Mittwoch, 27. Mai 2015

Legales Gras in Münchner Museen

Die Kunst macht’s möglich

 

Das Menü in der Asociacion Club Medical THC, Foto: Archiv
Is‘ doch nur Kunst  Foto: Archiv

 

Gras in Bayerns Hauptstadt, das öffentlich ausgestellt, anstatt verteufelt und beschlagnahmt wird? Im Rahmen der Ausstellung „Waterbound- vom Leben mit dem Wasser“ präsentieren Internationale Perfomance-Künstler im Ismainger Kallmann-Museum (23.5.-30.8) und in der Neuen Galerie Dachau (22.5.-26.7.) ihre Werke zum Thema „Mensch und Wasser.“

 

‚Die Ausstellung vereine zeitgenössische Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Videoarbeiten, die sich mit existentiellen, ökonomischen, sozialen, ökologischen und kulturellen Aspekten des vielschichtigen Verhältnisses von Mensch und Wasser auseinandersetzten‘ heißt es im Begleitheft.

 
Der Beitrag des niederländischen Künstlers Hermann de Vries zeigt verschiedenen Tongefäße von Märkten aus Nepal, die neben Linsen, Bohnen und Erde auch Cannabis enthalten. Ob das Nepal-Gras im Museum staatlich genehmigt ist oder unter die „Freiheit der Kunst“ fällt, ist der Redaktion nicht bekannt.

4 Antworten auf „Legales Gras in Münchner Museen

  1. Sebastian

    Kultur ist den Bayern heilig! Deshalb ist der Konsum von Bier, Schnaps und Wein auch vollkommen in Ordnung und die Gesundheit wird hinten an gestellt.
    Oder wie erklärt man sich das sonstige Gezter gegen Gras und die darauffolgende Antwort: „Aber Alkohol ist fest in unserer Kultur verankert”!?

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