Donnerstag, 10. September 2015

„Jes“, „Akzept“ und „Vision“ kämpfen seit 25 Jahren für eine menschliche Drogenpolitik

Das Hanf Journal gratuliert

 

jes_25_c55d41894e
Grafik: Akzept/ Jes/ Vision

 

 

 

Vor 25 Jahren gab es mit Ausnahme staatlicher Propaganda nur sehr wenige evidenzbasierte Informationen zu Drogen und deren sicheren Konsum. Als „Jes“, „Akzept“ und „Vision“ damals gegründet wurden, waren sie mit die ersten, die Safer Use und Konsum akzeptierende Strategien im Rahmen der Arbeit mit Usern und Abhängigen unterstützten und propagierten.

 

„Unsere Vorstellung einer respektvollen und akzeptierenden Drogenpolitik hat – entgegen erheblicher Widerstände – viele Bereiche der heutigen Drogenhilfelandschaft entscheidend geprägt. Die Meilensteine sind jedoch mühsam erkämpft worden und wären ohne die Einbindung von Drogengebrauchern und eine breite Unterstützung aus Politik und Verwaltung nicht möglich gewesen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der drei Verbände jetzt anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens.

 

Am kommenden Montag wird der Verein in Köln ein kleines Fest anlässlich des Jubiläums ausrichten, zu dem alle Mitglieder sowie Interessierte herzlich eingeladen sind – um Voranmeldung wird gebeten.

 

Tags darauf, am 15.9.2015, findet im Rahmen des Jubiläums ab 10.30 Uhr eine Fachtagung zum Thema „Herauswachsen aus dem Krieg gegen die Drogen“ statt.

 

2 Antworten auf „„Jes“, „Akzept“ und „Vision“ kämpfen seit 25 Jahren für eine menschliche Drogenpolitik

  1. X-KIFFER

    25 Jahre verzweifelter Widerstand gegen eine unmenschliche Politik. OK man hat einige klitzekleine Erfolge erreicht mit denen man sich ein wenig trösten kann. Aber immer noch werden bei uns in Deutschland unschuldige friedliche Menschen wegen Drogenkonsum verfolgt eingekerkert und ihr Leben wird zerstört, werden die Grundrechte in diesem Bereich niedergetrampelt.
    25 Jahre ohnmächtiger Kampf! Ist das ein Grund zu Feiern? Unter einem freudigem „Jubiläum“ stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor.
    Wäre schön wenn man irgendwann einmal in ferner Zukunft feiern könnte daß der letzte Drogenprozess 25 Jahre zurückliegt oder daß der letzte Drogenhäftling vor 25 Jahren freikam.
    Trotzdem möchte auch ich meinen Glückwunsch darüber aussprechen das die Organisationen überhaupt noch existieren.

  2. mr.tola

    meine hochachtung für 25 jahre gutebdrogenarbeit.ich hoffe in 25 jahren lachen wir über das unsinnige btmg.stay stoned

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.