Dienstag, 10. Juni 2014

Gras als Teil der Wirtschaftsleistung

Drogen sollen ins BIP mit einberechnet werden

 

25 Unbekannte unter 600 Watt
Jede Blüte zählt

 

 

Das Wall Street Journal meldet, dass auch Drogengeschäfte einer neuen Richtlinie aus Brüssel zufolge in einigen EU-Ländern bei der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes einbezogen werden sollen. Die UNO hatte ihren Mitgliedsstaaten bereits 2008 empfohlen, illegal erwirtschaftete Gelder aus Drogenhandel und Prostitution bei der Berechnung der Wirtschaftsleistung eines Landes mit einzubeziehen. Ohne diese Gelder seien die errechneten Zahlen nicht aussagekräftig.

Großbritannien, Irland und Italien machen sich jetzt als erste EU-Staaten daran, die neue Richtlinie umzusetzen. Im Königreich rechnen Wirtschaftsfachleute mit einer Steigerung des BIP um 0,7 Prozent. In Italien, das den Schmuggel illegaler Güter noch dazurechnet, erwarte man einen noch größeren Anteil illegaler Aktivitäten an der Gesamtleistung der Volkswirtschaft des Landes. Großbritannien plant, die ergärtnerte Menge Indoor-Gras anhand von Samen-Verkaufszahlen und Stromabsatz zu schätzen.

Kritiker halten Brüssel jedoch vor, dass die statistische Erfassung illegaler Aktivitäten nur wenig aussagekräftig sei, da sie zum Teil auf Schätzungen beruhe und deshalb weniger exakt sei als die Erfassung der restlichen Faktoren, die das BIP ausmachen. Andere Europäische Länder haben angekündigt, der UNO-Initiative zu folgen.

 

 

 

 

7 Antworten auf „Gras als Teil der Wirtschaftsleistung

  1. Gasterl

    Darum wird eine flächendeckende Legalisierung meiner Ansicht nach in der EU nicht wirklich eintreten -> Denn die Illegalität lässt die Preise exorbitant in die Höhe schnellen, was dann für die extrem angeschlagenen Staaten im BIP positiv ist. Würde man es legalisieren, wäre es auch in den BIP, aber dann mit viel kleineren Summen…das ist politisch nicht gewollt.

  2. Ralf

    Das ist so nicht korrekt, überall wo es legal ist, sind die Preise teilweise doppelt so hoch wie auf dem Schwarzmarkt. Man kann also davon ausgehen daß das aus Drogen erwirtschaftete BIP sogar noch steigen würde

  3. Sebastian

    Das ist so nicht korrekt…
    Bei RiverRock in Colorado zB. gibts weltbestes Bioweed für 10$ pro Gramm, das sind etwa 7.39€. Die teuerste Sorte liegt bei 15$, das sind 11,09€ pro G. Mal ganz abgesehen von der Qualität, der Sortenauswahl, der sinnvollen Verwendung der inbegriffenen Steuern und dem Service.

  4. reefermadness

    @ralf…

    Christian Wulff
    „Als ich das erfuhr, habe ich zum ersten Mal geweint“

    rofl……
    Furchtbare Journalisten, furchtbare Juristen: Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat den Deutschen in seinem Buch „Ganz oben ,,als ich auf heroin und alkohol war ,,,und , ganz unten“ als ich angefangen habe cannabis zu konsumieren ..und den BIP zu analysieren um euch einiges mitzuteilen !!! lOl
    ja wer verarscht hier eigentlich wen???

    mfg

    mfg

  5. Gasterl

    Laut einem Freund, der seit Jahren konsumiert und in Rosenheim studiert zahlt er dort für „Standard“ ca. 13 Euro – wenn er was besseres will, werden teilweise Preise um die 20 Euro ausgerufen.

  6. Ralf

    Ja, Rosenheim,Bayern, das ist doch klar, da fährst du doppelt so lange ein für dieselbe Menge wie hier, also kostet es auch das Doppelte. Hier in Rheinland Pfalz oder in Hessen kriegst du es für die Hälfte !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.