Montag, 2. September 2013

DEA schlimmer als NSA

New York Times berichtet über Daten-Sammelwut der Drogenfahnder

 

Vier Milliarden Telefonanrufe täglich: „Keine Verletzung der Privatsphäre“

Einem Bericht der New York Times zufolge sammeln die Drogenfahnder der DEA mehr Daten als die NSA. Das„Hemisphere Projekt“, ein Geheimprojekt der DEA, lokaler Drogenbekämpfungsbehörden sowie dem Telekommunikationskonzern AT&T, habe dem Artikel zufolge Zugriff auf mehr als vier Milliarden Telefonanrufe täglich. Die Sammlung der mitgeschnittenen Telefonate reiche bis ins Jahr 1987 zurück und stelle an Volumen bisher alles Vergleichbare in den Schatten.

Nach Angaben der Regierung befänden sich die Mitschnitte, anders als bei der Datensammlung der NSA, in Besitz von AT&T und könnten von Regierungsbeamten nicht ohne Verdachtsmoment genutzt werden, weshalb das Programm die Privatsphäre der US-Bürger/innen auch nicht verletze.
Die Regierung habe das Programm, das auch den Standort des Telefons speichert, 2007 aufgrund des häufigen Mobil-Telefonwechsel von Dealern beschlossen und finanziert.

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