Donnerstag, 25. Juni 2020

Warnung vor der Verharmlosung von Daniela Ludwig

Drogenbeauftragte der Bundesregierung bleibt gescheiterter Prohibition mit allen Mitteln treu


Kurz von den durch eine Cannabiskontrolle ausgelösten Unruhen in Stuttgart meldete sich einmal mehr die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig zu Wort, um vor den Gefahren des Cannabiskonsums zu warnen und Stimmung gegen den grundlegenden Legalisierungsgedanken zu machen. Am 19. Juni 2020 wurden die Aussagen der 44-Jährigen über die Deutsche Presse-Agentur in unterschiedliche Portale gehievt, sodass die Warnungen vor dem aus ihrer Sicht schädlichen Naturprodukt durch die Bundesrepublik schallen konnten. In den Aussagen waren die üblichen Aspekte gewöhnlicher Prohibitionisten verankert, die Jugendschutz, Entwicklungsschäden und Einzelschicksale beinhalteten, aber keine Aussagen enthalten, die die Argumente der Befürworter einer Legalisierung entkräfteten. Ludwig warnte somit erneut nur mit den bekannten Punkten, auf die sich Vertreter der derzeitigen Politik seit Jahrzehnten stützen, ohne das Versagen der Strategie wahrzunehmen und anzusprechen. Aus diesem Grund gibt es hier nun eine Warnung vor der Verharmlosung von Daniela Ludwig.

Zeitgleich zu den via dpa verbreiteten Warnungen vor Cannabiskonsum und Legalisierungsgedanken, die die Drogenbeauftragte verbal tätigte, erschienen auf unterschiedlichen Portalen passende Horrorgeschichten über Einzelschicksale, denen der Gebrauch von Marihuana offensichtlich nicht gutgetan hat. Die Stuttgarter Zeitung sowie das greenpeace magazine berichteten in einem ellenlangen Artikel über den Schaden, den ein junger Mann vermutlich aufgrund seiner Konsumgewohnheiten erlitt. Dass eine Prädestination wahrscheinlich ebenfalls eine Rolle für den Ausbruch einer diagnostizierten schizophrenen Psychose gespielt haben wird, verschweigen die schlechten Nachrichten. Etwas, das jedoch nicht unwesentlich für den Betroffenen, die Angehörigen sowie auch alle Befürworter und Gegner des Legalisierungsgedanken ist. Mittlerweile weiß man schließlich dank wissenschaftlicher Erkenntnisse, dass einer von zehntausend Menschen möglicherweise gewisse genetische Voraussetzungen erfüllt, die den Ausbruch einer psychischen Krankheit wahrscheinlicher machen. Cannabiskonsum kann diesen Umstand negativ beeinflussen und vorzeitig die bevorstehende Psychose auslösen – aber nicht verursachen. Wie auch in den gleich folgenden Aussagen der Bundesdrogenbeauftragten wird in derartigen Artikeln nur ein Teil der Wahrheit überspitzt erzählt, während die genaueren Fakten bezüglich des Gefahrenpotenzials verschwiegen werden. So nutzte auch Daniela Ludwig während ihrer von der dpa verbreiteten Warnung nur einseitige Argumente, die so natürlich nicht für eine Cannabisfreigabe sprechen können.

Die Schäden, die durch häufigen und frühen Konsum verursacht würden, und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren seien ein Fakt, so Ludwig. „Cannabis tötet vielleicht nicht direkt, aber es kann die seelische Gesundheit von jungen Menschen unwiderruflich und damit ihre Lebenswege zerstören“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Dass Cannabis tatsächlich überhaupt nicht tödlich wirkt und einem Großteil der Nutzer nur aufgrund der Strafverfolgungspolitik Lebenswege und unwiderruflich auch die seelische Gesundheit zerstört werden, bleibt dagegen lieber unerwähnt. Auf die Forderung gewisser Fraktionen, eine Legalisierung anzustreben, weiß sie nur zu antworten, dass dies nicht die dringlichste Frage in der Cannabispolitik beantworten würde. Der Jugendschutz wäre aus ihrer Sicht nicht gewährleistet, wenn Fachgeschäfte das Rauschmittel kontrolliert an Erwachsene herausgeben würden. Dass der stets existente Schwarzmarkt – der sich nur aufgrund fehlender Fachgeschäfte gebildet hat und deswegen groß Reibach macht – weder Alterskontrollen noch Qualitätsprüfungen der Ware durchführt, wird natürlich wieder verschwiegen. Vermutungen ohne sachliche Hintergründe lassen bei Ludwig dagegen den Gedanken aufkeimen, dass alleine eine Entkriminalisierung für mehr Probleme sorgen könnte, als dass damit welche gelöst würden. Einseitige Betrachtungen, das Verschweigen von tatsächlichen Umständen sowie subjektive Überlegungen sind somit die Grundpfeiler in der von Daniela Ludwig vehement vertretenen Prohibition, die schon seit langer Zeit von genügend Experten auf dem Gebiet der Drogenpolitik als gescheitert bezeichnet wird. Dennoch muss die Drogenbeauftragte der Bundesregierung auch den letzten Absatz in den Medien nutzen, um über persönliche Schicksale oben erwähnter Einzelfälle zu berichten und damit ihre auf angesägten Streichhölzern fußende Agenda zu stützen. Doch damit nicht genug, auch ein Hieb in Richtung der Legalisierungsbefürworter muss natürlich zu guter Letzt noch getätigt werden, damit noch nicht frei denkende Nachrichtennutzer sogleich über diesen Schlag Mensch besser Bescheid wissen. „Ich möchte Prävention, die wirkt und aktiv gegen die falschen Verharmlosungsslogans der Hanffreunde vorgeht“, sind die letzten Worte Daniela Ludwigs in dem Gespräch vom 19.06.2020, damit eindeutig klar wird, dass nicht nur die Seelen fressende Hanfpflanze, sondern besonders alle sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützenden Aktivisten Grund für das Versagen der deutschen Drogenpolitik geben. Unbegründete Denunziation gehört also auch noch zum Handwerkszeug einer Daniela Ludwig, vor der daher hier nun noch einmal eindringlich gewarnt werden muss.

Dass aber sogar auf den Ludwigs Wahrheit verbreitenden Seiten eine Legalisierung von Cannabis in Umfragen seitens 88 Prozent der Leser als längst überfällig bezeichnet wird, sollte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung dagegen selbst vielleicht einmal als kleinen Wink mit dem Zaunpfahl verstehen versuchen.

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Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

Korruption grenzenlos – offenbar erhalten CDU/CSU so viel Geld von der Pharma-und Alkoholindustrie, dass sie mit allen Mitteln, auch gegen wissenschaftliche Erkenntnisse, den Status Quo erhalten wollen.

Menschliche Schicksale, die massenhaft zerstört werden sind diesem „Ding“ Ludwig doch scheißegal.
CDU/CSU wie man sie kennt – menschenfeindlich, korrupt und asozial, koste was es wolle.
Das sind keine Menschen, das ist politischer Dreck, scheiß auf Grundgesetz und Verfassung.
Zusammenfassend kann man sagen, das sind Verbrecher!!!

Substi
Substi
1 Jahr zuvor

Ich habe immer gedacht ignoranter wie Mortler geht nicht, aber Mortler war eher dumm als ignorant, aber was diese Person da abzieht hat was von einer angepissten 10Jährigen! Weil wir wehemend auf sie einreden und ein Argument nach dem Anderen,mal ordentlich, mal weniger nettikette, anbringen, fängt sie an auf Kindergartenniveau zu klettern! Zeigt mit Finger auf Leute im Internet und veröffendlicht einen Screenshot eines privaten Gesprächs mit KLARNAMEN! Was für eine Frau ist das? Ein Politiker soll für das Volk sprechen und nicht für sich, ist die zu blöd das zu raffen oder zu gierig? Was die an Kohle in alle Löcher geschoben bekommen muss; Alkohol-, Pharma-, Baumwollhersteller-, Auto-Lobby (Ja aus Hanf kann man auch Bio-Sprit machen)…usw! Ich kann einfach… Weiterlesen »

Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

Diese Herrschaften wollen offenbar, dass sich Stuttgart wiederholt. Ich bin der Meinung, dass dahinter ein perfider Plan steckt, Deutschland zum Polizeistaat zu machen.
Das ist es was die CDU/CSU will und braucht, wenn herauskommt, dass sie den Karren an die Wand gefahren haben.
Wenn die Menschen mitbekommen, dass ihr Vermögen versenkt wurde, zum Machterhalt, der politischen Versager braucht es diesen Polizeistaat. Ludwig ist nur Befehlsempfänger.
Der Fisch stinkt immer vom Kopf, nicht wahr Frau Merkel. Ist ihre Mission Deutschland zu versenken bald abgeschlossen?

Daniela Ludwig
Daniela Ludwig
1 Jahr zuvor

Bitte denkt an die Petition,
Cannabis als Medizin keine Strafverfolgung für Patienten von Dr. Franjo Grothenhermen
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_04/_03/Petition_109200.$$$.a.u.html

Peace and Pot

M. A. Haschberg
M. A. Haschberg
1 Jahr zuvor

Frau Ludwig wird mit ihrer an Dummheit grenzenden Ignoranz und ihrer sichtbar schizophrenen Drogenpolitik noch an ihre Grenzen stossen. Sie begeht dabei ähnlich schwerwiegende Fehler wie ihre gescheiterte Vorgängerin. Für wie blöd und realitätsfremd hält sie die mündigen Bürger in unserem Staat eigentlich? Wie sonst kann es sein, dass sich schon 16 jährige Jugendliche mit einer so gefährlichen Killerdroge, wie dem Alkohol, legal ins Koma saufen dürfen? Wo bleibt dabei ihr gebetsmühlenartig erwähnter Jungendschutz? Wie kann sie es tolerieren, dass schon 16 jährige Jugendliche, die ihr angeblich ja so am Herzen liegen, die sogar gefährlichste und tödlichste Killerdroge mit dem Namen Tabak, legal konsumieren dürfen? Ein solches Vorgehen ist an menschenverachtender Energie wahrlich nicht mehr zu überbieten. Der Zugang zu… Weiterlesen »

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

Wahnsinn, was für eine Propaganda Frau Ludwig abzieht, vernünftige Mehrheiten ignorierend. Mich wundert nicht allzusehr wenn es hier bald bürgerkriegsartige Tumulte gibt, noch wahrscheinlicher ist (leider) dass wir hier allmählich auf eine Diktatur zusteuern. Was die Regierung mit uns macht, verabschiedet sich von Würde, Freiheit, sozialem Frieden und wahrer Berichterstattung. Interessen sind grundsätzlich gut, auch Lobby hat eigentlich eine gute Bedeutung. Aber da wo ehernste Grundrechte über Bord geworfen werden durch suggestive Argumentationen, Ignoranz gegenüber Wissenschaftlern, Verachtung von Gemeinwohl und strafrechtliche Unterwerfung legitimer Interessen zugunsten wirtschafts- und machtpolitischer, haben wir als Gesamtbevölkerung existenzielle DemokratieBedrohungen zu beklagen. Dass wir innerhalb unseres Kommentarkreises zuletzt schwere Anschuldigungen untereinander lesen konnten mit sehr harten Worten wie „unverzeihlich“ bringt mich zur Verzweiflung. Sachliche Kritik und… Weiterlesen »

Rainer Sikora
Rainer Sikora
1 Jahr zuvor

Zuerst müßten alle darüber aufgeklärt werden,aus welchem Holze unsere Politiker geschnitzt sind,wie sie ticken,und was ihre wahren Ziele sind.Ein allgemeines Umdenken wäre von Nöten,daß aber nur langsam von Statten geht.Die Meisten denken wir werden gut regiert,und man meint es gut mit uns.Nazis und Egomanen gibt es nur in Teilen der Bevölkerung.

Hanfbeton
Hanfbeton
1 Jahr zuvor

Als Religiöse gläubige CDU Christin ,handelt Frau Ludwig, nach Fundamental Religiösen Glaubensgrundsätzen und nicht nach ,situativ bedingt .Logischen Denken .
Die Horrorstorie steht schon in der Bibel ,die Frau Ludwig , nächste Woche fabriziert . Hoffentlich ist es, diesmal keine Klimakatastrophe .

join
join
1 Jahr zuvor

Alter die ist ja sowas von gefährlich…oder einfach zu engßstirnig… vom gemütswesen her mein ich… Dumm für uns weil sie muß ja arbeiten wie jeder andere von uns und ihre geselschaftlichen wege beschreiten… auf denen sie irgenwelche kinder beschützen will.. ist sie superman oder was??? Kinder denkt dran das leben kann gefährlich sein…muß aber auch nicht und die prinzessin hat ebend den längeren zopf leider hilft bei der einstellung auch kein cannabis…shit happends und wer bis zum hals in der sch..ß.. steckt.. sollte den kopf nicht hängen lassen… ________keine Pflanze ist illegal__________________sie wurde dazu gemacht__________cannabis macht mit uns genau das was diese ganze technik kacke nicht kann es interagiert mit uns und komuniziert auf beruhigende weise mit uns.. in zeiten… Weiterlesen »

Otto Normal
Otto Normal
1 Jahr zuvor

Die CSU-(Edit Red.: unnötige wie unerwünschte Beleidigung) hat gesprochen! Warum sich darüber aufregen? Ihr wollt das doch alle so! Ansonsten würdet Ihr endlich mal das Bong wegstellen und aufstehen! Daniela Ludwig hat Georg Wurth in die Falle gelockt indem sie ihn bat über das Gespräch damals „stillschweigen“ zu bewahren. Erinnert mich irgendwie an das „Ehrenwort“ von Schmiergeldkanzler Kohl. Ich bin froh niemals beim DHV Mitglied gewesen zu sein und mein Geld dort verschwendet zu haben. Der gute Georg wird diese Scharte wohl niemals wieder auswetzen können. 1 zu 0 für die Daniela. Aber wir sind ja gute Verlierer, wenngleich wir auch immer Verlierer bleiben und gratulieren ganz sportlich der CSU-(Edit Red.: unnötige wie unerwünschte Beleidigung) für diesen Sieg! Bravo Daniela… Weiterlesen »

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

@ Otto Normal Hihihi, ohman gut dass du hier wieder schreibst … Ich musste schon beim zweiten Wort lachen. Die CSU-(Edit Red.: und so weiter). Ich finde auch dass es ein heilloser Affentanz war, den Ludwig mit Wurth veranstaltet hat. Man kann es ihm nicht verübeln: Er hat gaaanz lange versucht, nicht nur diplomatisch sondern auch eeecht nett zu sein und das hat NULL gebracht! Und die meisten wurden schon sehr bald ungehalten, der Rest hat es von Anfang an nicht geglaubt dass die besser wär als Mortler. Wir haben über Jahre nix erreicht. Wenn es jemals legal wird hab ich falls ich dann noch lebe meinen zweiten Rollator und mein viertes Gebiss. Es wär lustig aber leider stimmt’s. (EditRed… Weiterlesen »

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

FRAGEN ÜBER FRAGEN AN DIE BUNDESREGIERUNG (Merkel, Spahn, Amthor, und Co.) DAS war 2016 UND welche ANTWORTEN haben WIR (Stand heute: Juni 2020) erhalten? […] https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition „http://hanfjournal.de/2016/04/22/cannabis-fuer-mexiko-und-kanada/#comment-11659“ [… „Wir wussten, dass wir es nicht illegal machen konnten, gegen den Krieg oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und die Schwarzen mit Heroin zu assoziieren, und beides streng kriminalisierten, konnten wir diese Bevölkerungsgruppen schwächen. Wir konnten ihre Anführer festnehmen, Razzien in ihren Häusern durchführen, ihre Treffen auflösen, und sie Abend für Abend in den Nachrichten diffamieren. Wussten wir, dass wir logen, was die Drogen anging? Natürlich wussten wir das.“ …] Zitat: John Ehrlichmann, ehemaliger Nixon-Berater. — Wie war das? Mühsam ernährt sich… Was… Weiterlesen »

Polytricks
Polytricks
1 Jahr zuvor

Die Polizei wurde von der FAZ mit Müll verglichen… Grüße an alle die von der Gesellschaft als “Junkies“ (Junk = Müll) stigmatisiert werden…

Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

@ Polytricks
und wo ist das Problem. Auch die Polizei sollte wissen wann sie gegen die Verfassung verstösst. Wer Menschen wie Müll behandelt sollte sich nicht wundern, wenn er damit verglichen wird.

Eumel
Eumel
1 Jahr zuvor

Vielleicht sollte man mal öffentlichkeitswirksam hervorheben wie ähnlich doch das Verhalten von deutschen Drogenpolitikern im Vergleich zu Donald Trump ist. Wenn Trump wissenschaftliche Fakten ignoriert, schreit jeder Politiker laut auf. Wenn aber Daniela Ludwig den Stand der Wissenschaft ignoriert, so klatschen (fast) alle CDU Politiker Beifall und der AfD geht das noch nicht weit genug.
Diese Doppelmoral ist ehrlich gesagt zum Kotzen!
Meine Frage an die Drogenbeauftragte wäre:“ Nur mal angenommen die aktuelle Drogenpolitik würde ihr Ziel verfehlen und eine Liberalisierung unter Einhaltung von Jugend- und Verbraucherschutz wäre möglich, als wie schwer würden sie die Eingriffe in die Grundrechte (Freie Entfaltung, Unverletzlichkeit der Wohnung, Freiheitsentzug) beurteilen?“

buri_see_käo
buri_see_käo
1 Jahr zuvor

@H’79 25. Juni 2020 um 13:10, wer sich innerhalb unseres Kommentarkreises als Schreibsler betätigt, vertritt nicht ubedingt auch unsere Interessenlage/Sichtweise: Hans 25. Juni 2020 um 11:23, Den Artikel sollte man mal Updaten. Zwischenzeitlich ist klar, das fast alles im Kommentar auf falschen Vermutungen beruht. Ich war nicht cor Ort. Gestern 21h05 war eine Sendung zu den Gewaltausbtüchen mit Höhrerbeteiligung. Im Studio waren die Gäste: Bettina Zietlow, Dipl. Psychologin am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen Dirk Peglow, stellv. Bundesvorsitzender des BDK und Landesvorsitzender in Hessen Prof. Albert Scherr, Leiter des Instituts für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg Denen war die neue Lage, wie von Hans VERLINKT & BELEGT noch nicht bekannt. Sonntag der Stuttgarter Polizeipräsident: erst vom Rauschgifte, dann von Drogen…, seine… Weiterlesen »

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

@buri und weitere Hinweisende Ja, das ist offenbar anders gewesen als erst berichtet wurde. Schön wenn es eines Tages tatsächlich zivilen Widerstand gegen Cannabis-Kontrolle gibt und man am späten Freitagabend durch die Altstadt ungefährdet Cannabis konsumieren darf … Aber es ging bei den Krawallen wohl fast nur um andere Belange. Gut dass man uns nicht die vielen verbrecherischen Taten in die Schuhe schiebt. Die Prohibitionisten könnten schon bald Geschichte sein – Daniela Ludwig verliert mit wenig qualifizierten verbalen Attacken insbesondere im Netz an Glaubwürdigkeit für alle die mitdiskutieren … und das werden täglich mehr. Fast schon verzweifelt wirken ihre Bemühungen. Gewisse Hoffnungen setze ich in den jungen Kevin Kühnert, der von den Drogenbeauftragten generell wenig hält und mit der SPD… Weiterlesen »

Andrè B.
Andrè B.
1 Jahr zuvor

@Polytricks Ich scheiß mal klug und merke an, das die von dir angesprochende Kolumne nicht in der FAZ, sondern in der TAZ erschienen ist. 😉

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

Genau, taz … Ja, schön war das nicht, aber es war ein Artikel … ich glaub ansonsten ist die taz nicht schlecht … In meinem letzten Kommentar hab ich mich nicht gut ausgedrückt zumindest ungenau … Dass due Prohibitionisten Geschichte sein könnten, naja dass die Prohibition bald Vergangenheit sein könnte, in fünf bis acht Jahren vielleicht … Die Medien suggerieren dass Cannabis nicht nur gefährlich sondern besonders gefährlich sei, unter Umständen kann wie sovieles auch Cannabis gefährlich sein und Vorsicht ist natürlich geboten, natürlich nur Erwachsenen der Konsum zuzutrauen etc … aber diese Psychosen-Leier meine ich, die mir in kaum einem Zeitungsartikel zum Thema auszubleiben scheint, ich meine wenn es sich um eine seitenlange Erörterung handelt, sei es gerne erwähnt… Weiterlesen »

H'79
H'79
1 Jahr zuvor

@ Eumel
Dein Kommentar ist mir eben aufgefallen – finde ich klug!