Freitag, 9. Juli 2021

Staatlich organisierter Verkauf von Cannabis aus deutscher Herstellung


Medizinisches Cannabis aus Deutschland ist in Apotheken erhältlich


News von Derya Türkmen

Der staatlich organisierte Verkauf von Cannabis zu medizinisches Zwecken an Apotheken hat in Deutschland begonnen. Apotheken können nun seit Mittwoch medizinisches Cannabis in pharmazeutischer Arzneimittelqualität zur Versorgung von Patient: innen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beziehen, teilte die Behörde in Bonn mit. Seit März 2017 ist medizinisches Cannabis in Deutschland legal und kann von Ärtzt:innen verschrieben werden. Doch bislang haben Apotheken medizinisches Cannabis aus Importen bezogen, da der Bund erst mal eine Cannabisagentur aufbaute, den Anbau verschob und beauftragte drei Unternehmen für den Anbau. Eigentlich war die erste Ernte für Ende 2020 angedacht, aber dies verzögerte sich. Der Preis für den Verkauf an Apotheken beträgt 4,30 Euro. Man wolle keine Überschüsse erzeugen und bei diesem Preis handle es sich um Personal- und Sachkosten, so die Behörde. Die deutsche Anbaumenge von 10,4 Tonnen medizinischem Cannabis ist auf vier Jahre mit je 2,6 Tonnen verteilt.

5 Antworten auf „Staatlich organisierter Verkauf von Cannabis aus deutscher Herstellung

  1. Haschberg

    Wenigstens mal ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Dennoch bleiben viele Fragen offen.
    Handelt es sich nur um eine anfängliche Einheitssorte? Wie stark ist dieses Gras eigentlich?
    Wenn es medizinischen Zwecken dienlich sein soll, ist in jedem Fall Vielfalt gefragt. Auch Harze und Öle sollten das Angebot ergänzen.
    Solange nicht eine ausreichende Angebotspalette wie in den Fachgeschäften Kanadas und der USA erzielt werden kann, bleibt das Ganze leider nur eine halbe Sache.
    Wir dürfen also sehr gespant sein, wie sich die Sache weiterentwickelt. Sicherlich ist da noch viel Verbesserungsbedarf vorhanden.

  2. DIE HANFINITIATIVE

    DU DI DUD DU DU..DADADA.. … ich/@WIR hätte/n da noch paar Fragen ans BFARmle 🙂

    „https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte#Universalit.C3.A4t“

    […] Universalität

    Universalität im Menschenrecht steht für Allgemeingültigkeit. Das heißt, dass die Menschenrechte überall und für alle Menschen jederzeit gültig sind. Sie stehen als Naturrecht über jeglichem positiven Recht und sind damit unabhängig von sowie in ihrem Wesensgehalt unantastbar durch staatliche Gesetzgebung.

    Damit diese erste subjektive Bedeutung praktisch realisierbar ist, muss die zweite intersubjektive Bedeutung erfüllt werden: Die Anerkennung des Menschenrechtes und dessen praktische Geltung für jeden Menschen. Demnach ist jeder Mensch dazu verpflichtet, die Menschenrechte seiner Mitmenschen zu respektieren. Deshalb werden tragfähige und rechtliche Instrumente gebraucht, um die allgemeingültige Anerkennung der Menschenrechte zu garantieren. Von einer Menschenrechtsgarantie kann also nur gesprochen werden, wenn die Ansprüche auch tatsächlich als rechtliche Normen akzeptiert und durchsetzbar sind.[9] Daher sind alle Staaten, die der UNO beigetreten sind, dazu verpflichtet worden, die Menschenrechte in ihren nationalen Rechtssystemen zur vollen Geltung zu bringen.[10]

    Vor allem die Universalität ist jedoch in der Praxis nicht immer gewährleistet, da die Ausgestaltung und der Schutz von spezifischen Menschenrechten von der politischen Auffassung und der damit verbundenen rechtlichen Durchsetzung innerhalb von Staaten und Institutionen abhängig sind. Eingrenzungen, wer als Mensch angesehen wird (Rechtssubjekt), wem gegenüber diese Rechte geltend gemacht werden können (Rechtsadressat), wie die Inhalte der Menschenrechte bestimmt werden und wer sie durchsetzt (sanktionierende Autorität), sind deshalb durch jeweils variierende historische, kulturelle oder auch politische Faktoren bedingt.[11] Gegen den universellen Anspruch, dass Menschenrechte allgemein gültig sind, wendet sich der Kulturrelativismus. […]

    Verdammt lang her …

    […]
    Sein oder NICHTsein – BfArM

    Details
    Kategorie: Hanf als Medizin

    Bundesinstitut für Arzneimittel u. Medizinprodukte, Luftaufnahme 2014Bundesinstitut für Arzneimittel u. Medizinprodukte – Foto: Wikipedia
    „Sein oder NICHTsein“, das ist auch hier die Frage – für viele Hanfpatient*Innen – BfArM

    „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ (auf Englisch To be, or not to be, that is the question) ist ein Zitat aus der Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark von William Shakespeare, 3. Aufzug, 1. Szene. In dem Stück beginnt der Protagonist Hamlet mit diesem Satz einen Monolog, in dem er darüber nachdenkt, dass er vor entschlossenem Handeln Scheu hat, weil er trotz seiner Todessehnsucht und seinem Weltschmerz Angst vor dem Tod hat. Die Zerrissenheit der Figur wird in diesem Monolog, der weder der emotionalen Tragik noch des philosophischen Tiefgangs entbehrt, deutlich.

    Sein oder NICHTsein? Richter Müller bei Markus Lanz – Video:

    Nicht nur Richter Müller fordert ein Ende der Hanfprohibition und der unsäglichen Praktiken des Unrechtes gegen Hanf-Konsumenten und Hanf-Patienten!

    BfArM Bonn/NRW – verwalten sie das Erbe von Harry J. Anslinger?

    Hauptaufgaben des BfArM sind die Zulassung von Fertigarzneimitteln (inklusive der Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen Phytotherapie, Homöopathie und anthroposophische Medizin), die Registrierung homöopathischer und traditioneller pflanzlicher Arzneimittel, die Erfassung und Bewertung sowie Abwehr von Arzneimittelrisiken (Pharmakovigilanz), die zentrale Erfassung und Bewertung von Risiken bei Medizinprodukten, die Überwachung des (legalen) Verkehrs von Betäubungsmitteln und Grundstoffen, die Beratung der Bundesregierung sowie Forschungsaufgaben. Rechtlicher Rahmen für diese Aufgaben sind u. a. das Arzneimittelgesetz (AMG), das Medizinproduktegesetz (MPG), das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), das Grundstoffüberwachungsgesetz (GÜG) sowie die hierzu jeweils erlassenen Verordnungen.

    Die Geschäftsstelle der Arzneibuch-Kommissionen hat ihren Sitz am BfArM. Das BfArM ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen. Die Bundesopiumstelle (BOPST) gehört zum Geschäftsbereich des BfArM. …

    [picture – human_being]

    Globale Ziele – Global Goals versus Hanf Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) zu:

    Global Goals

    Armut – Hunger – Lebensqualität – Bildung – Gleichberechtigung – Wasser – Energie – Beschäftigung – Infrastruktur – Einkommensunterschiede – Stadtentwicklung – Konsumverhalten – Klimawandel – Artenvielfalt der Ozeane – Artenvielfalt an Land – Gesellschaftlicher Frieden – Zusammenhalt

    Ihre Umsetzung ist freiwillig, und jeder Staat entscheidet selbst, mit welchen Maßnahmen er die Ziele erreichen will – die Bundesregierung will ihre Nachhaltigkeitsstrategie im Herbst 2016 verabschieden.

    BfArM kämpft (in der Tradition von H. J. Anslinger) gegen schwerkranke Menschen?
    Wie verwaltet das BfArM, auf Weisung von Herrn Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel (Richtlinienkompetenz), das Erbe Anslingers?

    Im Juni 2014 hatte das Kölner Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen erlaubt, das schwerkranke Patienten Hanf zur Eigentherapie anbauen dürfen.

    In ganz Deutschland gibt es, dank Anslinger und seiner Erben, nur ca. 400 (Stand 2015) legale Hanfmedizin-Nutzer.

    Alle Anderen werden mit der Ultima Ratio, Sondereinsatzkommandos und drastischen Gefängnisstrafen bedroht und verfolgt, wenn sie sich „Anslingers Erben“ widersetzen und die Heilpflanze für ihre Leiden einsetzen.

    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist nun jedoch gegen das Urteil in Revision gegangen.

    „Hanfpatienten“ sind oftmals vielen Schikanen ausgesetzt und müssen sich ihre Medizin häufig vor Gericht erkämpfen.

    Die Drogenbeauftragte der Bundesrepblick Deutschland, sowie der Bundesgesundheitsminster und die Kanzlerin (derzeit Quantenphysikerin Dr. Angela Merkel – ihr Mann, Herr Prof. Sauer, ist Professor für Quantenchemie – ein Schelm wer Böses dabei denkt) verteidigen das System Prohibition vehement.

    Was bewegt diese Menschen dazu, in der Tradition von Harry Jakob Anslinger, so gegen Menschen vorzugehen?
    […] https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/12-sein-oder-nichtsein-bfarm

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    Facebookseite Hanfinitiative: „https://www.facebook.com/Die-Hanfinitiative-1643480862600021/posts“
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    Wir, als DIE HANFINITIATIVE, wollen, dass wir und unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte und gesunde Gegenwart und Zukunft erleben und erwarten dürfen.
    Wir sind deshalb vielseitig aktiv und recherchieren auch Fakten und stellen diese zur Debatte.
    Wir vertreten auch unsere eigenen Wertvorstellungen, Meinungen, Emotionen und Erkenntnisse.
    Bitte prüfen Sie unsere Fakten und Schlußfolgerungen und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse, wenn Sie sich umfangreich informiert haben.
    Wenn Sie auch zu dem Ergebnis gelangen, dass wir handeln müssen, werden Sie bitte aktiv.
    Unterstützen Sie unsere Sache oder gründen Sie eigene Initiativen und Aktivitäten.
    Tun Sie es für sich und für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel.
    Zeigen Sie Empathie.
    Vielen lieben Dank.
    @EUER Team von DIE HANFINITIATIVE 🙂 🙂 🙂

    #hanf #hemp #nutzhanf #hanfliebe #actnow #fridaysforfuture #kinder #enkel #endprohibition #hempforfuture #haltetzusammen #luisa #greta #thunberg #wirliebenEUCHsehr #bebrave #zukunft #future #climatecrisis #weareone #onelove #survive #children #grandchildren #rebellion #extinctionrebellion #überleben #bundesverfassungsgericht #gerechtigkeit #endlich

    PS:
    Sorry, wenn wir nicht auf eventuelles feedback – oder wie auch immer gemeinte Rat-schläge – reagieren (können). Es ist NICHT persönlich gemeint, auch wenn wir Interesse für den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Austausch wahrnehmen. Diese Bedürfnisse können von uns leider nicht mehr befriedigt werden. Lieben Dank für das Verständnis.
    „http://www.diehanfinitiative.de“

  3. buri_see_käo

    „…Bereit seit März 2017 ist es Ärzten in Deutschland im Grunde erlaubt, Cannabisblüten und -extrakte als Betäubungsmittel zu verschreiben…“, so richtig fit im Denkfleisch sind die Konservativen (FAZ) nun mal nicht, sollte wohl „…als Medizin…“ heißen. Wer betäubt sich denn, weil er krank ist?, ich würde zum Arzt gehen; habe ich z.B. bei einer Infektion mit Dengue-Fieber (1997 in Nord-TH) auch gemacht, anstatt mich zu betäuben.
    Und dann die Rechtschreibfehler…, schon im ersten Wort des Kopilates muss es „…Bereits…“ heißen.
    mfG  fE

  4. Rainer

    Abgabe nur bei medizinischer Notwendigkeit,die natürlich ärztlich überprüft und bestätigt sein muß.Auch wenn es Medizin sein soll,muß ein Betäubungsmittelrezept ausgestellt werden.Das erhöht das Schwerwiegende zugrunde gelegte notwendige Krankheitsbild.Man kommt dadurch nicht so leicht in Betracht,und der Arzt zieht dann auch nicht mehr so einfach mit.Wenn man die Krankenkasse außen vorläßt,muß man wohl nicht unbedingt austherapiert sein und es braucht dann nicht den Segen vom medizinischen Dienst,was das ganze schon mal erheblich erleichtert,aber leicht ist das alles trotzdem nicht.Wenn man den Gesetzestext zum Cannabis als Medizin liest,klingt das irgendwie easy,aber wenn man Blüten haben will,gehen bei der Katze die Haare hoch.

  5. Henning Menken

    Leider ist das einfach noch nicht die endgültige Lösung und würde auch bei vielen immer noch nicht ankommen. Auch die Sorten sind Unterschiedlich und ich bezweifle ganz Stark, dass es den Wirkstoff erreicht, wie es ein herzvoller Züchter erreichen würde. Eine Industrie mit Harmonie in der Natur zu verschmelzen sehe ich allgemein Kritisch. Gerade wenn auch noch Institutionen daran arbeiten oder dieses Hochziehen, die weder die Erfahrung haben oder noch die jeweiligen Erkenntnisse darüber. Dafür gibt es einfach zu Viele verschiedene Aspekte die einfach dagegen sprechen. Der Preis im Verkauf an die Apotheken sollte 4,30 € pro Gramm betragen, die halt nur die derzeitigen Personalkosten decken, die zur Produktion des Produkts dienen. Sprich, keine Handlungskosten sowie Steuern sind bislang kalkuliert. Denke der Preis wird dann schließlich bei 17 € das Gramm liegen, wo wir wieder bei dem selben Problem wie vorher sind. Also es ist immer noch keine Lösung im allgemeinen vorhanden und man dreht sich immer noch im Kreis. Die Politik muss hier viel mehr einlenken und sich mehr mit der Thematik auseinandersetzen.

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