Mittwoch, 18. November 2015

Geplanter Smoke-In wird eine Farce

 

Erster geplanter Smoke-In in Stuttgart darf unter strengen Auflagen stattfinden

 

taurus

 

Nachdem der ursprünglich angesetzte Termin abgesagt werden musste, weil laut Versammlungsbehörde die Polizei Bedenken wegen der Fake-Joints anmeldete und einen Anfangsverdacht auf den Verstoß gegen das BtMG für berechtigt hielt, soll der erste Smoke-In in Stuttgart am kommenden Samstag, den 21.11.2015 tatsächlich stattfinden. Unter dem Namen „Erster Smoke-In zweiter Versuch“ sollen um 19.30 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz 20 Fake-Joints angezündet und weitergereicht werden.

 

Um die geplante Aktion durchführen zu können, wurden den Organisatoren 10 Auflagen auferlegt, welche auf der Webseite der Piraten genannt werden:

 

1. Die Anzahl der Fake-Joints ist auf 20 begrenzt.
2. Der Tabak wird vom Versammlungsleiter im Beisein des Leiters des Ordnungsamts in einem Laden in Stuttgart gekauft.
3. Die Fake-Joints werden in den Räumlichkeiten des Ordnungsamts gedreht.
4. Die Fake-Joints bleiben beim Ordnungsamt und werden erst zur Demo ausgehändigt.
5. Die Fake-Joints werden vom Ordnungsamt markiert.
6. Auf der Demo werden die Fake-Joints nur an Personen über 18 abgegeben.
7. Bei der Übergabe des Fake-Joints an einen Teilnehmer muss dieser darauf hingewiesen werden, dass es sich nur um Tabak handelt, und das jedes mal.
8. Während des Rauchens der Fake-Joints muss eine Dauerschleife abgespielt werden, die darauf hinweist, dass es sich hier um Fake-Joints handelt, die nur Tabak enthalten.
9. Übrig gebliebene Fake-Joints gehen zurück an die Polizei.
10. Weitergabe eines Fake-Joints an andere Personen ist nicht gestattet.

 

Die Piraten wollen mit Unterstützung des CSC Stuttgart und dem DHV Stuttgart gegen die Prohibition und die damit verbundene Kriminalisierung demonstrieren und einen „neuen, modernen Umgang mit Drogen“ fordern. Dabei erhalten sie tatkräftige Unterstützung von der Polizei und der Versammlungsbehörde, denn nichts dürfte die Absurdität der aktuellen Drogenpolitik besser aufzeigen als oben aufgeführte Liste.

8 Antworten auf „Geplanter Smoke-In wird eine Farce

  1. Lars Rogg

    Himmel was für ein peinliches Theater. Der Fakejoint mit Tabak dürfte schädlicher sein als ein lecker Purjoint…aber woher soll die Polizei das wissen ??? Ein Wunder das sie die Fakejointraucher nicht in die Wilhelma gesperrt habe. Zur Sicherheit und zur Belustigung der anwesenden Biertrinker. Natürlich mit Plakaten und Lautsprecherdurchsagen, damit keiner auf die Idee kommt, dass hier ein gefährliches Rauschgift verharmlost dargestellt werden soll. Die sind so lächerlich !!

  2. Copsmustdie

    wieso nennt man das auch fakejoint? Kippen rauchen in der öffentlichkeit jetzt auch verboten?
    solln die cops den leuten doch ihre giftstummel abnehmen und jeden einzelnen auf weed testen.

    echt zu krass, zigaretten rauchen bei pro cannabisdemos ist schon anfangsverdacht?
    und wer existiert ist ein schwerverbrecher..

  3. xocolatl

    Die Pappe für den Filter haben die Piraten ja dann zu Hand.

    „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkart!“ W.I.Lenin

  4. Os

    Das ist doch jetzt nicht ernst gemeint oder?
    das ist doch reiner hohn… wer da mit macht unterstützt das system gegen das was sie sich doch damit eigentlich erhoffen…
    aber was willst machen… die menschen werden immer dümmer…
    siehe momentane politische agenda und die leute die dazu beifall klatschen und den untergang mit willkommensplakaten empfangen

  5. Abiturient

    Zitat: … den untergang mit willkommensplakaten…
    Noch so ein dummes und ungebildetes Kind unserer Zeit, das sich missbrauchen lässt!
    Du bist echt ne arme Sau, Os! Du hast mein Mitleid.

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