Mittwoch, 20. Oktober 2021

Die Schweiz regelt die Cannabis-Legalisierung gesetzlich neu


Anbau, Produktion und Konsum von Cannabis soll gesetzlich neu geregelt werden


In der Schweiz soll Cannabis nicht mehr verboten sein. Das Land will nun Anbau, Produktion, Handel und Konsum gesetzlich neu regeln. Dies haben nun die beiden zuständigen Parlamentskommissionen entschieden. Es soll ein Gesetzesentwurf erarbeitet werden. Die Forderung einer Neuregelung kam von dem Berner-Mitte-Nationalrat Heinz Siegenthaler mit einer parlamentarischen Initiative. Regulierung des Cannabismarkt für einen besseren Jugend- und Konsumentenschutz, lautet das Motto. Das Ziel ist es mit der Neuregelung den Schwarzmarkt auszutrocknen und Produkte kontrolliert werden.

12 Antworten auf „Die Schweiz regelt die Cannabis-Legalisierung gesetzlich neu

  1. Rainer

    Der Schweizer Käse oder Kräuterzucker ist und bleibt sehr beliebt.Mal sehen wie beliebt das Schweizer Rauchkraut bei uns sein wird.

  2. Smile Indica

    Man darf gespannt sein, wie das Ergebnis aussehen wird. Zumindest deutet so einiges auf ein Umdenken hin. Da ist die deutsche, hochkorrupte Politriege Lichtjahre entfernt und so lange wir es noch zusätzlich mit solch inkompetenten und bösartigen Kreaturen wie Ludwig und Mortler zu tun haben……. Armes Deutschland, du hast diesen korrupten und unfähigen schwarzbraunen Haufen, der unsere Menschen und unser Land die letzten 16 Jahre in den Abgrund geritten hat, nicht verdient. Diese Faschistenbrut gehört vor Gericht gestellt und eingesperrt für viele, viele Jahre.
    Heute ist Weidmann zurückgetreten – die Ratten verlassen das sinkende Schiff, er weiß bereits was auf uns zukommt und wenn die Bevölkerung aufwacht (wenn sie gar nichts mehr hat), dann sitzt dieses Gesindel endlich auf der Anklagebank, wo es schon lange hingehört.

  3. Ramon Dark

    Um den Schwarzmarkt wirklich komplett auszutrocknen müsste eine Legalisierung auch Eigenanbau zum Eigenverbrauch und kontrolliert geregelte Importe der Haschischspezialitäten anderer Länder enthalten. Letzteres täte bei fairem Handel und unterstütztem Bioanbau auch der dortigen Landwirtschaft gut. Mal sehen, wie weit die Schweizer Regierung wirklich geht. Auf jedem Fall ein vielversprechender Anfang für ein europäisches Land. Wäre u.U. ein gutes Vorbild für die EU.

  4. buri_see_käo

    Ich musste mich gleich vergewissern, die Schweiz ist nicht in der EU. Obwohl in der EU ja bald 2 Alkohol-Propagandisten-Hanf-Hasser (M. Mortler & D. Ludwig) dort ihr Unwesen treiben, sollte die Schweiz davon verschont bleiben. Sonst kämen wie bei Luxembourg die „juristischen Hürden im europäischen Rechtsrahmen“ zum tragen. Schweiz, gutes gelingen.
    mfG  fE

  5. QiSan

    @ Smile Indica
    Deutschland auf Droge –Dealer, Kokser, Polizei

    Frage an Daniela Ludwig:
    Ist die deutsche Drogenpolitik gescheitert?

    Daniela Ludwig:
    Nein, es gibt fast kein Land, das so eine ausgewogene Drogenpolitik macht wie wir …

    Hunderte von umsteigewilligen Bauern (weg vom Koka-Anbau) wurden in Kolumbien von der Mafia schon umgebracht. Frage an Daniela Ludwig, die SCHIRMHERRIN für ein Umsteigeprogramm für Bauern weg vom Kokaanbau ist.

    Haben sie Kenntnis von den Morden und wie stehen sie dazu, weil ja auch deutsche Gelder in diese Programme fließen?

    Daniela Ludwig:
    Ich bin jetzt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, nicht die Entwicklungshilfeministerin, UM DAS MAL KLARZUMACHEN (du kleine nervige Rotzgöre). Deswegen würde ich die Frage gerne weiterreichen an die zuständigen Stellen … grins, lächel, Abgang …

    Stellungnahme des Entwicklungshilfeministerium:
    Der Bundesregierung liegen hierzu keine über die öffentlichen Berichterstattung hinausgehenden Erkenntnisse vor.

    So typisch deutsche CSU/CDU-Politik. Werden unbequeme Fragen gestellt ist keiner zuständig, beendet schnell das Gespräch oder weiß von nichts.

  6. Haschberg

    Das Gleiche was die Schweizer da vorhaben, müsste eigentlich auch bei uns in Deutschland erfolgen.
    Vielleicht sollten sich die Koalitionäre unserer geplanten Ampel dort ruhig mal orientieren.
    Allerdings halte ich es für wichtig, dass in künftigen Fachgeschäften auch traditionelle Produkte aus anderen Ländern in verschiedenen Zusammensetzungen und Stärken angeboten werden sollten, denn jede Sorte hat ihre spezifische Note und Wirkung.
    Die Vielfalt macht durchaus Sinn, alleine schon im Hinblick auf die Versorgung von Patienten mit den verschiedenartigsten Gebrechen. Denn für fast jede Krankheit gibt es auch die exakt geeignete Sorte dazu.
    Dieser gesamte Prozess sollte von der neuen Regierung zum Wohle des Menschen also schnellstens in Angriff genommen werden.

  7. Rainer

    Da ich in den Medien nichts mehr vernehme,gehe ich davon aus, daß der Drop Legalisierung gelutscht ist.Was zu erwarten war.

  8. Greenkeeper

    Glückwunsch! Die Schweiz geht in die Offensive. Da sollte die BRD jetzt direkt mitgehen. Die Zeit ist reif.

  9. Hans Dampf

    @Rainer,
    vielleicht ist die Legalisierung oder was auch immer bereits in trockenen Tüchern und die Informationen dazu werden zurück gehalten. Aus irgendwelchen Gründen um eventuelle Aufregungen, negativer wie auch positiver Art in der Bevölkerung zu vermeiden. Es könnte sonst womöglich ausgelassen und euphorisch gefeiert werden. Möglicherweise sogar schon mit einem Joint statt einer Flasche Sekt. Und das muss auf jeden Fall verhindert werden. Wo kämen wir denn hin. Zumindest solange die Verhandlungen andauern und nicht abgeschlossen sind. Wer weiß das schon so genau.
    Aber wenn ich ehrlich bin, sehe ich es ähnlich wie du. Auf eine echte Liberalisierung wie in Übersee werden wir mit diesen Knallköppen in der Politik noch eine ganze Weile warten müssen.
    Auch wenn es mir anders lieber wäre.
    Vertrauen in deren Arbeit ist verständlicher Weise mittlerweile gleich null. Die Enttäuschungen der letzten Jahre sitzen einfach zu tief.
    Aber wie bereits gesagt, wer weiß das schon so genau.
    Lassen wir uns also überraschen.

  10. MicMuc

    Ich kann das Gesülze von „Liberalisierung“ nicht mehr hõren. Scheiß drauf und Deckel zu! Und ich bitte Euch, dem verõffentlichten Diskurs nicht auf den Leim zu gehen. Der Staat maßt sich an in die Lebensführung in seine Freiheiten, Grundrechte, in der persõnlichen Entfaltung seiner Būrger unzulässig einzugreifen und schafft unterschiedliches Recht: Die einen Drogen werden als Genußmittel und Kulturgut gefeiert bis zum Vollrausch und Erbrechen, die anderen werden als Rausch-gift begrifflich negativ als Verurteilungswürdiges konnotiert, daß es als Schådliches in Gesetzen als (schweres) Verbrechen unter Stafe gestellt werden kann. Zweierlich Recht, das offensichtlich allein durch die Willkūr der Begriffsetzung geschaffen wurde, ist kein (demokratisches) Recht. Insofern muß das ganze faschistische BtmG komplett weg. Und Wahl des Konsumgutes gehõrt zu den natürlichen Freiheits- und Selbstbestimmungrechen jedes Menschen als Individuum. Diese sind ihm eigen und werden nicht wie in einem Feudalstaat gnadenhaft verliehen. Wenn der Staat sich schon erdreistet, Grundrechte auszuhebeln, dann hat er dies als schweren Unrechtskt zu benennen, verurteilen und sanktionieren und dieses Unrecht dieses schändlichen BtmG zu beseitigen. Daß der Staat, die Medien, die Gesellschaft und leider auch die “ Legalisierungsbefürworter“ ein vollkommen krudes Verståndnis von einem demokratischen Rechtsstaat haben zeigt der Umstand, daß jetzt der Staat per Beschluß Cannabis (und nur Cannabis) freigibt (und nur in der Apotheke). Und das Volk sinkt unter Tränen auf den Boden ob der Huld und Gnade, fūr das wir hündisch dankbar sein müssen. NEIN! Müssen wir nicht und sollten wir nicht. Der Staat anerkennt ja gerade das Unrecht der Prohibition mit der „Liberalisierung“ explizit nicht als Unrecht an. Sondern er bestätigt sein ūbergriffiges Handeln als legitim, daß er ihm obligt Grundrechte zu entziehen oder – fragmentarisch – zuzusprechen. Jede „Legalisierung“ ist abzulehnen, denn sie selber konterkariert den Grundrechtsgedanken und macht die „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ zu einer propagandistischen Formel der Autokraten.
    Und wenn nun die nun die Gesellschaft sich – sei es mil Alkohol oder einem Joint – berauscht an der „Legalisierung“ ja geradezu als Ausweis eines offenen, liberalen Gemeinwesens, verfolgt der Staat weiterhin harmlose Konsumenten von Drogen, die nicht Alkohol, Tabak und dann auch Cannabis sind. Wer dieser Lūge der „Liberalisierung“ glaubt und folgt, akzeptiert und legitimiert das gegenwärtige System einer Herrschaft der selbstermächtigten Meinungsfūhrer, einer korrumpierten Politklasse, staatlicher Gewalt und letztlich die Pervertierung des Staatsgedankens.

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