Freitag, 30. Oktober 2015

Zum dritten Mal wegen Cannabis verurteilt

Trotz zweimaliger Urteilsaufhebung des Bundesgerichtshof muss Kiffer in den Knast

 

 

schwerverbrecher

 

Wie die Süddeutsche Zeitung gestern berichtete, muss ein 26-jähriger Mann aus Olching wegen 109,5 Gramm Marihuana und zwei verbotener Butterflymesser für drei Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Josef S. wurde bereits im Jahr 2014 vom Münchener Landgericht zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil das Gericht den Fall als bewaffneten Drogenhandel wertete. Der BGH sah die Sache jedoch anders und hob das Urteil im September des selben Jahres wieder auf.

 

Doch auch vom nächsten Münchener Richter wurde der heute 26-jährige wieder zu fünf Jahren verurteilt und dass obwohl er inzwischen auch seinen Lieferanten preisgegeben hatte. Wieder wurde das Urteil vom BGH aufgehoben. Nun wurde der Fall zum dritten Mal vor Gericht in München verhandelt. Zwar wurde das Strafmaß von Richterin Stier am Mittwoch gesenkt, doch muss Josef S. weiter in den Knast. Dass er gegenüber der Richterin auf die Frage, ob er immer noch Drogen nehme, antwortete er habe es „jetzt wieder mal probiert“, dürfte sich nicht zu Gunsten des Angeklagten ausgewirkt haben.

 

7 Antworten auf „Zum dritten Mal wegen Cannabis verurteilt

  1. Gasterl

    In Bayern ist eine Daily-Soap namens „Dahoam is Dahoam“ sehr beliebt. in den letzten beiden Folgen wurde Cannabiskonsum thematisiert. 4 ältere Dorfbewohner sind in einem Schrebergarten zum Männerausflug und rauchen einen Joint (Für Bayern sensationell, dass sowas überhaupt thematisiert wird). (Folge 1604) – am Ende der Folge steht die Polizei vor der Tür, während geraucht wird. In der darauffolgenden Folge erklärt die Polizei, dass sie wegen Einbruchverdachts gerufen wurden und riechen, dass Cannabis geraucht wurde. Ein Polizist geht sofort in die Hütte und sieht sich alles an (ja, so kennt man die bayerische Polizei) und kurz darauf vermelden die beiden Herren in Grün, dass sie auf Grund fehlender, sichtbarer Beweise wieder abziehen. (reines Wunschdenken).
    Ich bin gespannt, wie der BR nun in der nächsten Folge damit weitermacht, zumal einer der vier Herren nach dem Konsum Unwohlsein aufwies (auch am nächsten Tag). Ich befürchte, dass hier irgendetwas kommen wird in Richtung schwerer Nebenwirkungen.
    Dies zur Info über die Thematik in bayerischen Produktionen
    (http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/dahoam-is-dahoam/index.html)

  2. Mutti

    Wozu trägt einer, der im 100-Grammbereich tickt, zwei BUTTERFLYMESSER?
    Tut mir leid, aber mit solchen Gangstars hab ich kein Mitleid.

  3. Lieferheld

    Seinen Lieferanten Preisgegeben hoffentlich sperren sie den Typen für 10 Jahre ein das er keinen weiteren mehr Verpeifen kann geschieht ihm nun Recht das nennt man Charma.

  4. Dr.D

    @Mutti
    Wenn du dir den ganzen Bericht auf der Süddeutschen durchgelesen hättest wüssest du dass er die Messer nicht mit sich rumgetragen hat sondern, dass die bei der Hausdurchsuchung in der Wohnung gefunden wurden.
    Von daher ist der Typ weit davon entfernt ein Gangster zu sein. Und 3 Jahre für 100g? Naja was soll man dazu sagen.

  5. Mutti

    @Dr. D,
    hätte die Staatsanwaltschaft dem Vogel wegen des Besitzes eines Brotmessers oder einer Nagelpfeile eins reingewürgt, würde ich das anders beurteilen. Der Typ hält jedoch zwei (!) Butterflymesser parat, was meiner Ansicht nach zeigt, wessen Geistes Kind der mehrfach vorbestrafte und strunzdumme Heini ist. Die Vorstellung, dass meine Kinder mit einem bewaffneten Dealer verkehren, ist gruselig.

  6. Ralf

    Strunzdumm ist genau richtig, denn die selbe Frage hat mir dieses hinterhältige Staatsanwaltsschwein in Zweibrücken auch gestellt, nämlich ob ich mit Cannabis noch einmal Kontakt hatte. Hätte der nur mal hier Kommentare gelesen hätte er auch meinen gefunden wo ich an alle apelliere, die in einer solchen Situation sind, diese Leute nicht als fair und ehrlich anzusehen. Das sind Nazis und die darf, man nicht nur sondern die soll und muß man belügen, denn sie lügen ja von Grund auf auch ständig, um so weiter machen zu können wie ihr ganzes Leben schon und die Menschenrechte insbesondere den Gleichbehandlungsgrundsatz mit Füßen treten zu dürfen ! Macht`s also so wie ich und lügt ihnen frech und mit Inbrunst in ihre verlogenen Visagen ! Sagt NEIN ICH HATTE MIT CANNABIS SEIT DEM VORFALL NICHTS MEHR ZU TUN, dann habt ihr eine „günstige sozialprognose“ und sie können ins Eck scheißen.

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