Samstag, 24. August 2019

Neue Studie bezüglich Cannabidiol (CBD)

Wirkungsweise auf Erkrankte mit einer Angsterkrankung


Untersucht hat eine unabhängige Studie des Studenten Jona Decker und seiner Kollegen aus den Bereichen der Ökonomik, der Biochemie, der Gesellschaftslehre und der Seelenkunde, wie sich der Einsatz von Cannabidiol auf Patienten, die unter einer Angststörung leiden, auswirken kann. Ziel war es, nachzuweisen, ob den betroffenen Erkrankten durch die ständige Einnahme von Cannabidiol geholfen werden kann. Auf einer Behandlung der sogenannten „sozialen Angststörung“ liegt in diesem Fall ein besonderer Vordergrund.

Bei dieser Art der krankhaften Angst befürchten die Betroffenen, von anderen Menschen als „eigenartig“ empfunden zu werden. Je nach Schwere der Krankheit ergibt sich daraus dann eine mehr ebenso wie weniger große Restriktion im Alltag. Betroffen sind in DE in etwa sieben bis zwölf Prozent der Leute von einer sozialen Angststörung. Diese Form der Angsterkrankung wird nach wie vor entweder behandelt anhand einer Psychotherapie oder mit Psychopharmaka (häufig auf der Basis von Antidepressiva).

Gezeigt hat sich im Zuge verschiedener Studien, dass Cannabidiol wohl die Ausprägung einer sozialen Phobie positiv verändern kann. Viele Leute haben in der Vergangenheit den CBD-haltigen Medikamenten hier schon eine Möglichkeit gegeben. Der Gewinn der Branche wächst. Das Interesse steigt. Doch dreht es sich hierbei um einen Placeboeffekt? Eine Angsterkrankung dabei überhaupt zu kurieren, wie bzw. kann Cannabidiol helfen?

Grundsätzliche Informationen zur CBD Untersuchung

Durch die folgenden Eckdaten charakterisierte sich die Studie des Studenten Jona Decker und seiner Kollegen:

– miteinander verglichen wurden Angstwerte VOR und NACH der Untersuchung.

– die Studiendauer betrug 30 Tage.

– 15-Prozentiges CBD-Öl konsumierten 19 Versuchsteilnehmer.

– 18 Probanden – ohne dass sie es wussten – erhielten ein Placebo (in Form von Rapsöl).

– insgesamt waren es vierzig Versuchskandidaten (bzw. 37, weil die Teilnahme an der Untersuchung 3 Probanden abbrachen), die über Social Media akquiriert wurden, im Schnitt 32,6 Jahre alt waren und die an einer Angsterkrankung nachweislich aus dem Spezialgebiet der sozialen Phobie leiden.

Natürlich wurden die Teilnehmer vor dem Beginn der Untersuchung von ihrem Hausarzt auf eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen untersucht.

Was ist Cannabidiol?

Zahlreiche Leute denken bei „CBD“ fraglos an Cannabis und damit – zumindest in Deutschland – an eine illegale Substanz. ABER: indem mehr als 80 unterschiedliche Chemikalien enthalten sind, ist CBD, deshalb Cannabinoid, im Vergleich zu Cannabis, NICHT psychoaktiv.

Daher profitierten die Versuchsteilnehmer der Untersuchung, die auch schon in Studien der Wissenschaftler Crippa, Zuardi, Garrido und Wichert-Ana untersucht wurde, zudem von seiner angstlösenden Wirkung.

Das Ergebnis

Nach einer Studiendauer von dreißig Tagen zeigte sich, in siebzehn von neunzehn Fällen und im Durchschnitt um 32 Prozent, dass die Angstwerte der Teilnehmer besser geworden sind, die Cannabidiol (CBD) zu sich genommen hatten.

Genauer gesagt: die durchschnittlichen Angstwerte lagen hier vor dem Studienbeginn bei 4,1 (wobei eine Skala von 1 (kein Unbehagen) bis 5 (sehr großes Unbehagen) zugrunde gelegt wurde) und danach bei 3,2. Vermindert wurde damit die wahrgenommene Angstsymptomatik durch die Einnahme des CBD. Die Einnahme des Placebos wiederum zeigte keine eindeutige Wirkung.

Eine Studie spricht dementsprechend hierfür, dass die Einnahme von Cannabidiol (CBD) – bei einer vorliegenden sozialen Phobie – in einer angemessenen Dosierung von Vorteil und durchaus anzuraten sein kann.

Dies gilt auch mit Hinblick auf die angemessene Verträglichkeit während der Durchführung der Untersuchung. Unter Müdigkeit litt eine Versuchsperson so lediglich für einen kurzen Zeitraum. Das Cannabidiol-Öl wurde außerdem von den Probanden problemlos vertragen.

Die Dosierung während der Untersuchung an Cannabidiol (CBD) (mit fünfzig mg/ Tag) wurde verhältnismäßig tief gehalten. In der Literatur wurde hier von den vielmals angegebenen 300 bis 600 mg am Tag abgewichen, da:

– einige Studien in der Vergangenheit aufgezeigt haben, dass sich bessere Ergebnisse mit einer niedrigeren Dosierung erreichen lassen. 

– die Versuchskosten des Weiteren zu teuer geworden wären.

Die Tragweite der Studienergebnisse

Die Studie zeigte auf, dass es wirklich realistisch ist, dass die regelmäßige Einnahme von CBD, auch auf der Basis einer vergleichsweise geringen Menge, dabei helfen kann, eine Angststörung in Form einer sozialen Phobie zu mindern. Dennoch sollte genauso täglich im Hinterkopf behalten werden, dass die Versuchskandidaten das Cannabidiol-(CBD)-Öl selber und in ihrem gewohnten Umfeld zu sich nahmen. Der Konsum konnte deshalb nicht präzise kontrolliert werden.

Da sich unter der Therapie mit Rapsöl jedoch keinerlei Verbesserung der Angsterkrankung zeigte, ist aber davon auszugehen, dass ein übergreifender Placeboeffekt ausgeschlossen werden kann.

Um die Studie letztendlich allerdings noch aussagekräftiger zu machen, bräuchte es im Übrigen eine größere Gruppe an Probanden. Bisher kann dementsprechend und auf Basis besagter Studie nicht perfekt und wissenschaftlich bewiesen werden, dass es sich tatsächlich bei CBD-Öl um ein gutes effizientes Mittel gegen Angststörungen handelt. Noch müssten hier zusätzliche und umfassendere Untersuchungen angebracht werden.

Folgende unabhängige Cannabidiol-Studie hat das Ziel

Hier sollte im Zuge der erwähnten, unabhängigen Studie geklärt werden, ob CBD zur Behandlung von sozialen Phobien weiterhelfen und so ebenfalls Symptome wie das bekannte Rotwerden, Zittern und Co. verhindern kann?

Text von Jona Decker

5 Antworten auf „Neue Studie bezüglich Cannabidiol (CBD)

  1. Georg Elser

    Geht es hier um Erfundene Krankheiten ?
    Soziale Phobie ? Angststörung ? Handelt es sich nicht ,eher, um eine Schüchternheit oder eine bewuste Distanzierung ,von einer Alkoholkranken Gesselschaft ?
    Erfundene Krankheiten , sollen jetzt der Pharma-Mafia weiter, fette Gewinne sichern ,mit überteuerten , in Laboren hergestellten ,Halbsynthetischen Cannabinoid-Tabletten .https://www.deutschlandfunkkultur.de/patiententherapie-erfundene-krankheiten-und-sinnlose-pillen.1008.de.html?dram:article_id=363902
    https://www.welt.de/gesundheit/article146458110/Hier-ist-die-Pille-die-Krankheit-finden-wir-noch.html

    Die Herrschaften (Bonzen) hätten es gerne wenn alles Normal weiterläuft trotz ihrer verursachten Sozialen und Klima-Krisen . Aber Menschen reagieren auf Soziale ungerechtigkeit und Krisen und Umwelteinflüsse ,bewust oder unbewust , besonders dann wenn sie nicht von den Krisen profitieren . Und jetzt sind´s keine Revolutzer mehr sondern , Kranke ? Na ,wer das glaubt , der glaubt auch das Jesus am Kreuz , keine Gewaltverherlichende Pornographie ist und das Alkoholwerbung , teil der freien Meinungsäußerung .

  2. Jacobs Ramona

    Hallo, ich selber nehme dieses Öl jetzt schon seit Monaten und kann es nur weiter empfehlen. Sogar mein Mann hat sein Typ 1 Diabetis damit besser im Griff. Super Produkt und rein aus Hanf gemacht.

  3. Ralf

    Einem Bekannten von uns hat man gerade seinen CBD-Shop dicht gemacht und ihm seine komplette Lebensgrundlage damit entzogen.Wieder ein Sieg für die durch und durch korrupte Pharmamafia.

  4. Exxus Snap VV

    Die moderne Wissenschaft hat wiederholt gezeigt, dass Cannabinoide, die in Marihuana vorkommen, verschiedene medizinische und palliative Eigenschaften gegen zahlreiche Erkrankungen haben.

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