Montag, 12. Oktober 2015

Ohio steht kurz vor der Regulierung

 

Drei Wochen vor dem Volksentscheid gibt es 53 Prozent Zustimmung

 

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Ohio ist kurz vorm Ziel / Illustration: marker

 

 

 

 

In 22 Tagen wird in Ohio über „Issue 3“ abgestimmt. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden gleichzeitig über die legale medizinische Verwendung und die Re-Legalisierung des Freizeitgebrauchs. Derzeit können die Initiatoren von „Responsible Ohio“ gleich in mehreren Umfragen auf eine 53-prozentige Zustimmung verweisen, während nur 44 Prozent „Issue 3“ ablehnen.

 

Sollten die Wählerinnen sich am 3. November für die Initiative entscheiden, gäbe es in Ohio zukünftig einen Coffeeshop pro 10.000 Einwohner. Bei einer Bevölkerung von  11.594.163 (Stand 2014)  wären das genau 1.159 Hanf-Fachgeschäfte. Der Steuersatz für Produzenten läge bei 15, der für den Einzelhandel bei fünf Prozent. Privatpersonen dürften dann bis zu vier blühenden Pflanzen und acht Unzen Gras besitzen sowie maximal eine Unze mit sich führen. Die Versorgung mit medizinischem Cannabis soll, ähnlich wie in anderen Bundesstaaten, von unkommerziellen Patientenkollektiven in Form von Cannabis-Apotheken (Medical Dispensaries) übernommen werden.

4 Antworten auf „Ohio steht kurz vor der Regulierung

  1. Lars Rogg

    Wenn man sich klar macht, dass wir in Deutschland dagegen wie im Mittelalter agieren, mit Gestalten wie Mortler, Gröhe und Thomasius, etc (würg). Aber eigentlich sind ja die meisten Parteien bzw Politiker zu feige um konkret zu werden und vernünftige Veränderungen zu fordern. Was macht denn der viel gelobte Cem ?? Ein typisches Heisluftgebläse, der sich nur deswegen als Vorkämpfer darstellte, weil er zu blöd oder zu bekifft war rechtzeitig ein Pflanze weg zu rücken und sich irgendwie herauswinden musste. Was wurde dem Ar… Vorschusslorbeeren überreicht. Wieviel Hoffnung hat der bei den Naiven unter den Kiffern geweckt ?? Vergebens…
    Die Weisungen von Gerichten werden von unserern gewählten Politikern ignoriert und die Bevölkerung weiterhin mit Fehlinformationen gefüttert und Kranke und Schmerzpatienten sich selbst oder der Bullerei überlassen. Sie handeln gegen die Verfassung auf die sie geschworen haben, die Menschenrechte und die Vernunft. Ich hasse die Sorte Politiker die lieber TTIP verteidigen und Umwelt- und Bürgerrechte in den Gulli kicken wollen, als sich auf die Hinterbeine zu stellen und im Sinne der Bürger und deren Rechte zu Handeln. Als kranker der Hanf als Medikament benötigt oder als einfacher Hedonist, kann man nur noch auswandern um dieser widerwertigen kriminalisierung zu entgehen. Muss ja nicht gleich die USA sein- zu viele Waffenirre. Niederlande, Spanien oder Portugal wären interressant um in 10 Jahren zurück kommen zu können, wenn man das dann noch will. Ausserdem sind Familie und Freunde dann auch nicht so weit weg. Hätte ich hier keine Verpflichtungen, wäre ich schon längst an die holländische Küste gezogen. Nette Menschen, tolle Luft und eine einfache, unkomplizierte Medikamentenversorgung. Dann muss man sich auch nicht mehr über diese ekelhaften Dogmatiker (s.o.) sowie kriminellen Richter und Staatsanwälte ärgern, terrorisieren oder wegsperren lassen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal auf die amerikanische Lernfähigkeit neidisch sein würde…scheiß Spiel !!!

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