigentlich schon. Einige Leute verwenden den Alkohol danach noch weiter, immerhin hat sich ja einiges an Harz darin gelöst und somit ist normalerweise auch THC darin enthalten. Dafür braucht man die Lösung theoretisch eigentlich nur eine Weile stehen zu lassen und dann die Pflanzenteile auszusieben – oder man reduziert sie im heißen Wasserbad zu einem konzentrierten Extrakt, wobei man den Alkohol verdunstet. In deinem Fall würde ich von solchen Experimenten aber abraten, denn wenn es noch nach Seife riecht, dann ist da auch noch Seife mit dabei. Und die will man natürlich nicht in seinem Extrakt oder Weed-Schnaps haben.“

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DIE HANFINITIATIVE
9 Monate zuvor

Hallollo lieber Kascha, ist die +++ CDU/CSU-„FAKE_NEWS_PARTEI? +++ vielleicht kannst DU mir ja weiterhelfen?!?! Weder die Leser hier, noch der Niema Movassat konnten mir alle meine Fragen befriedigend beantworten. Das ist zum Verzweifeln. Vielleicht kannst DU mir ja den Sonntag abend versüßen und alle meine angesprochenen Fragen und Thesen, in einer Manier beantworten, dass die Leser und Niema verstehen, was zu tun ist. 😉 😀 😀 Der Niema hat ja schon angefangen zu „graben“. Bin ja gespannt inwieweit er das Kopfschüttelsyndrom vermeiden kann. 😀 😀 😀 Also Kascha, ich brauche gerichtsfeste Formulierungen, strend DICH mal an! Es ist ja für eine gute Sache! 😀 […] Wie verändere ich die Einstellung VIELER zu Cannabis (Hanf, Marihuana)? Cannabinoide für Privatleute verboten, der… Weiterlesen »

DIE HANFINITIATIVE
9 Monate zuvor

+++ WARNUNG +++ BITTE PASST AUF EUCH AUF! +++ WARNUNG +++ Wer weiß, wie lange dieser „Dreck“ schon im Umlauf ist? Wieviele angebliche negative Auswirkungen des „Haschgiftes“, auf das die Prohibitionisten immer wieder abzielen, ist auf diese „Streckmittel“, bzw. synthetischen Ersatz-Cannabinoide, des politisch gewollten Schwarzmarktes, zurückzuführen? Ist das Methode der deutschen Prohibtionisten (und deren Nutznießer und Partner der Prohibition und Produkthersteller der „Ersatzstoffe“), um Hanf weiter illegalisieren zu können = MAXIMALER PROFIT für Industrie und O.K. (international Organisierte Kriminalität) – siehe Fin€EN-File$ „https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wirtschaft/das-sind-die-fincen-files-e977559/“ oder „https://www.sueddeutsche.de/thema/FinCEN-Files“ ALSO passt bitte auf @EUCH und eure Liebsten auf und sagt @EUREN Abgeordneten was ihr von dieser Art des Politik-Machens und Verantwortung-für-alle-Bürger übernehmen (so sollte es ja laut Grundgesetz sein) – und nicht nur für… Weiterlesen »

Rainer
Rainer
9 Monate zuvor

An das Fakegras bin auch ich geraten.Man merkt es dem Gras nicht eindeutig an.Seitdem ist der Straßenkauf für mich keine Option mehr.