Freitag, 20. Februar 2015

5 Dinge die man über CBD wissen muss

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Euch ist wahrscheinlich schon mal CBD untergekommen. Vielleicht habt Ihr CBD Produkte in Geschäften gesehen, gehört dass Menschen darüber reden und es tatsächlich zu Euch genommen, ohne es zu wissen. Erfahrt hier, worum es überhaupt geht.

 

Was ist CBD?

 

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, eine einzigartige Verbindung, die sich von Natur aus in Cannabis und Hanf befindet. Wenn Ihr jemals Marihuana geraucht habt, habt Ihr CBD konsumiert, allerdings nur in sehr geringen Mengen.

 

Ganz sicher habt Ihr  von THC gehört – dem prominentesten Cannabinoid, das für den einzigartigen Rausch verantwortlich ist, den Cannabis auslöst. CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid in der Pflanze, gleich an zweiter Stelle hinter dem THC. Bis vor ein paar Jahren wusste kaum jemand etwas über CBD, aber in den letzten Jahren wurde in Studien herausgefunden, dass diese Verbindung einen atemberaubenden medizinischen Wert hat. Zum Beispiel ist die Verwendung von CBD als Antiepileptikum direkt für die erdrutschartige Veränderung der öffentlichen Meinung über Cannabis für die medizinische Nutzung verantwortlich. In diesem Sinne haben wir die 5 wichtigsten Dinge aufgeführt, die Du über CBD wissen musst.

 

1. CBD macht nicht „high“

 

Egal wieviel CBD man zu sich nimmt – es wird einen nicht „high“ machen. Anders als THC ist CBD nicht psychoaktiv, so dass man es nehmen kann ohne gleich den Himmel zu küssen. Wenn man CBD-reiche Cannabis Sorten raucht, wird die kleine Menge THC darin einen natürlich berauschen, aber bei der Verwendung eines reinen CBD Ergänzungsmittels muss man sich darüber keine Sorgen machen.

 

2. CBD ist in fast jedem Land legal

 

Dank der Tatsache, dass CBD nicht psychoaktiv ist, ist es in den meisten Ländern auf der ganzen Welt legal. Dies bedeutet, dass es wie jedes andere Ergänzungsmittel zur Förderung der Gesundheit ver-/gekauft und konsumiert werden darf, ohne dass sich die Polizei damit befasst.

 

3. CBD ist nachweislich eine Hilfe bei einer breiten Palette von Beschwerden

 

Obwohl offiziell nicht als Medikament anerkannt, haben Studien gezeigt, dass CBD bei einer ganzen Reihe von verschiedenen Krankheiten von Nutzen ist. Dazu gehören Epilepsie, Angststörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Psychose, Depression, entzündliche, neurodegenerative Erkrankungen und sogar Krebs. Aber verlasst Euch nicht einfach nur auf unser Wort – startet eine schnelle Suche auf Google und Ihr werdet viele Studien finden, in denen CBD untersucht wurde. Diese Substanz ist so vielversprechend, dass GW Pharmaceuticals, das Unternehmen hinter dem weltweit ersten THC Spray, im Begriff ist CBD als zugelassenes pharmazeutisches Medikament zur Behandlung von Epilepsie auf den Markt zu bringen.

 

4.Nicht alles CBD wird auf die gleiche Weise gewonnen

 

Die Qualität der heute verfügbaren Produkte die auf CBD basieren kann sehr stark variieren. Leider wurden einige CBD Produkte gefunden in denen gar kein CBD war oder sie waren mit Pestiziden und Bakterien kontaminiert, was dem Zweck der Verwendung von CBD entgegensteht. Daher ist es wichtig einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden, der qualitativ hochwertige CBD Produkte vertreibt. Eines dieser Unternehmen ist Cibdol, das zu 100% aus biologisch angebautem Hanf gewonnenes und im Labor getestetes CBD Öl produziert. Sie verwenden keine Pestizide oder anderen Chemikalien und Labortests gewährleisten, dass das CBD Öl immer die angegebene Wirksamkeit hat.

 

5. CBD Dämpft die Wirkung von THC

 

CBD hilft die Wirkungen von THC zu dämpfen und zu regulieren. Habt Ihr schon mal erlebt, dass Euch die Wirkung vom THC „zu viel“ wurde? CBD nimmt dem die Spitze und ist verantwortlich für die Stress reduzierende Wirkung von Cannabis. Neu gezüchtete CBD-reiche Sorten bewirken einen viel funktionelleren Rausch, was für medizinische Nutzer sehr nützlich ist.

 

Und das ist erst der Anfang! Die Wissenschaft hat gerade erst begonnen an der Oberfläche des Potenzials von CBD zu kratzen, aber schon jetzt wird deutlich, dass CBD ein mächtiges Supercannabinoid ist!

 

16 Antworten auf „5 Dinge die man über CBD wissen muss

  1. Carstón

    CBD wirkt auch antipsychotisch und generell gegen alle negativen Begleiterscheinungen von (zu hoch dosiertem) THC. Finde ich prima. Wenn Cannabis in einer fernen Zukunft mal legal bei uns erhältlich sein sollte, könnte die Regierung – wenn es ihnen denn ernst ist mit Gesundheits- und Verbraucherschutz – Grenzwerte für THC (zB max 15%) und Mindestwerte für CBD (mind 5% ??) festlegen, um den Grad-Genuss verträglicher zu machen. Wäre doch mal ne Idee. Für Alkoholika gibt es ja auch genaueVorschriften.

  2. Jan

    Danke für den guten Artikel zum Thema CBD. Ich bin immer wieder froh einen objektiven Text zu lesen und Meinungen abseits der großen Medien zu bekommen. Mir waren die Wirkungen von CBD vorher so nicht bekannt. Gerade die Stress reduzierende Wirkung ist ein gutes Argument für CBD

  3. Revil O

    Wobei ich eine THC-Grenze als nicht sinnvoll ansehe da hier weiterhin ein Parralellmarkt bei einer Legalisierung/Regulierung bestehen bleiben würde da auch eine Nachfrage nach hohen THC-Werten besteht.
    Bei Alkoholika gibt es auch Produkte mit geringen Alkoholanteil (Bier, Wein etc.) und welche die höher dosiert sind ( Whiskey Brände, Strohrum etc.
    Genauso wie beim Alkohol sollte hier auch eine THC/ CBD Angabe bei einem Cannabisprodukt deklariert sein.

  4. moep

    Sorry aber als Schmerzpatient habe ich mit Cibdol im Vergleich zu Golyoli (Mediwiet) trotz angeblich höheren CBD-Gehalts extrem schlechte Erfahrungen gemacht… Cibdol war bei mir fast wirkungslos und hat bald sehr bitter geschmeckt, Golyoli wirkt auch nach veränderter Rezeptur (jetzt mehr CBDA, dafür günstiger im Preis). Woran es liegt keine Ahnung.. es ist halt ein freier Markt, da hat man keinen Einblick.
    Angeblich soll aber THC Pharm bald ein CBD Produkt auf den Markt bringen das auf Rezept erhältlich sein wird! Quelle IACM Newsletter 04.04.2015

  5. Jonas

    Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel! Auch ich wußte gar nicht, das CBD diese Wirkungen hat. Finde es aber gut, wenn es Einzug in die Gesellschaft findet und hoffentlich bald als Hilfsmittel für zur evtl. Vorbeugung gegen Erkrankungen anerkannt wird.

  6. tribble

    Es gibt auch Hersteller synthetischen CBDs, sowie Hersteller aus Industriehanf sowie aus Medizinischen Hanf.

    Letzteres zb. von einem Hersteller aus Israel, die müssen sich
    nicht an die EU-Gesetze halten.

    Auf dem CannaFest gab es 99,9%-ige reine CBD-Kristalle zu bewundern 😉 Ein Blick in den Katalog der Messe lohnt sich bestimmt um gute Quellen zu erhalten.

    grüße

  7. Einer von vielen

    CBD hat bei mir das wieder in Einklang gebracht, was chemisch pharmazeutische Medikamente nicht schafften. Das THC medizinisch auch sehr wertvoll ist, wird hierulande ja eher schlecht geredet.

  8. Die Wahrheit

    Das der gierige Mensch hierzulande eine von Gott bereitgestellte Heilpflanze, die er seit dem Märchenerzähler Herrn Anslinger nichtmehr verstehen durfte, jetzt in seine einzelteile zerlegen will, anstatt entsprechend biologische Züchtungen für die zu heilenden Krankheiten hervorbringt ist für Auskenner höchst lächerlich.

  9. Marc

    Habe mit dem 18% CO2-Extrakt von Medihemp sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist nicht billig, doch im Vergleich von Menge, Wirkstoff und (Bio)Qualität auf jeden Fall preiswert. Hab mir Apotheken-Tropffläschchen besorgt und das Bio-Hanfsamanöl der gleichen Firma und mische mir meine Tropfen selber. Sind sehr bequem einzunehmen (sublingual) & ich kann den Wirkstoffgehalt selbst bestimmen.

  10. Petra Beitz

    Habe – bedingt durch meine MS-Erkrankung – starke Nervenschmerzen.
    Seit gut einer Woche benutze ich das CBD-Öl Hemp Oil CBD Raw 5%.
    Ich weiß nicht wie ich es dosieren muß um eine Wirkung zu erreichen !
    Habe mit 3 x 2 Tropfen angefangen. Einschlafen hat besser geklappt. Nur Schmerzen haben sich nicht wirklich gebessert. Habe dann erhöht auf 3 x 3 Tropfen, 3 x 4 Tropfen. Gutes Einschlafen ist geblieben, aber leider die Schmerzen auch ! Gestern habe ich dann vor dem Einschlafen ( da die Schmerzen im Bett am schlimmsten sind )
    5 Tropfen genommen. Mit dem Ergebnis, daß die Schmerzen geblieben sind, ich aber nicht mehr einschlafen konnte und die ganze Nacht wach gelegen habe !
    Was mache ich falsch ? Kann mir jemand weiter helfen ? Verzweifele noch.
    Freue mich über jeden Tipp.
    Danke
    Petra

  11. Marc

    Soweit mir bekannt ist, hat CBD keine oder nur sehr geringe schmerzlindernde Effekte, sondern ua. ehr eine entspannende und psychisch ausgleichende Wirkung. Daher beantragen viele MS-Patienten eine Ausnahmegenemigung zur medizinischen Nutzung von Cannabis.
    Alles Gute –
    Marc

  12. Florian

    Angenommen jemand raucht jeden Abend Cannabis,ist es dann sinnvoll zusätzlich noch CBD zu verwenden oder deckt man den Bedarf durch abendliches Rauchen ab?

  13. Toxic

    Ich selbst bin schmerzpatient strps in den gelenten ( daduch arthrose) und ich muss sagen bei 3% lösung und 30 tropfen ich habe keine schmerzen mehr! als ich vor einer woche von cbd auf der hanfmesse gehört habe war ich sehr skeptisch. nach der einahme und einer anlaufzeit von einer stunde waren meine schmerzen weg! ich nehme sehr starke chemische schmerzmittel, im vergleich dazu ist cbd ein wundermittel ich bin voll und ganz davon überzeut!

  14. Martin Goluis

    Das CBD-Öl ist in verschiedenen Konzentrationen (5%, 10%, 18%) und in natürlichem Aroma (bitter) oder mit Pfefferminzaroma erhältlich.
    Ich selbst hab die 10% getestet und muss ehrlich sagen, vom medizischen ist es sehr gut, jedoch für s high sein dann wiederrum nicht.

    Für mich ist die Medizinische Wirkung eher in betracht, da ich durch sie viele Vorteile hatte.
    Ich konnte wieder normal mich unterhalten sowie essen und überhaupt was unternehmen.

    lg
    Martin Goluis

    Es war ne harte Zeit ohne CBD, Gott sei Dank nutzte ich es nun.

  15. Anton4

    CBD lindert eher Angstgefühle und allgemeines psychisches Unwohlsein. Die schmerzlindernde Wirkung es wohl eher den anderen Cannabinoiden zuzuschreiben allenvoran dem THC

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