Montag, 19. Oktober 2015

80-Jähriger verkauft tonnenweise Gras

 

Gut vorgesorgt

 

Dion bei seiner festnahme 2013 / Foto: Junction City, Kansas Police
Dion bei seiner Festnahme 2013 / Foto: Junction City, Kansas Police

 

 

Wenn in Deutschland eine Rentnerin oder ein Rentner mit ein paar Tüten Gras erwischt werden, wird regelmäßig über „Drogen-Omas“ oder „-Opas“ berichtet. Doch im Vergleich zum 80-jährigen Marshall, Herbert Dion aus Massachusetts sind unsere verrenteten Grasdealer kleine Fische. Dion hatte sich vergangene Woche schuldig bekannt, über lange Zeit hinweg große Mengen Cannabis verkauft zu haben.

 

Der Hanf-Fachhändler besitzt Recherchen des Boston Globe zufolge mehrere Häuser in Massachusetts, Colorado und Arizona und ist laut der Staatsanwalt einer der Hauptdrahtzieher im Cannabis-Business Neuenglands, also den Bundesstaaten Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Dion wurde in den 1980er bereits zweimal mit über 100 Pfund Gras erwischt und überlebte in 1980er Jahren einen Flugzeugabsturz, bei dem über 100. 000 Dollar gefunden wurden, deren Besitz ihm nie nachgewiesen werden konnte.

 

Aktuell wird ihm vorgeworfen, in der Zeit von  1992 bis 2013 zwischen drei und zehn Tonnen Weed vertickt zu haben.  Dion hat sich inzwischen schuldig bekannt, für sein Vergehen drohen ihm  zwischen fünf und sieben Jahren Haft in einem Bundesgefängnis. Dion und sein Anwalt haben die zu erwartende Strafe, die im Vergleich zu anderen Fällen relativ milde ist, von der Staatsanwaltschaft bei einem Schuldbekenntnis in Aussicht gestellt bekommen. „Herr Dion hat Verantwortung übernommen und freut sich auf das nächste Kapitel in seinem Leben,“ sagte der Anwalt des Angeklagten. Trotz des Schuldbekenntnisses versuchen Dion und sein Anwalt, die unter dubiosen Umständen angeordnete Hausdurchsuchung von 2013 als unrechtmäßig erklären zu lassen und dadurch ein Beweismittelverwertungsverbot zu erlangen. In diesem Falle käme Marshall Dion sofort auf freien Fuß.

8 Antworten auf „80-Jähriger verkauft tonnenweise Gras

  1. Vogl

    Umso oller desto doller – würde hier wohl am treffensten passen. Aber warum gibt man sich eigentlich noch den ganzen Stress mit 80 Jahren. Ich glaube da hätte ich besseres vor.

  2. Ernie

    Tja Leute, wie es aussieht war die diesjährige Cannabisdebatte wohl nur ein willkommener Lückenfüller für das Sommerloch. Mit dem Ergebniss, dass Konsumenten und Kleinanbauern noch heftiger verfolgt werden. Wie man hört sind in Berlin bis dato schon doppelt so viel Kleinplantagen ausgehoben worden wie 2014…
    Wie sagte schon damals Max Liebermann: „Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen will!“

  3. Lars Rogg

    @Ernie
    Das ist nicht nur in Berlin so. Zur Zeit fallen die Kleinanbauern wie Fliegen unserer Staatsmacht zum Opfer. Menschen die keinerlei Gefahr für die Gesellschaft darstellen werden gnadenlos gerichtet. So leicht wie zur Zeit konnten die Bullen noch nie Punkte scheffeln. Mich hat es auch getroffen, allerdings ohne nennswerten Fund. Bei mir es ein widerwärtiger, charakterloser Nachbar gewesen, dem ich beim Einzug geholfen hab, auf dessen Kinder ich aufgepasst hab und für den ich einkaufen gegangen bin. Zum Dank hat er mich verpfiffen. Pisser gibt es massenhaft. Und wenn man dann noch wegen legal erworbenen Material Hausbesuch bekommt (s. Udopea) fallen halt die harmlosen Bauern, die keinen Dreck in ihr Gras mischen. Gute Arbeit liebe Polizei !!! Suuuperschlau !!!
    Vor etwa zwei Monaten hat sich einer meiner ältesten Freunde Todgesoffen. Völlig legal. Hätte er die Chance gehabt sich anders zu entspannen, könnte er heute noch leben. Aber kleine Kiffer werden verfolgt und übelst kriminalisiert. Dieser Staat ist derart schwerfällig und lernressistent, dass man nur noch Sch… schreien möchte…

  4. Lars Rogg

    Nachtrag
    wenn ich den gottverdammten Dreck von diesen arroganten, dummen und völlig überbezahlten Psychoonkeln und Tanten höre, werde ich immer rasend vor Wut.
    Dieses degenerierte Gesindel behauptet immer wieder dreist und unverschämt, dass Cannabis gefährlicher wäre als Alkohol. Der Tod meines Freundes (s.o) ist der beste Gegenbeweis. Einer von 74000 jedes Jahr alleine in Deutschland. Könnt ihr lesen ihr Gehirnakrobaten??? Mindestens nochmal soviele sterben am Glimmstängel. Aber ihr verteufelt aus Gewinnsucht das relativ harmlose und nicht letale Cannabis. Ich hasse euch !!!
    „Thomasius Du besc…., arsc…gef..r Hur…ohn!! Menschen wie Dir möchte ich nur noch die Fresse polieren…
    Hey Thomasius, Holm Hadulla und co. Wo auch immer ihr euch verkriecht, ich wünsche euch ekelhaften Lügnern den gleichen, grausamen Tod wie meinem Freund Marc…“

    ich entschuldige mich bei den Netiquettewächtern für meinen Wutausbruch.

  5. hardo

    ja eine heilpflanze wird von der alkohol und pharmalobby schlechtgemacht,das wort droge passt eher zu nikotin und tabletten und alkohol. die gesetzemacher spinnen doch,alles falsch rum

  6. Ralf

    @Lars Rogg
    Schone deine Nerven, denn das ist dieser desinfektionsmittelabhängige (ich hab es mittlerweile schon ein paar mal geschrieben, damit den Leuten möglicherweise ja doch irgend wann mal klar wird wer uns da regiert) Psychopat mit einem Professorentitel, den er von anderen desinfektionsmittelkranken Psychopaten gekauft oder erschleimt hat, nicht wert. Dieser ungebildete Heini sollte doch irgendwann auch einmal die Grundlagen der Chemie in der Schule gelernt haben, hat er aber anscheinend in den Hilfsschul- ähnlichen Einrichtungen, wo er seine Zeugnisse bekommen hat, nicht gelernt. Mit Alkohol tötet man Bakterien, Krankheitskeime und leider auch Gehirnzellen ab, was die geringe Intelligenz dieses und anderer Prohibitionsneandertaler erklärt und auch nützliche Bakterien, und alles was es an inneren Organen so gibt, ab. DIESE VOLLPFOSTEN SAUFEN AUS VERGAMMELTEN FRÜCHTEN HERGESTELLTES DESINFEKTIONSMITTEL, daran führt einfach kein Weg vorbei. Ich kann mir nicht vorstellen daß BENZIN SCHNÜFFELN dem Gehirn mehr schadet. Laß diesen SELBSTVERSTÜMMLER Tom Arschius also ruhig weiter dummschwätzen, mich amüsiert dieser arme Irre nur noch.

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