Donnerstag, 20. August 2015

Ein Coffeeshop für Düsseldorf

Auch Tübingen will regulieren

 

Foto: schmiddie
Düsseldorf könnte nach Berlin die zweite Stadt werden, die einen Antrag bei der Bundesopiumstelle einreicht / Foto: schmiddie

 

 

Gestern wurden sowohl in der Landeshauptstadt von NRW als auch in Tübingen über Anträge für ein Coffeeshop-Modellprojekt diskutiert. In Düsseldorf stimmten im Ausschuss für Gesundheit und Soziales der Stadt alle Parteien mit Ausnahme der CDU für einen ähnliche Antrag wie den, den der Berliner Bezirk Kreuzberg/Friedrichshain jüngst gestellt hatte. In Tübingen, wo der Vorschlag von einem Stadtrat der PARTEI kam, unterstützen derzeit allerdings nur 18 von 40 Stadträten die Idee. Das soll sich nach dem Willen der Befürworter im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Stadt, die für den Herbst diesen Jahres geplant ist, noch vor einer eventuellen Abstimmung im Gemeinderat der alten Universitätsstadt ändern.

 

Anders als in Kreuzberg bringt die SPD, die in Düsseldorf hinter dem Antrag steht, wieder mal die Abgabe über Apotheken ins Spiel. Genau wie einst in Schleswig-Holstein oder kürzlich in Bremen scheinen die Sozialdemokraten noch ein Problem mit Hanf-Fachgeschäften zu haben. Die Apotheken halten das ebenso wenig für eine gute Idee und wollen gar kein Weed verticken. Auch für Konsumenten wäre der Verkauf in Apotheken eine unerträgliche Stigmatisierung, und auch normale Apotheken Kunden wären mit Sicherheit nicht begeistert, zu Feierabend Kifferhorden anzutreffen.

 

 

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