Sonntag, 24. April 2016

Peganum harmala (Steppenraute)

 

 

Pflanzenportrait

 

von: Hannes Schinder

 

Steppenraute-Peganum-harmala-pflanzenportrait-Samen

 

 

Die Samen der Steppenraute enthalten diverse Verbindungen aus der Stoffgruppe der Harmanalkaloide. Diese bewirken nach ihrer Einnahme im zentralen Nervensystem eine reversible Hemmung endogener Monoaminooxidase (MAO)-Enzyme, in dessen Folge sich die erfahrbaren Wirkqualitäten psychedelischer Tryptamine (z.B. DMT oder Psilocin/Psilocybin) und anderer geistbewegender Moleküle auf ein gefühltes Maximum synergistisch verstärken lassen. Kurzum: die Steppenraute ist ein ganz besonderes Psychonautikum. Gleichzeitig gilt es zu wissen, dass der psychonautische Gebrauch der Steppenraute und anderer MAO-Hemmer einige potenzielle Gefahren birgt, welche durch einen mündigen und verantwortungsvollen Umgang – einhergehend mit der Beachtung sämtlicher Safer Use-Regeln inklusive der Einhaltung bestimmter Diätvorschriften – allerdings auf ein kalkulierbares Minimum reduziert werden können.

 

Allgemeine Informationen zur Steppenraute

 

Botanischer Name: Peganum harmala LINNÉ

 

Zuordnung: Zygophyllaceae BROWN (Jochblattgewächse) 

 

Trivialnamen: Harmalkraut, Harmelraute, Steppenraute, Syrische Raute, Wilde Raute (dt.), Aspand (kurd.), Besasa (ägypt.), Haoma (pers.), Haramala (sansk.), Hurmal, Isband (hind.), Mountain rue, Syrian rue (engl.), Rutewnik (pol.), Steepnaja Ruta (rus.), Uzarih (türk.)

 

Botanik: Mehrjährige, buschige Staude, Wuchshöhe zwischen 30 und 100 cm, tiefgründiges Wurzelwerk mit einer Dicke von 2 cm, die Blätter sind gegenständig angeordnet und fiederförmig, die Blüten sind weiß und bilden sich im Zeitraum von April bis Juni, die Früchte sind zunächst grün, später rot, auf eine Kapselfrucht kommen etwa 50 dreikantige Samen.

 

Verbreitung: Griechenland, Indien (Rajasthan), Mongolei, Vorderasien und Zypern

 

Vorkommen: Steppen- und Wüstenlandschaften

 

 

Welche Inhaltsstoffe sind enthalten?

Die Samen sowie das Kraut enthalten als psychoaktive Prinzipien die β-Carboline Harmin, Harmalin, Harmalol und Harmidin. Daneben sind sogenannte Chinazolinalkaloide enthalten, welche über eine ähnliche Molekularstruktur wie β-Carboline verfügen, so zum Beispiel Pegalin, Tetrahydroharmin und Vasicin. Der Gesamtalkaloidgehalt in den Samen beläuft sich auf 2 bis 6 %. Ferner enthält die Steppenraute Vitamin C, Fettsäuren sowie ein ätherisches Öl mit angenehm duftendem Aroma und muskelrelaxierenden Wirkeigenschaften, welches sich hervorragend als besondere Zutat für Massageöle eignet.

 

Was ist ein MAO-Hemmer?

Vereinfacht formuliert handelt es sich bei einem MAO-Hemmer um einen Stoff, der die körpereigenen (und überlebenswichtigen) Monoaminooxidase-Enzyme blockiert und auf diese Weise dafür sorgt, dass nicht nur der Abbau körpereigener Hormone (z.B. Adrenalin) und diverser Neurotransmitter (z.B. Dopamin, Noradrenalin und Serotonin) verlangsamt wird, sondern auch der Abbau sonstiger eingenommener Substanzen. DMT beispielsweise ist ein psychedelisches Molekül, welches oral appliziert keine Wirkung herbeiführt, da es von der Monoaminooxidase zu schnell abgebaut wird. Wird allerdings zuvor ein MAO-Hemmer eingenommen, dann kann das DMT-Molekül nahezu ungehindert die Blut-Hirn-Schranke passieren und seine besonderen Wirkqualitäten entfalten. Dieser Effekt kann im Kontext von DMT und anderen Tryptaminen sehr interessant und reizvoll sein, bei anderen Substanzen hingegen birgt ein zuvor eingenommener MAO-Inhibitor (MAOI) Lebensgefahr.

Differenziert wird zwischen reversiblen und irreversiblen MAO-Hemmern. Der Unterschied zwischen diesen beiden MAOI-Typen ist folgender: Reversible MAOI, wie zum Beispiel die Samen Steppenraute, hemmen die Wirkung der körpereigenen Monoaminooxidase temporär, also für einen bestimmten Zeitraum, und zerstören sie nicht. Irreversible MAO-Hemmer hingegen zerstören die Monoaminooxidase und zeigen in dessen Konsequenz ein viel längeres Wirkverhalten.

 

Wirkeigenschaften

 

Harmalasamen im Monokonsum

 

Allein konsumiert, also ohne die Zufuhr sonstiger Psychoaktiva, induzieren die Samen der Steppenraute eine milde Beruhigung, abhängig von Set und Setting mit leicht aphrodisierender Note. In Folge hoher Dosierungen, ab 10 Gramm, wird von einigen Personen eine subtil verlaufende halluzinogene Wirkung beschrieben. Auf der physischen Ebene bewirken Harmalasamen diuretische und verdauungsfördernde Effekte.

 

Harmalasamen im psychedelischen Mischkonsum

 

In Anbetracht ihrer MAO-hemmenden Wirkeigenschaft eignen sich die Samen der Steppenraute hervorragend für Ayahuasca-Analoga. Dabei handelt es sich um psychoaktive Zubereitungen oder Konsumformen, welche auf der Grundlage von MAO-Hemmern und diversen Tryptaminen (z.B. N,N-DMT, 5-MeO-DMT oder 4-HO-DMT/Psilocin) basieren, und den Anwender in einen Bewusstseinszustand versetzen, der von vergleichbarer Erfahrungsintensität ist, wie jener, der durch das originäre Schamanengebräu Ayahuasca hervorgerufen wird. Dabei hat der Einsatz der Steppenraute – im Vergleich mit dem MAO-hemmenden Ayahuasca-Additiv Banisteriopsis caapi – den von vielen Psychonauten geschätzten Vorteil, dass es nach Einnahme nicht zur typischen Ayahuasca-Übelkeit kommt.

Psychonauten, welche mit dem sogenannten „Psilohuasca“ experimentieren möchten, sollten wissen, dass die magische Wirkkraft der Pilze durch die vorige Einnahme der Steppenrautensamen um ein Vielfaches verstärkt wird, außerdem hält die Wirkung dieser „Kombi“ mit zu 9 Stunden Wirkdauer deutlich länger an und verläuft darüber hinausgehend wesentlich stabiler als der Monokonsum der Pilze. Grundsätzlich gilt, dass bei einem Psilohuasca die Pilze deutlich geringer dosiert werden brauchen als bei einem Monokonsum ebensolcher.

 

Harmalasamen plus Cannabis

Wird etwa 30 bis 45 Minuten nach der Einnahme von 2 bis 3 Gramm Steppenrautensamen Cannabis geraucht oder vaporisiert, dann ist es möglich und sogar sehr wahrscheinlich, dass das Weed nicht mehr nur ein „High“, sondern einen echten „Trip“ induziert, der in Sachen Intensität durchaus mit einem leichten LSD-oder Psilocybin-Turn zu vergleichen ist.

 

Harmalasamen als rituelles Räucherwerk

Als Räucherwerk angewendet wirken Steppenrautensamen entspannend, reinigend sowie geistklärend. Daneben unterstützt der inhalierte Rauch eine Stimulierung des Stirnchakra („Drittes Auge“), weshalb in Marokko eine Harmala-Räucherung auch zum Hellsehen eingesetzt wird. Dafür muss der aufsteigende Rauch allerdings lange und tief inhaliert werden. Das gelingt zwar recht einfach, allerdings verströmt der Rauch kein angenehmes Aroma, sondern eines, das an brennendes Holz oder Laub erinnert. Ratsam ist es daher, die Samen zunächst zu pulverisieren und danach mit wohlriechenden Kräutern und Harzen zu mischen.

Während des Nourouz (Neuer Tag), einem im iranischen Kulturkreis am 20./21. März gefeierten Neujahrs- und Frühlingsfestes, werden Harmalasamen auch in der Form von Kugeln (sepetan) geräuchert.

 

Dosierung

Für eine MAO-Hemmung werden – abhängig vom Körpergewicht, der Wirkstoffkonzentration und anderen Faktoren – 1,5 bis 4 Gramm Harmalasamen benötigt.

 

Zubereitungsformen

 

Orale Einnahme

Die meisten Psychonauten pulverisieren die Samen zunächst und spülen sie im Anschluss einfach mit Wasser herunter. Genauso ist es möglich, das pulverisierte Samenmaterial zu jeweils einem Gramm in Zellulosekapseln zu füllen und dann zu schlucken. Das Zerkauen der Samen ist aufgrund des sehr unangenehmen Geschmackes keine gute Idee.

 

Harmala-Tee

Zur Herstellung eines Harmala-Tees werden die pulverisierten Samen unter Zusatz eines kleinen „Schusses“ Zitronensaft für 20 bis 30 Minuten in Wasser köcheln gelassen. Zu beachten ist, dass sich bei dieser Zubereitungsmethode etwas von den aktiven Wirkstoffen verflüchtigen kann, weshalb es Sinn macht 1 bis 2 Gramm mehr Samenmaterial zu verwenden, als es an obiger Stelle angegeben wurde. Sprich: 4 bis 5 Gramm Harmalasamen in 150 ml Wasser auf niedrigster Stufe köcheln lassen. Wichtig: Harmala-Tee sollte grundsätzlich auf nüchternen Magen getrunken werden.

 

Rauchen

Als Rauchprodukt finden die Samen unter anderem im nordindischen Hochland von Ladakh Verwendung. Die Samen können pur sowie in Mixtur mit sonstigen Pflanzen geraucht werden, etwa mit Damiana oder Hanf. Es ist jedoch so, dass die MAO-Hemmende Wirkung in Folge des Rauchens vergleichsweise schwächer und kürzer ausfällt. Viele Psychonauten präferieren zum Rauchen deshalb ein Harmala-Extrakt. Hergestellt werden kann ein solches beispielsweise, indem 15 Gramm der Samen behutsam und vorsichtig in Wasser und etwas Zitronensaft eingekocht werden, solange, bis eine Art Paste zurückbleibt. Diese Masse kann, nachdem sie ausgiebig getrocknet ist, geraucht werden.

 

Safer Use: Was muss beachtet werden?

 

Gefährliche Wechselwirkungen mit Medikamenten

Es besonderes Gefahrenpotenzial basiert auf der kombinierten Einnahme von Steppenrautensamen (oder anderen MAO-Hemmern) und bestimmten Pharmazeutika, wie zum Beispiel Amphetaminen, Antihistaminika, Antihypertensiva, Opiaten, Phenethylaminen und Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern. Derartige Kombinationen können lebensgefährlich sein und sollten folglich nicht angewendet werden. Gleiches gilt für die Kombination von Steppenrautensamen und Alkohol. Finger weg!

 

Diätvorschriften

Im Umgang mit MAO-Hemmern ist es von enormer Essenz, dass der Psychonaut eine Diät einhält, was bedeutet, dass er die Zufuhr bestimmter Nahrungsmittel meidet. Und zwar solche, welche die Aminosäure Tyramin enthalten: Ananas, Bananen,  Bier, Bohnen, Eier, Fleisch, Hefe, Kaffee, Nüsse, Schokolade, fermentierte Sojaprodukte, Zitrusfrüchte u.a. Normalerweise ist Tyramin für den Menschen völlig ungefährlich. Durch die MAO-Hemmung wird diese Verbindung allerdings in deutlich größeren Quantitäten absorbiert als üblich, woraus eine erhöhte Freisetzung körpereigenen Adrenalins resultiert, was wiederum zu einer Fehlregulation des Blutdrucks führt. Im Fachjargon wird dieses Phänomen als „Hypertensive Krise“ bezeichnet. Symptome sind stark erweiterte Pupillen, Herzrasen, Kopfschmerzen, Übelkeit und starke Schweißausbrüche.

Eine Tyramin-Diät ist ganz besonders dann angezeigt, wenn irreversible MAOI eingenommen werden, wovon an dieser Stelle allerdings ausdrücklich abgeraten wird – zumindest dann, wenn psychonautische Innenweltreisen das Ziel der Einnahme sind. Nach der Einnahme eines reversiblen MAOI, zum Beispiel der Steppenrautensamen, ist eine Hypertensive Krise zwar eher unwahrscheinlich, keinesfalls aber auszuschließen. Werden hingegen reversible MAO-Hemmer geraucht – Stichwort: Changa – ist die Einhaltung einer Tyramin-Diät erfahrungsgemäß nicht von Nöten.

 

Anzucht- und Pflege-Tipps

 

Peganum harmala (Steppenraute) - Keimling
Peganum harmala (Steppenraute) – Keimling

 

Vorab: In mitteleuropäischen Gefilden gestaltet sich die Anzucht der Steppenraute nicht einfach und erfordert viel gärtnerische Erfahrung. Deutlich einfacher gelingt die Kultivierung in Südeuropa. Schließlich stammt die Pflanze ursprünglich aus Wüstenregionen, was bedeutet, dass sie ein warmes und trockenes Klima benötigt.

Die Anzucht geschieht üblicherweise durch Aussaat, seltener über Ableger. Das Saatgut ist lichtkeimend und darf deshalb nicht mit Erde überdeckt werden; es wird lediglich auf das Anzuchtsubstrat gestreut und vorsichtig eingesprüht. Innerhalb weniger Tage zeigen sich die ersten Keimlinge, die allerdings extrem empfindlich sind. Ist es zu kalt, die Erde nur minimal zu feucht oder die Luftfeuchtigkeit zu hoch, gehen sie sofort ein. Der Gärtner muss zu Beginn also sehr bedacht und behutsam vorgehen, was in gleicher Weise für das Pikieren der Keimlinge gilt. Danach, wenn die Pflanzen mehrere Wochen der Vegetation hinter sich haben und die „Eisheiligen“ vorüber sind, können die jungen Pflanzen umgetopft oder ausgepflanzt werden. Ideal ist ein vollsonniger Standort mit einem trockenen und nährstoffarmen Boden (z.B. Kies). Wegen ihrer Nässeempfindlichkeit sollte die Steppenraute an einer Stelle kultiviert werden, wo sie vor Regen geschützt ist – geeignet ist zum Beispiel ein Dachvorsprung. In einer solch geschützten Lage ist die Steppenraute zwar auch in Mitteleuropa winterhart, aber wie gesagt, die Anzucht ist eher etwas für den fortgeschrittenen Gärtner. Neulinge probieren sich besser zunächst einmal an leichter zu kultivierenden Ethnobotanika aus. Ist der Gärtner allerdings in der Steppenrauten-Kultur erfolgreich, dann kann er im Zeitraum von Juli bis September die alkaloidreichen Samen ernten.

 

Peganum harmala als sakrale schamanische Ritualpflanze

 

Ein ritueller Gebrauch der Steppenrautensamen ist vor allem aus Vorder- und Zentralasien sowie aus Nordafrika bekannt; meist als Räucherwerk zur Abwendung des „bösen Blicks“ oder zur Abwehr schädlicher Geister.

Die Bitaiyo (Schamanen) der Hunzukuc, einer im Karakorum-Gebiet im Norden Pakistans lebenden Volksgruppe, inhalieren den aufsteigenden Rauch der Steppenraute zur Herbeiführung divinatorischer Trancezustände. „Die Schamanen treten sodann mit den wahrsagerischen Feen in einen engen, wollüstig-sexuellen Kontakt, durch den sie wichtige Informationen erhalten und heilen können.“ (RÄTSCH 2012: 427)

Einigen Spekulationen zu Folge handelt es sich bei der Steppenraute um die sagen- und legendenumwobene Sakralpflanze Haoma, aus welcher im alten Persien der gleichnamige entheogen-visionäre Rauschtrank gebraut wurde. Wenn dies tatsächlich der Fall sein sollte, dann reicht der rituelle Gebrauch dieser Pflanze noch sehr viel weiter. Allerdings ist es bis heute leider noch nicht gelungen, die Haomapflanze oder die zentralen Ingredienzen des Haomotrunks botanisch zu bestimmen, weshalb zu dieser höchst spannenden Thematik nur spekuliert werden kann. Neben der Steppenraute ziehen Forscher als Haoma-Zutaten außerdem das Bilsenkraut, Cannabis, Ephedra, den Fliegenpilz oder eine Art Ayahuasca-Analog in Betracht.

 

Ethnomedizinischer Gebrauch

 

Die indische sowie die pakistanische Volksmedizin kennen Peganum harmala in erster Linie in der Darreichung eines medizinischen Räucherwerks zur Behandlung von Frauenleiden, etwa zur Erleichterung der Geburt, bei Unfruchtbarkeit oder zur Linderung von Menstruationsschmerzen.  Daneben sind die Samen als Aphrodisiakum, Asthmamittel sowie als antiseptisches Räucherwerk zur Wundbehandlung bekannt. In Anatolien und Mittelasien werden die Samen als Tee zubereitet und bei Hauterkrankungen, Herzleiden, Ischias und Magenproblemen eingesetzt.

 

Literatur

 

Rätsch, Christian (2012): Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, 10. Auflage, Aarau: AT Verlag.

 

 

6 Antworten auf „Peganum harmala (Steppenraute)

  1. Drunk Fail

    In einem Hanfjournal haben harte Drogen nix zu suchen ! Da hat sich eure Redaktion ,mal wieder ,als Polytoxe Dealergemeinschaft geoutet . Hanf Heil !

  2. hardo

    hallo ,bestellen kann man in internet legal die giftige haiwaniche holzrose bzw deren samen,diese sind schnell zu hoch dosiert und der konsum geht in einen üblen horrortrip über,alles andere als harmlos,bis hin zur lebends-gefahr,und übelst kotzen muss man davon,aber richtig elendlich, steht zwar nicht für den menschlichen verzehr geeignet,aber verkauft werden darf es,dabei schlimmer als cannabis. komischerweise ist das gegenteil sauberes verträgliche reines lsd 25 seit jahren illegal,wo es vorher gute medizin war,aber so nen scheiss wie holzrose das darf legal verkauft werden?,falsche drogenpolitik,voll daneben PS steppenraute ist auch nur ersatz für hallizugene pilze und acid,würd ich nicht nehmen.

  3. Oliver

    Harte Drogen sind was ganz anderes, es kommt wohl sehr auf das Verantwortungsbewusstsein des Users an.
    Die Steppenraute ist ein wichtiger Bestandteil von Ayahuasca ähnlichen Mixturen und wer Ayahuasca als Droge bezeichnet, hat absolut nichts verstanden.

  4. DieTürkischeVulva

    Ich wusste nicht mal dass das zu einer Droge zählt ? In der Türkei machen wir räucherrituale brennen die Äste und gehen damit in jedem Zimmer durch nicht weil wir dieses abergläubische Verhalten produzieren wollen sondern eher für die Kopfschmerzen oder Migräne Patienten. Danke für den Beitrag also heißt es ich könnte legal aus der Türkei die Samen mit bringen ‍♀️
    Eine andere Methode ist damit zu Diäten, man nimmt dazu die Samen, das mit einigen Sachen zu mischen aber halt mit Vorschrift der mengenangabe.

  5. Jens

    Die Steppenraute ist keine Droge und schon gar keine harte Droge, da hat Drunk Fail was nicht verstanden. Ich habe die Steppenraute als meditations- und traumfördernde Pflanze kennengelernt, ganz ohne Zusatz von DMT oder Marihuana. Sie aktiviert die Lebensenergie (Prana, Kundalini) und fördert auf diese Weise generell die Selbstheilung. 3 Gramm als Tee bzw. 4 EL von einem Auszug aus 30g Samen + Lemonensaft, bringen den Geist in eine balancierte Ruhe bei gleichzeitig hohem Level an Prana, der heiligen Energie des Lebens. Die Steppenraute ist zurecht eine sakrale Pflanze, die hohen Respekt verdient. Sie hat auch medizinische Qualitäten. 5g Harmala-Samen kann man erfogreich gegen Darmpilz (Candida) verwenden und 1g am Morgen lindert depressive Verstimungen. Bei Mengen <= 3g bzw. 2 EL vom Auszug bedarf es nach meiner Erfahrung noch nicht einmal einer MAO-Diät, da die Harmalalkaloide reversible MAO-Hemmer sind.

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