Dienstag, 1. Dezember 2015

USA: Das Problem mit Pestiziden bei medizinischem Cannabis

 

Oregon will einschreiten

Bild: vierdrie / freeimages
Lecker Gras / Bild: vierdrie / freeimages

 

 

In Colorado kontrolliert die MED (Marijuana Enforcement Division) die Pestizidbelastung von dem Gras, das für den „Recreational Use“, also den Konsum zu Entspannungszwecken, an Erwachsene über 21 verkauft werden darf. Leider gab es hier in letzter Zeit auch immer wieder Funde von stark Pestizid belastetem Gras. Medizinisches Cannabis hingegen muss überhaupt nicht auf Rückstände und Belastungen untersucht werden, wenn es die jeweilige Hanfapotheke nicht freiwillig macht. So kommt es, dass nicht nur in Colorado, sondern in vielen US-Bundesstaaten medizinisches Cannabis verkauft wird, das sonst durch jede Kontrolle fallen würde.

 

In Oregon, wo Cannabis per Volksentscheid re-legalisiert wurde,  dürfen die Hanfapotheken so lange auch Cannabis an Erwachsene abgeben, bis das staatliche Shop-System steht, was voraussichtlich Mitte 2016 der Fall sein wird. Weil auch das medizinische Cannabis in Oregon nicht auf Pestizide, Schimmel oder andere Rückstände kontrolliert werden muss, schlägt der Biologe Mowgli Holmes jetzt Alarm, nachdem in Gras aus Oregons „Medical Dispensarys“ über 60 Pestizide gefunden wurden. Daraufhin hat das Gesundheitsministerium von Oregon angekündigt, so schnell wie möglich und somit auch vor der Eröffnung der ersten Shops die Rückstandsbelastung in Cannabis gesetzlich zu regeln.

Eine Antwort auf „USA: Das Problem mit Pestiziden bei medizinischem Cannabis

  1. Weednews.de

    Ist schon ne ganz schöne Menge Pestizide in dem medizinischen Gras dort drüben. Obwohl was man hier so bekommt hat auch nicht gerade nen Umweltoscar verdient, manche Streckmittel sind schon wirklich heftig.

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