Donnerstag, 25. November 2021

Tabakwaren-Einzelhandel als sicherer Vertriebsweg für Cannabis empfohlen


Bei einer Legalisierung soll Cannabis im Tabakwaren-Einzelhandel verkauft werden


Laut aktuellen Berichten zufolge haben sich die Ampelparteien auf eine Cannabis-Legalisierung geeinigt. Demnach stellt sich die Frage, wie und wo die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zustande kommen soll. Nachdem die Apotheke sich für die Abgabe gemeldet hatten, empfehlen sich nun auch die Tabakwaren-Läden. Der Handelsverband Tabak erklärte Folgendes: „Wenn die nächste Bundesregierung die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken einführt, sind wir als Facheinzelhändler ein verlässlicher Partner. Unsere Mitarbeiter verkaufen tagtäglich und zuverlässig Tabakwaren, Lotto, Toto & Co. nach den geltenden Jugendschutzvorgaben.“ SPD, FDP und Grüne zielen auf eine „kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften“ an. Der Verband steht zu Gesprächen bereit.

13 Antworten auf „Tabakwaren-Einzelhandel als sicherer Vertriebsweg für Cannabis empfohlen

  1. CaPot

    es ist bis jetzt ein Entwurf, mal schauen ob es wirklich so weit kommt

    hab gestern zufällig beim Durchschalten den Lanz gesehen – wenn du sowas hörst, dann denkst dir nur noch: gehts noch? was der Typ da gelabert hat ist einfach vollkommen verrückt

    wenn es zu viele von solchen Typen gibt, dann wirs schwer eng

  2. Substi

    Wo sind die bitte die Facheinzelhändler? Es müssen Cannabisläden her und nicht olle Büdchen mit alten, BILD lesenden Männern und Frauen die nun wirklich keine Ahnung haben! Spinnen Die? Keine Apos und auch keine Büdchen sind dem angemessen!

  3. Substi

    @CaPot
    Aber so weit waren wir noch nie! Es ist schon eine kleine Sensation! Jetzt muss nur noch der Abzockgedanke und das gefährliche Halbwissen weg, dann kann’s losgehen!

  4. CaPot

    @Substi — der Abzockgedanke? der is natürlich groß geschrieben…der Staat will ja schließlich Geld – es geht immer nur um Geld im Kapitalismus 😉 leider…

  5. Harry Anslinger

    Nun, netter Versuch , der Gedanke ist, was zählt, und dafür erst mal ehrlich Danke!

  6. Valiant Thor

    Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das die Ampel Regierung wenn demnächst die Fachkommissionen die Details ausarbeiten auch nur ernsthaft erwägt Cannabis in Kiosken und Tabakläden zu verkaufen!
    Es müssen angemessene spezialisierte Fachgeschäfte her wo hochwertiges Cannabis verkauft wird von Fachleuten wie zb die Dispensaries in Kanada/USA. Das bringt auch neue Arbeitsplätze und Strukturen.
    Ich möchte mein Gras nicht beim Ali und Tante Erna im Kiosk neben an erwerben wo Opa Ede sich seinen Flachmann und Schmuddelblatt kauft.
    Klar das der Verband sich da auch in Stellung bringt wie schon die Apotheker, mehr ist das ja nicht.

  7. Maik

    Cannabis gehört in ein Fachgeschäft und nicht in einem lidl oder so. Zugang nur für erwachsene. Alles andere wäre blötsinn.
    Nett daa sie sich anbieten. Aber die wollen nur das geld abgreiffen.

  8. Substi

    @CaPot
    Na ja, ich mein ja auch den kriminellen! Steuern sollen schon erhoben werden, dann is es immer noch günstiger als Schwarzmarkt&Co.! Aber wo es was auszupressen geht, tut der Deutsche das dann auch! Ohne Emphatie werden dann Cannaseure zur Kasse gebeten und der Rest der Gesellschaft guckt zu und ist sich sicher, wenn wir Kiffen wollen können wir ruhig zahlen…münz das mal auf Alk, Tabak oder gar Benzinpreise um, da wird dem Teutonen dann Angst und Bange! Wir müssen eine starke Lobby installieren die für Unsere Belange eintritt! Georg wäre da schon mal ein guter Chair….

  9. Haschberg

    Obwohl ich schon seit sehr langer Zeit keinen Tabak mehr konsumiere, wäre ich dennoch auch mit dieser Lösung einverstanden.
    Ob Fachgeschäft, Apotheke oder Tabakshop, Hauptsache es ist eine lizenzierte Abgabestelle, die es auch in jeder Kleinstadt gibt und für die ich nicht sehr weit fahren muss.

  10. Otto Normal

    Außer in den großen Metropolen Deutschlands gibt es gar keine Tabakfachgeschäfte mehr. Selbst dort sind sie sehr rar geworden.
    Früher gab es Handelsketten wie z.B. Mühlensiepen, wo man alles zum Rauchen bekam, ja auch als 14 Jähriger, denn niemand hat das damals interessiert. Auch Streichhölzer und Feuerzeuge gab es dort. Sehr viele Tabaksorten.

    Aber die Läden sind alle weg. Tabak wird heutzutage an der Tankstelle, an Kiosken und in den Supermärkten verkauft. Ich verstehe nicht wovon der „Fachverband“ da labert… die haben den Deal doch schon seit langer Zeit an REWE, EDEKA, LIDL, ARAL & Co. abgegeben.
    Auf dem Land in den Provinzen gibt es gar keine Tabakläden, hat es nie gegeben.
    Haben die das möglicherweise längst vergessen?
    Hat schon jemals jemand in einem Supermarkt, Kiosk oder an der Tanke eine Fachberatung vor dem Tabak- oder Alkkauf gehabt?
    Außer:
    „Warsteiner ist leider nix mehr da, tut mir leid“
    „Ahso haben Sie noch etwas anders?“
    „Ja hier das Wicküler schmeckt genauso lecker.“

    Es wäre aber eine sehr gute Idee nach Vorbild Frankreichs Tabak, Cannabis und alle anderen noch freizugebenden Drogen in solche Fachgeschäfte zu legen.
    Die könnte man dann auch sinnvoll „Drogerie“ nennen.
    Der Beruf des „Drogisten“ bekäme endlich den Stellenwert den er verdient.

    Das Schlimme ist, daß die „Legalisierung“ von Politikern durchgeführt werden soll, die gar keine Ahnung haben und geistig immer noch von der alten Ideologie durchdrungen sind wie ein nasser Schwamm. Hinzu kommt mangelnde Empathie zu Menschen im Allgemeinen sowie fehlende Toleranz gegenüber Menschen mit einem Lebensentwurf der anders als der Mainstream ist.

    Jeder Cannabiskonsument wird immer noch als Drogenabhängiger gesehen der schwer suchtkrank ist und den man – zur Not auch gegen seinen freien Willen – behandeln muß.

  11. Rainer

    Dem Mann vom Tabak-Zeitungskiosk stellen sich die Nackenhaare auf,wenn der plötzlich Verbrecherkraut verkaufen soll.

  12. Ramon Dark

    Als obs nicht bereits CBD-Hanfläden, Headshops und ähnliches gäbe. Die bräuchten doch bloss – falls sie es denn wollten – ihr Sortiment und ggf. ihr sowieso schon vorhandenes Fachwissen mit den neuen Gesetzestexten und den legalisierten Handelswegen ergänzen. Allerdings wären auch da Neugründungen in kleineren Städten und auf dem Land notwendig. Beseitigt dort nebenbei noch ein paar Existenzprobleme und gibt Arbeitsplätze. Fachgeschäfte mit guter Beratung und Information rund um die Hanfpflanze sind nötig, keine hanfverramschenden Tabakläden, Kioske oder ähnliches. Schliesslich ist es auch gesünder, die Hanfprodukte über z.B. Vaporizer, Essen oder Tees zu geniessen. Rauchen ist doch nur die weitverbreitetste Option.

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