Montag, 7. September 2015

„Seit ich Richter bin, kann ich mir den Genuss nicht mehr erlauben“

Jugendrichter Andreas Müller fordert erneut die Regulierung von Cannabis

 

R.I.P alte Homepage…
Müller erhält von insgesamt 120 deutschen Strafrechts-Experten Unterstützung Foto: Su

 

 

Jugendrichter Andreas Müller hat sich heute in verschiedenen Medien für einen regulierten Cannabis-Markt ausgesprochen. Der deutschlandweit bekannte Richter, der auch aufgrund seiner harten Urteile gegen jugendliche Gewalttäter Schlagzeilen machte, äußert sich in einem aktuellen Focus-online Video gegenüber dem Verbot von Cannabis mehr als kritisch. Müller hält Alkohol für gefährlicher als Cannabis und fordert die Schaffung eines legalen Markts. ‚Gekifft habe er selbst auch schon einmal, doch seit seiner Tätigkeit als Richter sei ihm das nicht mehr möglich, weil es leider illegal sei‘, zitiert das Video Richter Andreas Müller.

 

Übrigens werden im Jahr nicht 150, sondern 150.000 Verfahren aufgrund von Hanfderivaten eingeleitet, lieber Focus.

8 Antworten auf „„Seit ich Richter bin, kann ich mir den Genuss nicht mehr erlauben“

  1. X-KIFFER

    Im Video wird gesagt das der Richter Alkohol für viel gefährlicher als Cannabis hält. In Eurem Text steht es genau umgekehrt. Bitte korrigieren !!!

  2. hardo

    im text ist ein fehler drin bitte verbessern,ihr schreibt richter hält cannabis für gefährlicher wie alkohol,dabei meint der gute man es umgekehrt das alkohol gefährlicher als kiffen ist ,und das stimmt ,noch keine bekifften schlägereien gesehen,immer war der suff schuld

  3. Vorposter

    Jap Vorposter hat recht da hat sich ein peinlicher Fehler eingeschlichen:)
    Alkohol hat ja seinen legalen Markt bereits.

    Lg

  4. wiedernicht

    „Müller hält Alkohol für gefährlicher Cannabis als und fordert die Schaffung eines legalen Markts. “

    Jetzt noch „als“ vor Cannabis und dann stimmt es.
    Viel Glück wir glauben an dich…;)

  5. Gasterl

    @Thosewhoareabouttodie
    Das liegt wohl daran, dass man bei Focus unter „Echtnamen“ Kommentare schreibt. Das hindert viele Befürworter einer Legalisierung nach wie vor daran, ihre Meinung öffentlich kund zu tun, da sie Angst vor Repressionen haben. Wer hingegen das alte – mittlerweile wissenschaftlich widerlegte – Stigma vertritt, tut sich leicht damit, seinen Senf dann dort zu posten.

  6. Carstón

    Mir geht es ähnlich wie dem Richter – mein Beruf erlaubt mir den Genuss leider nicht, das Stigma und die eventuellen Konsequenzen sind einfach zu groß. Ich werde entweder bis zur Legalisierung oder bis zur Rente warten müssen… Aber der Tag wird kommen, wo ich mein Lieblingsrauschmittel wieder konsumieren kann, so oder so.

  7. Ralf

    Und wo bleibt die Zivilcourage ? Wer erlaubt dir das nicht, dein Beruf oder deine Feigheit? Andere haben Mut gehabt und bezahlen nun teuer dafür weil sie von allen, die so denken wie du im Stich gelassen werden.

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