Dienstag, 31. März 2020

300 Quadratmeter große Cannabis-Plantage aufgeflogen

Polizei bustet in Köln-Ehrenfeld erneut einen professionell geführten Cannabis-Grow

 

Zu einem größeren Bust kam es am Sonntag im Kölner Stadtteil Ehrenfeld – wieder einmal. Laut Pressemitteilung der Polizei Nordrhein-Westfalen ging um 9 Uhr 30 ein Notruf bei der Kölner Polizei ein, der einen vermuteten Einbruch in eine Lagerhalle an der Subbelrather Straße meldete. Der Anruf soll nach Darstellung der Polizei aus der Anwohnerschaft gekommen sein.

 

Vor Ort endeckten die Polizeibeamten in einem Innenhof hinter zwei offenkundig gewaltsam geöffneten Metalltoren eine rund 300 Quadratmeter große Lagerhalle mit insgesamt zehn Räumen, die für die professionelle Cannabis-Aufzucht ausgebaut waren. Einen der Räume hatten die Betreiber des Grows wohnlich ausgestattet, um eine Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeit zu haben. Nach Angaben der Polizei deuten die aufwendig eingerichteten Strom-, Beleuchtungs- und Belüftungssysteme auf den Anbau von Cannabis im „großen Stil“ hin.

 

Ob die Hanfplantage noch in Betrieb war und ob es Festnahmen gab, verrät die Polizei nicht. In der Pressemitteilung wird nur die Beschlagnahmung mehrerer hundert bereits abgeernteter Cannabis-Pflanzen gemeldet. Gut möglich also, dass die Betreiber mit Trouble von welcher Seite auch immer gerechnet haben.

Die Kriminalpolizei beschäftigt sich jetzt mit der Auswertung der gesicherten Spuren und ermittelt wegen des Verdachts der Herstellung sowie des Handels mit Cannabis.

 

7 Antworten auf „300 Quadratmeter große Cannabis-Plantage aufgeflogen

  1. Otto Normal

    GOTTSEIDANK sie waren bereits abgeerntet, so konnten die Handlanger nur noch die kahlen Stengel beschlagnahmen. Diese könnte man zwar noch prima zu Seilen oder zu Papier verarbeiten aber in unserem Prohibitionsstaat werden sie wahrscheinlich sinnlos zu CO2 umgewandelt.

    Die kostbare Ernte jedoch ist schon längst auf den Schwarzmarkt gewandert oder bereits geraucht. hmmmmm* lecker!

    Scheint so daß jemand anderes als die Besitzer die Ernte eingefahren hat. Schade das sich die Hanfbauern gegenseitig abzocken anstatt gegen den gemeinsamen Feind zu Felde zu ziehen.

  2. M. A. Haschberg

    Hoffentlich fällt dieser medizinisch überaus wertvolle Seelenbalsam den üblen Häschern in dieser besonders hässlichen Zeit nicht in die Hände.

  3. Spieglein Spieglein

    … liebe ordnungshüter dieses landes, so langsam steigert sich eure gier nach cannabis ins unermeßliche … zügelt euch doch mal in eurem exorbitanten verbrauch, wir können doch brüderlich teilen, oder nicht? … …

  4. buri_see_käo

    Der Link von „wieder einmal“ führt zu einem Artikel, in dem auf Grund eines Hinweises wegen des Geruchs…in einer Wohnung…, die Rede ist. Ein aufgewiegelter Denunziant also, der wird seinen Spaß gehabt haben. Hätte Soeiner was von den Kinderf…ern auf’m Zeltplatz spitzgekriegt, wäre der sicher täglich im Gebüsch versteckt gewesen, um den Geschehenissen beizuwohnen und sich einen zu schleudern.
    Spieglein Spieglein, die Ordnunghüter steigern sich, schlimmer noch, in einen unermesslichen Wahn, diese geisteskranke Drogenpolitik zu exekutieren. Sehr schön zu sehen im Propaganda-Video, das Sabine am 29. März 2020 um 12:01 einstellt hat: „Kinderspielplatz, Spritzen, Cannabis“ in einem Atemzug. Volle Verarsche für schlicht Gestrickte. Die Protagonisten jedoch wissen ganz genau, dass sie nichts als Lügen verbreiten. Wie sie sich im Video in einen unermesslichen Wahn hineinsteigern, was sicher nicht gespielt ist, ist schon erschreckend. Frage: Ist das eine vorauseilende Entschuldigung für letalen Schusswaffengebrauch? Ich habe bei dem Video nicht gekotzt, ich versuche es aber einzuordnen.
    mfG  fE

  5. greenness

    Von Otto Normal:

    „Die kostbare Ernte jedoch ist schon längst auf den Schwarzmarkt gewandert oder bereits geraucht. hmmmmm* lecker!“

    Möglicherweise.

    Ob die Uniformierten beim Räumen der Plantage auch Schädlingsbekämpfungsmittel oder Streckmittel wie z.B. Brix gefunden haben, geht aus dem HaJou-Artikel leider nicht hervor. –

    In kanadischen und US-amerikanischen Fachgeschäften dagegen kann man sich sicher sein, einwandfreie Ware zu bekommen.

    So etwas scheint allerdings, wie hier schon einige völlig richtig angemerkt haben, diejenigen, die sich sonst aus Sorge um das Allgemeinwohl jeden Abend in den Schlaf weinen, nicht übermässig zu interessieren.

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