Dienstag, 12. August 2014

Legalize! braucht Eure Unterstützung

Bürgerinitiative in Österreich erfolgversprechend gestartet

 

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Der kiffende Staatsadler hatte Bernhard Amman einst zwei Strafanzeigen beschert

 

Auch wenn die Gesetzgebung in Österreich ein wenig liberaler ist als in Deutschland, ist die Situation für Konsumierende und Patienten auch in der Alpenrepublik von Hanfverbot und Repression bestimmt. Bernhard Amman, Gründer und Vorsitzender von „Legalize !“, hat jetzt eine Bürgerinitiative „zur Herausnahme von Cannabis aus dem Suchtmittelgesetz“ online gestellt. Die Initiative hat innerhalb einer Woche großes mediales Interesse hervorgerufen und bereits über 10.000 Unterstützer gesammelt. Bis zum Zeichnungsende am 18.August braucht „Legalize.at!“ allerdings insgesamt 100.000 Unterzeichner, damit die Initiative auch sicher im Wiener Parlament beraten wird.

 

Wer in Österreich wahlberechtigt ist, kann hier mit wenigen Klicks an der Initiative teilnehmen und so die Legalisierung in Österreich einen Schritt voran bringen.

 

7 Antworten auf „Legalize! braucht Eure Unterstützung

  1. Gasterl

    Was passiert eigentlich mit der Petition, wenn die 100.000 Unterzeichner nicht erreicht werden? Fällt die dann gänzlich unter den Tisch, oder gibt es dann noch eine Chance, dass dennoch darüber zumindest gesprochen wird im Parlament?

  2. Richard

    also ich hätte es jetzt auch so verstanden, dass es auch mit 500 Unterschriften auf jeden Fall behandelt wird, nur wird die Gewichtung und der „Druck“ auf die Politiker mit 500 Unterschriften zu gering sein – da sieht es mit derzeit fast 12400 Stimmen deutlich besser aus 😉

  3. Kevin

    Ich glaube auch, dass die Zahlen nicht ganz stimmen. 100.000 Unterschriften in 2 Wochen halte ich für unmöglich. Von gut 8 Millionen Einwohnern muss man sich erst mal die Personen heraussuchen, welche Wahlberechtigt sind, einen Internetzugang haben und überhaupt mit der Webseite der Bürgerinitiative umgehen können. Wenn man mal Omas und Opas findet, welche einen Computer haben, dann gehen deren Fähigkeiten meist nicht über die gebookmarkten orf.at und wetter.at hinaus.
    Und es gibt sicher einige Senioren, welche dafür stimmen würden. Siehe auch Berichte aus den USA, wo ältere Semester Cannabis für sich entdecken.

  4. Ottler

    Ich finde die Resonanz für diese Bürgerinitiative echt toll und hoffe, dass es so weiter geht. Was ich aber sehr traurig finde ist, dass in Österreich für die europäische Bürgerinitiative ‚Weed like to talk‘ bisher nur knapp 700 Leute unterschrieben haben!
    Wieso kann man für solche Initiativen nicht gemeinsam Werbung machen, schließlich dienen sie ja dem gleichen Zweck!? Mit 10000 Unterschriften mehr wäre Österreich nach Polen das 2te Land welches das Quorum bei der europäischen Initiative erreicht hätte!!
    P.s.: Gab es eigentlich auf der Hanfparade Unterschriftenlisten dafür, beziehungsweise wurde diese Initiative (EU) überhaupt erwähnt??

  5. roland

    Hallo
    Jeder der sich ernsthaft mit dem Thema der Legalisierung ca 2 h Internet, Auswirkungen auf die länder die uns voraus, wissenschaftliche über jugendschutz und vieles vieles mehr, und dann etwas nachdenkt warum hanf verboten wurde und morphium gibs in jeder Apotheke(was bekanntlich der schwer süchtig machende Stoff als im Heroin)Das Geld ist für den Staat kein Thema weil sie ja so wies ist zufrieden sein.Sie haben sich schon abgesichert.Allso Millionen an Steuergeldern nehm ich nicht mehr mal als argument da viele davon profitieren das es die mittelschicht nieder ringt.Und die cannabislegalisierung zum schluß ihnen etwas wegnimmt damit, um vielleicht ein Milliardchen weniger profit.Also steruereinnahmen seh ich gar nicht als plus punkt aber die entkriminalisierung 800000 Menschen, den helfswerten der noch vielen millionen kranke und das gesammelte wissen läßt überhaupt kein Grund für ein weiters Verbot für cannabis.Die die sich objektiv erkundigen über dieses Thema hat entweder gemogelt und nicht alles gelsen oder aber man ist etwas langsahm, oder a nachschreier der wiederum nicht alles gelesene verstanden hat

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