Mittwoch, 3. August 2016

Cannabis macht schön

 

Die Beauty-Industrie entdeckt den Hanf.

 

Foto: Su/Archiv
Foto: Su/Archiv

 

Langhaarige Zottel und schmuddelige Hippies galten lange Zeit in der Allgemeinheit als die eindeutig erkennbaren Cannabisbefürworter. Ungepflegte Kiffer, die dank Marihuanasucht die Körperpflege vernachlässigen. Doch Zeiten ändern sich und diskriminierende Klischees verlieren in Zeiten weltweiter Re-Legalisierung immer mehr Glaubwürdigkeit und damit an Bedeutung. Zukünftig könnte sich das Bild der Hanffreunde auch schlagartig ändern, denn die Beauty-Industrie entdeckt den Hanf als nützlichen Inhaltsstoff. Cannabis macht schön.

 

So wirkt es zumindest, wenn man sich Lifestyleplattformen und Modemagazine ansieht, die von der Wirksamkeit der Produkte schwärmen, die unter Zuhilfenahme von Hanfgewächsen hergestellt wurden.
Die Präsenz Marie Clarie berichtet über die genauen Vorteile, die Hanföl auf Haut und Haare hat, und sagt Cannabis behandelten Beautyprodukten damit zukünftig einen höheren Stellenwert voraus.
Hanföl sorge dank essenziellen Fettsäuren für eine Stimulierung des Haarwuchses; Gamma-Linolensäure halte die Kopfhaut feucht und verringere mögliche Schuppenbildung.
Das Vitamin E aus Hanföl könne in Shampoo dazu verwendet werden, die Regeneration von Haaren zu stimulieren, die Fettsäuren gäben dem Haar Feuchtigkeit – ähnlich einer Spülung.
Da Haare zu großem Teil aus Proteinen(Kreatin) bestehen, wäre der hohe Proteingehalt in Hanföl ein weiterer Faktor, der kaputtes Haar revitalisiere und für Elastizität sorge.

 

Die Haut profitiere dagegen besonders durch die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabis.
Ekzeme, Schuppenflechte und Hautausschläge würden durch die Therapie mit Hanfölsalben besonders stark eingedämmt werden können.  Selbst Akne könne durch die 60 verschiedenen Cannabinoide des Hanfgewächses behandelt werden.
Die natürlichen Schutzfunktionen der Haut würden durch Cannabinoide ebenso gestärkt, was zu einem glänzenderen Antlitz führen soll. Zellregeneration würde durch die Nutzung von Hanf in Verbindung mit Feuchtigkeit spendenden Ölen stimuliert.
Im Gegensatz zum Konsum von THC durch Verbrennung des Ursprungsmaterials, sorge ein Auftragen der Substanz auf die Haut für einen wissenschaftlich bestätigten Anti-Aging-Effekt – der unter anderem durch das Abblocken schädlicher Sauerstoffpartikel hervorgerufen wird.

 

Viva Marihuana – willkommen im Mainstream!

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