Montag, 18. November 2013

31 Coffeeshops vor dem Aus

Alarmierendes Signal aus Amsterdam

Das Hanf Journal zu Besuch im Coffeeshop Abraxas in Amsterdam
2004: Das Hanf Journal im Abraxas

Einer Meldung von keinwietpas.de zufolge werden im Laufe der kommenden zwei Jahre in Amsterdam 31 alt eingesessene Coffeeshops schließen, darunter so vertraut klingende Namen wie „Homegrown Fantasy“, „Abraxas“, „The Bulldog“ oder „The Grashopper“. Grund für die Schließung ist ein neues Abstandskriterium, das alle Coffeshops, die näher als 350 m an einer Schule liegen, als jugendgefährdend einstuft. Bereits ab dem 1. .Januar 2014 dürfen die betroffenen Shops während des laufenden Schulbetriebs nur noch zwischen 18 und 1 Uhr sowie am Wochenende oder an Feiertagen ihre Pforten öffnen.

 

Für die Einhaltung der Abstandsregel hat die Stadt bereits einen Zeitplan veröffentlicht, der eine schrittweise Schließung der Läden bis 2016 vorsieht.

Ab dem 01.Juli 2014 werden:

Grasshopper (Nieuwezijds Voorburgwal)
Homegrown Fantasy (Nieuwezijds Voorburgwal)
Gouden Boon (Da Costastraat)
Ocean (Dusartstraat)
Betty Boop (Nieuwezijds Kolk)
De Kade (Stadionkade)
The Power (Wibautstraat)
Ben (Kolksteeg)
Magic (Herengracht) und
The Wauw Shop (Spaarndammerdijk)

schließen.

Ab dem 01.Januar 2015 werden im

Abraxas (Spuistraat)
Anyday (Korte Kolksteeg)
The Energy Shop (Spuistraat) und im
Biba (Hazenstraat)

die Lichter ausgehen und ab dem 1. Januar 2016 werden auch

Crown Drei (Rietwijkerstraat)
Space Mountain(Dusartstraat)
High Time (Jan van Galenstraat)
Resin (Hekelveld)
Lucifera (Frederik Hendrikstraat)
Méditerranée (Spuistraat)
The Rookies Bar (Short Leidsedwarsstraat)
Utopia (Nieuwezijds voorburgwal)
Der Gral (Albert Cuypstraat)
Get Down to Es (Short Leidsedwarsstraat)
Mellow Yellow (Vijzelgracht)
The Bulldog (Leidseplein)
Heute (Dusartstraat)
Crown Zwei (Alte Brücke Steef)
Pit (Oudebrugsteeg)
El Guapo (New Neuve) sowie
Kleine (Vijzelgracht)

Geschichte sein.

Coffeeshop-Aktivist Noel van Schalk vermutet in seinen Blog, dass iess der Preis sei, den der Amsterdamer Bürgermeister van Laan an Innenminister van Opstetten zahlen musste, damit Amsterdam weiterhin vom so genannten „I-Kriterium“ verschont bleibe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.